Kain fühlte sich wie gerädert, mehr noch, er fühlte sich am leben. Er stöhnte innerlich. Schmerzhaft verzog er das Gesicht. Diesmal nicht seine Kehle sondern sein Unterleib. Er fluchte. Blinzelnd öffnete er die Augen. Er hörte etwas murmeln, fühlte einen Hand. Verwirrt wandte er sein Gesicht zur Zeit, blinzelte stärker. Er hob seine andere hand, strich William übers Haar und schrak etwas zurück. Sie fühlte sich echt an. Müde lächelte er. Er war es, sein William. Mühsam versuchte er die haltende hand zu drücken.

William fühlte die Berührung auf seinem Haar und schrak etwas zusammen, hob den Kopf. Wie lange hatte er gekniet und gebetet? Er wusste es nicht mehr, er wusste nur, das Kain sich geregt hatte und war unglaublich erleichtert darüber. "Kain...." Seine Stimme klang zärtlich. "Du bist wach....wie geht es dir?" Er sah ihn an und schalt sich dann einen Idioten...Kain konnte sicher noch nicht sprechen. "Ich frage anders...hast du Schmerzen?"

Kain verzog das Gesicht und steckte sich andeutungsweise den Finger in den Mund, grinste dann aber.

William stand mühsam auf und ließ sich auf der Bettkante nieder. "Ich könnte dich umbringen, weißt du das eigentlich? Kaum ist man ein paar Tage nicht da, lässt du dich aufschlitzen. Ich sollte dich umbringen.....dann würde ich wenigstens nicht mehr vor Angst um dich verrückt werden."

Kain sah ihn erst verblüfft, dann finster an. Er wandte den Kopf ab und schloss die Augen. Eigentlich freute er sich das er ihn wiedersah, aber mit so was konnte er Kain wahrlich abschrecken. Als ob er darum gebeten hätte aufgeschlitzt zu werden.

William hatte den Blick bemerkt und seufzte leise, packte Kain am Kinn und drehte seinen Kopf energisch, aber vorsichtig wieder zu sich. "Idiot..." hauchte er und küsste ihn auf die Lippen. "Ich bin so schnell zurückgekommen, wie ich konnte, ich bin vor Angst um dich beinahe wahnsinnig geworden. Und beinahe wäre ich zu spät gekommen..." Er schauderte und ließ Kain dann los. "Entschuldige, weil ich so schroff war..."

Kain griff nach seiner Hand und hielt sie fest, packte ihn am Hemdkragen und zog ihn zu sich herunter, schob ihm seine Zunge in den Mund. Wenn ein Kuss dann schon richtig.

William erwiderte den Kuss hungrig, er hatte das so vermisst....er war nur ein paar Tage weggewesen, aber ihm kam es in diesem Moment wie ein Ewigkeit vor. Er genoss Kains Geschmack, drängte seine Zunge zurück und erforschte seinerseits seine Mundhöhle. "Ich hab dich so vermisst..." flüsterte er leise, als er sich wieder von ihm löste.

<Das hoffe ich doch...> dachte Kain sich und ließ ihn los, sank erschöpft und mit geschlossenen Augen zurück auf sein Lager. Presste schmerzverzerrt seine hand an seinen Unterleib. er öffnete wieder ein Auge und sah William auffordernd an.

William zog sich bis auf die Hose aus und legte sich neben ihn, zog ihn vorsichtig in seinen Arm. "Bruder Arias ist tot, ein anderer Mönch hat sich deiner Wunden angenommen. Er ist Kräuter holen gegangen, ich hoffe, sie werden dir helfen." William sah an die Decke. "Kain, es ist dein Onkel, Brian, der dich töten will, der auch schon deine Frau getötet hat. So hat es mir Rose erzählt. Aber ich weiß nicht wieso und ich wollte sie nicht mit dir reden lassen...ich traue ihr nicht."

Kain sah ihn verständnislos an. Er machte eine Handbewegung die bedeuteten sollte, das er momentan nur Bahnhof verstand. Ein riesiges Fragezeichen zeichnete er in die Luft.

"Vergiss es...werd erst mal gesund und dann werden wir zusammen nach Ellesmere gehen, da kannst du Rose selber fragen....." William sah ihn an. "Ich weiß nicht mehr als du.....tut mir leid, mein Charme hatte auf Rose leider keinerlei Wirkung."

Kain schüttelte den Kopf und kämpfte sich hoch. Wie stellte sich das William vor? dachte er, Kain würde einfach ruhig liegen bleiben, wenn er weiterkommen könnte?

"Du bewegst dich keinen Meter aus diesem Bett oder ich breche dir die Beine.." meinte William lapidar und drückte ihn an den Schultern wieder nach unten. "Es ist mir ernst, Kain...bitterernst. Wenn es dich beruhigt, werde ich Rose zu dir bringen, damit du mit ihr reden kannst...aber ich werde dich nicht mit ihr allein lassen. Ich traue ihr nicht....ich werde ihr niemals trauen."

Kain funkelte ihn an, seufzte dann aber ergeben und nickte. Er fasste sich an seinen Verband und riss ihn genervt herunter. Er berührte seine Kehle und fühlte den leichten Schorf, der teilweise schon abgeblättert war und einen breiten rosig schimmernden Ring um seinen Hals zog.

"Jetzt hast du so lange ausgeharrt, da kommt es auf ein paar Tage nicht mehr an, Geliebter..." Will sah ihn an. "Du musst gesund werden, alles andere ist mir egal. Ich will deine Stimme hören, ich will mich mit dir tagelang in den Laken wälzen, dich küssen und berühren.....aber das geht nicht, wenn du mir verblutest, weil du zu ungeduldig warst."

Kain schnaubte, er wollte aber unbedingt wissen, was gespielt wurde. Er fuhr sich mit einer Hand durchs Haar und sah William an, ließ seine Augen unruhig über sein Gesicht wandern. Er rollte sich auf die Seite und vergrub das Gesicht an einer Halsbeuge, ignorierte den Schmerz.

William legte seinen Arm um Kain, vergrub die Hand in seinem Haar. "Gelíebter.....bitte konzentriere dich darauf, gesund zu werden....mir und deinen Kindern zuliebe. Ich weiß, wie ungeduldig du bist, ich würde an deiner Stelle nicht anders sein. Aber du kannst nicht gehen, geschweige denn reiten......sei vernünftig." William küsste ihn aufs Ohr. "Wenn du stirbst, was wird dann aus mir? Ich liebe dich, Kain.." wisperte er.

Kain seufzte resigniert. er hasste es wenn William recht hatte. Aber abwarten und nichts tun...das machte ihn fast rasend. Er drückte sich näher an William, zog dessen Nähe förmlich auf. Wie oft war er in den Nächte aufgewacht? Wie oft hatte er sich gewünscht ihn einfach nur berühren, riechen zu können? Über seinen Gedanken schlief er ein und das erste Mal seit Tagen wieder, ohne sich ruhelos herumzuwälzen.

William lauschte Kains gleichmäßigen Atemzügen, streichelte ihn sanft und hing seinen eigenen Gedanken nach. Gegen Morgen löste er sich vorsichtig aus seiner Umarmung und trat ans Fenster der Zelle, blickte hinaus. Er überlegte, was er tun sollte. Sollte er zurück nach Ellesmere reiten und Rose holen, damit sie mit Kain sprechen konnte? Aber er traute ihr nicht....und noch weniger traute er sich, Kain allein zu lassen. Sie hatten zwei Mal versucht, ihn zu töten....ein drittes Mal würde er in seinem Zustand nicht überleben. William ließ unbewusst seine Fingerknöchel knacken....er wusste, wie begierig Kain darauf war, alles zu erfahren, aber sein herz sagte ihm, keinen Meter von seiner Seite zu weichen.

Kain blinzelte in die aufgehende Sonne und tastete ins Leere. Er war hellwach und fuhr hoch, was sich gleich darauf schmerzlich bemerkbar machte. Er keuchte auf, kniff die Augen zusammen und presste seine Hand auf seine Wunde. Wütend hieb er mit seiner Faust auf die Holzpritsche ein. Zähneknirschend setzte er sich auf und schwang die Beine aus dem Bett.

"Leg dich wieder hin..." William hatte sich umgedreht, als er hörte, wie Kain sich regte. Er ging auf ihn zu und vor ihm in die Hocke. "Deine Wunde ist zu frisch.....verdammt noch mal, sei einmal in deinem Leben vernünftig." Will legte die Hände auf seine Oberschenkeln und drückte sie sanft. "Hast du gedacht, ich wäre verschwunden? Ich weiß, was du für ein Dickschädel bist......ich hau nicht ab, ich muss dich doch in den Hintern treten, damit du dich nicht selbst umbringst mit deiner Ungeduld."

Kain öffnete gequält die Augen und sah ihn an. Er legte ihm eine Hand auf die Schulter und stützte sich darauf ab, kam auf wackeligen Beinen zum stehen. Er ließ sich leicht gegen ihn kippen und schnappte nach Luft. Er deutete ihn an ihm zu helfen. Er musste dringend für kleine Adlige und das konnte er noch allein.

William seufzte und erhob sich, stützte ihn so gut es ging und lief langsam mit ihm auf den Hof, damit er seinen Toilettengang erledigen konnte. Will sah ja ein, das es nötig war, trotzdem schimpfte er permanent leise vor sich hin. "Ich warte, bis du fertig bist und bringe dich dann wieder ins Bett.." murmelte er, während er ihn vorsichtig losließ.

Kain seufzte. Er wankte und lehnte sich gegen die Steinmauer, erleichterte sich und betrachtete seinen Verband. Er seufzte erneut und schwankte in Williams Arme zurück, vergrub das Gesicht an seiner Halsbeuge.

William schlang seine Arme um ihn, strich über seinen Rücken und nahm in dann kurzerhand auf den Arm, trug ihn zurück in sein Bett. "So..." sagte er bestimmend, als er ihn abgelegt hatte. "Ich möchte, das du mich rufst, wenn du aufstehen musst, damit ich dir helfen kann. Und du wirst nur aufstehen, wenn du dich erleichtern musst......keine Extratouren, bis Bruder Mael es erlaubt." William sah ihn ernst an, rieb sich dann die Augen und gähnte leicht. Er hatte kein Auge zugemacht und langsam machte sich Müdigkeit bemerkbar, von den Ringen unter seinen Augen ganz zu schweigen.

Kain grinste ihn sarkastisch an. Und wie sollte er ihn rufen? Er rutschte etwas zur Seite und deutete William an sich hinzulegen, er sollte schlafen.

"Schmeiß irgendetwas na die Wand, damit ich reagiere.....ich lass dich sowieso keine Minute allein, da brauchst du auch nicht rufen..." meinte William, als er an Kains Blick bemerkte, was er gesagt hatte. "Ich leg mich nur neben dich und schlafe, wenn du mir versprichst, liegen zu bleiben." Er sah ihn ernst an und nahm seine Hand. "Versprich es mir..."

Kain rollte leicht die Augen, lächelte dann aber und nickte. Er verschlang seine Finger mit denen von William, küsste seinen Handrücken und schloss selbst die Augen.

William ließ sich aufseufzend neben Kain nieder, robbte an ihn heran und schloss die Augen. Die andere Hand legte er auf seinen Bauch, atmete tief ein und war innerhalb weniger Minuten fest eingeschlafen.

An Williams Atemzüge merkte er, das dieser eingeschlafen war und entzog sich ihm sanft. Mit zusammengebissenen Zähnen schaffte er es aufzustehen und sich an den Tisch zu setzen. Wenig später tauchte Mael auf, der Essen brachte und sich gleichzeitig Kains Wunde ansah. Seine Kehle war vollkommen verheilt, ein breiter rosigen Streifen zog sich quer über seinen Hals. Die Narbe würde auf ewig sichtbar sein. Er berührte sie vorsichtig mit den Fingerspitzen und seufzte. Der Messerstich war nur ein Kratzer, der mehr schmerzte als alles andere. Er saß auf seinem Stuhl und beobachtete William.

William bewegte sich im Schlaf, etwas irritierte ihn. Er tastete nach Kain und als er nichts spürte, fuhr er hoch und sah sich verschlafen um, fluchte dabei leise. Will entdeckte ihn und ließ sich aufseufzend wieder nach hinten fallen. "Kain..." grummelte er. "Du sollst doch nicht aufstehen..." Er rieb sich die Augen und streckte sich, sah ihn anklagend an.

Kain lächelte und stand auf, lief langsam zum Bett und setzte sich, mit einer hand abstützend auf den Rand. Er hob sein Hemd und zeigte auf den neuen Verband sowie auf den Tisch, auf dem noch das Brot und der Schinken lag.

William betrachtete den Verband und nickte zufrieden. "Okay, das lasse ich als Entschuldigung gelten..." grinste er und folgte Kains Fingerzeig. "Essen.....das ist auch in Ordnung." Er beugte sich vor, zog Kain vorsichtig in seine Arme und küsste ihn innig. "Ich hab so lange darauf verzichten müssen.." sagte er erklärend und strich ihm liebevoll durchs Haar.

Kain schloss die Augen und erwiderte den Kuss hungrig. Etwas atemlos löste er sich von ihm und sah ihn mit fiebernden Blick an, nickte. Er beugte sich wieder vor und knabberte an Williams Unterlippe herum, über sein Kinn und schob sein Hemd beiseite, fuhr über die kleine Narbe an seinem Schlüsselbein, küsste sie und stand auf, nickte zum Tisch.

"Ich freu mich auf den Tag, an dem du wieder völlig gesund bist......ich habe jetzt schon Schwierigkeiten, meine Finger bei mir zu behalten....." flüsterte William mit belegter Stimme und folgte Kain zum Tisch. "Ich würde lieber ganz andere Dinge mit dir tun."

Kain lächelte traurig, nickte aber, strich ihm sehnsüchtig über die Brust, ließ seinen Blick seinen Fingern folgen und wandte sich dann ab. Er setzte sich an den Tisch und schob ihm auffordernd das Essen zu.

"Hast du denn schon gegessen?" Fragend sah William Kain an und seufzte wehmütig, als dieser seine Finger wieder zurückzog. "Kain..." fing er dann an. "Wenn du willst, bringe ich Rose zu dir, damit du mit ihr sprechen kannst. Ich tue es nicht gern, ich trau ihr nicht...und ich habe wahnsinnig Angst, dich allein zu lassen...das nächste Mal könnte es zu spät sein. ich weiß nicht, was ich tun soll."

Kain nickte und verschränkte die Arme auf der Tischplatte. Er fuhr mit dem Blick die Maserung nach und nickte dann. Ja er wollte mit Rose sprechen, er musste mit ihr sprechen. Er sah auf und lächelte leicht, schüttelte den Kopf, als Zeichen das er keine Angst zu haben brauchte. Er würde sich diesmal nicht so einfach ein Messer in den Bauch rammen lassen, diesmal nicht.

"Wenn du es willst, dann gehe ich. Ich werde so schnell wie möglich wieder hier sein...und sollte sie irgendetwas versuchen, dann wird ihr kein Gott der Welt mehr helfen können." Williams Blick wurde eiskalt, die Frau war berechnend und ihn irritierte über alle Maßen, das sie so einfach ihre Pläne geändert hatte.

Kain griff nach seiner hand und drückte sie. Er lächelte aufmunternd.

William grinste etwas schief und kaute auf seinem Brot herum. "Ich tue es nicht gern und nur dir zuliebe....weil ich weiß, das du es wissen Musst. Du musst auf dich aufpassen, Kain, du darfst auch hier keinem trauen." Er schluckte und sah ihn an. "Ich möchte dir noch etwas sagen...ich habe Rose vorgelogen, ich würde mich nur mir dir abgeben, damit du mir Mainsfield überschreibst. So wie ich diese Frau kennen, wird sie dir das brühwarm bei passender Gelegenheit unter die Nase reiben. Du weißt, das es nicht stimmt. Ich will dich...und nicht deinen Besitz. Ich habe immer nur dich gewollt."

Kain sah ihn groß, dann abschätzend an. Er verengte seine Augen zu schlitzen und musterte William eingehend, dann lachte er stumm. //Das weiß ich doch.// deutete er ihm und küsste seine Handfläche.

"Ich wollte es nur noch einmal betonen...deine Schwägerin kann sehr überzeugend sein.." sagte William leise und schloss die Augen, genoss den Kuss. "Kain..." murmelte er leise. "Ich sollte besser gehen, sonst ziehe ich dich mit aufs Bett, ungeachtet deiner Verletzung. Ich bin so geil auf dich, das ich es kaum noch aushalte...." Er sah ihn verlegen lächelnd an.

Kain bekam ein eigentümliches funkeln in den Augen. Er nahm Williams Handfläche und zog die Linie mit der Zungenspitze nach, während seine andere Hand sich unter dem Tisch auf den Weg über seinen Innenschenkel machte. Er rieb über seinen Schritt und funkelte ihn an, ließ sich langsam auf die Knie nieder und begann durch den Stoff Küsse zu hauchen.

William sah das Funkeln in Kains Augen und sein Unterleib begann zu kribbeln, seine Nackenhaare stellten sich. "Kain...murmelte er und vergrub die Hände in seinem Haar, als er sich vor ihm auf die Knie niederließ. Leise begann er zu stöhnen, allein durch den hauch dieser Berührung begann sein Glied, sich aufzurichten, drückte gegen seine Hose.

Kain grinste wild, er fummelte an Williams Hose herum und entließ sein Glied in die Freiheit. Bewundert betrachtete er es, wie es im Takt des Pulses erzitterte. Sanft knabberte er an der empfindlichen Eichel, saugte an ihr und stupste mit den Zungenspitze gegen die Harnröhrenöffnungen.

William stöhnte lauter, drängte sich Kain entgegen. Ihm war völlig egal, wo sie waren und das jederzeit jemand hereinkommen konnte, alles was jetzt für ihn zählte war Kain und die Lust, die er durch seine Berührungen empfand. "Blas mir einen....jetzt sofort.." keuchte er heiser und streckte ihm seinen Unterleib noch fordernder entgegen.

Kain grinste noch breiter, er umschloss die Spitze des Glieds mit den Lippen und den Schaft mit seiner Hand, begann sie zu bewegen zu pumpen und ausgiebig an seiner Eichel zu lutschen.

William bog den Kopf in den Nacken und vergrub die Hände fester in Kains Haarschopf, er stöhnte lauter und konnte kaum noch ruhig auf dem Stuhl sitzen bleiben. "Du machst mich völlig verrückt.." keuchte er heiser.

Kains Hand bewegte sich schneller, umfasste den Schaft fester, knabberte ausgiebig an dem empfindlichen Fleisch. Erneut umschlossen seine Lippen seine Spitze, bildete einen festen Ring und er begann heftig zu saugen, während seine Zunge immer wieder gegen seine Eichel klopfte.

William keuchte nur noch, sein Oberkörper glänzte vor Schweiß und sein Unterleib kribbelte beinahe unerträglich. "Ich komme gleich...Geliebter." stöhnte er abgehackt und begann, leicht in seinen Mund zu stoßen.

Kain leckte über seine Spitze, bewegte seine hand in einem gleichbleibenden Takt. Er schabte mit den Zähnen darüber und drückte erneut seine Zungenspitze gegen die kleine Öffnung, gleichzeitig stupste sein Zeigefinger gegen das empfindliche Bändchen unterhalb seiner Eichel.

"Oh mein Gott...." keuchte William und hielt die Luft an, um sie mit einem lauten Keuchen wieder auszustoßen, als er zum Höhepunkt kam und sich pulsierend ergoss...der Reiz war einfach zu stark gewesen. nach Luft schnappend legte er den Kopf zurück, löste seine Hände vorsichtig aus Kains Haar und streichelte seinen Nacken.

Kain schloss die Augen und schmeckte Williams Samen heiß in seinem Mund. Er schluckte und leckte sich die Lippen. Er schloss seine Hose wieder und erhob sich langsam, sich an die Seite greifend. er grinste und leckte sich über die Fingerkuppe.

William sah ihn mit funkelnden Augen an, sein Brustkorb hob und senkte sich rasch. Plötzlich erhob er sich, griff nach Kain und hob ihn hoch, ging mit zum Bett und legte ihn ab, beugte sich über ihn und küsste ihn verlangend. "Du glaubst doch nicht etwas, das ich jetzt aufhören werde?" fragte er lächelnd und rieb aufreizend mit dem Handballen über Kains Schritt.

Kain sah ihn verständnislos an und verzog das Gesicht. Der Schmerz war scharf und er atmete ebenso scharf ein. Der Kuss allerdings raubte ihm den Atem. Nach Luft schnappend ergriff er Williams Hand, hielt sein handgelenk und schüttelte den Kopf

"Du hast Schmerzen.....Verzeihung, ich bin so dumm." William setzte sich auf und sah ihn an. "Ich habe mich hinreißen lassen...ich bin verrückt nach dir und wollte dir das auch beweisen. Ich mag es nicht, wenn nur ich befriedigt werde und du nicht..." murmelte er leise.

Kain schüttelte lächelnd den Kopf, küsste Williams Handinnenfläche. Er strich ihm über die Wange, über seine Lippen, griff ihm schließlich in den Nacken und zog ihn zu sich herunter, umarmte ihn fest und blinzelte die Tränen weg. William sollte sie nicht sehen.

William umarmte ihn vorsichtig, vergrub sein Gesicht an seiner Schulter, Dann sah er au, strich ihm eine Strähne aus der Stirn und sah ihn aufmerksam an. "Was ist mit dir, Kain?" fraget er leise und zärtlich. "Du hast was, dann kann ich spüren..."

Kain schüttelte erneut den Kopf, zuckte die Schulter, lächelte. //Es ist nichts.// schrieb er ihm in die Handfläche und lächelte zur Bestärkung.

William sah ihn kritisch an. "Und warum weinst du dann beinahe? Ist es, weil du noch nicht sprechen kannst?" Er sah ihn an, fuhr ihm mit dem Finger über die Lippen. "Du lebst...und dafür bin ich dankbar."

Groß sah Kain ihn an. Er weinte doch nicht! Missmutig zeigte er ihm den Vogel. Er verschränkte trotzig die Arme vor der Brust und sah zur Seite.

"Sturer Dickschädel..." murmelte William liebevoll. "Nur keine Schwäche zeigen....aber du hast mich vor dir und ich liebe dich dafür, wenn du dich fallen lässt. Und wenn du mir noch mal einen Vogel zeigst, drehe ich dir den Hals rum.."

Kain funkelte ihn an und zeigte ihm nicht nur den Vogel sondern streckte ihm noch dazu die Zunge heraus. Er setzte sich auf und schnaubte.

"Rutsch mir doch den Buckel runter.." fauchte William und erhob sich. "Du bist ein sturer schottischer Dickschädel....Idiot!" Er schimpfte leise vor sich hin, setzte sich auf den Stuhl und fummelte an seinen Hemdschnüren, wollte sie wieder schließen.

Kain sah ihn an und fühlte sich noch mieser als vorher. Er stand auf, stellte sich hinter ihn und umschlang ihn mit seinen Armen, vergrub sein Gesicht in Williams Haaren. //Tut mir leid.//

William knurrte noch leicht, griff dann nach seinen Händen und hielt sie fest. "Was ist denn los, Geliebter?" Er griff vorsichtig nach Kain und zog ihn behutsam auf seinen Schoß, drückte ihn an sich, wiegte ihn leicht.

Was los war? War das sein Ernst? Kain war das Ziel zweier Mordanschläge geworden, sein Frau war umgebracht worden, seine Kinder bedroht. Was glaubte er wohl? Er fühlte sich beschissen, seit Wochen nur in dem Kloster gefangen.

William streichelte sein Haar. "Ich werde dann aufbrechen und Rose holen. Wenn wir wissen, was Sache ist, können wir besser agieren."

Kain nickte und rutschte von seinem Schoss. Er setzte sich wieder auf seinen Stuhl und sah zum Fenster hinaus.

William erhob sich, trat hinter ihn und fuhr ihm durchs Haar. "Gib acht auf dich...wenn dir was passiert, werde ich das nicht überleben...aber ich werde alle mitnehmen, die daran teilhatten..." Er lächelte kalt und küsste ihn auf den Nacken, machte sich dann auf den Weg, das Zimmer zu verlassen.

Kain sah ihm nach und ihm war fast wieder wie heulen zumute. Er kämpfte dagegen an und folgte ihm hinaus.

William ging in den Stall, sattelte sein Pferd, das irgendeine gnädige Seele hereingebracht hatte. Er führte den Hengst nach draußen und sah Kain an. "Ich bin bald zurück...ich verspreche es dir."

Kain nickte und berührte seinen Unterarm. Er sah ihm nach wie er das Kloster verließ und ging zurück in seine Zelle.

William beeilte sich, nach Ellesmere zu kommen, ritt wie der Teufel und gönnte sich keine Pause. Kaum war er angekommen, fragte er nach Rose.

Rose war in ihrem Zimmer und stickte. Sie hatte Kyan noch nichts erzählt, sie wollte erst abwarten was geschah.

William hatte erfahren, wo Rose sich aufhielt, er klopfte und betrat ohne eine Antwort abzuwarten, ihr Zimmer. "Ziehen sie sich um...wir machen einen Ausflug.." sagte er. als er vor ihr stand.

Rose sah auf und William verwirrt an. "Wa~s .. " sie verstand und legte ihr Stickzeug weg, stand auf und legte ihren Umhang um, trat an ihr Kommode und steckte ihren Dolch ein. Mann wusste ja nie. "Ich bin bereit." meinte und wandte sich um.

"Gut.." sagte Willian und lief voraus. "Ich werde nichts mehr sagen, aber sie wissen Bescheid, was ihnen blüht, wenn sie mich hinters Licht führen." Er hielt ihr die Tür auf und folgte ihr die Treppe hinunter in den Stall.

Rose rümpfte die Nase. "Manierlich wie eh und je." meinte sie nur und betrat den Stall, ihre eigene Stute sattelnd. Sie saß auf und wartete.

"Sie kennen mich gut..." sagte William nur, holte seinen Hengst und saß ebenfalls auf. "Ich hoffe, sie sind eine gute Reiterin....ich habs eilig." Er setzte sich in Bewegung, trieb sein Pferd an. je eher er wieder bei Kain war, desto besser.

Rose rollte nur die Augen. Männer, waren alle gleich, egal ob sie mit anderen Frauen oder Männern schliefen. Sie trieb ihre Stute an und folgte William, zog ihre Kapuze auf.

William ritt rasch und sah nur ab und zu nach hinten, ob Rose ihm folgte. Dabei ließ er die Umgebung nicht aus den Augen. Als sie endlich am Kloster angekommen waren, war Williams Hengst am Ende. Er vor dem Tor an und klopfte, damit ihnen Einlass gewährt wurde.

Die Mönche öffnete das Tor und betrachteten Rose argwöhnisch. Eine Frau in einem Mönchskloster, war nicht gern gesehen. Sie stieg ab und wartete.

William trat ein und sah den Abt an. "Sie wird euch nicht beißen...und sie wird nicht lange bleiben." sagte er nur und nickte ihr zu, ihm zu folgen. Er ging bis zu Kains Zelle, öffnete die Tür einen Spalt und sah hinein, ließ sie dann eintreten. "Ich wollte nur sichergehen, das er angezogen ist..." murmelte er ihr zu. "Nicht, das sie etwas sehen, was nicht für ihre Augen bestimmt ist."

Rose rollte erneut mit den Augen. Sie trat ein und nahm ihre Kapuze ab. "Hallo Kain." sie lächelte etwas unsicher und setzte sich auf einen Stuhl. Kain sah ihr mit starrer Miene entgegen und nickte dann ihr auffordernd. Ihr Blick blieb auf seiner Kehle hängen. "Er hat dir also versucht die Kehle durchzuschneiden." meinte sie feststellend.

William hatte sich auf einen anderen Stuhl gesetzt und verdrehte die Augen...eine bissige Bemerkung lag ihm schon auf den Lippen, er schwieg aber Kain zuliebe.

"Nun, was willst du von mir wissen?" fragte sie und legte ihre Hände in den Schoß. "Vor einiger Zeit hätte ich dir liebend gern selbst einen Dolch ins Herz gerammt, in der Annahme das du der Mörder meiner Schwester bist." Kain sah sie groß an, dabei hatte er doch gedacht das Rose ... "Brian war nicht dumm. Er hat es über lange Zeit geplant. Brian, dein Onkel ... der uneheliche Sohn deines Großvaters." Kain verstand nur noch Bahnhof.

William runzelte die Stirn. Er ließ Rose Worte durch seinen Kopf gehen, konnte damit aber nichts anfangen. So beschloss er, weiter zuzuhören.

Rose erntete verständnislose Gesichter und seufzte. "Wo fang ich am besten an... Brian, ist ein Halbbruder deines Vaters, wie deiner Mutter. Brian Duncan ist sein Name. Wie ich durch Nachforschungen herausgefunden habe, ist er auch der Vater von Ian." Kains Augen wurden, wenn möglich noch größer. "Er hat Margret vergewaltigt und als diese hinter seine Pläne kam, hat er sie eiskalt umgebracht." Rose ballte ihre Faust und atmete tief ein.

William sah überrascht auf...das hatte Lili also mit Mr. Duncan gemeint. Er knirschte leise mit den Zähnen, hätte ihn jetzt liebend gerne vor sich gehabt.

"Was uns jetzt auf Calvin bringt. Er ist der rechtmäßige Erbe von Mainsfield, mein Halbbruder und Sohn von Lerell McEwan." Kain schluckte, das wurde immer besser. Aber wieso der ganze Aufwand von Brian? Fragend sah er sie an. "Ich weiß es nicht Kain, ich habe keine Ahnung was wirklich dahintersteckt. Nur eins weiß ich ebenfalls sicher. Brian war es ebenfalls der vor neun Jahren euren Vater beim König angeschwärzt hat." Jetzt klickte etwas

William schwieg nun nicht länger. "Das verstehe ich nicht, was hat er davon....will er alle ausrotten, um Mainsfield am Schluss für sich zu haben? Worin liegt der Sinn?"

"Ich weiß es nicht. Vermutlich wollte er damals Farnell Keep in seinen besitz bringen, das aber nicht geklappt hat. Als Margret dahinter kam das er Mainsfield an sich reißen wollte, hat sie es verhindern können und hat es mit ihrem leben bezahlt. Aber es erscheint mir zu simpel, das er all das auf sich nimmt, nur um in Besitz eines Anwesens zu kommen." Rose hatte immer wieder ihren Blick von William zu Kain wandern lassen.

"Ja eben....gibt es da vielleicht noch irgendein dunkles Geheimnis? Etwas , was die Taten rechtfertigen würde?" William sah Kain an und dann Rose.

"Nun, er war von Anfang an Besitzlos, jeder wusste davon, das Brian nicht der leibliche Sohn der Duncans ist und die Habgier sticht aus seinen Augen, aber selbst er ist nicht so dumm." Rose seufzte ergeben. Kain explodierte innerlich. Dieser miese Hund war es also gewesen, der seine Familie in den Ruin getrieben hatte, er war es gewesen der für den Tod seines Vaters verantwortlich war, er war es gewesen der seine Frau getötet und seine Tochter bedroht hatte. Seine Augen loderten vor Zorn und er stand kurz davor einen Kurzschluss zu bekommen.

William erhob sich, als er Kains Blick sah, ging hinüber und strich ihm kurz beruhigend über den Arm. "Nun, dann sollten wir ihn vielleicht aufsuchen und selbst fragen? Es wäre eine Möglichkeit. Andererseits...wir wissen, das er der Drahtzieher ist und er ist clever. Unter Umständen hat er für den Fall, das man ihm auf die Schliche kommt, schon vorgesorgt. Und dann ist nicht nur Kain in Gefahr, sondern auch sie, Miss Rose."

Kain fuhr sich mit den Händen übers Gesicht. Als ob er sich jetzt über die Erbfolge Gedanken machen würde. "Später." deutete er an und lehnte sich mit der Stirn an die Mauer.

William betrachtete ihn besorgt und wandte sich an Rose. "Was werden sie jetzt tun? Kain kann hier noch nicht weg...und sie können hier nicht bleiben, sonst müssen die Mönche dreimal mehr zur Busse, wegen unkeuscher Gedanken.." Er sah sie an, ein kleines Funkeln in den Augen.

"Ich werde nach Ellesmere zurückkehren. So mache ich nur unnötig auf mich aufmerksam." sie erhob sich, zog ihre Kapuze wieder auf. "Ich hoffe du wirst bald wieder gesund. Einen guten Abend wünsche ich noch."

"Passen sie auf sich auf, Miss Rose....sie sind ein wichtiger Zeuge.." meinte William und sah ihr nach. Er konnte diese Frau nicht ausstehen, ob sie ihnen nun geholfen hatte oder nicht. Aufseufzend zog er seine Stiefel aus und ließ sich aufs Bett fallen, lehnte sich ans Kopfteil. "Komm Geliebter....du solltest dich hinlegen. Je eher du gesund wirst, desto eher können wir nach Ellesmere aufbrechen.." meinte er liebevoll.

Kain schlug leicht mit der Stirn gegen die Mauer. Warum musste immer alles so kompliziert sein? Warum mussten die Menschen so feindlich gesinnt sein?

William stand auf, trat hinter Kain und legte die Arme um ihn. Er küsste ihn auf den Nacken...schwieg aber und hielt ihn nur fest. Er konnte sich denken, was sich in seinem Innern abspielte und wollte ihm einfach nur Trost vermitteln.

Kain stieß leise die Luft aus und lehnte sich gegen William, legte eine hand auf die seine.

William streichelte mit dem Daumen Kains Bauch und vergrub die Nase in seinem Haar. "Komm zu Bett...du musst dich schonen. Bitte..." murmelte er nach einer Weile leise.

Kain ließ den Kopf hängen, wand sich aus Williams Umarmung und schlich zum Bett. Er legte sich auf die Seite und die Decke bis zum Ohr.

William folgte ihm, legte sich neben ihn und schlang einen Arm um seine Taille. "Er wird seine gerechte Strafe bekommen, dafür werden wir Sorgen. Und keines deiner Kinder muss jemals wieder Angst vor ihm haben..." murmelte er in Kains Ohr, küsste ihn darauf.

Kain verschlang die Finger mit ihm und schloss die Augen. Erschöpfung machte sich gegen seinen Willen breit und forderte ihr Recht.

William lag neben ihm, die Augen geschlossen, schlafen konnte er nicht. Zu sehr steckte ihm das alles in den Knochen und er fragte sich, wie viel Leid davon auf sein Konto ging. Wäre er vor sieben Jahren nicht abgehauen, wären sie zusammen durchgebrannt, wäre das wohl alles nicht passiert. Will seufzte leise und vergrub die Nase in Kains Haar, döste leicht vor sich hin.