Auch Biago hatte nochmal geschlafen nach der anstrengenden Nacht und dem aufregenden Morgen. Erst gegen zwei Uhr erwachte er erneut und schlug langsam die Augen auf, während er ins Haus lauschte. Unten in der Küche konnte er die Frauen arbeiten hören und die Männer schienen für seinen Geburtstag zu schmücken, so wie sie in den Kisten rumwühlten. Leicht lächelnd drehte sich Biago nochmal auf die Seite und blickte dabei seinem schlafenden Schatz ins Gesicht, Sie beide würden noch duschen müssen, aber wollte er diesen wunderschönen Mann wirklich schon wecken?

Dominik grummelte leicht und tastete nach Biago.....er wollte so gar nicht wach werden, dazu war es viel zu schön und gemütlich hier. Vorsichtig öffnete er die Augen und gähnte gleich darauf herzhaft. "Hm......müssen wir aufstehen?", nuschelte der Blonde verschlafen.

„Oh habe ich dich geweckt?“, fragte der Werwolf sanft und streichelte zärtlich über die noch vom Schlaf geröteten Wangen.

"Nein.....du hast mich nicht geweckt. Ich habe einfach ausgeschlafen.", sagte Nicki und seufzte leise ob der Berührung.

„Na schön, dann habe ich auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich dir jetzt sagen muss, dass wir aufstehen und duschen sollten. Unten bereiten sie schon alles vor.“ Erzählte Biago und setzte sich im Bett auf.

Dominik setzte sich im Bett auf und strahlte: "Kuchen.....und Torte..", meinte er begeistert und schwang die Beine aus dem Bett. "Dafür bin ich immer zu haben."

„Wow...das lässt dich aufstehen. Ich hätte ja gedacht, dass der Gedanke mit mir zu duschen dich mehr reizen würde.“ Schmollte Biago leicht.

"Ach Biago....mein Wölfchen..", schmeichelte Dominik und beugte sich hinüber, um den anderen zu küssen. "Das doch sowieso....ich liebe es, mit dir zu duschen."

„Dann sag es auch und stürz dich nicht in Gedanken gleich wieder auf die Torte, ja?“, fragte Biago kleinlaut und blickte seinen Schatz flehend an.

"Okay......ich stürze mich lieber mit dir in die Dusche...", Dominik lächelte und erhob sich, zog Biago dann einfach kurzerhand hinter sich her ins Badezimmer.

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Eine gute halbe Stunde später kamen beide wieder erfrischt, rasiert und ordentlich aus dem Bad. „Du siehst sexy aus.“ Grinste der Werwolf und zog sich dann ein feines Seidenhemd und eine enge Hose an.

"So unangezogen?", lachte Nicki und griff nach der Kleidung, die er in Gedanken schon zusammen gestellt hatte. "Dann warte mal, bis ich angezogen bin, was du dann sagst.."

„Nackt gefällst du mir immer am besten Liebes.“ Lachte Biago und betrachtete nochmal den knackigen Po seines Gefährten, bevor dieser in den Unterhosen verschwand.

"Hm...da könnte ich ja auf die Idee kommen, dass du nur meinen Körper willst und nicht meine Seele...", neckte Nick und schlüpfte in eine schwarze Stoffhose, die am Hintern eng saß und an den Beinen locker. Dazu hatte er ein weinrotes Hemd gewählt.

„Naja irgendwo rein muss deine Seele ja, nicht?“, neckte Biago und fauchte leise, kniff in den runden Hintern und küsste Nicki in den Nacken. „Hmm....sexy....auch mit Kleidung.“

"Jaja....", lachte Nicki. "Entschuldige deine animalischen Triebe nur.." Er gluckste und schlang seine Hände um Biagos Hals, küsste ihn liebevoll. "Hm...Geburtstagskind......magst du mein Geschenk schon hier oben aufmachen? Ganz allein?"

„Wenn du mein Geschenk bist dann solltest du diese Sachen hier gegen die versprochene rote Schleife tauschen und ich sollte dich schon allein auspacken.“ Schnurrte Biago und biss leicht in den Hals vor sich. „Und ich bin ein Tier, das müsstest du doch wissen!“

"Hm...ich weiß und ich mag das. Aber ich muss dich enttäuschen, ich bin diesmal nicht dein Geschenk. Nicht, dass du mich nachher, wenn wir allein sind, nicht auch auspacken darfst." Nicki sah Biago an und grinste über das ganze Gesicht.

„Das hätte ich sowieso getan!“, lachte Biago frech und küsste Dominik dann sanft auf die Lippen, rieb seine Nase an dessen. „Hmm...na schön, gib mir das andere Geschenk jetzt.“

"Ahh so...." Dominik löste sich aus Biagos Armen, ging zu seinem Nachttisch und holte ein kleines Päckchen heraus, das er Biago etwas verlegen überreichte. "Ich hoffe, es gefällt dir..." sagte er und strich sich eine Strähne aus der Stirn.

Biago nahm das Päckchen entgegen und setzte sich aufs Bett, um es dort sorgsam auszupacken. In der Schachtel drin, befand sich ein edles schwarzes Etui und als Biago dieses öffnete blieb ihm fast der Atem weg. Vor ihm lag ein weißgoldenes Amulett an einer ebenso weißgoldenen Kette. Sie passte perfekt zu dem Armband, was er schon vor zwei Tagen von Nicki bekommen hatte. Als er das filigrane Amulett öffnete entdeckte er darin ein wunderschönes Foto von Dominik. Strahlend blickte er dann zu eben jenem und strahlte. „Schatz....das ist wunderbar!“

Dominik hatte sich neben Biago gesetzt und diesen immer wieder verlegen angeschaut. Er hoffte, dass sich der Werwolf freuen würde und als er dies tat, strahlte der Blonde. "So hast du mich immer bei dir...direkt an deiner Haut..", erklärte er mit roten Wangen.

„Und dein wunderschönes Gesicht am Handgelenk.“ Lächelte Biago zärtlich und lehnte sich zu Nicki, um ihn lange und zärtlich zu küssen, bevor er ihn fragend ansah. „Legst du sie mir um?“

Dominik wurde nun noch röter, erwiderte den Kuss aber liebevoll und seufzte leise wohlig, als sie sich wieder lösten. Er nahm die Kette und legte sie Biago um, küsste ihn dann noch mal. "Alles Gute zu deinem Geburtstag, mein Liebling.." murmelte der Blonde dann leise.

„Danke mein Schatz.“ Lächelte Biago verliebt und küsste Dominik dann nochmal, bevor er ihn fest ins eine Arme zog. „Ich liebe dich.“

"Ich dich auch Biago...mehr als du dir vorstellen kannst.", sagte Dominik ernst und lächelte dann. "Ich freu mich, dass sie dir gefällt...und jetzt mag ich Torte haben."

„Süßer Gierschlund!“ lachte Biago und erhob sich dann, griff nach Nickis Hand und zog ihn dann einfach mit sich aus seinem Zimmer und in die Küche.

"Ich mag nun mal Torte...da kann ich auch nichts machen. Am liebsten Marzipantorte..", sagte Dominik und lachte, ließ sich von Biago in die Küche ziehen und bekam große Augen.....so viel Kuchen.

„Sieh mal, da hast du auch Marzipantorte.“ Grinste Biago und zeigte auf diese, welche mitten auf dem Tisch stand. Dann musste er aber auch schon seinen Gefährten loslassen, als auch schon seine Schwestern und seine Mutter auf ihn zukamen und ihn alle nacheinander umarmten und gratulierten.

Dominik zog sich etwas zurück, setzte sich in eine Ecke und beobachtete das Treiben...das würde dauern, bis jeder gratuliert hatte. Als er Chrissie sah, strahlte er und winkte....dass dieser sich nach der Gratulation gleich neben ihn setzte.

Erst nachdem Biago die ganze Familie durch hatte, setzte er sich benommen neben Nicki und lehnte sich an ihn. „So viele Gerüche...Mann.“

"Tja...das ist der Nachteil, wenn man ein Wolf ist...", sagte Nicki mitleidig. "Aber ich rieche den ganzen Kuchen und Kaffee gerne."

„Naja in 50 Jahren kann ich dich auch zum Wolf machen, dann kannst du das selbst erleben...“ lächelte Biago und lehnte sich zu seinem Freund, küsste ihn aufs Ohr und flüsterte dann: „Und dann können wir auch endlich Kinder haben.“

"Nun, mit denen lassen wir uns Zeit. Vorerst würde ich dich auch nicht teilen wollen..", lächelte Nicki und küsste Biago auf die Nasenspitze. "Obwohl es bestimmt hübsche Kinder wären."

„Wenn sie nach dir kommen...und vielleicht denkst du in 50 Jahren ja anders und willst welche.“ Lächelte Biago und fuhr zärtlich durch Nickis weiches Haar.

"Ich hab nicht gesagt, dass ich keine will....ich will nur nicht jetzt schon welche....zumal ich mir auch immer noch nicht vorstellen kann, wie das funktionieren soll. Immerhin sind wir beide männlich...", sagte Nicki leise.

„Oh es gibt viele männliche Paare, die schon Kinder haben.“ Mischte sich plötzlich Chris von der Seite ein. „Und wenn ich endlich 50 bin, werde ich auch mit Omar Kinder haben, ich freue mich schon so!“

"Ja...das ist mir klar. Aber wie geht das?" Dominik sah fragend zwischen Biago und Chris hin und her. "Ist das so speziell, weil ich dann ein Werwolf bin?"

„Du musst wissen, in verwandelter Form sind wir keine normalen Wolfe, wir sind...Zwitter.“ Räusperte sich nun Biago und wurde leicht rot. Wenn ich dich zu einem Werwolf mache, du dich also zu Vollmond, wie ich, verwandele, können wir uns in Wolfsgestalt paaren. Bei manchen klappt es nicht zum ersten Mal, aber wenn einer der beiden Gefährten trächtig ist, bleiben beide nach dem Vollmond noch zwei Monate in Wolfsgestalt, bis die Jungen dann beim nächsten Vollmond geboren werden. Dann verwandeln sich die Gefährten zurück und die jungen Werwölfe bleiben noch bis zum nächsten Vollmond in Wolfsgestalt, bevor auch sie zu menschlichen Babys werden.“

Dominik hörte aufmerksam zu und nickte zögernd. "Aber wenn die Jungen Wölfe bleiben bis zum nächsten Vollmond.....wie ernährt man sie dann?" Er kapierte es nicht so richtig, aber es musste ja gehen, immerhin gab es auch Kinder hier im Haus, die nicht von zweigeschlechtlichen Eltern stammten.

„Sie werden bei zweigeschlechtlichen Paaren mit der Flasche ernährt. Ist der Werwolf aber eine Frau, die ihre Welpen bekommt, bleibt sie ein Wolf bis die Jungen sich wandeln. Erst dann wandelst sie sich auch. Du wolltest ja nur wissen, wie es bei zwei gleichgeschlechtlichen funktioniert.“ Erinnerte Biago.

"Ja, ich weiß....ich war nur neugierig." Dominik lächelte und strich Biago durch die Haare. "Ich kann mir das so gar nicht vorstellen, daher meine Neugierde."

„Du wirst es in 50 Jahren dann sehen mein Liebling.“ Lächelte Biago und küsste Nicki auf die Lippen. „Bis dahin..“, raunte er dann leise: „Haben wir genug Zeit für uns zwei.“

"Ja...die will ich auch haben. Schließlich muss ich dich noch viel besser kennen lernen..." Nicki erwiderte das Lächeln und schmiegte sich an Biago. "Und das braucht Zeit."

„Nach 50 Jahren zusammen, wirst du sicher alles über mich wissen...und ich über dich.“ Lächelte Biago und lehnte seine Stirn an Dominiks. „Und weißt du was? Ich werde dich dann noch mehr lieben!“

"Denkst du? Ich hoffe doch.....und wenn nicht mehr, dann wenigstens so viel wie jetzt" Dominik lächelte und griff sich Biagos Hand, verschlang ihre Finger miteinander. "Ich werde dich immer lieben.....immer."

Biago blickte auf den letzten Satz hin direkt in Dominiks Augen und spürte sein Herz schneller schlagen. Das würde er doch auch, wie könnte er es denn nicht bei dem wundervollen Wesen, das er seinen Gefährten nennen durfte und innerlich fand Biago es nun gar nicht mehr so schlimm gewartet zu haben. Für diesen süßen, wundervollen, lieben, ehrlichen und vor allem sexy Mann hatte sich das warten gelohnt.

Dominik ging dieser Blick durch und durch und er wurde leicht rot.....noch immer machte ihn die Liebe, die aus Biagos Blick sprach, verlegen und er fragte sich, womit er das eigentlich verdient hatte. "Du machst mich verlegen...", murmelte der Blonde leise und lächelte dann.

„Wieso das?“ fragte der Werwolf sanft und rieb seine Nase an Nickis, seufzte verliebt, während er die weiche Haut der Hand streichelte.

"Ich frag mich immer, womit ich dich verdient habe. Das du mich so liebst, ist für mich immer noch ein Wunder...", sagte Dominik leise und lächelte.

„Nein...DU bist ein Wunder.“ Hauchte Biago und küsste zart die weichen Lippen, bevor er sich schließlich dem Tisch zuwandte. „Ich glaube du bekommst gleich deinen Kuchen, Liebling.“

Dominik hatte ein warmes Kribbeln im Magen und ein strahlendes Lächeln im Gesicht, als er dem Blick Biagos folgte. "Marzipantorte......", seufzte der Blonde glücklich.

„Ja, sie kommt ja gleich.“ lachte Biago warm und legte einen Arm um seinen Gefährten, zog ihn an sich und sah dann zu seiner Mutter, als diese das große Fressen eröffnete.

Dominik lachte und bedankte sich, als er gleich nach Biago ein Stück von der Torte von dessen Mutter bekam. Er seufzte zufrieden. "Deine Mutter kennt mich sehr genau...", bemerkte er dann leise.

„Sie kennt alle genau, frag mich nicht wie sie sich das alles merken kann. Womöglich hat sie ein Notizbuch wo sie alle Dinge über jeden reinschreibt.“ Gluckste Biago und roch an dem nach frischen Erdbeeren duftenden Erbeerkuchen.

"Oder einfach nur ein gutes Gedächtnis und eine scharfe Beobachtungsgabe...", sagte Dominik bewundernd. "Ich könnte mir niemals alle Vorlieben von jedem einzelnen merken. Ich bin schon froh, wenn ich sie so einigermaßen auseinanderhalten kann."

„Das wirst du noch, aber die einzigen Vorlieben, die du wissen musst, sind meine.“ Grinste Biago und begann dann zu essen. Er liebte Erdbeertorte.

"Das sowieso....und da muss ich auch noch eine Menge lernen...", sagte Dominik und machte sich dann über seine Marzipantorte her, leckte sich immer wieder über die Lippen. Er liebte das Zeug einfach.

Biago beobachtete Nicki ganz genau aus den Augenwinkeln und musste sich immer wieder das Lachen verkneifen. Das war ja so süß! Nebenbei aß er selbst und nahm sich schließlich noch ein Stück.

Dominik warf Biago einen Blick zu, als er sich das zweite Stück Torte nahm. "Lachst du mich etwa aus?", fragte er anklagend und blies die Backen auf.

„Was? Wie kommst du denn darauf?“ gluckste Biago und küsste Dominik auf die aufgeblasene Wange, lachte gleich nochmal.

"Mönsch.....ich kann doch nichts dafür, das ich das so gern esse...", maulte Dominik leicht, lachte dann aber gleich darauf auch....Biagos Lachen war ansteckend. "Ich werde mich rächen..", gluckste er...."Du wirst schon sehen"

„Da bin ich ja mal gespannt wann und wie du das realisieren willst!“, lachte Biago frech und stupste seinen Geliebten in die Seite.

"Och da fällt mir bestimmt was ein, nur keine Sorge. Ich bin sehr findig in solchen Sachen....und nachtragend..." Dominik grinste und nahm sich noch ein Stück Kuchen.

„Bist du wirklich so nachtragend? Bloß weil ich gelacht habe?“ fragte Biago und fuhr mit der Nasenspitze über Dominiks Wange.

Dominik sah Biago an und prustete dann los. "Hast du das geglaubt? Ich hab nur Spaß gemacht, mein Liebling. Ich liebe dich, ich weiß doch, das du mich nicht auslachst."

„Ich habe ja gelacht...aber nur weil du so süß bist.“ Lächelte Biago und gab Nicki einen dicken Kuss, nahm dann ein Stück der Marzipantorte auf den Finger und hielt dies an die Lippen seines Gefährten.

"Ich bin gar nicht süß, ich bin doch kein Hamster.", beschwerte sich Dominik neckend und lächelte, nahm dann vorsichtig den Bissen aus Biagos Fingern und leckte kurz darüber. "Gut...", nickte er dann eifrig.

„Nicht? Du bist genauso niedlich. Vielleicht wie...zehn Hamster?“ grinste der Werwolf.

"Ne.....ich will gar nicht so niedlich sein....lieber gefährlich und sexy.", sagte Dominik glucksend. "Hamster sind nicht sexy, nicht mal 10 Stück auf einen Haufen."

„Okay sexy bist du, aber...gefährlich??“ Abergläubig zog Biago die Augenbraue hoch und gluckste dann leise.

"Das lern ich auch noch.....ich werde dich ganz gefährlich anfunkeln..", lachte Dominik und schmiegte sich an Biago. "Ich glaube, das ist etwas, was ich wirklich nie bringen würde...gefährlich auszusehen und zu sein. Dazu hab ich zu wenig Muskeln."

„Als Werwolf schon...du könntest sogar jemanden töten, aber wir anderen sind alle da, um aufzupassen.“, erklärte der größere und zog Nicki fest an sich. „Aber gefährlich würde ich dich auch gar nicht wollen.“

"Naja, bis ich ein Werwolf bin, vergeht noch sehr viel Zeit..", sagte Dominik leise. "Und ich will ja auch keine Gefahr für andere sein....das würde auch gar nicht zu mir passen."

„Nein...du bist ein harmloser, sexy...“ begann Biago wurde dann aber trocken von Omar unterbrochen: „...Hamster!“

Dominik sah Omar an und streckte ihm die Zunge heraus. "Ich bin kein Hamster...", wiederholte er noch einmal und nickte dabei kräftig, sah dann Chrissie an. "Hilf mir.....sag deinem Schatz, das ich kein Hamster bin.."

„Ach Nicki sieh’s doch nicht so....du bist ein wirklich wirklich netter...Hamster.“ Kicherte Chrissie nun und auch Omar musste lachen.

"Und so was will mein Freund sein..", grummelte Dominik und sandte böse Blicke von einem zum anderen, die aber nicht so böse gemeint waren, wie sie aussehen sollten.

„Ich halte immer zu Omar, so wie du zu Biago. Und irgendwie...stimmt das ja auch.“ Biago grinste nun auf Christophs Kommentar hin, als ihm selbst was einfiel. „Also so niedlich bist du, so weich auch und wenn du isst, dann hast du auch ganz dicke Bäckchen.“ Gluckste er.

Dominik zog es vor zu schweigen, denn mittlerweile fand er das nicht mehr besonders lustig. Der Vergleich mit einem Nagetier wollte ihm nun so gar nicht passen. Also aß der Blonde weiter seine Torte, hörte gar nicht mehr zu.

„Ach Süßer...lass uns doch scherzen.“ Bat Biago sanft und umarmte seinen Geliebten, streichelte ihn liebevoll über den Rücken und den Bauch. „Schatz, du weißt doch, dass wir nur Spaß machen. Jetzt sei nicht so....hey...“, flüsterte er zärtlich und gab Dominik einen dicken Kuss.

"Ich mag aber nicht, dass ich mit einem Hamster verglichen werde.....", grummelte Dominik leise und nahm noch einen Bissen von seiner Torte.

„Magst du Hamster denn nicht?“ fragte Biago sanft und küsste sich über Dominiks Hals. Er wollte nicht, dass sein Schatz schmollte.

"Ich will nicht niedlich sein...", sagte Dominik leise. "Nicht einmal im Scherz...." Er schloss kurz die Augen und holte tief Luft. "Vergiss es Biago.....lass uns von was anderem reden."

„Aber ich finde dich wahnsinnig niedlich...“, flüsterte Biago enttäuscht und löste sich von Nicki. „Ich wusste nicht, dass dich das stört.“

"Wenn du mich niedlich findest, ist das etwas anderes.....aber wenn Omar und Chris das tun, nervt mich das..", sagte Dominik leise und schmiegte sich an Biago.

„Aber als ich meinte, dass du so niedlich bist wie ein Hamster, hast du mir das auch übel genommen. Und da haben Omar und Chris noch gar nichts gesagt.“ Seufzte Biago.

"Tut mir leid.....", sagte Dominik kleinlaut. "ich wollte dir deinen Geburtstag nicht verderben....ich fühlte mich nur ausgelacht."

„Du hast selbst gesagt dass du doch kein Hamster bist, bloß weil ich sagte, wie süß ich dich finde. Und da habe ich nicht gelacht....nur zugestimmt.“ Erklärte der Werwolf und ließ den Kopf hängen. „Ich will doch nicht dass du auf mich sauer bist.“

"Ich bin nicht sauer auf dich, ich kann mich nur gerade selber nicht leiden..." Dominik seufzte leise und stellte seinen Teller weg. "Ich lieb dich....auch wenn du mich einen Hamster nennst und wenn ich deswegen Zicke...vergiss das nicht."

„Ach Schatz,....ich liebe dich doch auch.“ Seufzte Biago nochmal und küsste seinen Geliebten auf die Lippen, lehnte dann seine Stirn an Dominiks. „Jetzt hast du nicht einmal mehr Hunger auf Kuchen.“

"Ich hab ja auch schon drei Stückchen gegessen.....das langt mir." Dominik grinste nun und küsste Biago auf die Lippen. "Sonst werde ich vielleicht doch noch fett."

„Ich würde dich auch fett lieben...mit Winterspeck sozusagen.“ Lächelte Biago nun schon wieder und verschränkte die Finger einer Hand mit Dominiks.

"Na aber das muss ja nicht sein....immerhin hast du mich rank und schlank zu deinem Gefährten erkoren. Ein bisschen darf ich ansetzen....aber übertreiben darf ich nicht."

„Ich liebe das da drinnen...dein Herz, deine Seele.“ Lächelte Biago und deutete mit der freien Hand auf Nickis Brust. „Und na gut...dein Aussehen mag ich auch.“

"Na, da bin ich aber froh...und das Aussehen ist doch das erste, was einem auffällt. Wenn dir einer nicht gefällt, dann guckst du ihn ja auch kein zweites Mal an...." grinste Nicki nun und pokte Biago auf die Brust.

„Zum Glück hast du mir von Anfang an gefallen.“ Schnurrte Biago zärtlich und küsste Dominik gleich wieder auf die Lippen.

"Hm...das meine ich ja. Du hättest bestimmt kein zweites Mal hingeguckt, wenn ich 20 Kilo schwerer wäre...", schmunzelte Dominik.

„Doch...denn da war da dieses Gefühl. Ich wusste, dass dort mein Gefährte geht, dass du derjenige bist auf den ich so lange gewartet habe. Und ich hatte mich schon in dich verliebt, bevor ich dich überhaupt gesehen hatte.“ Flüsterte Biago.

Dominik sah Biago an und wurde rot. "Biago.....so sicher warst du dir? Und was hättest du gemacht, wenn ich dich nicht gewollt hätte? Wenn ich durch und durch hetero gewesen wäre?"

„Dann gäbe es mich wohl jetzt nicht mehr.“ Seufzte Biago. „Ich habe es ganz tief in meinem Herzen gefühlt, dass dort mein Gefährte ist. Nur deshalb bin ich in deine Richtung gegangen. Und mir war von Anfang an Klar, dass du nur es bist und es keinen anderen geben kann. Hättest du mich nicht gewollt....nun....ich hätte keinen anderen wollen können.“

Dominik nickte. "Du hast es mir ja gesagt...aber trotzdem wird mir die Tragweite jetzt erst so richtig bewusst. Alles hat nur an mir und meiner Entscheidung gehangen.....die Entscheidung über dein Leben als Mensch war von mir abhängig.....und das lässt mich frösteln. Ich bin froh, das ich dich habe....ich liebe dich, Biago."

„Ich dich auch mein Schatz....und ich bin froh, dass ich dich habe.“ Lächelte Biago und umarmte seinen Freund. „Meinen Geburtstag könnte ich dann nicht feiern und erst recht nicht mit dir.“

Dominik schwieg und kuschelte sich an, er war froh, nicht weiter drüber nachdenken zu müssen, was alles hätte passieren können.

Biago hielt seinen Gefährten ganz fest und lächelte nur glücklich. Doch als sich seine Mutter erhob und dazu aufrief das Geschirr wegzuräumen, löste er sich sanft und hauchte Nicki noch einen Kuss auf die Lippen, bevor er sich mit seinem Teller erhob.

Nick schloss die Augen und erwiderte den Kuss, dann erhob er sich ebenfalls.....er wusste schließlich, was sich gehörte. "Komm Schatz, ich nehme deinen Teller mit, immerhin hast du Geburtstag und solltest verwöhnt werden."

„Danke, das ist sehr lieb von dir.“ Lächelte Biago und stellte seinen Teller auf Dominiks, bevor er sich wieder setzte und wartete.

Dominik sammelte unterwegs noch mehr Teller ein, die er zu Biagos Mutter brachte und abstellte. Ein paar von Biagos Schwestern waren bereits dabei, die Spülmaschinen zu füllen. Er lächelte der Mutter seines Geliebten zu, bevor er sich wieder trollte und zu dem Werwolf gesellte. "Und was passiert nun? Packst du deine Geschenke aus?", fragte der Blonde dann neugierig.

„Ja, dann gehen wir in den Salon und feiern dort ein bisschen. Und heute Abend wird dann gegrillt.“ Erzählte der Werwolf sanft und legte wieder den Arm um seinen Freund.

"Hm...." Dominik leckte sich über die Lippen, grillen liebte er, vor allem, weil es immer so leckere Salate dazu gab. "Du hast Geburtstag und ich komm auf meine Kosten....auch nicht schlecht..", lachte der Blonde dann vergnügt.

„Ich glaube zu deinem Geburtstag brauchst du keine Geschenke, dir reicht das essen.“ Lachte Biago sanft und blickte zärtlich in Dominiks Augen.

"Ja...das sowieso." Dominik lachte leise. "Ich freu mich eh über Kleinigkeiten mehr als über irgendwas anderes. Und wenn man mit mir feiert, bin ich zufrieden, vor allem so viele Leute."

„Es werden viele Geburtstage noch auf dich zukommen, mein Schatz. Und nicht nur deine eigenen. Du wirst also sehr viel Essen bekommen.“ Gluckste der Werwolf.

"Ich werde doch fett werden..", stellte Dominik trocken fest. "Deine Mutter und die anderen kochen viel zu gut, als das ich darum herumkommen werde. Oder du treibst jede Menge Sport mit mir."

„Der viele Sport wird das Essen ausgleichen, du wirst nicht fett, denn ich werde nie genug von dir haben.“ Lachte Biago und streichelte über Nickis Oberschenkel.

"Das will ich doch hoffen..", lachte Dominik und sah Biago tief in die Augen. "Ich will nämlich noch alles mögliche ausprobieren.."

„Und bestimmt noch vieles essen.“ Kicherte Biago und blickte dann auf. Das Geschirr war wohl untergebracht also ging es jetzt in den Salon Geschenke auspacken.

"Das ist die Folge davon, denn wenn ich nicht esse, werde ich ja zu schwach für sportliche Aktivitäten.", lachte Dominik und zwinkerte Biago zu, schmiegte sich dann in dessen Arm, als sie zum Salon gingen. Dort angekommen, suchte er sich ein ruhiges Plätzchen, um seinen Geliebten beim Auspacken zu beobachten.