Markus grummelte. warum musste Tim immer so verdammt recht haben.

Doch dann lächelte er wieder, als er die ersten Lichter und die Musik des Marktes sah und hörte. Er wurde regelrecht hibbelig.





Timon streichelte mit seinem Daumen über Markus Handrücken. Auch er freute sich auf den Markt und die weihnachtliche Stimmung breitete sich noch weiter in ihm aus. "Wo möchtest du als erstes hin, Schatz?" Wollte er wissen.





"Glühwein-Stand.", kam es von Markus: "Ein paar Schluck um uns von innen zu wärmen und dann einfach die Reihen lang... und dann einen kandierten Apfel... oder Weintrauben... nein, die haben letztes Jahr so komisch geschmeckt..."





"In Ordnung. Aber Schatz, die haben im letztem Jahr so komisch geschmeckt, weil du vorher so viel durcheinander gegessen hast, das du tausend verschiedene Geschmäcker im Mund hattest." Zog er seinen Freund spielerisch auf.





"Aber wenn das alles so gut schmeckt.", versuchte Markus sich zu verteidigen."





"Dann essen wir dieses Jahr eben als erstes die Weintrauben. Nicht das du noch eine grundsätzliche Abneigung gegen sie entwickelst."





"Gut, also Glühwein... dann die Trauben... dann den kandierten Apfel... Krappelchen will ich auch... und gebrannte Mandeln..."





"Bekommst du alles. Und ich halte auch Händchen, wenn du später vor der Toilette sitzt." Grinste er ein bisschen gemein, lotste ihn aber Zielsicher zum Glühweinstand und bestellte für sie Beide.





"Du kannst manchmal ganz schön fies sein.", grummelte Markus, aber das gehörte bei den beiden dazu.

Wußten sie doch, das es keiner wirklich ernst meinte und es ja eigentlich auch stimmte, was Tim sagte.

als sie auf den Glühwein warteten, steckte Markus seine Hände in Tims Jackentaschen und grinste ihn fröhlich an.





"Ich weis. Aber dafür kann ich auch gaaaanz lieb sein." Er grinste zurück, machte aber gleichzeitig große, unschuldige hab- mich- lieb- Augen.





"Ohja, das kannst du.", kuschelte er sich an Tim und küsste ihn völlig ungeniert, zärtlich auf den Mund. Die Umgebung war ihm Scheiß egal.





Besitz ergreifend schlang er seine Arme um Markus und schmuste sich gleich noch näher an, als er den Blick des Verkäufers zu seinem Freund bemerkte. Eindeutlicher ging es ja wohl nicht mehr.





"Was ist?", fragte Markus, der sowas wie immer nicht bemerkte oder einfach unterbewußt ignorierte.





Statt zu antworten versteckte er sein Gesicht in Markus Haaren. Er hasste es, wenn Markus so gierig angeklotzt wurde, aber noch mehr hasste er seine dumme und unbegründete Eifersucht.





"Eifersüchtig?", grinste Markus, denn die Geste kannte er nun wieder sehr gut.

"Dann lass sie doch klotzen.", seufzte er: "Ich seh nur dich."





"Hm, ein winziges kleines Bisschen." Nuschelte er und versteckte sein Gesicht noch ein bisschen mehr. Andere wurden aggressiv und schmissen mit Todesblicken um sich, er dagegen wurde eher unsicher und es war ihm peinlich, vertraute er seinem Freund doch.





"Was muss ich denn tun, das du mir endlich glaubst, mh?", strich Markus leicht über dessen Rücken. Er wußte, daß der andere ihm vertraute und auch er vertraute Tim. Doch das dieser immer so unsicher wurde. Er hoffte, dass nach Morgen abend aber auch diese Angst weg wäre.





"Nichts. Ich weis doch, das du bei mir und nur bei mir bist. Aber es ist eben..." Es war die Tatsache, dass Markus am Anfang nicht das selbe empfunden hatte wie er und er immer Angst hatte, dieser könnte doch noch für jemanden anderes Gefühle entwickeln. Bei ihm dagegen war es liebe auf den ersten Blick gewesen und er war sich sicher, dass er niemals das Selbe für einen anderen Mann empfinden konnte, was er für Markus empfand. Und morgen würde er ihm das noch einmal beweisen.



"Lass uns gehen, ja? Ich mag es einfach nicht, wie er dich angafft." Bat er leise, nachdem sie ihren Glühwein getrunken hatten.





Markus nickte und trank seinen Glühwein schneller als sonst.

"vergiss ihn einfach, okay?", bat er Tim und hakte sich dann wieder bei ihm ein.



"Schon vergessen." Sie schlenderten gemütlich durch die Stände und er sah Markus ehrlich an. "Tut mir leid. Du weist, dass ich dir vertraue. Aber ich liebe dich nun mal und wenn dich so ein Typ so anklotzt, der noch dazu besser aussieht als ich, dann... naja, du weist schon."





"Besser als du... ähm... Tim...", sah Markus ihn skeptisch an: "heut schon mal in den Spiegel geschaut?"

Okay, er hatte nicht weiter auf die anderen Männer geschaut und auch nichts mitbekommen, also verstand er Tim nicht.

Sicher, damals war ihm Tim auch nicht aufgefallen, aber er ging sowieso nicht primär nach dem Äusseren. Was ihn an Tim gereizt hatte und ihn immer wieder faszinierte, war dessen Offenheit und auch dessen Aufopferung für die Jugendlichen und seine Freunde. Selbst wenn es fast bis zum äußersten ging. Verlegen strich er an dem Oberschenkel entlang.





Ein kleines Grinsen schlich sich auf Timons Gesicht. "Du hast einfach keine Augen für deine Umwelt, Schatz. Der Kerl da sah aus wie aus einer Unterwäschereklame. Obwohl- nein, es ist besser, dass du nicht so genau hin schaust. Was meinst du, Holen wir uns Schoko- Weintrauben und gehen dann in das Holzfiguren- Haus?" Versuchte er unauffällig das Thema zu wechseln.





Am liebsten hätte Markus ihn jetzt aufgezogen und wäre zurück zum Laden mit ihm gestürmt, doch das tat er dem anderen nicht an. Er wollet den Urlaub genießen.

"Du und deinen Holzfiguren...", grinste er; "Aber die Weintrauben sind ne super Idee..."

Dann stoppte er und schaute in einen Stand,

"Schau mal, das Teelicht da. Das ist schön."





Auf seinen Holzfiguren- Fimmel ging Timon lieber nicht weiter ein und folgte stattdessen seinem Blick. zustimmend nickte er. "Ja, die ist wirklich hübsch. Und sie würde zu Hause gut in das Wohnzimmer passen, was meinst du?"





"Mh...", nickte Markus und sah auf den Preis.

Zwar etwas teuer, aber sie gefiel ihm.

"Di nehmen wir.", bschloß er.





Gesagt getan. Timon nahm der Verkäuferin die Tüte mit der Laterne ab und schaute sich dann weiter um. Seine gute Laune hatte er längst wiedergewonnen, als sie bei den Weintrauben angekommen waren.





"Wilst du auch welche?", fragte Markus seinen Freund.





"Ja, mit Vollmilchschokolade." Mh, die sahen wirklich gut aus.





Markus kaufte zwei Stangen und reichte die mit Vollmilch an Tim und knabberte an der mit weißer Schoki.

"Lecker.", meinte er grinsend.





"Ist ja auch deine Lieblingsschoko und du hast noch ein Funktionierenden Geschmackssinn." Auch Timon zog sich seine Trauben von dem Spieß und aß sie genießend.





Markus nickte und hatte alles schnell aufgefuttert.

"So und nun auf zum Holz- Haus.", meinte er grinsend: "Suchst du nach was bestimmten?"





"Nur eine neue Figur für meine Krippe." Vor vier Jahren hatte er sich eine große geschnitzte Holzkrippe gekauft und kaufte sich nun jedes Jahr eine Figur, oder bekam sie geschenkt.





"Hm... also was meinst du willst du dieses Jahr haben?", fragte Markus, dem die Krippe wiedererwarten gefallen hatte.

Markus nickte und trat ein. Es duftete alles nach frischem Holz und natürlich Weihnachten.

"So, mein Schatz, dein Revier.", zog er Tim zu sich: "Dann lass uns mal suchen."





"Jaaaa." Timons Augen leuchteten auf. Er liebte den Geruch des Holzes. Er weckte Erinnerungen an seine geliebte, aber inzwischen verstorbene Großmutter in ihm. Bei der Auswahl gab er sich wie immer große mühe, verglich jedes Holz, die Art der Schnitzerei, die Lackierung und den Preis miteinander.





Markus beobachtete Tim eine Weile. Es war einfach ... Tim. Diese Hingabe und Genauigkeit.

Dann widmete er sich den kleinen Engelfiguren, die herumstanden. Irgendwie fand er die Goldig.





Nach einer ganzen Zeit hatte Timon sich für eine Figur entschieden und kam zu Markus. "Mh, das Engelchen ist wirklich süß." Vorsichtig nahm er die Figur in seine Hand und besah sie sich genauer.



"Das ist eine gute arbeit, sehr genau und filligran geschnitzt. Und das Gesicht hat so viel Ausdruck. Die ist ihr Geld wirklich wert." Stellte er fest.





"Mir gefällt sie auch.", meinte Markus lächelnd: "Nehmen wir sie mit? Dann hat sei ein warmes Zuhause."





"Und sie kann sich zu meinem Engelchor gesellen." Lächelte Timon und strich über das geschnitzte Gesichtchen der Figur.





Markus nickte.

"Hast du was gefunden?"





"Ja, hab ich. Gefällt er dir?" Fragend hielt er ihm den ausgesuchten Hirten hin.





Markus besah ihn sich.

"Ist hübsch.", erklärte er: "Passt perfekt."

Er hatte es nicht so mit den Feinheiten, die Tim suchte, ihm gefiel etwas oder eben nicht und der Hirte gefiel ihm.





"Schön, wenn er dir gefällt. Er ist auch etwas besonderes." Ein bisschen sah er sich noch um, dann bezahlte er und hielt seinem Freund wieder die Tür auf.





"Warum denn besonders?", fragte Markus ihn, nickte leicht als er durch die Tür trat und nahm dann wieder Tims hand. Draußen war es nun schon dunkler geworden und die Lichter des Marktes waren nun noch schöner.





"Sein Gesicht ist zarter gehalten, als das der anderen Hirten. Die Farben sind nicht so grell, sondern ganz genau gewählt. Er ist fein geschnitzt, aber nicht zu fein, sondern passend für einen Hirten. Seine Kleidung zeichnet sich ab, ohne zu sehr ins Auge zu stechen und er hat einen nachdenklichen Gesichtsausdruck." Erklärte er.





Markus lächelte. Tim war ein Perfektionist wenn es um seine Figuren ging.

"nachdenklich, sollte er nicht eher fröhlich sein. Schließlich ist sein Erlöser geboren."





"Nein. Der Erlöser mag geboren sein, aber er musste viel Leid durchleben und auch die Menschen um ihn herum mussten viel Leid ertragen. Der Hirte wusste nicht was kommt. Er wollte daran glauben, aber es gab doch viel was unklar war. Eine unsichere Zukunft. Er hatte genug, über dass er nachdenken musste, Viel, dass ihm Sorgen bereitet hat."





"du machst dir sehr viele Gedanken.", stellte Markus fest: "Du hast immer das ganze im Auge. Das mag ich so an dir. Weißt du, ... manchmal glaube ich, das du es nur deswegen bei mir ausgehalten hast. Ich hab ziemlich lange gebraucht, was?"





"Wenn ich jetzt nein sagen würde, wäre es gelogen. Aber immer hin hast du dich dann ja doch noch in mich verliebt." Seine Stimme war leiser als sonst und er schaute auf seine gerade erstandene Figur.





"Naja, um ehrlich zu sein, wollte ich es nur eine Weile selbst nicht wahrhaben.", erklärte Markus etwas kleinlaut.





Überrascht blieb er stehen und sah seinem Freund in die Augen.



"Warum? Ich dachte immer die Gefühle sind bei dir eben erst später gekommen. War die Vorstellung einer Beziehung mit mir so schlimm?"





"Naja... ich meine... ähm... nicht hier.", bat er Tim leise und hakte sich bei ihm ein.





"In Ordnung." Zum Zeichen, dass es wirklich ok war, gab er ihm einen kleinen Kuss auf den Mund, lächelte ihn ehrlich an und sie liefen langsam wieder zurück.





"Hey, wir müssen noch einen kandierten Apfel holen.", protestierte Markus, als sie an einem Candy-Stand vorbeikamen.





Grinsend ließ Timon seinen Freund los und kaufte ihm einen Apfel, so wie gebrante Mandeln und Kreppel.





"Danke, Schatz.", strahlte Markus wie ein Honigkuchenpferd.





Lass es dir schmecken." Er selber knabberte nur noch gebrannte Mandeln, genoss sie aber dafür um so mehr.

"Das werd ich.", meinte er und biss in den Apfel.





Es war schon spät am Abend, als sie wieder in ihrer Ferienbehausung ankamen. Wie verabredet machten sie sich vor dem Kamin ein Kuscheliges Bett zurecht und schauten den Schneeflocken beim fallen zu, während das Feuer leise vor sich hin Knisterte. Als Timon an diesem Abend mit Markus in seinen Armen einschlief, galt sein letzter Gedanke seinem Vorhaben am nächsten Tag.





Markus hatte den Tag genossen und tatsächlich hatte es geschneit und während Tim ihn streichelte udn er den Flocken zusah, war er eingeschlafen.



Am nächsten Morgen wachte markus angekuschelt an Tim auf. Er küsste vorsichtig den Brustkorb und sah nach oben, ob er wach war.





Doch Tim schlief noch tief und fest, lächelte im Schlaf vor sich hin.





Markus betrachtete seine Freund und musste ebenfalls lächeln. Er hoffte, das dem anderen sein Geschenk gefallen würde. Dann erhob er sich, um Frühstück zu machen.





Das erste, was Timon wahrnahm als er aufwachte war der frische Kaffeeduft. Das war ungewöhnlich, gab es bei Markus sonst doch nur Tee. Das zweite war der Brötchenduft. Der lockte ihn dann auch in die Küche zu seinem Freund.



"Mhhh, du warst ja schon fleißig!" Lächelte er ihn an.





"Nunja, es ist Weihnachte und du hast mir versprochen alles heute mitzumachen und da dachte ich mir, tu ich dir mal was gutes.", lächelte Markus, der nur in Shorts dastand.





"Das soll ich versprochen haben?"





"Naja... nicht direkt.", gab Markus zu und lächelte ganz lieb: "Aber ich koche und wir feiern allein vor dem Kamin."





"Ach so, ja, das hatten wir abgemacht. Und nach der Kirche machen wir Raclette." Hatten sie doch extra ihr Gerät mitgebracht.





Markus nickte und drückte Tim auf den Stuhl um sich dann auf dessen Schoss zu setzen und zu kuscheln.





"Hm, hab ich heute einen lebensgroßen Teddy?" Fragte er lächelnd und schmiegte sich an den Kleineren.



"Yup.", sagte Markus nur.

Ihm war einfach nach kuscheln.

Nach einer Weile löste er sich und setzte sich auf seinen Stuhl. Essen und kuscheln ging irgendwie nicht.





Beim Essen sah Timon Markus immer wieder in die Augen. Irgendwie sah der Andere aus, als hätte er etwas vor. Dabei hatte er doch heute vor den großen Schritt zu wagen.



"Was?". sah Markus nach einer Weile auf, er hatte die Blicke bemerkt.

Wußte Tim, was er vorhatte? Es sollte doch eine Überraschung werden.





"Du siehst heute so aus, als hättest du etwas ausgefressen. Oder vor, etwas auszufressen." Schmunzelte er.



"Es ist Weihnachten und ich bin da immer nervös.", meinte Markus: "Und außerdem muss ich noch das Essen heute abend vorbereiten und alles anhübbschen, die Anzüge für die Kirche raussuchen udn eventuell bügeln... als genug zu tun."





Skeptisch hob Timon eine Augenbraue. "Wirst du etwa älter, Schatz?"





"Hey!", , schmollte Markus jetzt.





"Och, nicht schmollen, Schatz." Mit großen `Ich war doch ganz brav´ Augen schaute er ihn an, beugte sich über den Tisch und küsste ihn versöhnlich.





"Das muss ich mir echt noch mal überlegen.", murmelte Markus und lies den anderen noch etwas schmoren.





Zärtlich nahm er Markus Hand in seine, spielte mit seinen Fingern und küsste die Fingerspitzen, schaute ihm dann in die Augen und lächelte schüchtern.





"Okay.", lächelte Markus dann: "Ich kann dir eben nicht widerstehen."

Damit küsste er dessen Fingerspitzen sanft.





Sofort vertiefte sich sein lächeln und er gab ihm einen kleinen Kuss auf den Mund. Dann viel ihm ihr unterbrochenes Gespräch von gestern wieder ein.



"Verrätst du mir jetzt, warum du keine Beziehung zu mir wolltest?" Bat er leise.





"Es war ja nicht so, daß ich dich nicht mochte.", seufzte Markus: "Aber du warst so... so perfekt, weist du. Du bist auf mich eingegangen und so... ich dachte immer, das es nicht wahr sein kann, das es tatsächlich so jemanden für mich gibt und das da ein Haken wäre. Das du... ", er schluckte leicht: "... du nur einen von vielen in mir siehst. So nach dem Motto ein paar Monate seinen Spaß und dann tschüß..."





"Das hast du geglaubt?" Jetzt musste Timon doch sehr schlucken. "Ich hab- ich hab immer gedacht, du warst so eisern, weil du einfach nicht mehr in mir gesehen hast als einen netten Kerl, der sich in dich verliebt hat."





"Das habe ich auch versucht, so wirken zu lassen, Tim.", senkte Markus den Kopf: "Ich wollte einfach nicht enttäuscht werden und wenn ich auf gleichgültig schalte, hab ich gedacht, lässt du es irgendwann sein. Aber das hast du nicht und dann habe ich allen Mut zusammengenommen und habs dir gestanden. Ich wollte die Wahrheit wissen und ... nun sind es fast Sechs Jahre..."

Er musste lächeln, doch es liefen auch Tränen.





Timon schluckte und schluckte noch einmal- und dann ging er um den Tisch rum und zog Markus an sich, hielt ihn so fest es ging ohne ihm weh zu tun. Gerne hätte er jetzt etwas gesagt, aber es ging nicht. Auch in seinen Augen brannten die Tränen und rannen seine Wange hinunter. All die Jahre war er so unsicher gewesen. Selbst noch nach Timons erstem Liebesgeständnis.





Markus krallte sich in den anderen.

Kurz dachte er an das Geschenk und musste lächeln.

Jetzt war er sich sicher, das richtige zu tun. Heute Abend würde er Tim fragen und es ihm Endgültig beweisen, was er ihm bedeutete und wie ernst er es meinte.

Er hatte Angst vor diesem Schritt und auch der Offenbarung gehabt und beides hatte er eigentlich heute Abend tun wollen. Nunja, Teil Eins war wohl nun doch eher gekommen.

Sein Berührungen wurden sanfter.



Ohne es zu wissen dachten die beiden das selbe. Auch Timon war sich nun ganz sicher, Mike fragen zu können. Die Angst vor Ablehnung war fast gänzlich gewichen. "Wenn wir schon mal dabei sind, dass die Tränen fließen..." Er lächelte etwas schief. "Was fühlst du, wenn du meine Narbe siehst? Warum küsst du sie immer, obwohl du sie hasst?"





"Sie ist ein Teil von dir und ... sie zeigt mir, das du noch bei mir bist... du hast trotz des Schmerzes damals an mich gedacht.", er lächelte etwas schief: "Wer weiß, was passiert wäre, wenn der Kerl sonst wohin getroffen hätte."





Jetzt konnte auch Timon wieder richtig lächeln und seine Scherze machen. "Ja, in tiefere Gefilde zum Beispiel. Dann hätte ich ihn aber mit Sicherheit angezeigt, das kannst du mir glauben." Grinste er.





"Das meinte ich nicht.", boxte ihn Markus leicht, aber er lächelte auch: "Weißt du, das ich damals höllische Angst hatte. Tu mir das nie wieder an, okay?"





"Ok. Ich werde in Zukunft alle Messer vor Betrunkenen wegräumen und mich ihnen dann erst nähern."





"ich mein das ernst, Timon.", sah Markus ihn an und wenn er dessen vollen Namen nutzte, war es sein voller Ernst.





Das half. Augenblicklich wurde der Schwarzhaarige ernst. "Entschuldige, Schatz. Ich verspreche dir vorsichtig zu sein, aber in allen Situationen lässt es sich eben nicht einschätzen. Ich kann dir doch nichts versprechen, von dem ich nicht weiss, ob ich es halten kann."





"Entschuldige, ich kling ja schon wie ein hysterisches Weib.", zog er sich etwas zurück: "ist mir ja auch klar, aber scherz nicht so darüber, bitte."

Damit küsst er den anderen sanft.





"Nein, so klingst du nicht. Eher wie der man, den ich liebe." Eben so sanft und zärtlich küsste er ihn zurück. "Ich lebe mit dem Risiko. Ein Jugendlicher kann immer Austicken und irgendetwas passieren. Aber wenn ich ständig nur daran denke, dann kann ich meine Arbeit gleich lassen. Ich weiß, dass das schwierig für dich ist. Aber bisher ging es immer einigermaßen gut aus und das liegt doch auch daran, dass ich vorsichtig bin und ruhig bleibe."





Markus nickte und lächelte sogar wieder.

"Das weiß ich doch."

Dann erhob er sich.

"Langsam sollet wir uns anziehen und das Mittagessen vorbereiten.", meinte er dann.





"Ok. Währe es in Ordnung, wenn ich schnell noch eine runde Ski fahre?" Blinzelte er ihn bittend an.





"Klar, kein Problem.", zog er Tim an sich und küsste ihn: "Aber sei ja pünktlich wieder da."





"Selbstverständlich!" Grinste er und war auch schon voll Tatendrang, aber nicht ohne einem feurigen Abschiedskuss verschwunden.





Markus konnte nur den Kopf schütteln, machte sich dann aber ans Aufräumen und Mittagessen kochen. Es würde nur eine einfache Kartoffelsuppe geben, aber die war selbst gemacht. Als diese langsam vor sich hin köchelte schnitt er fröhlich zu den Weihnachtsliedern summend das Fleisch und Gemüse für den Abend wo sie Racletten wollten.

Timon freute sich auf den Tag, aber er war doch auch nervös. Immerhin war das für sie beide ein bedeutender Schritt. Eine eingetragene Lebensgemeinschaft. Und was würde er tun, wenn Markus nicht wollte? Ihn natürlich weiter lieben, aber.... hach, er war einfach aufgeregt.



So pauerte er sich richtig aus und polterte pünktlich aber ausgelaugt ins Haus.





Markus erwartete ihn bereits ihm geschmückten und weihnachtlich duftenden Wohnzimmer.





"Hallo Schatz. Mh, hier richt es ja gut. Und ich bin ganz kalt und doch verschwitzt. Ich sollte vieleicht besser gleich duschen und mich zur Kirche nur ordentlich anziehen." Mit Rücksicht auf seinen Freund verzichtete er darauf, ihn in seine Arme zu ziehen.





"Tu das.", lächelte Markus und ging in die Küche um die Terrine zu füllen und in das Wohnzimmer an den Tisch am Fenster zu schaffen. Dort setzte er sich und wartete auf Tim.





Timon beeilte sich mit dem Duschen und kam dann zu seinem Freund.





Das essen verlief schweigend und langsam wurde es feierlich. In der Kirche war es voll, aber das lachen der Kinder, das Gemurmel und natürlich das Krippenspiel waren das was Weihnachten so schön machte. leicht streichelte Markus immer wieder Tims Hand.

Als sie wieder nach Hause kamen, verschwand Markus gleich in der Küche und holte ein großes Tablett mit den Speisen.

Alles andere hatte er schon am Mittag gedeckt.





Es wurde nicht nur feierlicher, sondern Timon wurde auch nervöser. Bald war es so weit. Schnell ging er in ihr Schlafzimmer und holte das dunkelrote Kästchen hervor, steckte es in seine Anzugjacke, die er über seinen Stuhl hing. Dann ging er in die Küche, um Markus beim tragen zu helfen.





Markus war auch nervös.

"Danke.", meinte er leise, als Tim ihm half, die Getränke zu tragen.

Dann sah er zu Tim und wußte nicht wirklich weiter.

Das Kästchen war in seiner Jacke, die er über die Couch gehängt hatte.





Sie ließen sich beim Raclette viel Zeit, genossen das Essen und tauschten immer wieder liebevolle Blicke aus.





Langsam wurde Markus nervös und immer wieder strich er über Tims Hand.

Wann war nur der richtige Zeitpunkt? Er war so unschlüssig und nervös.

Das Essen war beendet und sie stellten den Grill aus.

Markus räumte den Tisch zusammen und seine Hände zitterten furchtbar.





Besorgt nahm Timon die Hände seines Freundes in seine. "Was ist denn los, Schatz? Geht es dir nicht gut?"





Markus schreckte etwas zusammen.

"Ich... also...", er sah zu seiner Jacke, atmete tief durch: "Wir hatten ja gesagt, keine Geschenke. Aber ich hab trotzdem eins."





Timon lächelte sanft. "Ich habe auch eins für dich. Aber wollen wir den jetzt schon mit der Bescherung anfangen?"





Etwas erleichtert sah Markus ihn an, wenn auch das Zittern nicht wirklich nachlies.

"Weiß nicht, wann dachtest du denn so?", fragte er leise nach.



"Ich äh- ich wollte dir mein Geschenk gerne später geben. Würde es dir etwas ausmachen, wenn wir uns an den Kamin setzen und du anfängst?"





"Sehr gern.", nickte Markus und erhob sich, zog Tim mit sich.

Nebenbei griff er sich seine Jacke.





Auch Timon griff noch schnell nach seiner Anzugjacke und ließ sich dann ziehen. Am Kamin angekommen setzte er sich und lächelte Markus von unten her an.



Dieser atmete tief durch und kniete sich vor Tim.

"Timon... naja, eigentlich wollte ich dir erst die ganze Geschichte erzählen, was ich damals gefühlt hatte... aber das haben wir heute früh schon alles gesagt.", wieder holte er Luft: "Ich liebe dich aus tiefstem Herzen und heute morgen hat mir bestätigt, dass ich das richtige tue. Timon Spränger würdest du mir die Ehre erweisen mit mir die Ehe einzugehen."

Damit hatte er dunkelgrüne Kästchen aus der Jacke geholt und geöffnet. Er hielte es dem anderen mit feuchten Augen hin, so daß er zwei schlichte mattierte Silberringe mit eingelegtem glänzendem rot gold Streifen in der Mitte sah.





Timon schluckte tief. Sein eigenes Vorhaben war gerade weit in den Hintergrund gerückt. Woher die Tränen plötzlich kamen, wusste er nicht. Erleichterung, Freude, nicht greifbare, wundervolle Liebe zu diesem Mann, der da vor ihm Kniete.





Markus lächelte durch den Tränenschleier und zog Tim an sich.

"Hey.", versuchte er etwas zu sagen, doch auch ihm fehlte plötzlich alles.

Tim hatte ja gesagt und das war alles was zählte.

"Ich liebe dich.", brachte er nur heraus, ehe er den anderen zärtlich küßte und





Timon ließ sich von Markus im Arm halten und beruhigte sich langsam. Erst dann wurde ihm klar, was da gerade geschehen war.



"Schatz, soll ich dir beweisen, wie perfekt wir zusammen passen?" Flüsterte er ihm ins Ohr.





Markus sah ihn fragend an, nickte dann aber.







Timon griff nach seiner Jacke und holte das samtene Kästchen heraus, lächelte seinen Freund dann an.



"Eigentlich hatte ich vorgehabt, heute vor dir auf die Kniee zu gehen und dir zu sagen, wie sehr ich dich Liebe und das ich mir ein Leben ohne dir nicht mehr vorstellen kann." Er öffnete das Kästchen und zwei Silberne Ringe mit einem wunderschönen, aber nicht zu auffälligem Silbernem Diamant in der Mitte kamen zum Vorschein.



"Markus Wellenberg, möchtest du mein Ehemann werden?"





Markus sah abwechselnd zu den ringen und zu Tim. er konnte es nicht fassen. Tim hatte genauso gedacht.

Vorsichtig berührte er die Ringe.

"Ja...", hauchte er und nun war es an ihm, einfach nur dazusitzen und das ganze zu verarbeiten. Die Box in seiner anderen Hand hielt er dann neben die von Tim und lächelte ihn an.





„Jetzt müssen wir uns nur noch einig werden, welche die Verlobungsringe und welche die Hochzeitsringe werden. Aber erstmal-„ Er nahm ihm die Kästchen ab und stellte sie auf den niedrigen Couchtisch- „ muss ich dich einfach nur fühlen.“ Damit zog er seinen Freund an sich und war nicht bereit ihn heute oder irgendwann noch einmal loszulassen. Warum sollte er auch? Hielt er doch alles Glück in seinem Leben hier in seinen Armen.



"Wir sind schon zwei, was?", kuschelte sich Markus an den anderen.





"Weisst du eigentlich, wie glücklich ich bin, das ich mich hab auf diese Feier damals schleppen lassen? Dabei wollte ich überhaupt nicht. Aber meine Freunde haben einfach keine Ruhe gelassen. Und das an einem Heilig Abend.“





"Wenn du auch nur einen Bruchteil so glücklich wie ich darüber bist, dann sehr gut.", lächelte Markus: "Du standst aber auch etwas missmutig in der Gegend rum. Irgendwie total niedlich."

Jetzt musste Markus kichern.





"Sehr witzig!" Schmollte er. "Es war Heilig Abend, da wollte ich mich eben nicht besaufen wie die anderen. Aber du musst sagen, ich bin aufgetaut, als ich dich entdeckt habe." Grinste er schon wieder leicht.





"Das stimmt.", nickte Markus: "Aber zum Besaufen war die Feier ja auch nicht gedacht. Gut der Punsch war gepanscht, aber das ist ja schon so was wie Tradition."





"Dafür waren einige aber am Ende ganz schön besoffen. Da stellt sich einem doch die Frage, wie viel von dem Zeug sie genossen haben. Aber das hat mich dann auch gar nicht mehr interessiert. Aber sag mal." Viel ihm ein, was er schon immer mal hatte fragen wollen.



"Warum hast du mit mir getanzt? Ich meine, da kommt ein wildfremder Kerl auf einer eher heterosexuellen Feier und fragt ohne sich vorzustellen, ob du mit ihm tanzen würdest. Und dann auch noch auf DEN Song. Warum hast du mir nicht sofort einen herzhaften Korb gegeben?"





"Nun ja, wann bekommt man schon mal die Chance mit einem netten jungen Mann zu tanzen. Und ich dachte, das wir uns eh nie wieder sehen.", gab Markus ehrlich zu.





"Zja, daran sieht man, das du mich noch nicht gekannt hast. Ich hab dich gesehen und das wars. Und du musst sagen, ich bin hartnäckig geblieben."





"Ohja...", seufzte Markus: "Aber mal ehrlich, warum hast du nicht aufgegeben. Ich war doch manchmal echt gemein zu dir."





"Das warst du und dafür müsstest du eigentlich heute noch Buße tun! Aber ich hab mir halt gedacht, ich muss dich eben davon überzeugen, dass ich doch nicht nur der nette verliebte Trottel von neben an bin. Aber die Taschentücher, die ich in der Zeit gebraucht habe, lassen sich gar nicht zählen." Seufzte er.



"Hey, also ein Trottel bist du sicher nicht.", boxte ihm Markus in die Seite: "Ich hab dir sehr weh getan, oder?"





Ehrlich sah er seinem Verlobten in die Augen und küsste ihn zärtlich. "Ja, hast du. Und ich hatte ja auch eigentlich schon aufgegeben, als du mir gesagt hast, das du mich auch liebst. Ich konnte dich einfach nicht verstehen. Aber jetzt weiß ich ja, warum du das gemacht hast."





"Es tut mir leid...", schniefte Markus nun etwas: "Und deswegen habe ich den Antrag ja an Weihnachten und auch am 6.Weihnachten zusammen gemacht... Du hast mir damals ja gesagt, dass du dich an diesem Weihnachtsfest in mich verliebt hattest und 6jahre... weil ich nach 6monaten endlich ... naja... dich endlich erhört habe."





"Hey, schon gut. Ich hab dir das doch schon längst verziehen. Aber unsere Gründe sind die selben." Lächelte er.



"ich bin im Moment einfach so aufgewühlt...", schniefte Markus immer noch: "Ich lass dich nie mehr los, Timon. Nie wieder."





Stumm verteilte er Schmetterlingsküsse auf Markus Gesicht und streichelte ihm über die Wangen.



"Ich weiß. Ich kann es fühlen." Wie in Zeitlupe näherten sich ihre Gesichter wieder einander. Noch ein letzter tiefer Blick, dann schloss Timon seine Augen und genoss diesen Sinnlichen, zärtlichen Kuss.





Markus schloß ebenfalls die Augen und genoß. Es war der vielleicht beste Kuss ihrer Beziehung.

Als er sich löste, sah er Tim in die Augen. Dann nahm er die beiden Boxen und nahm aus jeder einen Ring.

"Gib mir deine Hand.", bat er.





Timon gab ihm seine linke Hand.





Markus nahm seinen Ring und steckte ihn an Tims linken Ringfinger, Kurz küsste er den Ring und lächelte sanft.

dann hielt er Tims Ring und seine Hand dem anderen hin.





Ebenfalls mit einem sanften Lächeln nahm er Markus Hand, küsste die Fingerspitzen und steckte den Ring an den Finger.





Markus betrachtete die Ringe, dann sah er wieder Tim an.

"Mein Verlobter!", flüsterte er.





"Ja, ganz deiner. Und bald auch dein Ehemann." Diese Worte brachten ihn zum Schmunzeln. "Ich hätte nie gedacht, dass ich mal heiraten würde."





"Ehemann...", lächelte Markus: "Ich auch nicht... und auch das ich jemals selbst diese Frage stellen würde. Ich bin glücklich."





"Dann sind wir schon zu zweit." Noch einmal küsste er Markus tief, dann zog er ihn wieder an sich und rollte sie in eine gemütliche Schlafposition.





Markus strich sanft über Tims Rücken und küsste leicht dessen Haut, die er ereichen konnte.





Mit geschlossenen Augen genoss er die küsse und streichelte leicht über Markus Bauch.





Markus zog Tims Hemd aus der Hose und strich über die nackte warme Haut.





Timon Spürte, wie seine Haut zu kribbeln begann. Auch er befreite Markus von seinem Hemd und liebkoste die Haut darunter mit seinem Mund und seinen Händen.





wohlige Schauer liefen über Markus Körper und er strich immer wieder liebevoll durch Tims haar. Er war ein leiser Geniesser und seufzte immer nur leise.





Timon saugte jedes Geräusch, jede Bewegung von Markus auf. seine Berührungen glitten kaum merklich von unschuldigem Streicheln zu sinnlichem Verwöhnen über. Dabei verweilte er immer wieder an Markus sensiblen Stellen, kostete es aus, seine Erogenen Zonen genau zu kennen.



Markus schloss genießen die Augen und zog die Luft etwa stärker an, wenn Tim seine empfindlichsten Stellen liebkoste.

Er selber strich nur erstmal über dessen haare und Nacken.





Nachdem er Markus Oberkörper genug Beachtung geschenkt hatte, musste auch die Hose dran glauben und wurde auf den Boden befördert. Sanft kraulte er durch das wellige Schamhaar und strich über die Oberschenkel.





Markus spreizte die Beine etwas und strich über Tims Gesicht. Sah ihn liebevoll an, strahlte als er seinen Ringfinger mit dem Ring sah.





Erst küsste er Markus Handinnenfläche, dann wendete er sich ganz Markus Glied zu, verwöhnte es mit seiner Zunge und dem Mund und massierte dabei vorsichtig seine Hoden.







Markus lächelte sanft, als er Tims Lippen an seiner Hand spürte und dann seufzte er auf. Tim kannte ihn sehr gut und er wußte, wie er es liebte, wenn dieser mit seinen Hoden spielte.

"Will dich...", murmelte er hörbar.





Timon kam wieder nach oben und küsste ihn tief. "Wie willst du mich?" raunte er ihm ins Ohr.





"Ganz tief in mir spüren und dich küssen.", antwortete Markus heiser und zog ihn an sich, küßte ihm aufs Ohr.





"Du sprichst mir aus der Seele, Schatz!" Er ließ seine Zunge über Markus streicheln und verwickelte ihn erst ein zärtliches und dann immer wilder werdendes Zungenspiel. Dabei rieb er ihre Körper immer wieder aneinander und knabberte sich schließlich wieder seinen Weg nach unten über Markus Haut. Sanft bereitete er ihn vor und war froh, das sie fast immer und überall Massageöl stehen hatten. Auf Kondome verzichteten sie, seit sie sich zusammen hatten testen lassen.





Das Massageöl war eine Notwendigkeit bei Tim, wenn er mal wieder total verspannt vom Job oder auch kaputt vom Sport kam und Markus war immer gern bereit ihn zu massieren.

Doch jetzt wollte er nur seinen zukünftigen Mann spüren.

"Liebling.", bettelte er.





"Ist da jemand ungeduldig?" Grinste er ein bisschen, quälte den anderen dann aber nicht weiter. Auch wenn es sicher eins sehr süße Qual war. Langsam kam er in ihn, genoss jedes Stück der heißen Enge, in die er vordrang. Und wie es sich Markus gewünscht hatte küsste er ihn leidenschaftlich, während er einen intensiven Rhythmus aufnahm.





Markus schlang seine Arme um dessen Nacken und bewegte sich ihm entgegen.

Er löste seinen Mund kurz von Tim und betrachtete ihn, während er stieß und stöhnte genussvoll auf.

"Ich liebe dich, Timon..." und eroberte den Mund zurück.





Langsam trieb er sie weiter, hielt sich selber zurück, wollte mit seinem Verlobten zusammen kommen.



Markus lies eine Hand zwischen sie gleiten und seine Erregung umfassen.





Das verhinderte Timon allerdings geschickt, in dem er sich ein kleines Stück aufrichtete und nun selber an Markus Erregung kommen und sie im Gleichtakt zu seinen Stößen verwöhnen konnte.





Markus keuchte auf und fühlte langsam die Welle kommen.

"Bitte Liebling...", stöhnte er und warf den Kopf zurück. Gleich würde s soweit sein.

Timon wurde noch einmal schneller, bis der Orgasmus sie beide überrollte.



"Gott, ich liebe dich!" Mit diesen Worten auf den Lippen ergoss er sich tief in seinem Verlobten.





Markus tat es ihm gleich und kam mit einem tiefen Stöhnen.

dann klammerte er sich an Timon und versuchte sich zu beruhigen.





Timon hielt Markus ganz fest und zog ihn auch gleich wieder an sich, nach dem er sich aus ihm zurückgezogen hatte. Leise flüsterte er ihm Liebkosungen ins Ohr und streichelte ihm über die Haare.





Markus seufzte leise vor sich hin und lächelte.

"Das ist das zweitbeste Weihnachten, das ich hatte."





"Das zweit beste?" Fragte er nach.







"Das erste war vor sechs Jahren... ohne das wäre das hier nicht möglich."





"Stimmt. Aber das war die grausamste Nacht meines Lebens. Ich war bis über beide Ohren verliebt und mir sicher, dass ich keine Chance haben würde. Da ist mir dieses doch ehrlich gesagt lieber."





"So gesehen, hast du recht.", einte Markus: "Aber nun haben wir uns."





"Stimmt. Nun haben wir uns." Er schloss die Augen, behielt das glückliche Lächeln aber auf seinen Lippen.





"Können wir so bleiben.", fragte Markus müde.

Es war warm und die Couch breit genug, das man darauf schlafen konnte.





"Natürlich, Schatz. Ich bin auch müde, lass uns schlafen." Damit gab er dem Kleineren noch einen zärtlichen Gute- Nacht- Kuss und ruckelte sich ein bisschen zurecht, so dass er bequem lag.





"Gute Nacht, Liebling.", erwiderte er dann leise und döste langsam weg, während er noch immer den Rücken seines Verlobten streichelte.





Timons Lächeln vertiefte sich, als er merkte wie sein Verlobter in seinen Armen einschlief.

Sein Verlobter. Vor sechs Jahren hätte er sich das kaum zu träumen gewagt. Und bald würden sie Ehepartner sein.

"Träum süß, mein geliebter Mann." Hauchte er dem Schlafendem ins Ohr.

Bald darauf schlief auch er ein. Doch so schön wie seine Träume auch wahren, die Realität schien noch viel süßer zu sein.



Während draußen leise die Schneeflocken fielen und das sanfte Licht des Weihnachtsbaum sie einhüllte schliefen sie gemeinsam in die Weihnachtstage hinein.