"Tanzen könnten wir oben in der Finca auch." Rafael grinste vor sich hin und sah dann wieder zu Cat, die ihn noch immer ansah. "Mich würde interessieren, ob die beiden auch miteinander tanzen. So vor uns." Wieder schlich sich ein teuflisches Grinsen in sein Gesicht und seine blauen Augen blitzten richtig auf. "Wenn Gabriel so richtig abgefüllt ist, dann tut er es sicher." Aber wollte er wirklich sehen, wie sein Bruder handgreiflich wurde und Colin so richtig abtatschte? Naja, wenn er selbst auch dicht war, dann würde er das wohl aushalten.
Caitlean lächelte ein kleines teuflisches Lächeln. „So......dann hör dir mal folgendes an.. Wir fahren morgen früh auf den Fischmarkt.....besorgen Fisch und vielleicht auch Fleisch zum grillen. Colin soll was dazu machen....er backt ein wundervolles Fladenbrot und vielleicht ein paar Salate. Dann grillen wir gemütlich, versprühen Spaß und gute Laune.....werden Wein trinken und deinen Bruder abfüllen.....wir können auch Cole unbedenklich abfüllen, da sind wir ja allein und keine anderen Leute sind da, auf die er eifersüchtig werden könnte.
Und dann werden wir ja sehen, ob die beiden tanzen....so richtig. Ich hab so was noch nie gesehen....und es wäre bestimmt ein Erfahrung wert.“ Ihre Augen funkelten vergnügt und waren einen Tick dunkler als sonst.
Rafael lachte wieder auf. "Du bist ein Luder, Caitlean." stellte er dann weiterlachend fest. "Ich könnte auch einen Sangria machen. Den mag Gabriel und da langt er auch gern mal zu, wenn er nicht Autofahren muss." Und wenn sie in der Finca blieben, dann musste er das ja nicht. Cat hatte wohl eine ziemliche Vorliebe für Gabriel gefasst. Ob es sie anmachte, überlegte er völlig irrational. Es sollte ja Frauen geben, die voll auf Schwule abfuhren.
Caitlean nickte vergnügt. „Klar...glaubst du, ich lasse mir die Chance entgehen, Material zu sammeln, um Colin so richtig aufziehen zu können? Ich weiß das er schwul ist, aber ich habe noch nie einen Freund von ihm kennen gelernt, geschweige denn kann ich mir vorstellen, das er so richtig romantisch sein kann. Er war zwar mit Gabe zusammen in Irland...aber allzu viel hab ich da auch nicht bemerkt. Küssen und so schon.....“ Die Rothaarige zuckte die Schultern....sie konnte es nicht erklären. Sie mochte die beiden und die mochte sie als Paar und es war bestimmt niedlich, wenn die beiden so richtig turtelten.
"Naja. Ich für meinen Teil lege keinen Wert darauf, sie in voller Action zu sehen." bemerkte er trocken, grinste schief und blickte wieder über Caitlean's Körper. Sie waren inzwischen beide wieder trocken und auf Cat's Körper klebte ein wenig Sand. "Soll ich Dir den Rücken eincremen?" fragte er fürsorglich. Noch war sie ja nicht rot, aber schaden konnte es nicht.
„In voller Aktion? Du lieber Himmel, kein Bedarf.....aber so ein bisschen knutschen und tanzen...das wärs doch..“ Caitlean lächelte und sah Rafael aufmerksam an. Dann nickte sie. „Es wäre nett, wenn du mich eincremst..“ sagte sie dann leise und fischte in ihrem Handtuchbündel nach der Sonnencreme, reichte sie dem Spanier.
"Ein kleiner Voyeur steckt doch in jedem von uns." Rafael grinste ein wenig spöttisch und öffnete den Verschluss der Tube. Mhmm ... geil. Die Creme roch nach Kokos.
Inzwischen kniete er neben Cat und begann sanft die Sonnencreme auf ihren Rücken einzumassieren. Er wusste, dass er ein Händchen dafür hatte.
Die Haut der Irin fühlte sich verdammt gut an und er massierte vielleicht auch ein wenig länger, als es unbedingt nötig war.
Caitlean hatte sich erst etwas angespannt, denn allein das Rafael sie eincremen wollte, hatte ein leichtes Kribbeln in ihrem Unterleib ausgelöst. Sobald er sie aber berührte, entspannte sie sich zusehends und beinahe hätte die Rothaarige angefangen zu schnurren. Cat schloss die Augen und genoss jeden einzelnen Handgriff.
Langsam, fast sinnlich rutschten seine Hände weiter nach unten und cremte auch Caitleans Seiten ein. Noch einmal nahm er was von der Creme. Sich und die Situation vergessend erreichte Rafael Caitleans wohlgeformten, straffen Po. Der gehörte ja auch zur Rückensicht und er konnte sich gut vorstellen, dass es ziemlich unangenehm sein musste, ausgerechnet am Arsch einen Sonnenbrand zu bekommen. Blinzelnd stellte er fest, dass Cat sogar da ein paar Sommersprossen hatte. Mit langen Strichen arbeitete der Dunkelhaarige sich über die Oberschenkel hinunter zu Caitleans festen Unterschenkeln. Sie musste wirklich viel Sport treiben. Oder auch reiten. War ja auch ein Sport. Als es schließlich mehr einzucremen gab, verschloss er die Creme und legte sich wieder neben Caitlean auf den Bauch. Fast hatte er aufgestöhnt. Autsch. Während der "guten" Tat hatte sich sein Schwanz wieder mit Blut gefüllt und drückte jetzt unangenehm gegen seinen Unterbauch. Args. /Erst denken und dann tun!/
Caitlean hatte sich auf die Unterlippe gebissen, als Rafael sich weiter nach unten gecremt hatte....sie hatte schon fast vergessen gehabt, wie gut sich so was anfühlen konnte. Und der Spanier hatte wirklich ein Händchen dafür. Nur mit Mühe konnte sie sich vom wohligen Stöhnen abhalten und davon, sich Rafes Händen entgegenzudrücken. Bedauernd stellte sie fest, das der Schwarzhaarige aufgehört hatte, allerdings musste sich Cat erst sammeln, bevor sie reden konnte. Sie schlug die Augen auf und betrachtete Rafe, ein Lächeln auf den Lippen. „Vielen Dank. Ich würde schon lange nicht mehr so gekonnt eingecremt.“ Sagte sie leise.
"Gern geschehen." erwiderte Rafael. Dabei klang seine Stimme etwas rauh. Er legte seinen Kopf auf seinen Unterarm ab und sah zu Cat rüber. Hatten sie zuvor noch einen guten Anstandsabstand gehabt, berührten sich nun ihre Füße leicht. Wie sollte er jetzt bloß was gegen seine Härte tun? Das Nacktbaden war wirklich keine so tolle Idee gewesen. Zumindest nicht für ihn. Und hey, Cat war Colin's Cousine. Die konnte er nicht so einfach anbaggern. Auch wenn Gabe und Colin wohl da ein kleines Spielchen veranstaltet hatten.
Caitlean ahnte nichts von Rafes Nöten....sie hatte mit ihren eigenen zu kämpfen. Der Spanier war nett....und sie wusste auch genau, was hinter der Einladung gestanden hatte. Aber so wie sie sich benommen hatte....Cat war überzeugt davon, das Rafael sie eiskalt abblitzen lassen würde, wenn sie jetzt anfing, mit ihm zu flirten. Er war so nah....sie sah ihn an und war sich bewusst, das er viel näher bei ihr lag, als vorhin....und das trug auch nicht gerade zu ihrer Beruhigung bei.
„Ich.....ich muss mich mal kurz ins Gebüsch verziehen....“ meinte die Rothaarige dann mit einem entschuldigenden Lächeln und setzte sich auf, streifte sich kurz Shorts und Shirt über. „Nicht weglaufen.....ich sprech kein Spanisch...“ Sie zwinkerte dem Schwarzhaarigen zu, überspielte ihre leichte Verlegenheit und Unsicherheit sehr gekonnt....und verzog sich dann in die Pampa.
Ein wenig perplex sah Rafael Caitlean nach. War er jetzt zu weit gegangen? Na hoffentlich nicht. "Is gut." rief er ihr noch verspätet nach und schloss dann ein wenig gequält die Augen. Fast schmerzhaft zog es in seinen Lenden und Rafael rollte sich etwas zur Seite. Ganz automatisch griff er nach seiner Härte und rieb sie leicht. Männer waren doch wirklich wie Tiere. Der Dunkelhaarige fühlte sich wirklich nicht besonders gut dabei, aber er war jetzt echt in Nöten. In ziemlich großen Nöten wie er nach einem Blick nach unten feststellte.
Er war so richtig aufgegeilt und die Härte würde kaum verschwinden nur weil Cat jetzt weg war und er das Meer betrachten würde. Als er mit seinem Daumen die Vorhaut ein wenig zurückschob und die Nässe auf seiner Eichel fühlte, stöhnte er leise auf und biss sich gleich darauf auf die Lippen. Oh Gott. Hoffentlich kam sie nicht gleich zurück. Er würde sonst noch vor Peinlichkeit im Sand versinken. Und er wollte nicht den nächsten Streit vom Zaun brechen, oder sich mit einer auf Gälisch fluchenden Irin auseinandersetzen müssen. Die Berührungen an seiner Härte wurden gezielter und Rafael kniff die Augen zusammen. Sein Schwanz wurde immer härter und als er noch einmal an Caitlean's knackigen Hintern dachte und wie er sich angefühlt hatte, kam er zu seinem Höhepunkt. Dunkel stöhnte er auf und spürte den warmen Samen auf seinem Bauch und Brust.
Als ihm die Situation so richtig bewusst wurde, rappelte er sich schnell auf und trabte zum Meer runter. Er musste die Spuren seiner Lust und den Geruch so schnell wie möglich loswerden - ehe Caitlean zurückkam.
Caitlean war ein Stück aufwärts gelaufen, so dringend musste sie nicht...aber sie brauchte Zeit, um ihre Gedanken zu sortieren und vor allem, um wieder runter zu kommen. Kalt gelassen hatte sie das nicht und nur der Gedanke daran, das Rafael sie vielleicht auslachen könnte hatte die Rothaarige zurückgehalten, ihn anzuflirten. Sicher, er war ein Mann und Cat wusste, wie Männer teilweise auf sie reagierten.. aber Rafe war ein Spanier. Und er war stolz......und sie hatte ihn beleidigt. Das war zwar gestern gewesen, aber Caitlean war sich sicher, das der Schwarzhaarige auch ein Gedächtnis wie ein Elefant hatte. Seufzend sah sie sich um, suchte einen Platz um sich zu erleichtern....und entdeckte eine Art Hecke....Wildwuchs eben. Glücklich wollte sie sich dort niederlassen und sah sich plötzlich mit zwei Ziegen konfrontiert, die zwar friedlich schienen, sie aber nicht aus den Augen ließen.
„Wer soll da pinkeln können...““ murmelte sie leise auf gälisch und ging noch ein Stück weiter, ehe sie endlich die Möglichkeit hatte. Nachdem sie sich erleichtert hatte, ging sie langsam zurück.....mittlerweile hatte Cat sich einigermaßen beruhigt, es fragte sich nur wie lange es hielt. Denn als sie zu ihrem Platz zurückkam, war Rafe nicht mehr da...und sie konnte ihn nach einem Moment im Meer ausmachen. Kurzerhand zog sie sich wieder aus und setzte sich auf die Decke, beobachtete ihn. Ein kleines Seufzen konnte die Irin allerdings nicht unterdrücken.....die braune Haut, die vor Nässe glänzte, hatte schon etwas für sich und mit der Ruhe in ihrem Innern war es nicht mehr weit her.
Rafael kam sich beobachtet vor, als er wieder zurückging. Aber er sah keinen Spott oder Missbilligung in Caitleans Blick. "Na, wieder zurück?" fragte er mit einem jungenhaften Lächelnd und ließ sich neben Caitlean auf die Decke fallen.
„Hm....es hat etwas länger gedauert, ich hatte Zuschauer..“ Caitlean erwiderte das Lächeln und hatte sich nach einem kleinen Moment auch wieder soweit im Griff, das sie mit jeder Menge Selbstironie ihr Erlebnis mit den Ziegen schildern konnte. Sie lachte lauthals, als sie geendet hatte und griff nach der Fresstüte, suchte nach den Keksen und riss die Packung auf, nahm sich einen und biss hinein. „Hm...gut..“ Die Rothaarige hielt die Packung Rafe hin und sah ihm in die Augen.. irgendwie konnte sie gar nicht anders. „Und? Auch Lust auf was süßes?“ fragte Cat.
Bei der Erwähnung von Zusehern hatten sich Rafaels dunkle Augenbrauen kurz zusammengezogen. Spanner? Aber dann lachte er leise. Na ja, Ziegen konnte man ja nicht unbedingt als Spanner bezeichnen. "Ja danke." Rafael griff sich zwei Kekse und angelte mit der anderen Hand nach einer Flasche Wasser. "Sonst auch noch wen gesehen? Außer den spannenden Ziegen?" fragte er kauend.
Caitlean biss genüsslich in den Keks und sah Rafael fragend an. „Wen gesehen?“ fragte sie nach. /Ja...einen verdammt gutaussehenden nackten Mann im Meer/ schoss ihr durch den Kopf, sie sagte es aber nicht. „Kein menschliches Wesen...nur Ziegen, Käfer und einen Esel, aber den nur von weitem..“ fuhr die Rothaarige fort. „Nichts aufregendes...“
"Okay. Dann können wir ja noch ein wenig Ruhe und Einsamkeit genießen." meinte Rafael grinsend und sah wieder in Caitleans grüne Augen. "Nicht, dass plötzlich die bösen englischen Touristen auftauchen und Radau machen."
„Dann tret ich sie in den Hintern...und außerdem bezweifle ich sehr, das die sich hierher wagen würden. So weit ins Landesinnere, ohne Kneipe und Imbiss in der Nähe...das trauen die sich nicht. Ich selber würde es nicht wagen, wenn ich nicht einen so netten einheimischen Begleiter hätte..“ grinste sie und ihre Augen funkelten vergnügt, legte sich dann auf den Bauch und bettete den Kopf auf ihre Arme.
Rafael lachte leise auf und legte seinen Kopf dann auch wieder auf seine Arme. Sein Ellbogen berührte dabei den von Caitlean flüchtig. "Also ich habe schon einen deutschen Reisepass. Und für einen richtigen Einheimischen, bin ich zu wenig hier gewesen. Eben in der Ferienzeit."
Caitlean sah Rafael an, ihr Ellenbogen kribbelte von der Berührung, ob diese nur sehr flüchtig war. „Hm...schon klar. Aber du sprichst die Sprache. Das ist schon mal viel wert. Wenn ich hier mitten in der Pampa stehen würde...wäre ich verloren, wenn ich keinen finde, der wenigstens ein bisschen Englisch spricht.“ Sie seufzte und lächelte dann. „Ich hab Glück....das ich mit dir herumziehen kann.“
"Vielleicht sollten wir doch ein wenig Spanisch lernen." meinte er frech grinsend. "Für den Fall, dass Du doch mal allein losziehen willst und Deine Ruhe vor uns haben willst." Wenn Cat mal allein in die Disco wollte um sich jemanden aufzureißen. Da konnten sie ja auch nicht dolmetschen. Zumindest wäre es merkwürdig.
Cat begann zu lachen. „Ich bin, was Sprachen betrifft, fürchterlich unbegabt.. bis ich spanisch so weit verstehe, das ich mich unterhalten kann, dauert das Jahrzehnte. Und ich glaube, dann brauch ich es nicht mehr wirklich.“ Sie zuckte die Schultern. „Du würdest schnell die geduld mit mir verlieren.....bestimmt.“
"Hmm ..." Wieder grinste der Dunkelhaarige. "Stimmt eigentlich. Ich hab nicht Gabriels Eselgeduld. Und sein Spanisch ist auch besser als meines. Genauso sein Englisch." Dafür sprach er flüssig und fehlerfrei Französisch. Und beherrschte es auch fehlerfrei in Schrift.
„Ich verstehe dich zumindest.....und du mich auch. Also ist dein Englisch doch gar nicht so schlecht.“ Caitlean grinste vergnügt. „Und ich stelle mich so dämlich an, das selbst der geduldigste Lehrer ausflippt. Ich beneide dich....du bist in der Hinsicht begabter als ich. Bis auf ein paar Worte deutsch kann ich wirklich nur meine Muttersprachen. Das ist eigentlich nicht besonders na ja....Besonderes eben.“ Die Rothaarige fuhr sich verlegen durch die Haare.
"Na ja. Wir sind zweisprachig aufgewachsen. Deutsch und Spanisch. Für uns war da in den ersten Jahren auch nicht soviel Unterschied. Dann kam eben Englisch und Französisch dazu." meinte Rafael schulterzuckend. Gabriel sprach ja auch noch fließend Italienisch. Er war in der Hinsicht einfach der Begabtere gewesen. Dafür ließ sein mathematisches Talent zu wünschen übrig. "Was hast Du eigentlich für eine Ausbildung gemacht?" fragte er dann. Cole studierte jetzt ja, aber war Cat immer nur auf dem Gestüt gewesen?
Caitlean hatte aufmerksam zugehört. „Ich studiere Betriebswirtschaft.....noch ungefähr zwei Semester, dann hab ich es geschafft“ beantwortete sie dann die Frage Rafaels. „Nebenbei dann eben die Arbeit auf dem Gestüt. Ich wollte das nicht immer, aber als feststand, das ich das Gestüt leiten werde, habe ich mich für das Studium entschieden. Zuerst wollte ich ja Veterinärmedizin machen...aber für die Leitung brauchst du eine wirtschaftliche Grundlage. Und ehrlich gesagt ist das ganz gut so.....das Studium ist okay und ich war eher mehr an Mathe und Zahlen interessiert.“
Betriebswirtschaft. Na da hätten Caitlean und Inez sich ja viel zu erzählen, wenn sie einander kennen würden. "Meine Mutter macht auch Wirtschaft. Also fiel das gleich mal für mich weg. Genauso wie Jura. Das ist was für Gabriel und meinen Vater." Er hatte ja auch immer den direkten Vergleich gescheut. Er wollte nicht im Schatten eines anderen stehen. Milli hatte ja auch was ganz anderes gemacht.
"Meine Mutter kann stundenlang über Zahlen und Statistiken reden." Rafael runzelte ein wenig gequält die Stirn. "Ich meine ... mit Statik muss ich mich auch beschäftigen, aber eben anders ... und Architektur ist ja auch viel Kreativität."
„Hm.. deine Mutter ist mir jetzt schon sympathisch..“ Cat lächelte und fischte sich eine Zigarette aus Rafaels Packung, zündete sie an. „Ich möchte, das unsere Gestüt weiter besteht...ich möchte es einmal weiter vererben können, so wie mein Großvater und Urgroßvater das schon gemacht haben. Und dazu muss ich sicherstellen, das es auch weiterhin rentabel bleibt. Also war es logisch, was ich tun würde. Zumal Cole nicht sonderlich an einem Studium, geschweige denn an seinem Erbe interessiert war. Et ist ein Künstler...er hat keinen Sinn für zahlen und Fakten. Er muss kreativ sein und er ist nur ein halber Ire. Er hängt nicht so sehr an dem Land, wie ich das tue.“ Sie lächelte und musterte Rafe. „Wenn ich was am Gebäude verändern will, dann weiß ich ja, an wen ich mich wenden kann..“ sagte sie dann.
Rafael grinste spöttisch. "Sie würde wohl dasselbe von Dir sagen." Statt einer Zigarette nahm Rafael sich noch einen Keks aus der Packung. "Wenn Du das Gestüt weitervererbst, dann werden Deine Kinder wohl auch mal O'Donell heißen." stellte Rafael knabbernd fest.
„Vielleicht komm ich ja mal in die Verlegenheit, sie kennen zu lernen..“ Cat blies den Rauch in die Luft und aschte ab. Dann sah sie Rafe erstaunt an. „Wie kommst du denn darauf? Wenn ich heiraten sollte, dann spielt der Name für mich keine Rolle. Und vor allem wer weiß, ob ich das überhaupt mal tue. Bisher hat noch niemand meinen Weg gekreuzt, der es wert gewesen wäre.“
"Na ja. Hier in Spanien ist man schon sehr stolz auf seinen Namen. Die Weingüter werden oft mit dem Familiennamen fortgeführt, wenn es keine männlichen Erben gibt." Rafael's Lächeln vertiefte sich. "Und wen willst Du das Gut denn vererben, wenn Du keine Kinder hast?" Von Cole war ja kein Nachwuchs zu erwarten.
„Muss man heiraten, um Kinder zu haben?“ neckte Caitlean und drückte die Zigarette aus. „Ich werde sicher welche haben....zumindest möchte ich das Und die können dann auch erben. Und sie würden auch in einer richtigen Familie aufwachsen....es wohnen ja schon drei Generationen unter dem Dach. Du musst unbedingt mal meine Großmutter kennen lernen....meine Opa, Onkel und meinen Paps....ich bin furchtbar stolz auf sie alle.“
Er lachte - etwas verlegen - auf und nickte. "Okay. Das war jetzt blöd. Klar muss man dafür nicht heiraten." Er war da eben ein wenig konservativ. Irgendwann würde er sicher mal heiraten. Aber die Auswahl der passenden Kandidatinnen war ja auch nicht so groß. Und seine "Frau" musste der Familie ja auch gefallen. Genauso musste ihr sozialer Hintergrund passen. "Gabriel hat schon erwähnt, dass ihr ein ziemlich großer Haushalt seid. Und er mag sie auch sehr gut leiden."
„Sie mögen Gabriel auch alle sehr. Es war schwer zu akzeptieren, das Cole keine adäquate Schwiegertochter anschleppen würde...für meinen Großvater. Oma war da unkomplizierter, für sie war das nie ein Thema......sie liebt uns, so wie wir sind. Und sie bremst auch meinen Vater, der mich immer aufzieht, wann ich denn endlich mal so was wie Gabriel anschleppen würde.“ Caitlean rümpfte die Nase und schmunzelte dann. „Und wenn sie was sagt, dann hat es Gewicht. Cat ist noch nicht soweit....sagt sie immer. Sie wird schon noch ihren Prinzen finden.“ Die Rothaarige lachte leise. „Ein Prinz muss es ja nicht sein.....und wenn ich ehrlich bin, möchte ich auch lieber vorher heiraten, bevor ich Kinder habe. Das bin ich meiner Oma schuldig.....auch wenn sie nichts sagen würde, es wäre ihr bestimmt nicht besonders angenehm.“
"Na ja. Aber inzwischen wird er sich ja daran gewöhnt haben, oder?" Zumindest hatte Gabriel nichts von einer unangenehmen Begegnung mit Colins Großvater gesagt. "Eure Großmutter ist wohl ziemlich ... traditionell oder? Meine spanische Großmutter ist auch so. Und die Mutter von meinem Vater war echt ziemlich ... streng. Um nicht hart zu sagen."
„Oma hat dafür gesorgt..“ Caitlean lachte leise, als sie daran dachte, sie hatte es zwar nicht miterlebt, aber erzählt bekommen. „Sie hatte die besseren Argumente...und niemand, der bei klaren Verstand ist, streitet sich mit ihr.“ Sie wischte sich über die Augen und blinzelte. „Sie ist katholisch....aber nicht bigott. Aber manche Sachen, da ist sie eben altmodisch. Und das ist auch ihr gutes Recht.“ Die Rothaarige drehte sich auf den Rücken und sah in den Himmel. „Ich bin im Urlaub.. und trotzdem sind sie in meinen Gedanken. Ich glaube, so sehr ich auch davon rede...ich könnte nicht länger als vier Wochen von zu Hause weg sein.“
Natürlich gaffte Rafael einen Moment. Welcher Mann würde da nicht hinsehen? Okay. Gabriel. Für den waren Cat's Brüste ja auch genauso interessant wie der Busch um die Ecke. "Kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen. Wir sind so oft umgezogen, bevor sich meine Eltern in Hamburg wieder niedergelassen haben. Außerdem war ich ja wie Gabriel im Internat und hab dann in Brüssel studiert." Vielleicht konnte er sich deswegen ganz gut anpassen. Weil er eben die "Heimat" nicht wirklich vermisste. Trotzdem dachte er auch oft an seine Eltern und Geschwister.
Caitlean hatte den Blick nicht bemerkt.....sie hörte zu und machte sich ihre eigenen Gedanken. „Hm...das kann sein. Ich war noch nie länger als vier Wochen von zu Hause weg, ich studiere in Cork und bin nach der Uni wieder auf dem Gestüt. Manchmal frage ich mich echt, wie Colin das ausgehalten hat, als Erika meinte, sie würde wieder nach Deutschland gehen....er hat geweint, als er wegmusste....und wenn er in den Ferien da war, war es die ersten Jahre nicht besser. Aber Cole hat sich angepasst....und als er dann erwachsen war, sich entschieden. Irland war nur noch halb sein Zuhause.....und jetzt ist sein Zuhause dort, wo Gabriel ist.“ Sie wandte den Kopf und sah Rafe an. „Ich muss entweder einen Iren heiraten oder ich muss mir jemanden suchen, der bereit ist, mir zu liebe nach Irland über zu siedeln.“
"Und es sollte jemand sein, der in einer Großfamilie leben mag." fügte Rafael grinsend hinzu und sah Caitlean nun wieder ins Gesicht. War auch besser für seine Libido. "Gabriel träumt immer davon, sich ein Haus in der Provence oder in der Toskana zu kaufen. Aber wenn er wirklich mal die Kanzlei von Vater übernimmt, dann kann er das nur als Feriendomizil nutzen. Aber ... wenn Cole jetzt zurück nach Irland will, dann würde Gabriel wohl sofort mitgehen."
Caitlean drehte sich nun auf die Seite, ihre Nacktheit hatte sie völlig vergessen...sie fühlte sich so wohl mit Rafe, das ihr das selber so gar nicht bewusst wurde.
„Colin kommt nicht zurück...nur zum Urlaub machen. Er hat ja sogar die Arbeit beim Verlag aufgegeben, weil das Gabe auch gemacht hat und weil er nicht ohne ihn rumreisen will. Von daher....sind sie wohl beide gleich. Keiner würde wo anders sein wollen...nicht ohne den jeweils anderen.“ Sie grinste. „Beneidenswert.....und Großfamilientauglich sind sie auch beide, obwohl sie wohl die Zweisamkeit bevorzugen. Zumindest hat sich Gabriel beim ersten mal wirklich gut geschlagen.“
Der Dunkelhaarige schluckte hart und sah weiter eisern in Caitleans Gesicht. "Na vielleicht treibt es ihn ... als alten Mann ja doch wieder nach Hause." versuchte Rafael zu scherzen. "Dann musst Du Dich mit zwei alten, grumeligen Männern rumschlagen. Und Deinem eigenen Mann dazu noch."
„Wenn sie grummeln, setz ich sie aus...“ sagte Cat ungerührt und lachte dann. „Und da mach ich auch vor Gabe und Cole nicht halt..“ Sie drehte sich wieder auf den Bauch, es war einfach bequemer so zu liegen. „Die würden sich wundern...“ Die Rothaarige sah Rafe an und seufzte leise. „Ich bin mal gespannt, wer es schafft, dich sesshaft werden zu lassen.“
"Kommt auf die Konditionen drauf an." erwiderte Rafael prompt. Wieder grinste er und die kleinen Lachfältchen in seinen Augenwinkeln vertieften sich.
„Konditionen?“ Caitlean hob ihre Augenbrauen und in ihrem Augen blitzte der Schalk. „Soso.....was müsste sie dir denn bieten, um deine Gunst erringen zu können? Ein bestimmter Typ? Blond.....brünett? Oder eher solche Dinge wie gutes Elternhaus, gute Gesprächspartnerin...ein Typ zum Pferdestehen?“ Neugierig sah sie Rafe an, das interessierte sie jetzt doch brennend.
"Hmmm ...." Rafael angelte nach seinen Zigaretten, rauchte sich eine an und drehte sich auf den Rücken. "Sie muss mit meiner Familie klar kommen. Wir hocken zwar nicht immer aufeinander, aber trotzdem ist die Familie wichtig. Der Typ ist mir egal. Ich hänge nicht an einem bestimmten Typus fest. Allerdings sollte sie klug und gebildet sein. Partymäuschen sind zwar spaßig, aber mit ihnen zusammenleben ist wohl nicht so prickelnd. Wenn sie keine Hausfrau ist, dann ist mir das auch egal. Allerdings soll sie halt nicht ihren Beruf vor mir reihen. Das würde mein Ego dann doch kränken." Der Dunkelhaarige grinste flüchtig und inhalierte. Inzwischen hatte Rafael seine Augen geschlossen.
Caitlean hatte aufmerksam zugehört und malte nun mit dem Finger Kreise in den Sand. „Hm....wie sagt Gabriel so schön? Jeder muss etwas von sich aufgeben, damit eine Beziehung funktionieren kann. Du kannst verlangen, das deine Frau nicht ihren Beruf dir bevorzugt...was ich mir ehrlich auch nicht vorstellen kann. Wenn ich verliebt bin, dann möchte ich doch möglichst viel Zeit mit meinem Freund verbringen. Allerdings müsste dieser dann auch einsehen, das wir mit Lebewesen zu tun haben, die sich nicht immer nach Freizeit und so richten.“ Sie musterte Rafael, nun hatte sie ja die beste Gelegenheit dazu, da dieser die Augen geschlossen hatte und sie ungeniert gucken konnte.
„Das ist bestimmt nicht einfach, so jemanden zu finden....intelligente Frauen sind meistens schwer zu haben....die lassen sich nicht so einfach beeindrucken.“
Rafael grinste mit geschlossenen Augen. "Na ja. Ich habe ja nicht gesagt, dass sich die Welt um mich drehen muss." schwächte er etwas ab. "Aber zum Beispiel ... jemand wie Gabriel. Rechtsanwalt. Ich hätte wohl keine Freude, wenn ich mir das Wochenende freischaufle und meine Freundin hockt nur über ihren Akten. Wenn es mal eng ist, dann kann ich das ja verstehen und ich kann mich wirklich gut mit mir alleine beschäftigen. Aber ich will nicht immer an zweiter Stelle stehen. Das meinte ich damit." Wieder zog er tief an der Zigarette. "Ich will eben kein dummes Blödchen an meiner Seite. Das ist doch langweilig und könnte auch nicht gut gehen." Davon war Rafael überzeugt.
„Hm...du müsstest dich eben drastisch in Erinnerung bringen, dann würde sie ihre Akten bestimmt schnell vergessen..“ neckte Caitlean, wurde dann aber wieder ernst. „Ich versteh schon, was du meinst. Das würde mir auch nicht gefallen, wenn ich mich freue und dann allein in einer Ecke sitzen muss. Und reden musst du mit deinem Partner auch können...sonst verblödest du ebenfalls. Und ich meine ...Rafe, du hast auch einen dementsprechenden Hintergrund.....du bist intelligent und gut erzogen. Was wolltest du auch mit jemand, der einen Ausschnitt bis zum Bauchnabel und eine Ausdrucksweise wie ne Schlampe hat.“ Die Rothaarige sah ihn an und lächelte. „Nicht, dass das vielleicht ein nettes kleines Abenteuer wäre......aber mehr auch nicht. Fürs Leben wünscht man sich dann schon was anderes.“ Seufzend legte sie ihren Kopf wieder auf die Arme. „Vielleicht sollten wir eine Interessensgemeinschaft gründen.....unsere Wünsche sind ziemlich ähnlich.“
Und das sagte die Frau, die völlig nackt und unbefangen neben ihm lag. Rafael musste wider Willen lachen und sah dann zu Caitlean hinüber. "Wie Du schon sagtest. Es ist nicht so einfach den geeigneten Partner oder Partnerin zu finden." Aber wenn er ehrlich war, dann hatte er auch nie danach gesucht. Bis jetzt nicht. Er hatte ja studiert und wäre wohl ein sehr schlechter Ehemann gewesen. Außerdem wollte er seine Freiheiten ja noch ein wenig genießen. "Was wünscht Du Dir, Cat?" fragte er sie dann ernst und berührte sie leicht am Ellbogen.
„Einen Prinzen, der sich nicht nach dem ersten Kuss in einen Frosch zurückverwandelt..“ platze Caitlean heraus und lachte dann., wurde ernst und überlegte. „Nun.....ich möchte jemanden, der mich unterstützt...der mich auffängt, wenn’s mal schlimm war und auf den ich mich verlassen kann. Niemanden, der bei den ersten Schwierigkeiten wegläuft und keinen der sich sofort die nächste nimmt, weil ich vielleicht zwei Nächte im Stall geschlafen habe, wegen einem Fohlen. Ich möchte mit ihm reden können....über ernste Themen und vor allem muss ich mit ihm lachen können.....Spaß haben. Einen, der meine Familie so liebt wie ich.....und der mich nimmt wie ich bin.“ Sie verstummte und sah Rafael in die Augen. „Ganz schöne Ansprüche, hm? Aber ich hab auch noch nicht wirklich gesucht.....“
"Nein. Ich finde nicht. Es ist doch legitim Erwartungen zu haben." entgegnete Rafael ruhig und erwiderte ihren Blick. "Ich wünsche Dir, dass Du Deinen Prinzen findest. Ehrlich, Cat. Du bist eine tolle Frau .... Auch wenn Du manchmal eine kesse Lippe riskierst." Der Dunkelhaarige lachte leise. Er meinte es ja nicht böse.
„Danke...“ Caitlean erwiderte das Lächeln und wurde rot dabei. Verlegen bohrte sie ihren Finger in den Sand und wandte den Blick ab. „Ich weiß, das ich manchmal übers Ziel hinausschieße.....und frech bin. Aber das du das trotzdem sagst, das freut mich. Du bist auch ein verdammt toller Kerl..“ sagte sie dann leise.
Wieder lachte Rafael und schüttelte den Kopf. "Das sagst Du nur, weil Du mich nicht wirklich kennst." Seine blauen Augen blitzten frech auf. Plötzlich reckte er seinen Kopf zu Caitlean und küsste sie ganz flüchtig mit geschlossenen Lippen auf den Mund.
Caitlean war völlig verblüfft und konnte so gar nicht reagieren. Mit großen Augen sah sie Rafael an und konnte entgegen ihrer sonstigen Art gar nichts sagen. „Ach du...“ meinte sie dann mit einem Lächeln. „Du bist ein toller Kerl...von der Meinung bringt mich das auch nicht ab...“ Sie leckte sich über die Lippen. „Aber weißt du.....das hat mich neugierig gemacht.“ Die Rothaarige grinste und beugte sich kurz entschlossen zu dem Schwarzhaarigen hinüber und küsste ihn nochmal...diesmal allerdings wesentlich weniger züchtig.
Jetzt war Rafael erstaunt. Er wollte sich eben wieder zurückziehen, da küsste Caitlean - so gar nicht keusch - zurück. Unwillkürlich griff er in ihren Nacken. Seine warmen, weichen Lippen öffneten sich und Rafaels Zungespitze berührte Caitleans Zunge. Erst abwartend, dann etwas forscher bis seine Zunge Caitleans Mund eroberte. Schmeichelnd und sinnlich tastete sie sich vor und stubbste gegen den Gaumen. Caitlean schmeckte süß.
Caitlean seufzte leise und erwiderte Rafaels Zungenspiel.....der Schwarzhaarige hatte einen angenehmen Geschmack, nach Zigarette und überhaupt männlich....Rafael eben. Vorsichtig drängte sie die Zunge des Spanier zurück, erforschte nun ihrerseits die Mundhöhle des anderen.....bevor sie ich wieder in ihr Reich lockte. Erst, als die Luft merklich knapp wurde, brach die Rothaarige den Kuss und öffnete die Augen, sah in Rafaels blaue und wusste nun so gar nicht, was sie sagen sollte. Es hatte ihr sprichwörtlich die Sprache verschlagen.
Sie schmeckte nicht nur gut. Sie küsste auch gut. Bedauernd löste Rafael sich wieder von Caitlean und legte sich zurück. Trotzdem sah er ihr weiterhin in die Augen und schimpfte sich gleichzeitig einen Idioten. Wie kam er dazu, mit Colins Cousine hier nackig rumzuknutschen? Musste er sich jetzt entschuldigen? Aber eigentlich sah Cat ja nicht so aus, als würde sie gleich einen Wutanfall kriegen.
Caitlean holte tief Luft...irgendwer musste diese Stille ja mal brechen. „Öhm...“ begann sie und schalt sich gleichzeitig einen Idioten, was für ein lahmer Anfang. „Ehrlich gesagt...ich weiß grade nicht, was ich sagen soll..“ fuhr die Rothaarige dann leicht lächelnd fort. „Aber vielleicht ist es keine gute Idee.......wenn wir hier nackt nebeneinander liegen.“ Cat sah Rafe immer noch in die Augen. „Nicht, das ich das grundsätzlich ablehnen würde....aber Sand ist bei so einer Sache eher unangenehm.“ Die Wangen der Irin waren leicht rot und sie fuhr sich verlegen durch die Haare.
"Du bist genauso pingelig wie Gabriel." Rafaels Augen lachten richtiggehend und der Dunkelhaarige berührte Caitlean zart an der Wange. Dann wurde er wieder ernst. "Aber Du hast Recht. Außerdem wollten wir ja noch einkaufen fahren." Gabriel würde ihn wirklich steinigen, wenn er Caitlean wehtat. "Du bist echt nett und wirklich eine absolut anziehende Frau, Caitlean O'Donell." Aber sie sollte keine schnelle Nummer sein - auch wenn er scharf war auf sie. Das war nicht fair.
Caitlean sah Rafael verblüfft an....und dann lachte sie. Mit so was hatte sie nicht gerechnet. „Von wegen...“ prustete die Irin, als sie sich einigermaßen wieder beruhigt hatte. „Hier ist lediglich kein Heuboden...sonst sähe die Sache anders aus.“ Cat wischte sich die Lachtränen aus den Augen und nickte. „Hm.. lassen wir die Vernunft sprechen...gehen wir einkaufen, nerven unsere Turteltäubchen.......und essen gemütlich zusammen.“ Dann wurde sie plötzlich ernst und musterte Rafe intensiv. „Du bist auch verdammt anziehend....Rafael Reininger.....es tut mir leid, das wir so einen schlechten Start hatten.“
"Gute Idee." brachte er ein wenig heiser heraus und sah sie trotzdem weiter an. "Schon vergessen ..." Rafael machte eine unbestimmte Handbewegung. "Ich bin ja auch ein Macho. Das liegt mir eben im Blut." Wieder näherte sich sein Gesicht dem der Irin. Er wollte sie küssen und tat es dann doch nicht. Nicht noch mehr anheizen. Es war ihr gegenüber eben nicht fair - auch wenn er ein Macho und Weiberheld war.
„Und ich ein verflixtes Biest....ich wollte einfach ekelhaft sein...“ sagte Cat und überbrückte die kurze Distanz, hauchte nur einen flüchtigen Kuss auf Rafaels Lippen. „So...und jetzt gehen wir nochmal schwimmen und kühlen uns ab.....das wird besser sein. Für dich und für mich..“ Die Rothaarige grinste über das ganze Gesicht. „Du bist verdammt anziehend Rafe...und ich bekannt dafür, das ich gern Dummheiten mache. Und dafür bist du zu schade...“ Sie erhob sich und hielt dem Schwarzhaarigen die Hand hin. „Na komm..“ meinte sie dann.
Sie war wirklich eine Hexe. Rafael lachte und rappelte sich dann auf. Es war wirklich höchste Zeit, dass er sich abkühlte. Seine Männlichkeit war wieder munter geworden und bewegte sich schon leicht zuckend. "Okay." Bevor er auf die Idee kam, sie in seine Arme zu ziehen, ließ er ihre Hand los und lief dann zum Meer hinunter. Hoffentlich hatte sie es nicht gesehen, sonst wäre es doch wirklich peinlich.
Caitlean folgte Rafael etwas gemächlicher, sie hatte genug gesehen, aber sie würde sich hüten, sich etwas anmerken zu lassen. In diesem Fall war sie froh, eine Frau zu sein....äußerliche Anzeichen einer inneren Erregung blieben da aus......und das kühle Wasser würde jetzt sein übriges tun. Sie musste wieder einen klaren Kopf kriegen...sonst kam sie wirklich noch auf dumme Ideen. Und Rafael war für einen One zu schade.....sie mochte ihn und hätte ihn gern zum Freund gehabt. Und mit seinen Freunden poppte man nicht.
Mit einen Sprung war sie immer Wasser....und begann gleich ein paar Züge zu schwimmen.
Das Wasser war zum Glück jetzt ein wenig kühler und half ihm seine Erregung wieder loszuwerden. Um einen klaren Kopf zu bekommen schwamm er ziemlich weit raus und kam dann langsam wieder zurück. "Die irische See ist wohl ein wenig zu kalt zum Baden, oder?" fragte er Caitlean grinsend. Jetzt hatte er sich wieder im Griff - zum Glück.