Marius sah wirklich besser aus. Allerdings brauchte er wieder eine Rasur. Nagut. Das konnte man ja ändern. Lächelnd trat Dani näher, stellte die Sachen auf dem Besucherstuhl ab und beugte sich dann erstmal zu Marius runter. "Hi Du." begrüsste er ihn ein weiteres Mal und küsste ihn gefühlvoll. Leicht strich er mit den Fingerspitzen durch Marius' Haar und sah ihm dann in die Augen, nachdem sie den Kuss gebrochen hatten. "Wie geht es Dir heute?" Noch immer beugte er sich zur Marius runter und hielt leichten Körperkontakt.

"Es geht mir besser" Marius hielt den Augenkontakt, seine Hand hatte sich während des Kusses in Daniels Nacken geschlichen und kraulte ihn dort. Er mochte es einfach den Blondschopf dort zu berühren.
"Und ich war anständig und hab die Schwestern heute noch nicht geärgert."

"Schön." Daniel's Lächeln vertiefte sich. "Dann hast Du Dir ja auch meine Mitbringsel verdient." stellte er frech fest, schmuste sich aber sehr sanft über Marius' Gesicht. "Außerdem brauchst Du eine Rasur. Stoppeln find ich nur früh am Morgen sexy, wenn ich noch unausgeschlafen bin."

"Mitbringsel?" Marius Augen wurden groß und er wurde neugierig. "Was hast du mir denn mitgebracht?" Fragend schielte er nach den Tüten und sah Daniel dann an.
"Mit der Rasur hab ich auf dich gewartet, du machst das so prima." Nun kam zu dem fragenden ein bettelnder Blick dazu.

Der Blondschopf löste sich von Marius und griff nach der Tüte. Aus dieser förderte er frisches Obst, die geliebte Schokolade und einen besonderen Käse - von dem er wusste, dass Marius ihn mochte. Außerdem noch einen italienischen Rohschinken und ein Baguette. Alles das packte er auf den kleinen Beistelltisch und setzte sich dann hin. "Und? Gut genug für den Gourmet?" verlangte er ein wenig spöttisch zu wissen. Er wusste ja, dass Marius das mochte.

Marius' Augen wurden immer größer, als Daniel auspackte und auffuhr. Woher wusste er nur so viel über seine Vorlieben? Aber natürlich schmeichelte es dem Bänker, das der Blondschopf ihn so verwöhnte und es ließ ihn auch hoffen, das er irgendwann doch ein tragende Rolle in dessen Leben spielen würde. Denn das Marius das vorhatte, war ihm mittlerweile erschreckend klar geworden. Genug Zeit zum Nachdenken hatte er ja, wenn er den ganzen Tag bis zu Danis Besuch allein im Krankenbett verbrachte.

"Wow..." gab er nur von sich und leckte sich über die Lippen. "Genau das, was mir schmeckt. Du bist ein Schatz" stellte der Bänker mit einem Lächeln fest.

Marius war ein Quatschkopf und Daniel hörte und sah immer aufmerksam zu. Also wusste er auch über viele Vorlieben Bescheid. "Gut, dass ich Deinen Geschmack getroffen habe." Daniel grinste leicht und zog auch noch ein Säckchen Konfekt aus der Tüte. "Die geb ich aber in die Schublade, sonst kriegen wir noch mit den Schwestern Ärger. --- Und zu diesen hochnäsigen Schnepfen im Delikatessenladen geh ich nicht mehr. Also wenn es Dir nicht schmecken würde."

Marius war nicht bewusst, das er soviel quatschte, soviel über sich preisgab.
Aber er freute sich über das Essen und das sah man auch.
"Konfekt? Dani, du verwöhnst mich. Das weiß ich gar nicht, wie ich es wieder gut machen soll."
Er griff nach dem Blondschopf, zog ihn zu sich heran und herunter, küsste ihn liebevoll. "Nur ein kleiner Vorgeschmack" murmelte Marius und ein sehr treuherziger Blick traf Daniel.

Daniel ließ sich in den Kuss fallen und erwiderten Kuss gefühlvoll. "Ich werde mir schon was ausdenken." gab er mit dunkler Stimme zurück und sah Marius in die Augen. "Außerdem liegt es ja auch in meinem Interesse, dass Du wieder auf die Beine kommst." Doch gleich darauf schlug Daniel sich auf die Stirn und löste sich von Marius. "Ich hab was vergessen. Dein neues Handy." Wieder griff er nach der Plastiktüte und zog einen Karton heraus. "Hier bitte. Willkommen zurück in der Zivilisation." meinte er nur und übergab Marius das Handy.

Marius grinste sich eines und nickte. "Bin ich schon sehr gespannt darauf," gab er leise zurück und zuckte zusammen, als dieser sich vor die Stirn schlug.
Das Handy faszinierte ihn weit weniger als die Leckereien, trotzdem strahlte er. "Danke.."
Marius packte aus, legte die Simkarte ein und als erste Amtshandlung fragte er Daniel nach seiner Nummer. "Ich werde dich mit Sms versorgen, während du weg bist. Dann hast du abends im Bett was zu lesen, wenn du nicht was anderes zu tun hast." Der Rest des Satzes kam merklich leiser, aber immerhin konnte Marius Dani nicht verbieten, was aufzureißen. Wollte er ja auch nicht...aber irgendwie versetzte ihm dieser Gedanke einen Stich in die Magengegend.

Zum einen war München nicht so aufregend wie jetzt Hamburg - zum Beispiel - und zum anderen musste er ja auch arbeiten. Und da war er am Abend meistens sowieso zu müde um sich dann noch etwas Knackiges für ein Quickie zu suchen. Aber das musste Marius ja nicht wissen. "Ich freu mich." erwiderte er lächelnd und strich Marius leicht über die Stirn. "Aber denk dran ... es ist nur ein Wertkartenhandy."

"Wenns leer ist, werd ich meine Mutter nerven, das sie mir was zum aufladen mitbringt." Marius grinste und sah zu Daniel hoch, während er das Handy zuklappte und vorsichtig auf den Nachttisch legte. Schriftlich ließ sich so oder so vieles leichter sagen und Marius hatte das sichere Gefühl, das er das auch tun würde. Obwohl er ja nun verbal auch nicht gerade auf den Mund gefallen war.
"Ich bin froh, wenn ich hier raus bin...wirklich. Es ist öde hier. Die einzigen Lichtblicke am Tag sind deine Besuche."

Nachdem er Marius alles gezeigt und gegeben hatte, lehnte Daniel sich gemütlich zurück und ließ Marius mit seinem Handy ein wenig rumspielen. Dabei huschte ein flüchtiges Grinsen über sein schmales Gesicht. "Das ehrt mich aber, dass meine Besuche ein Lichtblick sind." spöttelte er ein wenig. "Aber Deine Mutter besucht Dich ja auch. --- Weisst Du jetzt schon was? Also wann Du raus darfst?" Vermutlich fragte Daniel das jeden Tag. Aber einen Beinbruch konnte man ja auch zu Hause ausheilen.

"Ja, aber du und meine Mutter ist schon ein Unterschied für mich. Meine Mutter würd ich nicht so küssen wie dich." Marius grinste frech und wurde dann ernst. "So wie es aussieht darf ich Ende nächster Woche, Anfang übernächster nach Hause. Die Operationsnarbe ist recht gut am heilen und den Rest kann ich auch zu Hause auskurieren, sagt der Arzt und ich denke, die Schwestern sind froh, wenn sie mich loshaben."

Das waren doch gute Nachrichten. Also nicht, dass Marius lieber ihn als seine Mutter küsste. Es hätte ihn doch schon sehr befremdet, wenn Marius mit seiner Mutter Zungenküsse ausgetauscht hätte. Dieser Gedanke war albern und Daniel grinste unwillkürlich.
"Das klingt doch schon gut." Er freute sich für Marius. "Aber ich komm Dich nächste Woche eh besuchen. Wenn ich dann aus München zurück bin. Wenn Du was brauchst, dann musst Du es mir halt sagen."

"Wahrscheinlich Lebensmittel. Meine Mam hat alles entfernt, was bis zu meiner Entlassung angefangen hätte, von selbst aus dem Kühlschrank zu laufen oder einen Pelz zu bekommen." Marius sah Daniel an und lächelte dankbar.
"Du weißt doch, das ich gern esse. Allerdings kann ich jetzt ja grade keinen Sport machen. Vielleicht musst du mich dann auch bremsen, damit ich nicht fett werde."

Der Gedanke an einen Zoo und dessen Bewohner ließen Daniel Schauder über den Rücken laufen. Und das ihm, der eh so ein Pedant war - was Küche und Badezimmer betraf. Ansonsten ließ er es auch schon mal schleifen, aber diese beiden Räumen blitzten immer vor Sauberkeit. Und man würde nicht für möglich halten, dass ein Mann sie in Schuss hielt.
"Okay. Also Lebensmittel." stellte er ein wenig amüsiert fest. "Und da auch nur Lightprodukte und keine Schokolade. Nur Gummibärchen." Der Blondschopf grinste ein wenig gemein. "Sonst muss ich Dich halt auf andere Art und Weise wieder in Form bringen." fügte er abschließend - höchst unschuldig - hinzu.

Light! Marius verzog das Gesicht und rümpfte die Nase. "Das Zeug schmeckt nicht" jammerte er theatralisch. "Viel zu trocken und viel zu fad und überhaupt ekelig." Er warf Daniel einen mitleidheischenden Blick zu. "Ich bin für deinen zweiten Vorschlag, sehr sogar. Ein bisschen Sport in der horizontalen, das würde mir bestimmt besser bekommen."

Daniel musste sich echt beherrschen, dass er nicht in Gelächter ausbrach. Marius war so ein Schauspieler und Schaumschläger. "Hast Du denn überhaupt schon mal ein Lightprodukt ausprobiert?" wollte er wissen und lehnte sich ein wenig nach vor. Gleichzeitig rückte er mit dem Sessel näher an das Krankenbett heran. Das mit der Horizontallage klingt zwar gut, aber solange Dein Bein noch im Gips ist, wirst Du Dich kaum bewegen."

"Ja, natürlich." Marius sah Daniel gespielt empört an. "Ich weiß schon, wovon ich rede. Irgendwann hat meine Mutter mal einen Halbfettkäse mitgebracht, der hat geschmeckt wie Papier. Trocken und einfach nur widerlich." bekräftigte er und schmunzelte dann. "Ich kann vielleicht mein Bein nicht bewegen, aber die Hüften schon. Du wirst sehen, teste es einfach mal aus."

"Klar." Daniel's Stimme war äußerst trocken. "Und dann bekomm ich Ärger. Wegen Körperverletzung und Missbrauch eines Schutzbefohlenes." Okay, das war jetzt schon ziemlich hoch gegriffen. "Ich werd Dir viel Gemüse und Obst mitbringen. -- Gemüsestifte sind eine gute Alternative zu Chips und den anderen Kram." Daniel lachte auf, beugte sich zu Marius und küsste ihn flüchtig. "Aber Deinen Hüftschwung darfst Du mir trotzdem demonstrieren." raunte er ihm verführerisch ins Ohr, ehe er sich von Marius löste.

"Der war gut. Vor allem das mit den Schutzbefohlenem." Marius sah Daniel grinsend an. "Du nimmst mich also unter deine Fittiche wie eine Mutterglucke ihr Küken. Ich gebe zu, dieser Gedanke hat was für sich. Und das mit dem Hüftschwung, das gehen wir schön langsam an, dann haben wir beide bestimmt sehr viel davon. Ich freu mich schon darauf."
Der Bänker griff nach Danis Hand und streichelte sanft darüber.

Seine braunen Augen bekamen einen undefinierbaren Ausdruck. "Eine Mutterglucke schläft aber nicht mit ihrem Kind." wagte er da etwas zu korrigieren. Der Blondschopf überwand die kurze Distanz zu Marius und küsste ihn wieder. Langsam und aufreizend eroberte seine Zunge dessen Mund und spielte sich mit Marius. "Und ich will aber mit Dir schlafen." wisperte er an Marius' Lippen. Ernst sah er ihm in die Augen. "Immer und immer wieder. Und so lang Du Dich in meine Gewalt begibst und ich für Dich ein wenig sorgen soll, hab ich Dich in der Hand." Frech berührte er Marius' Brust. Allerdings nur ganz leicht. Schließlich konnte der Dunkelhaarige ja auch hier Schmerzen und blaue Flecken haben.

"Nun, ich könnte mir tausend schlimmere Dinge vorstellen, als mich in deiner Hand zu befinden. Ich glaube, die Variante ist mir sogar die Liebste" Marius sah Daniel in die Augen und leckte, dem Kuss nachschmeckend, langsam über seine Lippen. Sich ein wenig in Danis Obhut zu befinden, sich von ihm ein kleines bisschen hätscheln zu lassen, das ist war mehr als verlockend.
Zudem konnte er sich dann ganz subtil noch ein wenig mehr in das Leben des Blondschopfs drängeln und sich, wie er es versprochen hatte, unentbehrlich machen.

Sacht knabberte Daniel an Marius' Unterlippe und sah ihm dabei in die Augen. "Du hast keine Ahnung, worauf Du Dich einlässt." meinte er mit rauher Stimme an Marius' Mund. Daniel ertastete Marius' Brustwarze und rieb ganz leicht darüber. Offensichtlich hatte der Dunkelhaarige hier keinen Bluterguss. Gut.

"Nein, hab ich nicht. Aber du auch nicht, Daniel." Marius leckte über die Lippen des Blondschopfes und stöhnte leise auf, als dieser seine Brustwarze berührte. "Ich hab vor, mich unentbehrlich für dich zu machen. Ich will....einen Anteil an deinem Leben." meinte er dann ernst. "Und wenn du nicht willst, das ich dich hier ins Bett zerre und die Schwestern noch mehr verärgere, dann darfst du mich nicht aufgeilen. Sie haben die Schmerzmittel abgesetzt."

"Oh." Daniel's Augen weiteten sich leicht und er lachte abermals auf. Artig zog er seine Hand zurück - auch wenn es ihm schwer fiel. Er war eben eine verschlagene Natur. "Soso. Keine Schmerzmittel mehr. Und dem kleinen Prinzen geht es gut?" fragte er frech und lüftete kurz die Bettdecke. "Ach ja. Katheder ist noch dran." Es fröstelte ihn. "Langsam sollte das Ding aber runter. Wenn Du noch lange liegst, dann kriegst Du einen wunden Arsch." Es fiel ihm leichter über solche Sachen zu reden. Das andere war ihm zu ernst und außerdem war das Krankenzimmer nicht der passende Ort dafür.

Marius war nicht dumm, das Daniel auswich, war auch ihm klar. Aber das machte nichts. Er würde seine Chance noch kriegen und aufgeben tat er so oder so nicht mehr. "Dem kleinen Prinzen geht es gut und wenn übermorgen der Katheder entfernt wird. dann wird es ihm noch besser gehen." stieg er dann auf das Ablenkungsmanöver ein. "Und um meinen Arsch mach dir mal keine Gedanken, wenn du ihn das nächste Mal unverpackt siehst, wird er eins a in Schuss sein, mein Wort drauf."

"Ich kann ihn Dir ja mit der fettigsten Creme einschmieren, die ich finden kann." bot Daniel grinsend an. Er setzte sich wieder gerade hin und strich sich durch die Haare. Diese waren schon wieder etwas zu lang. Aber er hatte keine Lust um zum Frisör zu gehen. "Das kann ich ja nächste Woche machen. Wenn ich aus München zurück bin. Auch wenn ich Gefahr laufe, dass mich die Schwestern hier für einen Perversen halten, wenn ich Dir Deinen Arsch einschmiere." Wenn die Schwestern das machten, dann fiel das ja unter Krankenpflege.

"Nun ja, dann haben sie hier wenigstens mal was zu reden. So oft werden die Schwestern hier sicher keine so niedlichen Perversen sehen wie dich." Marius grinste frech und zwinkerte Daniel zu. "Ich werd es mir auch gefallen lassen und sicher nicht um Hilfe schreien. Versprochen."
Er betrachtete den Blondschopf und seufzte innerlich bei dem Gedanken, das er hier lag und Daniel nach München fahren würde. Zum Glück wurde er bald entlassen. So langsam ging ihm das Krankenhaus auf den Wecker.

"Ich bin pervers, aber nicht niedlich." stellte Daniel klar und griff wieder nach Marius' Hand. Ganz sanft streichelte er darüber. "Ich will ja nicht aus der Abteilung fliegen, nur weil ich was für Deinen Arsch tu." Und die Schwestern könnten sich auf den Schlips getreten fühlen. "Ich mach das dann bei Dir zu Hause. Und das versprech ich Dir. Du bist ja nicht mehr so lange hier." Hoffentlich. Für ihn war es ja egal wo er hinfuhr. Aber Marius wollte sicher nach Hause. In seine vier Wände. In eine vertraute und freundlichere Umgebung. Okay. Das war jetzt doch ein wenig abweichend. Marius' Wohnung war nicht viel grösser als das Zimmer hier.

"Ich finde dich niedlich. Und pervers so oder so. Aber da ich das auch bin, stört mich das ganz sicher nicht." Marius genoss die Berührung Daniels und betrachtete dessen Hand, die die seine streichelte.
"Zum Glück" sagte er dann auf Daniels Bemerkung. "Ich möchte nach Hause, wieder einen Tagesablauf haben, wie ich ihn bevorzuge. Und ich möchte, das du bei mir bleiben kannst...über Nacht, wenn du das willst."

Daniel wurde wieder ernst und seufzte leise. Immer wieder fing Marius damit an und Daniel fiel es immer schwerer sich dem 'Werben' zu entziehen. Denn anders konnte man es nicht nennen. Es fiel ihm wirklich schwer und diesmal fiel ihm auch kein rascher Themenwechsel ein. "Vielleicht. Wenn Du nicht schnarchst." erwiderte er leise und hielt mit seinen Berührungen inne. Jetzt hielt er Marius' Hand nur mehr sanft in seinen Händen und sah ihm schwach lächelnd in die Augen.

"Kein Schnarchen." Marius schüttelte den Kopf. "Und auch kein Gemecker, wenn du nicht bleiben willst. Allerdings hoffe ich, das ich dich überzeugen kann, ab und an mal bei mir zu übernachten." Er schwieg und sah Daniel einen Moment lang an, dann beschloss er, nicht mehr weiter auf dem Thema rumzureiten. Zuviel war wahrscheinlich nicht besonders klug und Marius wollte nichts verderben.

Dabei hätte Marius Daniel nun eben in einem äußerst schwachen Moment erwischt. Und dabei hatte sie nicht mal Sex. Oh Gott. Langsam wurde es wirklich bedenklich. Und Daniel war sich dessen bewusst. Aber er ergriff nicht die Flucht. Stattdessen verstärkte er den Händedruck. "Ein Schnarchen. Und ich bin weg." bemerkte er grinsend und ließ das Thema dann auch ruhen. "Magst Du was essen? Also von den Sachen, die ich mitgebracht habe?"

Marius überlegte einen Moment, dann nickte er. "Ich hätte gern ein bisschen was von dem Käse, den du mitgebracht hast. " Er richtete sich etwas auf und fischte auf dem Tablett nach einem Teller, den seine Mutter mitgebracht hatte und der einstmals Reiswaffeln beherbergt hatte. Die allerdings hatte der Bänker entsorgt. Wenn es etwas gab, was er nicht ausstehen konnte, dann waren es diese Waffeln, staubtrocken und geschmacklos.
Er stellte den Teller auf seine Knie und sah Dani an." Schneidest du mir ein Stück davon ab? Mit einer Hand allein geht das irgendwie nicht besonders gut."

"Okay." Daniel griff in seine Hosentasche und zog sein Taschenmesser heraus. Der Käse roch gut und Daniel schnupperte, als er das Papier aufschlug. "Na da hab ich doch was Feines gekauft." feixte der Blondschopf und schnitt ein paar dünne Schnitten von dem Käse runter. Dazu brach er ein paar handliche Stücke von dem Baguette und legte diese ebenfalls auf den Teller. "Soll ich Dir was zu trinken holen?" Daniel hatte bemerkt, dass die Mineralwasserflasche auf dem Beistelltisch leer war.

Marius lief förmlich das Wasser im Munde zusammen. Mit solchen Dingen konnte man ihn haben, kleine feine Leckerbissen in jeglicher Form. "Ja, der riecht phantastisch und er schmeckt auch so." Der Bänker griff nach einem Streifen Käse und hielt ihn Dani vor den Mund. "Probier mal..du wirst begeistert sein." Kopfschüttelnd verneinte er die Frage nach Mineralwasser. Marius trank nicht sonderlich viel und zu wenig, das wusste er schon, aber im Moment wollte er auch nicht, das Daniel sich wegbewegte.

"Tsk." Daniel schnalzte mit der Zunge. Marius trank auch definitiv zu wenig. Aber Daniel sparte mit Kritik. Zumindest mit verbaler Kritik. "Ich will ihn Dir aber nicht weg essen." nörgelte der Blondschopf, machte Daniel dann aber doch artig den Mund auf. Mhm. Der Käse zerging ja fast auf der Zunge. "Magst Du auch was vom Rohschinken? Der war verdammt teuer. Du verwöhntes Balg."

"Erst mal den Käse, dann ein bisschen Schinken." Marius lächelte und zog seine Hand zurück, nahm sich dann selber etwas Käse und seufzte zufrieden. "Das ist verdammt lecker. Und ich habe nie behauptet, das ich nicht verwöhnt bin. Ich will nun mal immer das Beste, wenn es möglich ist." Breit grinsend griff er nach Daniel und strich diesem zärtlich über die Wange.

Wie Marius mochte. Daniel schnitt halt noch ein wenig von dem Käse auf und gab ihn Marius auf den Teller. "Wenn Du nur das Beste willst ... wieso bist Du dann mir nachgelaufen?" fragte er ein wenig spöttisch und brach sich ebenfalls ein Stückchen Baguette ab. Das ganze Weißbrot konnte Marius ja sowieso nicht essen und morgen würde es eh so trocken sein, dass Marius damit eine Schwester verprügeln konnte.

"Na, was für eine Frage. Weil du der Beste bist." sagte Marius ungerührt und bedankte sich für den Käse, schob sich noch ein Stück in den Mund und kaute genüsslich. Für ihn war das gar kein Thema, er sagte es genauso, wie er es dachte. "Du verwöhnst mich. Ich werde morgen noch mehr über das Krankenhausessen meckern, das seh ich schon" fuhr der Bäker dann fort und blinzelte.

Er hatte sich wieder zurückgelehnt und kaute nachdenklich an seinem Stückchen Baguette herum. Auch wenn es ihm schmeichelte, so glaubte Daniel nicht daran. Was tat er denn schon? Er hatte Marius ein paar Leckereien gebracht und das Handy gekauft. Da war doch nichts dabei. Und Sex hatten sie schon lange keinen mehr gehabt. Marius konnte sich doch kaum mehr daran erinnern. Er selbst allerdings tat es sehr wohl. Daniel hatte sich ja auch schon ertappt, dass er Marius als Wichsphantasie missbrauchte.

"Spinner. Sag ihnen halt nicht, dass Du es von mir hast. Sonst werden sie mit mir böse und ich bin doch so ein mickriges Kerlchen, der sich gegen diese Walküren da draußen nicht wehren kann."

"Ich werde schweigen wie ein Grab" versprach Marius vergnügt kauend und nahm sich etwas Brot. Von Daniel Gedanken ahnte er nichts, denn wenn, hätte er dem Blondschopf gründlich den Kopf gewaschen. Der Bänker konnte sich sehr wohl an den Sex mit Dani erinnern, als ob er so etwas vergessen könnte.
"Zumindest bin ich die nächsten Tage versorgt mit Leckereien und muss mir nicht die Reiswaffeln meiner Mutter antun. Du glaubst gar nicht, wie dankbar ich dir dafür bin."

"Naja. Den Käse und den Schinken solltest Du heute noch aufessen." meinte Daniel und lächelte flüchtig. "Sonst ist er kaputt. Und die Reiswaffeln kannst Du weiterschenken." Schon allein bei dem Gedanken daran, drehte es ihm den Magen um. "Ich könnte Dir ja am Mittwoch wieder was bringen. -- Machst Du mich dabei halt arm." feixte der Blondschopf vergnügt.

Marius schüttelte den Kopf und sah Dani an. " Du musst mir nichts mitbringen, Daniel. Ich will nicht, das du soviel Geld ausgibst für mich. Ich werd dich, wenn ich hier raus und wieder fit bin, dafür mal richtig schön einladen. Wie und wo, damit überrasch ich dich dann."
Der Bänker nahm noch ein Stück Käse und schob es sich in den Mund.

"Und das ist nicht nötig." hielt Daniel dagegen. "Du bist mein Freund und um Freunde kümmert man sich eben." Das klang so lapidar, aber so war es gar nicht. Waren sie denn Freunde? Was waren sie denn wirklich? Daniel wusste es nicht.
Aber das mussten sie jetzt auch gar nicht ausreden. Dafür gab es einen kleinen Schlagabtausch, was nötig war und was nicht. Als es wieder Zeit fürs Abendessen wurde, verabschiedete Daniel sich wieder. Er würde morgen noch einmal kurz vorbekommen - bevor er nach München fuhr.
Zum Abschied küsste er Marius noch gefühlvoll und ein schmerzhaftes Ziehen fuhr durch seine Brust. Keine Ahnung, wieso er plötzlich so sentimental war.

Der Besuch am Sonntag fiel nur kurz aus. Schließlich musste Daniel ja zum Zug. Und den durfte er nicht verpassen. Immerhin wurde er erwartet. München war wirklich nicht so sein Fall. Zudem verstand er den landesüblichen Dialekt nicht. Ächz. Und mit dem Autor war es auch etwas mühsam. Ziemlich schlapp kam er Dienstag Nacht nach Hause und fiel auch gleich ins Bett. Er war müde. Ein letztes - von vielen - SMS an Marius und er schlief auch schon ein. Morgen war auch noch ein Tag und da würde er ihn wieder besuchen.

Marius Laune sank schlagartig, als Daniel das Krankenhaus gen München verließ. Das bekamen seine Mutter und vor allem die Schwestern zu spüren. Er verschickte viele SMS an den Blondschopf und freute sich über jede Antwort.
Marius nervte jeden Tag die Ärzte und konnte durchsetzen, das er bereits Ende der Wache. Das war eine gute Nachricht, für ihn und er freute sich schon, wenn er es Daniel persönlich sagen konnte.

Sein Handy piepste, kurz bevor Marius am Einschlafen war. Er griff danach und lächelt, eine SMS von Daniel, er war wieder im Lande.
Er schrieb noch einen Gruß zurück, so würde der Blondschopf am Morgen, wenn er aufwachte gleich Nachricht von ihm haben.
Dann drehte sich die Bänker bequem auf die Seite und schlief ein.

Also eigentlich las Daniel die Nachricht erst zu Mittag. So spät war er nämlich erst aufgestanden. Dafür war er dann aber fit. Nach einer Dusche und einem Kaffee, machte er sich auch schon auf den Weg ins Krankenhaus. Im Gepäck hatte er ein paar Süßigkeiten die er aus München mitgebracht hatte. Dazu noch Brezel. Die konnte Marius auch so essen.
Inzwischen war es ziemlich kühl geworden. Er trug eine lange, wenn auch enge Hose und einen Rollkragenpulli. Der Sommer war definitiv vorbei. Leider. "Hallo." Daniel hatte geklopft und geöffnet als er Marius' Stimme hörte. Ah. Marius hatte wohl gerade sein Mittagessen bekommen. Oder besser gesagt, eine Schwester war bei ihm und nahm ihm grad das Tablett ab.

Marius beobachtete die Schwester und das Essen misstrauisch, als die Tür aufging und Daniel kam. Sein Gesicht überzog ein strahlendes Lächeln. "Daniel" Der Bänker wartete, bis die Schwester verschwunden war und breitete dann den gesunden Arm aus. "Schön, das du wieder da bist. Ich hab dich vermisst," fuhr er dann fort und musterte den Blondschopf. "Du siehst verdammt gut aus."

"Hallo Du." Grinsend beugte Daniel sich zu Marius runter und küsste ihn ungeniert. So als gehöre sich das auch so. "Ich hab Dich auch vermisst, Miststück." begrüsste er Marius und sah dann kritisch zu dem Tablett. "Sie füttern Dich wirklich schlecht. Wie gut, dass ich was mitgebracht habe." Daniel stellte seine Tüte ab und küsste Marius abermals, ehe er seine Rauhlederjacke auszog. "Du brauchst ne Rasur und was besseres zu Essen." kommentierte er Marius' Aussehen - ungeniert und fürchterlich direkt.

"Ich hab zwar keinen Katheder mehr, aber leider auch noch keinen Gehgips. Und mit Krücken in die Nasszelle zu hüpfen und mich einbeinig zu rasieren, dazu bin ich noch nicht bereit." Marius hatte den Kuss liebevoll erwidert, er sah Daniel in die Augen und lächelte.
"Ich hab gehofft, das du es noch einmal machst. Morgen krieg ich nen Gehgips und Ende der Woche werde ich entlassen, sagen die Ärzte."

Sein Gesicht hellte sich auf und Daniel küsste Marius gleich noch einmal. Na weil es halt so schön war. "Das ist ja großartig." Der Blondschopf hockte sich hin und strich Marius sanft über die Wange. "Na ausnahmsweise. Einmal rasier ich Dich noch." versprach er grinsend. "Und? Tut der kleine Prinz und Dein Arsch weh?" wollte er unverfroren wissen. Zumindest konnte Daniel sich vorstellen, dass das Entfernen des Katheders schmerzhaft gewesen war. Bah. Da bekam er ja gleich eine Gänsehaut.

"Mein Hintern ist mehr taub als wund. Und mein Schwanz...na frag lieber nicht." Marius schüttelte sich, das Entfernen des Katheders war wirklich nicht angenehm gewesen und das hatte er Arzt und Schwestern spüren lassen. Mittlerweile war sich der Bänker fast sicher, das einige des Klinikpersonals auf die Knie fallen und Gott danken würden, wenn er endlich entlassen wurde.

Der Bänker sah Daniel an. "Und wie geht es dir? Alles gut überstanden in München?"

"Armer, schwarzer Kater." Daniel griff nach Marius' Hand und hielt sie. So wie schon so oft zuvor. Es war ein Reflex geworden, der sich auch nicht abstellen ließ. "Es ging so. Das Wetter war nicht besonders gut. Aber das war ja auch nicht weiter tragisch. Für das Wetter hatte ich eh keine Zeit. Jeden Tag vierzehn Stunden arbeiten. Aber dafür hab ich Dir was mitgebracht." Daniel griff in seine Tüte und schlichtete die Süßigkeiten auf den Beistelltisch. "Mit besten Empfehlungen von Dallmayer."

Marius betrachtete die Süßigkeiten und seine Augen blitzten auf, Dann war er Daniel einen forschenden Blick zu. "Bist du sicher, das du nicht der Weihnachtsmann bist?" fragte er neckend und grinste. "Du verwöhnst mich so, das ich dir nicht mehr von der Pelle rücken werde, ist dir das klar?" Sein Daumen fuhr über den Handrücken des Blondschopfes, er war so froh, das Dani wieder bei ihm war, das er am liebsten laut geschrieen hätte.

Marius hatte Daniel vermisst und mehr als einmal hatte er sich gefragt, was dieser in München wohl grade machte. Das dieser soviel hatte arbeiten müssen, war bedauerlich, gleichzeitig aber erleichterte es ihn. So hatte Dani wohl kaum Gelegenheit gehabt, jemanden aufzureißen. Marius würde es nicht zugeben, aber der Gedanke hatte einen gewaltigen Stich Eifersucht bei ihm hervorgerufen.

Daniel sah an sich runter und griff mit seiner freien Hand an sein Kinn. "Ich habe keinen Bart und mir fehlen mindestens 60 Kilo, dass ich als Weihnachtsmann durchgehen könnte." entgegnete er trocken und mit einem leicht spöttischen Lächeln. "Ich krieg Dich schon wieder von mir runter." gab er sich dann gewissen. "Hab ich doch immer geschafft." Aber im Moment hatte er ja gar kein Bedürfnis danach. So überhaupt nicht.

"Den Bart kannst dir wachsen lassen, nur mit den 60 Kilo mehr wirds schwierig" erwiderte Marius trocken und lachte dann leise auf. "Du magst mich von dir runter kriegen, aber...ich glaube nicht, das du mich loswirst" Der Bänker suchte Daniels Blick, sah ihm tief in die Augen. "Dafür ist es schon zu spät."

"Ich weiß." antwortete Daniel schlicht und ließ Marius' Hand los. Stattdessen rutschte er näher heran, griff mit beiden Händen nach dem Gesicht des Dunkelhaarigen und beugte sich über ihn. "Ich weiß." wiederholte er und küsste Marius dann. Erst sanft und verspielt. Doch dann intensivierte er den Kuss und wurde etwas fordernder. Seine Finger glitten dabei sanft durch Marius – nun ja, fettiges - Haar und Daniel kostete den Kuss bis zum Letzten aus.

Bah, was hatte er für ein Gesülze teilweise. Marius war eigentlich ein eher nüchterner Typ, aber er hatte das Bedürfnis auszudrücken, was er fühlte. Und auch, wenn es in seine Ohren sehr kitschig klang, war es doch die Wahrheit. Er würde Daniel nicht mehr aufgeben, egal, wie viel Abfuhren er noch kassieren würde.
Aber so sehr nach Abfuhr sah es gar nicht aus und auch der Kuss schmeckte eher nach dem Gegenteil. Marius küsste den Blondschopf ebenso fordernd zurück und streichelte mit der gesunden Hand über dessen Nacken.
"Wow.." machte er leise lächelnd und sah Dani in die Augen. "Das schmeckt nach viel mehr."

Bedauernd löste Daniel sich von Marius und hielt den Augenkontakt aber aufrecht. "Stimmt." Lächelnd leckte er sich über die Lippen. "Aber hier ist die falsche Location." fügte er bedauernd hinzu. "Nächste Woche dann. Wenn Du zu Hause bist." Okay, mehr als schmusen und ein wenig fummeln würde kaum drinnen sein. Aber das war immerhin schon etwas. Zumindest für Marius - der ja nun schon länger abstinent war.

"Stimmt. Ich hab kein Bedürfnis danach, das eine der Schwestern mehr von deinem schönen Körper sieht als angemessen. Das steht denen nicht zu, so biestig, wie die immer sind." Marius grinste und zog das etwas ins Lächerliche, aber so scherzhaft war ihm nicht zumute. Das die Schwestern einen Blick auf Daniels nackten Hintern erhaschen würden, dieser Gedanke gefiel ihm nicht so sehr.
Der Bänker seufzte leise. "Ich komm zwar bald raus, aber die Zeit bis dahin wird mir ewig lang vorkommen. Ich kanns kaum mehr erwarten."

"Ach komm. Es sind ja nur mehr ein paar Tage. Das bringst Du auch noch rüber." erwiderte Daniel tröstlich und setzte sich dann wieder gerade hin. Allerdings hatte er abermals Marius' Hand in seiner Hand. "Und zu Hause hast Du halt dann mich. Und ich bin genauso biestig wie die Schwestern hier." Der Blondschopf lachte unverschämt. "Ich hab Dir doch gesagt, dass Du keine Ahnung hast, worauf Du Dich einlässt."

"Egal wie biestig du bist, du wirst mir immer noch lieber sein als jede der Schwestern hier." sagte Marius mit Inbrunst. "Zudem werden wir uns beide wohl nichts schenken, ich bin auch nicht gerade der duldsamste Patient auf Gottes weitem Erdboden." Ein kleines Grinsen überzog das Gesicht des Bänkers. "Und vielleicht weiß ich auch eine sehr gute Methode, dir den Mund zu stopfen."

Daniel musterte Marius mit trägem Blick. Nur ein feines Lächeln umspielte seine Mundwinkel. "Ach. Erst degradierst Du mich zu Deinem Barbier und Hilfskrankenschwester und dann soll ich Dir auch noch einen blasen?" Der Blondschopf war direkt wie immer. "Du bist wirklich sehr fordernd." stellte er trocken fest.

"Eigentlich wollte ich dir ja meine Zunge in den Hals schieben" sagte Marius ebenso direkt. "Aber diese Methode würde mir auch gefallen. Oder aber, ich werd dir einen blasen. Dann kannst du nicht mehr meckern, sondern nur noch schreien und stöhnen."
Der Bänker beugte sich näher zu Daniel heran und lächelte leicht. "Ich bin eben verrückt nach dir, was soll ich machen." meinte er leise und etwas verlegen.

Lachend ruckelte Daniel mit dem Sessel näher zu Marius' Bett. Er hampelte ein wenig rum, lehnte sich nach vor und stützte sich dann mit beiden Unterarmen neben Marius' Kopf ab. "Das sind lauter schöne Ideen." meinte er mit rauer Stimme und lächelte zu Marius runter. "Aber erst dann wenn Du wirklich gesund bist." Er wollte nicht, dass bei Marius irgendwelche Nähte aufplatzten oder so. Da konnte er sich schon noch ein wenig zurück halten. Und Sex - wenn er wirklich welchen brauchte - konnte er sich auch wo anders holen. Auch wenn es ihn eigentlich nicht ins Slash trieb. Seltsam. Da wartete er lieber, bis Marius wieder fit war.