Hmpf… muss das sein?" brummelte er leise und sah etwas verschlafen zu seinem Freund aus, dessen Bruder streckte er dann einfach nur die Zunge raus als dieser über ihn lachte. Etwas zerknittert setzte sich der Blonde auf und strich sich durch die Haare, stieg dann aber auch schon aus. Leise stieß er einen Pfiff durch die Zähne aus. "Nicht schlecht Herr Specht… sieht so ähnlich aus wie die vom durchgeknallten Spanier…" grinste er leicht und küsste seinen Freund leicht als dieser ausgestiegen war.

Joaquin war Erik gefolgt und hob eine Augenbraue, als dieser sprach "Durchgeknallter Spanier? Und wer ist das?" fragte er dann, konnte aber nicht weiter reden, als die Tür aufging. Seine Eltern kamen heraus und Jos Mutter nahm ihren Sohn gleich in den Arm. "Endlich lässt du dich mal wieder blicken....." schimpfte sie gespielt und in Deutsch, während sein vater protugiesisch auf ihn einredete. Der Schwarzhaarige lachte und meinte dann: "Könnt ihr euch mal auf Deutsch einigen, sonst kriegt Erik ja gar nicht mit.." lächelte er und schob den Blonden vor sich. "Mama...Papa.....das ist Erik...mein Freund." Jos Mutter reichte ihm lächelnd die Hand. "Schön, das sie mitgekommen sind....." und wurde von Jos Vater unterbrochen. " Franka.....was tust du denn......er gehört doch schon quasi zu Familie. Der großgewachsene dunkelhaarige Mann grinste: "Das ist Franka.....und ich bin Fernando.......für Familienmitglieder."

Erik hatte noch antworten wollen, kam aber nicht mehr dazu. Etwas skeptisch sah er die Eltern von Joaquin an, musste dann aber doch leise lachen und gab ihnen, wie es sich gehörte die Hand. "Freut mich sie kennen zu lernen…" Doch Erik hielt sich lieber nah bei seinem Freund, da er sich doch etwas überfahren vorkam als Fernando meinte er würde ja eh schon zur Familie gehören. "Der durchgeknallte Spanier… das ist Ramiel… vielleicht lernst ihn ja mal kennen." Meinte er dann noch leise zu Joaquin.

"Aha..." meinte dieser nur leise und sah seine Eltern an. "Mama, Paps....wir sind totmüde. Vielleicht können wir die ganzen Sachen morgen besprechen.....Familienzugehörigkeit, Stammbaum usw...." Er lächelte leicht und schon Erik vor sich her, ins Haus. "Ich denke mal, wir sind in meinem alten Zimemr unetrgrbacht?" fragte er und sah seine Mutter an. "Ja, Carmen hat alles gerichtet......möchtet ihr vielleicht noch was essen, bevor ihr schlafen geht?" Franka sah abwechslend von Jo zu Erik.

"Eine Kleinigkeit…" meinte Erik leise auf die Frage und wand sich dann zu Joaquin um. "Gibst du mir meinen Rucksack? Und… und dann… wo ist die Toilette?" Erik hatte zwar mittlerweile kein Problem damit sich vor Joaquin zu spritzen, aber bei für ihn noch Fremden war das dann doch was anderes.

"Den Gang runter, erste Tür rechts.." sagte Joaquin und lächelte, reichte Erik seinen Rucksack. "Und nachher sprechen wir über den durchgeknallten Spanier." setzte er dann noch leise hinzu und wandte sich dann an seine Mutter. "Nicht mehr viel, Mama....vielleicht ein paar Brote oder so......oder etwas Salat." Franka lächelte, nichtkte und ging voraus in die Küche. "Komm mit Erik nach...." Fernando sah seinen Sohn an, Manolo hatte sich bereits verzogen. "Sieht nett aus..." Er ist ein Schatz, Padre......also bitte, vergraul ihn nicht mit deinem Familienzugehörigkeitsgerede....lass ihn euch erstmal kennenlernen."

Erik nickte nur leicht und verschwand dann mit der Tasche auf der Toilette, wo er sich dann das Insulin spritzte. /So… er will also noch über Ramiel reden… und eifersüchtig ist er ja gar nicht…" grinste er innerlich und trabte dann zurück, lächelte seinen Schatz frech an bevor er sich kurz vor diesen stellte und küsste. "Kein Grund für Eifersucht Großer…" neckte er leicht und verkrümelte sich dann in die Küche, wo er schon Geschirr klappern hörte.

"Wer redet von Eifersucht?" meinte Joaquin nur und folgte dem Blonden in die Küche. Sein Vater grinste und setzte sich in bewegung, ebenfalls in die Küche. Die war aus dunklem Holz, in einer Ecke stand ein dazu passender Tisch mit 6 Stühlen. "Setz dich, Erik.." lächelte Franka, als dieser die Küche betrat. "ich hab ein wenig Brot und etwas Salat für euch...oder möchtest du noch was anderes?"

"Du mein Bester… allein nicht zu wissen wer Ramiel ist, macht dich doch schon rasend." Stichelte Erik weiter, nickte dann aber leicht lächelnd dessen Mutter zu und setzte sich.
"Aber keine sorge, auch er ist verheiratet und dazu ist er mir dann doch zu alt. Zumal ich denke das Florian ihm die Levieten lesen würde, wenn er ne Affähre mit jemandem anfangen würde…"
Erik griff nach Joaquins Hand, drückte diese leicht und hauchte einen kleinen Kuss auf die Fingerspitzen.
"Dont be a fool my dear. You are the only one who owns my heart. And i will never leave you." Eriks Augen leuchteten warm.
Erst als sich Joaquins Vater räusperte sah er wieder auf, leicht verlegen strich er sich durch seine Haare, bedankte sich bei Franka und begann auch gleich eine Kleinigkeit zu essen.

Joaquin runzelte bei Erwähnung von Ramiels Namen die Stirn und setzte sich dann neben Erik. "Hm, natürlich will ich wissen wer das ist......ist doch wohl verständlich." Er musterte den Blonden und bekam rote Ohren, als er hörte, was dieser auf Englisch sagte. Das Grinsen seiner Mutter ignorierend, griff sich der Portugiese das Wasserglas und trank einen großen Schluck......besser, als was dazu zu sagen. Das würde er machen, wenn er mit Erik im Bett lag....zumal seine Mutter jedes Wort verstanden hatte, wie er dem Grinsen entnommen hatte. Das warme Gefühl in seinem Innern jedoch blieb.
Franka setzte sich und nahm sich ebenfalls etwas zu essen, mit einem Seitenblick auf ihren Mann, dem dem Essen um diese Zeit sofort ansetzte und der deshalb darauf verzichtete.
"Ich hoffe es schmeckt........und ihr solltet euch gut ausruhen.....so wie das aussieht, wird morgen ein anstrengender Tag. Ich war glücklicherweise in der Lage, die vielen Leute, die Jo sehen wollen abzuwimmeln und es wirklich nur auf die wichtigsten zu beschränken.."
Jo schüttelte den Kopf: "Hör nicht auf sie.....sie übertreibt schauerlich.......es sind nur ein paar Cousins und Cousinen.....mein anderer Bruder und meine Schwester...."

"Es schmeckt sehr gut, und ausruhen ist eine gute Idee… mir tun fast alle Knochen weh." Brummelte Erik leise, musste dann aber leicht grinsen als er sah wie Joaquin doch tatsächlich rot geworden war.
Nachdem er fertig war lehnte er sich leicht gähnend an seinen Schatz, der Flug saß ihm immer noch in den Knochen.
"Wie viele sind ein paar…Schatz?" fragte er dann doch leicht skeptisch nach, als es um die heranrückende Verwandtschaft ging

"Ungefähr 10......aber alles in allem..." lachte Franka und sah Erik an. "Keine Angst, es wird nicht so schlimm wie du denkst....." Fernando sah Jo und Erik in die Augen. "Geht schlafen....du weißt wo.......ihr seht furchtbar müde aus."
Joaquin nickte und legte den Arm um den Blonden. "Komm, wir gehen in mein altes Zimmer und legen un schlafen."

"Mhm… nur 10… na ja ich lass mich überraschen aber schlimmer als du mein Schatz, können sie auch nicht sein." Neckte Erik sanft und küsste ihn leicht, versuchte aber den Händen des anderen auszuweichen die ihn versuchten zu kitzeln.
"Nicht… es war nicht so gemeint… ich machs auch wieder gut…" lachte der Blonde leise.

Joaquin zog seine Hände zurück und grinste: "Ich nehm dich beim Wort...." Er erhob sich und zog den Blonden mit sich hoch. "Gute Nacht.......und bitte nicht wecken, wir stehen allein auf..." Der Portugiese sah seine Mutter warnend an. Franka hob abwehrend die Hände und lachte: "Nein, nein....ich werd mich hüten..."

Erik folgte seinem Schatz grinsend und schlang im Zimmer von hinten die Arme um den Anderen.
"Mhm…endlich alleine." Schnurrte er leise und streckte sich etwas um seinen Freund einen kleinen Kuss in den Nacken zu hauchen. Eriks Hände strichen über den flachen Bauch Joaquins.

Joaquin drehte sich in der Umramung und zog Erik zu einem Kuss zu sich heran. "Ja....sind sie sehr schlimm?" fragte er leise und sah dem Blonden in die Augen, als er sich wieder von ihm löste. "Ich hoffe nicht......sie sind zwar sehr herzlich, aber ich wusste nicht, wie sie reagieren...ich hab noch nie jemanden mit nach Hause gebracht....."

Erik erwiderte den Kuss nur zu gerne und lächelte seinen Geliebten sanft an während er ihm einige Haarsträhnen aus der Stirn strich.
"Nicht schlimm, nur ungewohnt aber sehr lieb. Und solange du bei mir bist ist alles in Ordnung." Der Blonde griff Joaquin im Nacken und zog ihn zu sich herunter.
"Mhm… ich erinnere mich dunkel das wir ins Bett wollten…" schnurrte er leicht und schmiegte sich eng an den Portugiesen.

"Hm.....Familie geht ihnen über alles......das war schon früher so. Und wie gesagt, Manolo ist schwul......so wie ich. Pedro bi........Magdalena ist hetero und Paolo auch........aber du wirst sie ja morgen alle kennen lernen. Und es sind nur zwei Cousins.....einer mit seinem Lebensgefährten und einer mit seiner Frau.....und meine Großeltern, die Morgen zum Kaffee hereinschneien....also macht dir keine Gedanken. Ich bin bei dir..." Joaquin küsste sich an Eriks Hals entlang nach unten zur Halsbeuge, knabberte leicht daran. "Und jetzt lass uns schlafen gehen, mi Querido......ich bin müde. Der Flug hat mich wohl auch geschafft."

Erik seufzte wohlig auf als er die Liebkosungen Joaquins spürte und leicht unter diesen erschauerte.
Nur widerwillig ließ der Blonde von Joaquin ab und begann sich langsam auszuziehen, gähnend streckte er sich etwas und schlüpfte nackt unter die dünne Bettdecke und grinste Joaquin auffordernd an. "Komm… ohne dich kann ich kein Auge zu tun…"

Joaquin entledigte sich seiner Kleidung und schlüpfte zu Erik unter die Decke, zog den Blonden dicht an sich heran und bettete dessen Kopf auf seiner Schulter. "So...jetzt kann auch ich viel besser schlafen. Weißt du, manchmal frage ich mich, wie ich zuvor ohne dich eigentlich ausgehalten habe......allein schlafen, allein essen...das kann ich mir schon so gar nicht mehr vorstellen.." lächelte der Portugiese.

Erik vergrub seine Nase in der dunklen Masse von Joaquins Haaren und kraulte diesen mit einer Hand leicht im Nacken.
"Ich kann es mir ohne dich auch nicht mehr vorstellen, mein Geliebter. Es reicht schon wenn du nur in einem anderen Zimmer bist und schon vermisse ich dich…" Erik genoss es in den Armen des Älteren zu liegen, von dem er wusste wie sehr er ihn liebte und auch begehrte.

"Querido..." Joaquin schnurrte dieses Wort und seufzte leise zufrieden auf....er liebte die Nähe und Wärme des anderen wie sonst nichts auf der Welt. "Ich bin sehr froh, das ich dich habe......und ich will dich auch nicht mehr missen...." gähnte der Portugiese herzhaft.

Erik war wie so oft noch vor seinem Freund wach, doch er wollte weder aufstehen noch Joaquin wecken. Mit einem verliebten Lächeln beobachtete er seinen Liebsten und strich ihm sacht durch die Haare. "Ich liebe dich… so sehr…" flüsterte er leise und beugte sich etwas vor und streifte mit seinen Lippen leicht die des Portugiesen. Erik verzog leicht das Gesicht als er registrierte was er für einen tierischen Muskelkater er hatte. "Ich hätte mich doch dehnen sollen…" brummelte er leise und ließ sich wieder zurück in die Kissen fallen.

Joaquin grummelte verschlafen, drehte sich zu Erik und zog den Blonden an sich heran. Vorsichtig öffnete er ein Auge und lächelte etwas verschlafen. "Morgen Querido....was schimpfst du denn am hellen Morgen....." nuschelte er leise und strich dem Blonden über die Wange.

Erik seufzte nur leise, ließ sich willig an Joaquin ziehen wobei er einen Arm über die Hüfte Joaquins legte. "Ich habe Muskelkater mein Schöner… ich hätte mich dehnen sollen. Egal…" Er stupste die Nase des Dunkelhaarigen mit der seinen an und küsste Joaquin dann sanft.
"Dafür das es noch so früh ist… ist es aber schon ganz schön warm…" der Blonde zog die Decke etwas weg, kuschelte sich dafür dann aber an seinen Freund.

"Sehr schlimm?" fragte Joaquin leicht besorgt und küsste Erik auf den Hals, legte einen Arm um ihn und streichelte seinen Rücken. Er erwiderte den sanften Kuss und lächelte dann: "Wir sind hier im Süden, mi Querido.......das wird noch heisser werden. Aber ich kann Mama bitten, die Klimaanlage anzuschalten über Nacht.."

"Geht…" gähnte der Blonde leicht, schnurrte leise als er die sanften Hände seines Freundes auf seiner Haut fühlen konnte. "Aber Klimaanlage…nö, gib mir nur zwei drei Tage dann habe ich mich auch dran gewöhnt. Wie gut das ich auch sehr luftige Sachen eingepackt habe…meine Hotpen… das Netztop…" zählte Erik mit einem frechen Grinsen auf, ihm war irgendwie gerade danach Joaquin etwas zu necken. "Mhm…vielleicht sollte ich auch mal Ram anrufen, wo er gerade in der Welt umhergondelt…" sinnierte er noch, musste dann aber auch schon leicht lachen.

Joaquin sah Erik abschätzend an, soweit er es schon fertig brachte, weil sein Verstand noch zu 50 Prozent schlief. "Hm......soso......dann beschwer dich aber nicht bei mir, wenn Manolo dich anbaggert, ich ihm dafür eine verpasse und meine Mutter uns allen eine Strafpredigt hält, die sich gewaschen hat. Und wenn du meinst, Ram anrufen zu müssen.....den würd ich auch mal gerne kennenlernen......man ist besser vorbereitet, wenn man den Feind kennt.." scherzte der Portugiese.

"Mhm…das würde dein Bruder machen? Hat der denn keinen Freund wo er sich verausgaben kann?" neckte Erik leicht, sah sich dann aber etwas verwirrt um als sein Handy begann zu klingeln. Etwas wiederwillig löste er sich von Joaquin und suchte in seiner Tasche nach dem Störfaktor.
"Ja… wer stört?"
"Schau mal auf deinen Display Kleiner… Ich bins Ramiel. Und jetzt will ich das du mir sagst wo du in Portugal bist, seit wann du nen neuen Freund hast und warum ich es als letzter erfahre?" Ramiel freute sich sehr für den doch um einiges Jüngeren, den er mal durch Zufall durch Ian kennengelernt hatte.
"Ramiel? Moment….stop lass mich sortieren du alter Sack! Du sollt nicht immer Kleiner zu mir sagen!"
Erik setzte sich wieder aufs Bett, sah Joaquin nur schulterzuckend an, gab das Telefon dann einfach grinsend weiter.

Joaquin zuckte die Schultern und grinste: "Weiß nicht......aber ich weiß, das er mich liebend gerne ärgert.....und er weiß, wie eifersüchtig ich bin..." Der portugiese verzog das gesicht, als das Handy klingelte und ließ sich seufzend auf den Rücken fallen, horchte dann aber auf und war noch mehr als verwirrt, als er das Teil einfach von Erik gereicht bekam. Fragend sah er den Blonden an und meinte dann: "Hi....Joaquin Mendez mein Name....."

"Buenos dias…hier ist Ramiel Gray. Ich tippe jetzt einfach mal darauf das du der Neue bist, wobei ich doch jetzt langsam gerne wüsste wie derjenige welcher aussieht mit dem ich spreche. Sagst du mir wo ihn seid? Ich bin gerade auch im Lande und mein Sohn hat Frühstückshunger…" kam es leicht lachend von dem Weißhaarigen, der gerade nebenbei versuchte den kleinen Blondschopf im Zaum zu halten.

"Öhm...ja klar...." Joaquin warf Erik einen Blick zu, der recht undeutsam war und erklärte Ramiel in der Zwischenzeit, wo sie waren und wie er dort hinkommen konnte. Dann reichte er das handy an den Blonden zurück.

"Gracias…Also wenn du noch ne Nummer schieben willst Erik… beeil dich ich bin unterwegs." Damit legte Ramiel nur grinsend auf und wank sich ein Taxi heran.
Erik schüttelte nur den Kopf und schmiss das Handy zurück auf seine Tasche.
"Was ist los Joaquin? Ist es wegen Ramiel?" etwas unsicher sah er den Älteren an und hoffte nur das das ganze gut gehen würde.

"Nun, ich kam mir nur etwas überfahren vor Querido......" sagte Joaquin leise und zog den Blonden wieder zu sich heran. "Dann werden wir jetzt aufstehen müssen.......schließlich muß ich meiner Mutter sagen, das sie noch zwei zusätzliche Gedecke auflegen muss......wieso eigentlich Sohn? Ich dachte Ramiel sei schwul...und hätte nen fetsen Partner?"

"Ähm ja…Ramiel halt. Er ist zur hälfte Spanier und zur anderen hälfte Engländer. Aber jetzt weißt du mal wie es mir am Anfang mit dir ging." Frech streckte er Joaquin die Zunge heraus, küsste ihn dann aber besänftigend. "Ram ist schwul und er hat einen Sohn… Florian und er haben Phil vor…mhm…fünf Jahren addoptiert. Aber da kannte ich die beiden noch gar nicht, aber Ian meinte mal das die Beziehung beinahe in die Brüche gegangen wäre…das verflixte siebte Jahr meinte er."

Joaquin zog die Nase kraus, als Erik ihm die Zunge rausstreckte, ließ sich aber durch den Kuss beruhigen. "Wie lange sind die denn schon zusammen? Und warum ist er allein unterwegs...und vor allem in Portugal, wenn Ramiel Spanier ist.....also ein halber Spanier..." Der Portugiese sah Erik etwas verwirrt an. "ich meine ich will ja wenigstens wissen, was da auf mich zurollt.."

Erik lachte leise und krabbelte auf seinen Schatz, ließ seine Hände leicht über die breite Brust streichen. "Er ist sicher nicht allein hier…Florian wird wohl hier irgendwo an einer Ausgrabung teilnehmen…Nur Flo wird wohl gerade arbeiten und Ramiel kümmert sich um den Kleinen…Ich frage mich nur wie er das immer anstellt das er seine Praxis so lange dicht machen kann…Er ist Arzt mein Schatz." Der Blonde senkte seine Lippen leicht auf den Hals seines Freundes und verteilte kleine Bisse und Küsse dort.

"Arzt also....na vielleicht hat er ne gute Vertretung..." murmelte Joaquin und schloß die Augen, genoß die Zärtlichkeiten, die Erik ihm zukommen ließ. "Hat er dir gesagt, wann sie dasein werden? Wie gesagt, meine Mutter wird begeistert sein...aber mich einen Kopf kürzer machen, wenn ich ihr nicht rechtzeitig vorher Bescheid sage..." Der Schwarzhaarige hob den Kopf und sah Erik liebevoll an.

"Zu bald… aber die Zeit sollte reichen…" grinste Erik und ließ eine Hand zwischen Joaquin und sich gleiten und strich leicht über den Schritt seines Freundes, er hoffte nur das es ihnen diesmal vergönnt war den Morgen so zu beginnen. Immerhin hatten sie schon eine Weile nicht mehr miteinander geschlafen, langsam war Erik wirklich spitz auf seinen Freund und wollte ihn endlich wieder so nah fühlen.

Joaquin sah Erik an und ein kleines Lächeln erhellte sein gesicht. "Bist du sicher? Nicht das es plötzlich klingelt und der Junge steht vor der Tür......denn dann wird meine Mutetr hier im Affentempo hereingeschneit kommen und mir die Ohren langziehen..." Er lachte leise, was in ein kleines Stöhnen überging, als Erik ihn so berührte. "Du weißt, was du tust, Querido?"

"Mhm…mein Schatz mit Dumboohren…" kicherte Erik leise, schmiegte sich aber eng an seinen Geliebten und begann sachte an dessen Hals zu knabbern. Ein leicht fieses grinsen schlich sich auf seine Lippen. "Sicher weiß ich was ich tue…" meinte er noch leise bevor er sich an Joaquins Hals festsaugte und diesem einen Knutschfleck verpasste.

"Gut.......außerdem wären solche Ohren praktisch....dann können wir uns den Flieger schenken..." schmunzelte Joaquin und stöhnte dann leise auf, als Erik sich an seinem Hals festsaugte. "Hm...und was meinst du, wie ich das erklären soll? Ich seh sie schon alle mit einem fetten wissenden Grinsen vor mir stehen..." grinste der Portugiese dann.

Erik lachte leise und küsste seinen Freund nachdem er sein Werk vollendet hatte und wand sich wieder anderen interessanten Dingen zu, wie zum Beispiel der angehenden Erregung seines Liebsten. Langsam begann er sich den Körper des Portugiesen hinab zu küssen, strich mit seinen Händen über die gebräunte Haut. Necken stupste er seine Zunge in den Bauchnabel des anderen, rutschte aber langsam tiefer, sah nochmal kurz auf bevor er Joaquins Erregung mit seiner Zunge zu umschmeicheln begann.

Joaquin hatte die Augen halb geschlossen und strich immer wieder durch Eriks Haare, genoß die Zärtlichkeiten seines Freundes, war regelrecht ausgehungert danach. Durch das ganze Training hatten sie nicht wirklich viel zeit miteinander verbracht und Erik war Abends meistens zu müde gewesen, als an etwas anderes außer kuscheln zu denken. "Ich liebe dich, Querido..." seufzte er leise und stöhnte auf, als der Blonde sich seiner Männlichkeit widmete.

Erik gefielen die Laute die er Joaquin entlockte und verstärkte seine Bemühungen, nahm die Erregung des Dunkelhaarigen in den Mund so weit es ging und machte einige Schluckbewegungen. Mit seinen Händen strich er über den flachen Bauch seines Liebsten.
"Querido..." stöhnte Jo leise und hob sich Erik entgegen, vergrub die Hände im Haar des Blonden und biss sich auf die Unterlippe, um nicht zu laut zu werden. Immerhin waren sie hier nicht allein im Haus.....und das wissende Grinsen seines Bruders, der das Zimmer neben ihm hatte, würde ihm beim Frühstück grade noch fehlen.

Erik ließ von seinem Geliebten ab und küsste sich wieder einen Weg nach oben, verschloss Joaquin die Lippen mit einem hungrigen Kuss. "Liebe mich…" hauchte er dem Älteren ins Ohr und fuhr die Konturen des Ohres mit der Zunge nach.

Joaquin schauderte unter Eriks Berührungen und stöhnte leise, verschloß den Mund des Blonden mit seinen Lippen und schob ihm die Zunge in den Mund, während er sich mit einem Ruck drehte und Erik unter ihm zu liegen kam. "Wenn du das willst, werde ich es tun...." schnurrte der Schwarzhaarige leise udn streichelte liebevoll die Brust des anderen entlang, rieb über dessen Schritt udn drängte sich dann ganz langsam zwischen seine Beine.

Erik wand sich unter den Liebkosungen, stöhnte immer wieder leise auf. Die Berührungen fachten das Feuer in ihn noch mehr an. "Ja…ich will dich…" hauchte er, schlang seine Arme um den Hals des Älteren und zog ihn zu einem hungrigen Kuss an sich, schlang seine Beine dabei um die Taille Joaquins und rieb sich fordernd an seinem Freund.

Joaquin stöhnte wieder leise, Erik machte ihn an udn das nicht wenig. Er angelte auf dem Nachttisch nach der Gleitcreme, löste sich kurz von dem Blonden, um sich großzügig einzuschmieren, bevor er sich wieder an ihn drängte und liebevoll mit dem Finger Eriks Spalte nachfuhr, den Muskelring massierte und vorsichtig einen Finger hineinschob, nach einer weile den zweiten folgen ließ, um den Kleineren vorzubereiten.

Erik biss sich auf die Unterlippe und keuchte erregt auf als Joaquin ihn vorbereitete, wie die Finger in ihm ihn neckten. Seine Hände strichen fahrig über den Rücken, krallte seine Finger dann aber in die Schultern als Joaquin diesen Punkt in ihm berührte. Das sie nicht alleine im Haus waren, war ihm total entfallen.

Joaquin küssten den Blonden leidenschaftlich, zog seine Finger zurück und drang langsam in ihn ein.....hielt inne und löste den Kuss, biss isch auf die Unterlippe. Das war so gut......die enge Hitze um ihn herum machte ihn beinahe wahnsinnig vor Lust. "Ich liebe dich....Querido..." stöhnte der Portugiese und begann, sich langsam zu bewegen.

Erik stöhnte laut auf als Joaquin in ihn eindrang, es fühlte sich einfach nur zu gut an, dazu war es wirklich schon länger her das Erik hatte das fühlen können. Mit seinen Armen und Beinen umschlang er den Dunkelhaarigen, kam den Stößen entgegen.
"Ich dich auch…Joaquin…" stöhnte Erik leicht.

"Ich sollte das ja nicht sagen...weil ich weiß, um was es dir gegangen ist....aber ich hab das vermisst..." keuchte Joaquin und zog das Tempo an....bewegte sich schneller und rieb Eriks Männlichkeit im Takt seiner Stöße. Lange würde er das heite nicht durchhalten, das wusste er genau.

"Ich habe das auch vermisst…" brachte Erik keuchend hervor. Das schnellere Tempo ließ Erik noch lauter stöhnen, während sein Körper nach Erlösung schrie. Lange konnte Erik nicht mehr an sich halten, bäumte sich stöhnend gegen Joaquin auf als der Höhepunkt über ihm zusammenschlug.
Atemlos und haltsuchend klammerte er sich an den Älteren. "Ich liebe dich …so sehr…"

Joaquin keuchte auf, als er das Verengen von Eriks Muskeln ums ich herum fühlte und die warme Nässe in seiner Hand.......einen Augenblick später kam auch er zum Höhepunkt und ergoß sich laut stöhnend in den Blonden. Schweratmend ließ er sich auf Erik sinken und strich diesem mit der Hand durch die haare. "Ich liebe dich auch, mi Querido...mehr als alles andere...."

Erik schnurrte leise auf als er fühlte wie Joaquin sich in ihm ergoss, die Worte die sein Geliebter sagte jagten ihm mal wieder einen sanften Schauer über den Rücken.
"Mhm…ich denke wir haben das jetzt beide gebraucht…" schmunzelte er leicht und küsste den Dunkelhaarigen leicht.
Ramiel stieg gerade aus der Taxe und besah sich die große Hazienda, die ihn wirklich an das Haus seines Großvaters erinnerte.
"Na komm Phil…lass uns mal Onkel Erik aus dem Bett schmeissen…" grinste er seinen Sohn an und hob den siebenjährigen auf einen Arm und klopfte an der Tür.

"Hm...." schnurrte Joaquin und seufzte leise. "jetzt sollten wir aber raus aus dem Bett....ansonsten steht meine Mutter im Zimmer..." Er lächelte und küsste Erik nochmal kurz.
Maria hatte die Tür geöffnet und Jos Mutter war etwas überscht, so früh am Morgen schon einen Gast...ne zwei zu haben. "Erik und Joaquin sind noch im Bett....." meinte sie, nachdem sie sich vorgestellt hatte.

Ramiel grinste nur leicht bei den Worten der Frau, die er dann auch für die Mutter von Eriks zukünftigen hielt. "Ich nehme an, sie sind Frau Mendez. Mein Name ist Ramiel Gray, ich bin ein guter Freund von Erik und der Blonde hier ist mein Sohn…Phillip." Damit stellte er den Kleinen auch schon auf die Füße der sich dann aber doch lieber hinter seinem Vater versteckte.

Franka musterte den Weißhaarigen vor sich, lächelte und schüttelte ihm dann die hand. "Hallo......ich denke mal, mein Sohn und sein liebster werden in den nächsten 10 Minuten heir auftauchen. Und du..." sie beugte sich hinunter und lächelte Philipp an.. "Magst du vielleicht einen Kakao haben?"

Phil kam zögerlich hinter seinen Papa hervor und nickte leicht, was Ramiel dazu brachte zu lachen.
"Was ist los Phil? Du bist doch sonst nicht so schüchtern…" Ramiel seufzte leise und schob Phil vor sich in das Haus. "Das musst du von deinem Dad haben…und damit meine ich nicht mich." Grinste er leicht.

Erik hatte sich nur murrend von seinem Schatz gelöst, selbst unter der Dusche fiel es ihm schwer die Finger bei sich zu behalten. Aber es half ja alles nichts, schnell zog er sich nach dem Duschen an, lies aber Socken und Schuhe weg.
"Kommst du Schatz? Ramiel ist bestimmt schon da so wie ich ihn kenne…"

"Ach?" Franka hob eine Augenbraue und lächelte dann. "Das ist aber wirklich selten...ich meine, das ein homosexuelles Paar ein Kind hat.....das war bestimmt nicht einfach..." sagte sie leise und reichte Philipp dann die Hand, ging voraus in die Küche.
"Ja...ich komme..." sagte Joaquin und bürstete sich nochmal durch die Haare, bevor er seinen Hosenknopf schloß und Erik an die Hand nahm "Komm gehen wir..." meinte er und zog den Blonden fröhlich hinter sich her.

Ramiel ließ sich einfach auf einen Stuhl in der Küche fallen und nickte dankbar als Franka ihm einem Espresso gab. "Nein, gewiss nicht. Aber wir haben es geschafft…" grinste der Weißhaarige und sah seinem Sohn dabei zu wie dieser immer wieder zu Franka rüberschielte.
"Tja Phil…ein seltener Anblick, eine Frau…" meinte er dann auf spanisch, was Phil nur dazu brachte ihm die Zunge rauszustrecken.

Erik lachte leise und schlang seinen einen Arm um Joaquin, genoss es jetzt endlich mal Zeit mit diesem haben zu können. In der Küche sah er auch sofort den Älteren, Ramiel erhob sich und fing lachend einen ihn stürmisch begrüßenden Erik auf, herzte ihn und hielt ihn etwas länger als notwendig fest. "Schön zu sehen das es dir so gut geht…" meinte er dann, worauf Erik nur freudestrahlend nickte und ihm Joaquin vorstellte.

Franka grinste über das ganze Gesicht, als sie meinte: "Ganz schön exotisch, hm?" Da sie der Sprache ihres Mannes mächtig war, hatte sie auch Ramiels Bemerkung verstanden.
Joaquin kam in die Küche und sein gesicht verdüsterte sich etwas, als Erik so geherzt und gedrückt wurde.....ein kleiner Stich der Eifersucht machte sich wieder in ihm breit. Er reichte Ramiel die Hand, als Erik ihn vorstellte und brachte ein kleines Lächeln zustande. "Ich hab schon viel von ihnen gehört....in den letzen 24 Stunden..."

"Oh ha! Nicht so hitzig mein Freund…Ich nehm dir den Kleinen schon nicht weg, und es freut mich dich kennenzulernen und hoffe für dich das du ihm nicht weh tust. Und meinst du nicht das ich etwas zu alt für den Springfloh bin?" Ramiel zwinkerte Joaquin vergnügt zu und setzte sich dann auch schon wieder auf seinen Stuhl.
"Ich bin kein Springfloh, du alter Greis…mit deinen 32 Jahren…" stichelte Erik etwas, brachte seinen Freund dazu sich zu setzten damit er sich auf dessen Schoß setzen konnte. Er kuschelte sich richtig an und zog die Arme des Portugiesen eng um sich.

"Nun, das sind auch nur vier weniger als ich" sagte Joaquin trocken und auf portugiesisch, während er Ramiel betrachtete. "Ich würde ihn auch nicht hergeben......" Er sah seine Mutter an, die nur den Kopf schüttelte und ihrem Sohn vor die Stirn klopfte. "Spinner...." meinte sie und stellte den Kaffee auf den Tisch, den sie vorher hatte durchlaufen lassen.

Ramiel lachte nur leise, redete dann aber mit Erik auf englisch weiter, allerdings recht zügig und mit einem leichten slang wie Erik ihn auch hatte. Er fragte ihn komplett aus, wie er Joaquin kennen gelernt hatte und auch wie es ihm sonst so ging und ob Mike ihn wirklich in Ruhe ließ.
Das er Joaquin somit aus dem Gespräch ausschloss bekam er erst etwas später mit als Erik dann seinerseits anfing wieder deutsch zu sprechen.
"Jetzt hör auf mich auszufragen Ram… mir ging es noch nie besser als jetzt mit Joaquin. Erzähl du mal lieber was du hier machst und wo du Florian gelassen hast."
"Der arbeitet, hält Vorlesungen an der Uni… ich bin froh wenn wir in vier Wochen wieder zu hause sind, was auch Zeit wird, die Ferien von Phil sind dann zu ende." Gab Ramiel seufzend zurück.

Joaquin sah von einem zum anderen und seine Miene verdüsterte sich etwas......er verstand zwar Englisch, aber diesen Slang nun so ganz und gar nicht. Und er fühlte sich ausgeschlossen.....etwas, was er nun überhaupt nicht leiden konnte. So war der Portugiese ganz froh, als wieder deutsch gesprochen wurde...seiner Mutter konnte er damit nicht kommen, die war voll und gnz mit Phil beschäftigt und bekam sowieso nichts mit. "Dein Mann hält also Vorlesungen.....und du siehst dir stattdessen die Gegend an?" fragte er dann Ramiel.


"Ähm… nun ja, mehr oder weniger. Was soll ich denn sonst machen, wir haben schon mal getestet wie lange wir es ohne den jeweils anderen aushalten…wobei ich gestehen muss das ich es nicht mal eine Nacht ertrage ohne Florian zu sein." Gestand er leicht verlegen und rief Phil zur Ordnung als dieser gerade anfangen wollte sich davon zu stehlen um sich das Haus anzusehen.
Erik lachte leise, er hätte das nicht mitbekommen, wobei er sich fragte wie Ramiel das immer machte.
Er kuschelte sich an Joaquin und küsste ihn kurz, "Entschuldige, ich wollte dich nicht ausschließen." Meinte er leise und sah seinen Freund bittend an.

Franka sah den Kleinen an und meinte zu Ramiel. "das geht schon in ordnung, ich nehm ihn mit....ich wollte sowieso nach draußen, nach den Hühner und Enten sehen...und ein paar Katzen finden wir sicher auch noch." Sie reichte Phil die Hand, der glücklich mit ihr abzog.
Joaquin strich Erik über den Rücken und lächelte, nickte und wollte gerade etwas sagen, als Manolo hereinkam. "Morgen..." gähnte er verschlafen und bemerkte Ramiel. "Oh....Besuch? Und das schon so früh?" Er reichte dem anderen die Hand. "Hallo...ich bin Manolo.....Jos Bruder..."

Ramiel erhob sich kurz und gab dem anderen die Hand, grinste leicht bei dem verpennten Gesichtsausdruck des anderen. "Ich bin Ramiel Gray, ein Freund von Erik…" stellte er sich selbst vor und setzte sich wieder.
Erik hatte Manolo nur leicht zugelächelt, wand sich dann aber wieder seinem Freund zu der offensichtlich gerade nach seiner aufmerksamkeit verlangte. Leicht glucksend versuchte er Joaquins Hände davon abzuhalten unter dem Shirt über seinen Bauch zu streichen.
"Nicht das kitzelt…" wehrte er sich schwach.

"Willkommen....." meinet Manolo auf portugiesisch und betrachtete dann seinen Bruder. "Hey Großer.....hör lieber damit auf......da kann man ja neidisch werden und das ist nicht sehr nett einem einsamen Single gegenüber." moserte er. "Kann ich doch nichts dafür...." lachte Joaquin. "Such dir halt nen Kerl........Erik gehört zu mir und daran änderst auch du nix."

Ramiel lachte über das Geplänkel, er fand es erfrischend und amüsierend, wobei er sich sehr für Erik freute. "Ohje…das nennt sich wohl Geschwisterliebe." Meinte er nur leise, doch was ihm dann in die Augen stach, war der Knutschfleck an Joaquins Hals.
"Sag mal kurzer…was hast denn mit deinem Schatz angestellt?" fragte er scheinheilig und zwinkerte Manolo amüsiert zu.
"Das siehst du doch…" schnurrte Erik schon fast, hatte es aufgegeben Joaquins Hände abzuschütteln.

Manolo sah nun genauer hin und begann zu lachen. "Hm...Jo, endlich mal ein Kerl, der dir zeigt, wos langgeht? Oder ein Unfall?" Joaquin sah seinen Bruder an und knurrte leise: "Ich glaub nicht, das dich das was angeht.......ich kann schließlich soviele Knutschflecke haben, wie ich will. " Manolo grinste nur und sah Erik an. "Hm Kleiner......ganz schön temperamnetvoll, hm? Bist du sicher, das du kein Portugiese bist?"

"Ganz sicher…" grinste Erik nur und versuchte auch gleich Joaquin einen weiteren Knutschfleck zu verpassen.
"Ich glaub wir stören hier gerade Manolo…kommst mit meinen Sohn suchen? Der ist mit deiner Mutter irgendwo unterwegs…hat sie ganz schnell um seine kleinen Finger gewickelt der kleine Charmeur…schlimmer wie sein Vater…" grinste Ramiel leicht und stand auf, warf sich den weißen Zopf wieder zurück auf den Rücken.

"Hm...ich komme mit...bevor ich hier vor lauter Hormonschüben platze...." meinte Manolo tocken. "ich bin sicher, sie hat ihn mit zum Federvieh genommen....das ist ihr Hobby. Und sie liebt Kinder...wenn unser ältester Bruder mit seiner Familie da ist, aht sie keine Zeit mehr für uns.....und das es momentan ihre einzigen Enkel sind......irgendwie auch evrständlich."

"Da kann ich schlecht mitreden… seit ich fünf Jahre als war bin ich ein Einzelkind gewesen und auch ohne Mutter…" Ramiel zuckte leicht mit den Schultern, die Sache von damals war für ihn endlich durch, wobei Florian und dessen Familie viel dazu beigetragen hatten.
"Erst seit ich mit Florian zusammen bin und auch verheiratet habe ich so was wie eine Mutter gehabt…"
Ramiel ging draußen etwas in die Knie und fing seinen Wirbelwind auf, der auch gleich auf ihn zugestürmt war als er ihn gesehen hatte.
"Na mein Sonnenschein?" meinte er leise zu seinem Sohn und drückte diesen leicht an sich.

Erik versuchte derweil seinen Freund davon abzuhalten ihn auszukitzeln nur weil er ihm einen zweiten Knutschfleck verpasst hatte. "Nicht…lass das!" forderte Erik lachend und versuchte seinem Schatz doch irgendwie zu entkommen.

Manolo stand auf der Veranda und schmunzelze, als er sah, wie der Kleine das Federvieh umherscheuchte und dann zu seinem Vater rannte. "Muss toll sein...mit dem zusammen zu sein, den man liebt und dann auch ein Kind zu haben....vor allem als Homosexueller. Ich such ja immer noch...und mein Bruder hat einen Kanidaten vom markt genommen, Mal sehen, was für mich bleibt..." grinste er dann.

Joaquin lachte leise, hörte aber nicht auf, Erik zu kitzeln. "Das ist die rache, Querido......für den zweiten Knutschfleck. Ich werde das Gespött beim Mittagessen sein....." grinste der Portugiese und knabberte am Hals des Blonden herum.

Ramiel sah Manolo lächelnd an und nickte leicht, denn es stimmte ja, für ihn selbst gab es nichts wichtigeres als sein Mann und sein Sohn, wenn es sein müsste würde er sogar morde begehen wenn es um seine Liebsten ging.
"Ja, Florian und Phil sind das beste was mir je passieren konnte…13 Jahre kennen und lieben wir uns schon und seit 12 Jahren sind wir verheiratet." Ramiel hob seine Hand mit dem Ehering an und zwinkerte Manolo verschmitzt zu.

Erik wusste nicht ob er lachen oder schnurren sollte, die Hände kitzelten ihn immer wieder leicht, während das leichte Knabbern Joaquins an seinem Hals einfach zu gut war um es nicht wahrzunehmen.
"Warum…? SO sieht wenigstens Jeder das du zu mir gehörst." Grinste Erik sachte und fing die Lippen seines Liebsten zu einem innigen Kuss ein.

"Hm...da warst du aber schnell entschlossen und dir ziemlich sicher, dem richtigen begegnet zu sein..." lächelte Manolo. "Beneidenswert. Joaquin ist auch zu beneiden......Erik ist wirklich ein Süßer...und sie lieben sich, das sieht man 10 Meilen gegen den Wind...auch ohne Knutschflecke..."

"Das weiß doch sowieso jeder.....so wie ich dich ansehe und wie ich reagiere, wenn man dich anbaggert.." schmunzelte Jo und seine Hände fingen an, den Blonden liebevoll zu streicheln.

Ramiel lachte auf und nickte zu Manolos Worten, stezte seinen Sohn dann aber wieder ab als dieser anfing herumzuzappeln und unbedingt wieder zu dem Federvieh und Joaquins Mutter wollte.
"Ich war mir sicher und bin es heute noch…ich habe ihm nach zwei Monaten schon den Antrag gemacht…" grinste er dann und ämüsierte sich über sich selbst wie er da gewesen war und was hatte er nicht alles angestellt.
"Und nur mal keine Panik, du findest auch noch den Richtigen…"

"Mhm…du weißt was du gerade anfängst Joaquin?" fragte er leise und erschauerte unter den sanften Händen, die ihn leicht streichelten.

"Irgednwann vielleicht ..." Manolo zuckte die Schultern. "Ich suche nicht...ich hoffe, er stolpert mal über mich..."

"Hmm...eigentlich schon..." raunte Jo an Eriks Ohr und sah dann auf, als er Schritte hörte und sein Vater die Küche betrat. "Später...." bedauernd nahm er seine Hände von dem Blonden, hielt ihn nur noch leicht, während er seinen Vater begrüßte.

"Stolpern? Na dann…bei mir hats geklappt, Florian und ich sind auch übereinander gestolpert." Lachte Ramiel und ging zu Franka hinüber, ihm war da gerade eine Idee gekommen, eventuell mal wieder einen Abend mit seinem Mann alleine zu verbringen zu können.

Erik seufzte leise, begrüßte dann aber Joaquins Vater und löste sich von Joaquin um sich und seinem Liebsten etwas zu essen zu machen.

Manolo sah Ramiel seufzend nach, er glaubte eigentlich nicht an Wunder. Über wen sollte er hier schon groß stolpern? Die Hazienda war zwar groß, aber die Umgebung nur ein Dorf...und die paar Schwulen, die sich dort tummelten, kannte er alle schon und da war nichts für ihn dabei.

Jos Vater grinste seinen Sohn an und meinte dann nur süffisant: "Hab ich euch bei irgendwas gestört?" Jo schoß einen vernichtenden Blick ab und schüttelte nur demonstrativ den Kopf. "Bei nichts, was wir nicht woanders nachholen können...." meinte er dann mit einem kleinen Grinsen.

Erik hatte sich gerade ein Brot mit Käse gemacht und abgebissen, wobei er dann Joaquin und dessen Vater etwas irritiert ansah, da er kein Wort verstanden hatte. Zuckte dann aber nur mit den Schultern und machte Joaquin auch noch etwas zu essen und setzte es diesem dann vor.
"Sag mal wann wollte deine andere Verwandtschaft denn kommen?" fragte er dann und setzte sich wieder auf Joaquins Schoss und hielt diesem das Brot hin.

Ramiel hatte sich noch kurz mit Franka unterhalten und mit ihr ausgemacht das Phil noch etwas bleiben konnte und er ihn morgen wieder abholen würde. Über seinen Sohn konnte er nur den Kopf schütteln, diesen schien das gar nicht zu stören.

Manolo hatte sich verzogen, er wollte erst mal etwas reiten gehen. Franka gab Phil noch etwas Hühnerfutter in die Hand und schaute ihm amüsiert nach, dann wandte sie sich an Ramiel. "Ich mach das gern....und zum Mittagessen kommen meine Tochter und mein Sohn mit ihren Familien, da hat er in jeden Fall auch jemand zum spielen." Sie nickte und lief dann wieder zu Phil.

Joaquin biss von dem Brot ab und überlegte, dann meinte er: "Ich denke, sie kommen zum Mittagessen....das machen si eigentlich immer so, weil Maria hervorragend kocht." sagte er dann zu Erik und strich diesem über den Nacken.

Nikolai musste einfach mal raus, sein Vater ging ihm langsam aber sicher auf den Wecker, auch fragte er sich warum er unbedingt mit nach Portugal hatte mitkommen müssen.
In den großen Stallungen hatte er sich ein Pferd geben lassen und wollte sich einfach mal die Gegend ansehen. Er hatte sich für eine weite lockerfallende beige Stoffhose und ein weißes Hemd entschieden, dennoch war ihm tierisch warm.
Er trieb sein Pferd noch mehr an und genoss den Wind der ihm um die Nase wehte.



Manolo ritt in gemäßigtem Tempo, war froh, draußen zu sein. So gern er seinen Bruder auch hatte, zur zeit war er wirklich ein wenig eifersüchtig auf dessen Glück, was eigentlich Blödsinn war. Aber der Schwarzhaarige fühlte ein ums andere Mal einen leichten Stich, wenn er Erik und Joquin beobachtete. Sowas wünschte er sich auch. Auf einmal überkam ihn die Lust, den Wind zu spüren und er trieb sein Pferd an......ließ es rennen und stellte sich etwas im Sattel auf, die Nase in den Wind haltend.

Zu spät hörte Nikolai den anderen Reiter auf sich zukommen, konnte gerade noch sein Pferd herumreißen, stieß aber mit der Flanke seines Pferdes gegen die des Anderen, was ihm einen leichten Schmerzensschrei entlockte, da sein Bein dabei eingequetscht wurde.
Doch irgendwie war heute partout nicht Nikolais Tag, denn sein Pferd ging mit ihm durch und nichts schien den Hengst dazu bringen zu können wieder anzuhalten.
Kurz sah er noch den anderen Reiter neben sich, sah ihn fast schon verzweifelt an bevor er sich an das Pferd klammerte damit er nicht noch abgeworfen wurde.

Manolo hatte die Augen zusammen gekniffen, weil die Sonne ihn blendete und das andere Pferd erst im letzten Moment gesehen.......verspürte einen Ruck und sah in die Augen des anderen, dessen Blick ihm durch Mark und Bein ging. Ohne weiter zu überlegen riß er sein Pferd herum und setzte dem anderen nach, musste versuchen, das durchgehende Pferd aufzuhalten. Manolo hob sich aus dem Sattel, beugte sich vor und jagte hinterher......aber erst nach einer ganzen Weile war er gleichauf mit dem anderen Tier und griff in die Zügel........bremste seinen Hengst und brachte so den anderen ebenfalls dazu, langsam aber sicher zu stehen zu kommen.
"Alles okay?" fragte er besorgt auf portugiesisch und sah den Reiter aufmerksam an.

Nikolai hatte sich einfach nur an dem Pferd festgehalten, erst als er angesprochen wurde registrierte er das es vorbei war und ließ sich einfach nur noch hängen.
"Ging schon besser…danke." Murmelte er leise und sah den anderen Reiter an, leicht strich sich Nicki einige Haarsträhnen aus der Stirn.
"Aber es war ganz schön knapp…" man konnte ihm anhören das diese Sprache nicht seine Muttersprache war und er etwas holprig redete.
"Ich bin Nikolai… und mit wem hab ich das Vergnügen?"

"Ich hab dich nicht gesehen...die Sonne hat mich geblendet Und ehlich gesagt hätte ich um diese Zeit hier auch mit niemandem gerechnet....ich kenn alle Leute hier und keiner treibt sich sonst hier rum..." Manolo plapperte aus lauter Nervosität, denn wie der Fremde sagte, es war ganz schön knapp gewesen. Der Boden hier hatte Löcher und war tückisch.....wenn das Pferd gestürzt wäre, hätte es übel ausgehen können. "Ich bin Manolo....Manolo Mendez..." setzte er dann hinzu und lächelte leicht. "Lass uns auf den Schreck erstmal absitzen....dahinten ist ne schattige Stelle."

Nikolai lenkte sein Pferd in die angegebene Richtung und stieg dann von seinem Pferd, verzog dabei aber leicht das Gesicht, das würde definitiv nen dicken Bluterguss geben.
"Ein gutes hatte es ja…ich bin jetzt ganz wach…" grinste Nikolai schwach und ließ sich dann einfach auf der Wiese nieder.
"Ein schönes Land… wohnst du hier in der Gegend?" fragte er dann den anderen und musste sich doch dazu zwingen diesen nicht anzustarren, aber der Portugiese sah auch unverschämt gut aus.

Manolo stieg ab und hatte gesehen, das Nikolai das Gesicht verzog. "Du bist also doch verletzt...." sagte er und setzte sich neben den Dunkelblonden. "Ja, ich wohne ungefähr eine Viertelstunde von hier......." und griff vorsichtig nach Nikolais Bein. "Lass mich mal sehen....." meinte der Schwarzhaarige und begann, die Hose nach oben zu schieben. "Du bist nicht von hier.....zumindest hab ich dich noch nie hier gesehen..." setzte er dann nach.

"Ist nichts weiter…" murmelte Nikolai und versuchte sich dem anderen zu entziehen und hielt das Hosenbein fest, wobei er Manolo direkt in die Augen sehen musste und so seine liebe Müh und Not hatte wieder weg zu sehen.
"Wird nur nen blauer Fleck…" versuchte er abzulenken.
"Und nein…ich bin nicht von hier, mein Vater hatte darauf bestanden das ich ihn hierher begleite. Etwas Urlaub täte mir auch ganz gut… Seine Worte nicht meine." Setzte er leicht trotzig nach.

Manolo ließ sich aber nicht beirren und schob die Hose weiter hoch, begutachtete den Fleck und seufzte. "Das wird wirklich ein Prachtstück von einem blauen Fleck." Er sah Nikolai an. "Und du bist nicht derselben Meinung wie dein Vater? Also das dir Urlaub guttäte? Portugal ist schön.....vor allem zu dieser Jahreszeit." Er lächelte und zuckte die Schultern. "Aber ich bin wahrscheinlich voreingenommen."

Niki versuchte die sanften Hände des anderen zu ignorieren, schaffte es dann aber auch sich zu lösen und schob das Hosenbein wieder nach unten.
"Ich weiß nicht…habe noch nie Urlaub gemacht und um ehrlich zu sein wüsste ich gar nicht was ich machen sollte." Gab er etwas hilflos zurück und zog seine Beine an sich und umschlang diese mit den Armen.

"Hm...wie wäre es mir Schwimmen...Reiten, einfach nur im Schatten unter einem Baum liegen und ein gutes Buch lesen?" Manolo sah den anderen etwas verständnislos an und grinste dann. "Schätze dich glücklich.....du hast jemand getroffen, der Ausspannen bis zur Perfektion beherrscht. " Der Dunkelhaarige grinste schlemisch und deutete auf sich. "Vielleicht hast du ja Lust, etwas mit mir zu machen..." Er sah den Dunkelblonden an und seufzte innerlich. Das wäre ein Typ nach seinem Geschmack.....aber bei seinem Glück sowieso hetero.

Etwa überrascht sah er Manolo an, musste dann aber unweigerlich lächeln und nickte begeistert.
"Gerne… ich…ich kenne ja auch sonst noch niemanden hier." Nikolai verhaspelte sich etwas und wurde doch etwas rot.
"Ich hoffe nur das ich dir nicht zur Last falle,… und so richtig habe ich nie Bücher zum vergnügen gelesen oder einfach einen faulen Tag gemacht." Nikolai zuckte leicht mit den Schultern, er hatte halt für sein Studium und danach für die Arbeit viel lernen müssen, da war einfach kein Raum für solche Dinge gewesen.