Kye wandte den Blick von Tal ab und sah Yosh an: „Ich werde auch ein wenig schlafen,...ich denke nicht das ich heute viel Lust zum arbeiten haben werde. er beobachtete ihn lächelnd beim essen. „Wahrscheinlich werde ich ein Buch lesen, ich weiß noch nicht. er sprach verhältnismäßig leise und sah wieder aus dem Fenster.





Yosh schob den letzten Bissen von seinem Marmeladenbrötchen in den Mund und leckte sich genüsslich die Finger ab. Irgendwie schaffte er es immer wieder, Marmelade an die Finger zu bekommen....er war einfach ein Chaot. Yosh sah Kye an und fragte leise: „ Was hast du? Geht es dir nicht gut? Du bist so in dich gekehrt....soll ich dich allein lassen? Er stand auf und trug das Geschirr zur Spüle. Dann wandte er sich um und lächelte Kye an. „Es ist in Ordnung...sag, was ich tun soll!





Kye wandte erneut den Blick vom Fenster ab, schüttelte den Kopf und stand auf, auch er nahm sein Geschirr und stellte es in der Spüle ab. Er umarmte Yosh und drückte ihn an sich. „Ich will nie wieder das du mich allein lässt. flüsterte er ihm ins Ohr.





Yosh lächelte und kuschelte sich in die Umarmung: „Ich wollte dir nur Gelegenheit geben, mich aus dem Zimmer zu schicken, bevor ich dich totquassle....ich habe meine zwei Tassen Kaffee intus und du weißt, das ich dann zur Hochform auflaufe. Er drehte sich in Kyes Arm, das er ihm in die Augen sehen konnte. „Ich werde noch das Geschirr spülen.....und gegen später koch ich uns was leckeres. Aber erst nach dem Mittagsschlaf....... Yoshs Augen blitzten ..Ich werde mich an dich kuscheln und selig schlafen....diesmal vielleicht im Bett? Obwohl, vor dem Kamin war es auch wunderschön.... Er beugte sich vor und küsste Kye zärtlich.



„Das Bett ist ein ganz akzeptable Lösung,...finde ich. er lächelte und löste sich von ihm. „ich helfe dir. so trocknete er gleich ab, während Yosh spülte. Danach ging er ins Wohnzimmer, nahm die Bettdecke auf und stieg die Treppe ins Schlafzimmer hinauf. Dort öffnete er die Balkontür und atmete die frische Luft tief ein. Er zog sich aus, schloss die Tür und kuschelte sich in die Kissen. Ein wohliger Seufzer entwich ihm. Er drehte sich auf die Seite um Ken ansehen zu können, musste aber schwer kämpfen denn es zog ihm die Augen zu.





Yosh war ihm gefolgt und grinste vor sich hin, als er sah, wie Kye gegen den Schlaf ankämpfen musste. „Mach doch einfach die Augen zu und schlafe.....ich bin da, ich gehe nicht weg. Ich lass dich nicht allein. Yosh entledigte sich seiner Kleidung und schlüpfte unter die Decke. Er nahm Kyes Hand, drückte sie fest und schmiegte sich an ihn. „Schlaf gut......ich liebe dich.....vergiss das niemals... Yosh schloss die Augen, er atmete tief ein und aus, genoss die Wärme und das Gefühl der absoluten Geborgenheit.





Noch während Yosh sprach fielen Kye die Augen zu, nachdem er ihn neben sich spürte, seine Hand in der von Yosh, ließ ihn in einen tiefen, traumlosen Schlaf übergehen. Irgendwann erwachte er, weil ihn etwas kitzelte. Er öffnete die Augen und bemerkte das Yoshs Haare seine Wange berührten, er sah auf die Uhr die ihm anzeigte das es bereits Nachmittag war. Er schloss noch einmal die Augen und ging in einen Dämmerschlaf über, während er Yosh unbewusst weiter an sich zog.





Yosh erwachte, als Kye ihn weiter an sich zog. Er sah auf die Uhr und schüttelte in Gedanken den Kopf < unsere Zeit ist total durcheinander...ich sollte aufstehen und kochen.> Vorsichtig...ganz vorsichtig, rutschte er unter Kyes Arm hervor und setzte sich auf die Bettkante. Er drehte sich um und beobachtete Kye, der selig schlief. Er lächelte....Kye sah aus wie ein kleines Kind. Er unterdrückte den Drang, ihn zu streicheln...er wollte, das er sich noch etwas ausruhte. Yosh verließ das Bett, zog sich leise an und schlich aus dem Zimmer. In der Küche angekommen, machte er sich erst mal einen Cappuccino, dann inspizierte er die Vorräte. Yosh machte das Küchenradio an und begann mit den Vorbereitungen für das Abendessen.





Kye wollte sich umdrehen, als er merkte das etwas fehlte, etwas ganz entschiedenes....Yosh. Er öffnete die Augen und fand die linke Seite des Bettes leer vor. Er richtete sich auf, rieb sich verschlafen die Augen, nach einer Weile nahmen seine Ohren den leisen Klang von Musik wahr. Kye schlüpfte aus dem Bett, zog sich seine Sachen wieder an und tapste vollkommen verschlafen in die Küche. Sein Haar war zerzaust und er gähnte herzhaft. Erneut rieb er sich mit der rechten Hand ein Auge und tastete nach seiner Zigarettenschachtel.





Yosh drehte sich um, als Kye die Küche betrat und musste grinsen....so verschlafen, wie er war, sah er zum Anbeißen aus. Er trat auf ihn zu und küsste ihn, dann wuschelte er ihm mit der Hand durchs Haar. „Warum schläfst du denn nicht? Ich hätte dich zum Essen geweckt..... Er wartete keine Antwort ab, sondern wandte sich wieder dem Herd zu. Dann stellte er den Wasserkocher an, brühte einen Cappuccino auf und schob ihn ohne ein weiteres Wort zu Kye. Yosh rührte in seinem Topf und sang leise mit...im Radio kam ein Lied, das er kannte und es war eine gute Übung für sein Englisch. Er drehte sich um , sah Kye an und fühlte die Wärme, die in ihm aufstieg....es war einfach schön, zusammen zu sein...auch ohne Worte oder ohne große Unterhaltung.





Kye murmelte irgendwas unverständliches, setzte sich und nahm die Tasse mit dem Cappuccino dankbar an und nippte daran. Er sah wieder aus dem Fenster, weil er im Augenwinkel eine Bewegung wahrnahm. Ein weiteres Auto hatte vor ihrer Hütte geparkt, und kaum wenige Momente später klopfte es. Kye erhob sich grummelnd und schlurfte zur Tür, als er sie öffnete kam ihm ein eisiger Wind entgegen und zwei Gestalten strahlten ihn, eine davon konnte er als Mâya ausmachen, ohne weitere Worte wedelte er ungeduldig mit dem Arm, das die zwei reinkommen sollten. Mâya schlich an ihm vorbei und stürmte in die Küche, zeigte mit dem Daumen hinter sich: „Ist er gerade aufgestanden? Du lieber Himmel... und strahlte ihn an. Kye betrat erneut die Küche und setzte sich an seinen Platz. Hinter ihm tauchte eine hochgewachsene Gestalt auf, mindestens so groß wie Yosh, mit kurzen hellbraunen Haaren und braunen Augen: „Hallo. gab sie von sich und hob die Hand. Mâya verdrehte die Augen und drehte sich zur Seite: „Ich hoffe wir kommen nicht ungelegen...wenn ja, sagts einfach wir gehen dann wieder. Von Kye kam kein weiterer Protest außer unverständliches Gebrabbel und er zog an seiner Zigarette. „Nun ja, darf ich euch Ray vorstellen. und schob ihre Begleitung etwas weiter in die Küche.







Yosh drehte sich überrascht um, als er Mâyas Stimme vernahm, dann lächelte er. „ Tag Mâya....und um deine Frage zu beantworten...ja, er ist grade aufgestanden. An deiner Stelle würde ich ihn nicht ansprechen...zumindestens nicht so lange, bis er seinen Cappuccino intus hat er ging auf sie zu und umarmte sie. Dann sah er an ihrem Kopf vorbei und betrachtete die zweite Gestalt aufmerksam. Yosh löste sich von Mâya, ging auf sie zu und streckte ihr die Hand entgegen: „ Tag, Ray...mein Name ist Ken Yoshigawa...aber alle nennen mich Yosh...such dir aus, was dir lieber ist! Er lächelte freundlich und meinte dann: „ Ihr kommt nicht ungelegen....zumindest nicht mir meinte er mit einem Seitenblick auf Kye. „Ich wollte gerade anfangen, etwas zu kochen....wenn ihr wollt, könnt ihr zum Essen bleiben. Mâya nickte begeistert: „Ich bin glatt am Verhungern. sie zog ihre Jacke aus, nötigte Ray ebenso dazu und stand strahlend vor Yosh. „Sag mir, wo was zu finden ist und ich decke in der Zwischenzeit den Tisch. Ray ließ sich Kye gegenüber auf einen Stuhl nieder und zog ebenfalls eine Zigarettenschachtel hervor. Einen Arm auf der Tischplatte abgestützt, an der Zigarette ziehend und den Kopf schüttelnd über soviel Tatendrang fand Ray die Zustimmung von Kye. Er verdrehte nur die Augen und Ray nickte verständnisvoll.





Yosh lächelte sie an und gab Anweisungen. Dabei unterhielt er sich mit ihr, sie sprachen über Musik und alle möglichen anderen Sachen. Er grinste in sich hinein....Mâya war genauso ein Plappermaul wie er. Mitleidig drehte er sich zu Kye um, der das alles aushalten musste....und beobachtete ihn und Ray, wie sie beide an ihrer Zigarette zogen, beide mit dem gleichen Blick und sich anscheinend total einig. Er grinste, wuschelte Kye durchs Haar, nahm ihm die Tasse weg und füllte sie noch mal auf. Auch Ray schob er eine Tasse zu. „Bisschen lebhaft hier, wie? Tut mir leid......wenn es euch nervt, setzt euch ins Wohnzimmer....sobald Mâya mit dem Tischdecken fertig ist, werde ich sie hier beschäftigen meinte er leise und wandte sich wieder dem Herd zu. Mâya stand, bedrohlich den Kochlöffel schwingend, vor Yosh: „Ken Yoshigawa, ich habe sehr gute Ohren. Was heißt hier beschäftigen...wenn die zwei hier solche Stinktiere sind, kann ich doch nichts dafür. und zog beide an den Ohren. Beide knurrten sie gleichzeitig an, aber Mâya gab sich unbeeindruckt. Sie beugte sich vor um Ray ansehen zu können: „Bis jetzt hast du dich noch nie beschwert... grinste sie und gab Ray einen Kuss, dann stürmte sie aus der Küche um wenige Momente später wieder da zu sein. „Bitte ist alles fertig, die empfindlichen Personen hier dürfen den Raum wechseln. Kye erhob sich, Ray ebenfalls und gingen hinüber ins Wohnzimmer. Kye war noch immer nicht ganz wach und betrachtete Mâya mit einem bösen Blick, die wedelte nur ab und wandte sich an Yosh. „Also, was soll ich tun. sie strahlte ihn an und begann die ihr aufgetragene Arbeit zu erledigen, als sie inne hielt: „Ähm,...Yoshi, ist dir an Ray was aufgefallen? sie sah ihn von der Seite an.







Yosh hielt inne, der Löffel, mit dem er gerade die Soße probieren wollte, schwebte in der Luft. „Was meinst du, Mâya? Er ist ein sehr gutaussehender Mann, er ist von der Art und Weise her ähnlich wie Kye und er scheint Ausländer zu sein......mehr ist mir nicht aufgefallen. Gibt es da noch was anderes? Er probierte die Soße, legte den Löffel weg und drehte sich herum, um sie ansehen zu können. „Na los, was hast du auf dem Herzen? Teile dich mir mit.....nachdem wir doch Freunde geworden sind. Ich bin dir sehr dankbar für das, was du getan hast.... Kye und ich haben uns gegenseitig ganz schön die Krallen ins Fleisch gehauen...aber nun wissen wir aber auch wieder, was wir einander bedeuten. „ Yosh lächelte und pokte ihr mit dem Finger in die Seite: „Also los...spucks aus.





Sie bekam rote Ohren: „Du findest er sieht sehr gut aus? sie räusperte sich: „Aber du hast Recht, Ray ist Ausländer,...aus Deutschland...was ich sagen wollte sie holte tief Luft und grinste Yosh an: „Ray ist eine Frau. sie scharrte mit dem Fuß auf dem Boden. „Mein bester Freund hat einen Mann als Partner, klar dass das abfärbt... grinste sie wieder und wandte sich wieder ihrer Arbeit zu. „Ich kann verstehen wie du dich fühlst, auch ich habe Angst, das sie irgendwann mir einen Mann vorzieht...ich meine, ich habe es nicht ganz so schwer, gerade weil jeder Ray für einen Mann hält, aber man hat immer wieder mit Vorurteilen zu kämpfen... sie schnibbelte mit ihrem Messer gedankenverloren vor sich hin. „Ich bin froh das ich Kye wiedergetroffen habe, und ich bin froh das ich dich als Freund habe, jetzt sind wir nicht mehr ganz so allein. sie wischte sich verstohlen eine Träne aus dem Auge: „Was ist nur los, dabei schneide ich doch gar keine Zwiebel. und lächelte Yosh an.





Yosh ließ den Kochlöffel, den er eben noch in der Hand gehalten hatte, fallen und starrte Mâya an. Hatte er das eben richtig verstanden? Ray war ein Mädchen? Yosh holte tief Luft und begann, schallend zu lachen, er sank auf den Boden und hielt sich den Bauch, Tränen liefen seine Wange hinab. „Das hätte ich nun wirklich nicht gedacht.. presste er mühsam zwischen zwei Anfällen heraus. Langsam, ganz langsam beruhigte er sich wieder. Yosh erhob sich und ließ sich auf einen Stuhl fallen. „Tut mir leid...aber die Situation ist wirklich zum Brüllen..... Er sah Mâya an und lächelte. „Schön...wirklich schön, das ich dich getroffen habe...auch wenn die Umstände am Anfang nicht gerade die Besten waren. Ich kann dich verstehen....und ich bin froh, das du mich verstehst. Man kann sich noch so sehr lieben und noch so sehr sagen, die Meinung der anderen mache einem nichts aus.....trotz alledem ist es eine ungewöhnliche Beziehung, wenn man das gleiche Geschlecht liebt...und die Ängste bleiben. Er erhob sich und stellte sich wieder neben sie. Leise flüsterte er: „Aber ich denke, nicht nur uns beiden geht es so....Kye und Ray wird es nicht anders gehen...auch sie haben ihre Ängste...nur zeigen sie sie nicht so offensichtlich. Er zwinkerte ihr zu und meinte dann: „Aber jetzt wollen wir zusehen, das wir was zwischen die Zähne kriegen. Wenn man Kye nicht zwingt, isst er gar nichts....er vergisst es einfach. War das früher auch schon so?





Mâya sah Yosh mit großen Augen an, als dieser zu lachen begann, schließlich lächelte sie ihn an und nickte. „Kye und Essen? Ja, wäre sein Kopf nicht angewachsen, würde er ihn den auch vergessen. Kye betrachtete derweil Ray kritisch, welche ihn ebenfalls mit einem solchem Blick maß. „Du siehst gar nicht lesbisch aus. meinte Kye mit einem Grinsen, Ray grinste ebenfalls: „Und du nicht schwul,...von daher... und klopfte ihm kräftig auf die Schulter, das Kye sie erstaunt ansah. „Ich dachte immer ich wäre arm dran, aber Ken ist vom gleichen Kaliber wie Mâya, die plappern ohne Unterlass. Kye nickte und grinste.







Yosh lächelte und drückte Mâya eine Schüssel in die Hand. „Trag das schon mal rüber, ich komme mit dem Rest. Und dann küsse die beiden Dornröschen wach und sag ihnen, das wir essen. Er unterbrach sich und meinte dann: „Ne, küss nur dein Dornröschen.....noch bin ich nicht soweit...es langt, wenn du Kye ordentlich an der Schulter rüttelst. Er grinste sie an, der Schalk blitzte in seinen Augen. Er sah ihr nach, als sie mit der Schüssel verschwand, dann nahm er den Topf und trug ihn ebenfalls rüber. Yosh stellte ihn auf den Esstisch, holte den Kerzenleuchter vom Fensterbrett und stellte ihn auf den Tisch. Er ging hinüber, nahm das Feuerzeug vom Couchtisch und zündete díe Kerzen an. „Wenn es schon kein Drei-Gänge-Menü gibt, sollte wenigstens das Ambiente stimmen. „ Er zwinkerte Mâya zu und wandte sich an Kye und Ray: „Wir können essen...wenn die Herrschaften bitte Platz nehmen würden......Mâya, schenkst du uns bitte etwas ein? „ Yosh setzte sich und sah Ray an. Er schüttelte leicht den Kopf: „Als Menschenkenner bin ich wohl durchgefallen murmelte er leise vor sich hin.







Mâya begann herzhaft zu lachen, sie wischte sich eine Tränen weg: „Entschuldige, aber ich habe Kye gerade mit langen blonden Haaren, einem rosa Kleid auf einem Bett liegen sehen,....mit Lippenstift und Lidschatten. prustete sie erneut, als sie sich beruhigt hatte schaffte sie die Schüssel hinein und setzte sich, die zwei Dornröschen waren wach und setzten sich ebenfalls dazu. Mâya musste sich auf die Unterlippe beißen, als sie Kye ansah, sie griff sich mit einer Hand an die Stirn und begann zu lachen. Ray sah sie nur verständnislos an und Kye knurrte, er wusste genau das sie wieder irgendwelche Gedankengänge hatte die mit ihm zu tun hatten, schließlich schenkte Mâya jedem etwas ein. Während des Essens bestritten nur Yosh und Mâya die Unterhaltung, von Ray und Kye kam nur ab und an ein paar einsilbige Antworten, wie ´Ja´, ´Nein´, ´Vielleicht´





Yosh seufzte und legte die Gabel beiseite. „ Ich bin wirklich sehr froh, das du da bist, Mâya...ansonsten müsste ich mal wieder den Alleinunterhalter spielen. „ Er sah Kye und Ray an und schmunzelte: „Ihr müsst viel trinken....ansonsten lauft ihr Gefahr, das eure Stimmbänder vertrocknen. Yosh nahm einen Schluck Wein und schwieg....er betrachtete Kye und hörte Mâyas Ausführungen nur mit halbem Ohr....er war total in Gedanken versunken und kam erst wieder zu sich, als sie ihn am Arm rüttelte. Yosh fuhr zusammen und wurde rot...seine Gedanken waren nicht ganz jugendfrei gewesen. „Was hast du gesagt? Ich habe nicht zugehört.. stotterte er verlegen.





Mâya grinste: „Schon in Ordnung, ich kann dich nur zu gut verstehen. Wir danken dir für das gute Essen, aber ich denke wir sollten dann gehen, nicht wahr Ray? sie sah ihre Freundin von der Seite an, die gewillt war den Kopf zu schütteln, dann aber das Gesicht schmerzhaft verzog, weil Mâya ihr kräftig gegen das Schienbein getreten hatte. Sie erhoben sich: „Das nächste Mal kommt ihr zu mir und ich koche was, okay. Sie beugte sich vor gab Yosh einen Kuss auf die Wange und ihre Augen blitzten amüsiert auf, dann umarmte sie Kye und zog Ray hinter sich her. Man konnte das Auto starten hören und wie sie fort fuhren.

Kye seufzte erleichtert, dann sah er Yosh an und seine Augen blitzten auf: „Darf ich deine Gedanken erfahren? und lächelte ihn anzüglich an, während er mit seinem Fuß unter dem Tisch gefährlich nahe an Yoshs Schritt entlangstreifte.





Yosh sah den plötzlichen Aufbruch mit einiger Verwirrung, er hörte Mâyas Geplapper und sah sie mit Ray verschwinden. „Was war das denn jetzt? So schnell hätten sie ja nun nicht gehen brauchen.... Yosh hörte Kyes erleichterten Seufzer und grinste innerlich....er hatte schon mit seinem Geplapper genug zu tun und dann auch noch Mâya. Dieser Gedanke verflüchtigte sich schlagartig, als Kye ihn ansprach und seinen Fuß wandern ließ. Yosh räusperte sich und meinte leise: „Du weißt doch, was ich denke....... Yosh stellte sein Glas auf den Tisch und erhob sich langsam. Er ging zu Kye hinüber, schob sein eines Bein über Kyes Stuhl und stand über ihm. Er beugte sich vor, um ihn zu küssen, lehnte sich zurück und setzte sich auf die Tischkante. Er sah ihm in die Augen, fasste den Saum seines Pullovers und zog ihn sich mit einem Ruck über den Kopf. „Es ist heiß hier drin, findest du nicht? schnurrte Yosh und warf den Pulli achtlos auf den Boden. Dann griff er neben sich, nahm sein Glas und trank einen kleinen Schluck. Am Glas waren Tropfen...Yosh nahm den Finger, strich sie weg und leckte sich genüsslich ab. Er nahm den Finger, strich über Kyes Lippen und beugte sich erneut vor, um ihn zu küssen.







Kye gefiel diese Dominanz die Yosh ab und an an den Tag legte, er öffnete leicht die Lippen und küsste Yoshs Fingerspitze. Als er sich von ihm löste, zog er sich ebenfalls den Pullover aus, nahm ihm das Glas aus der Hand und kippte es ihm über den Oberkörper. Kye beugte sich vor und leckte Yoshs Oberkörper ab, seine Zungenspitze spielte mit dessen Brustwarze, während seine Hände über seinen Rücken strichen, dem Verlauf von Yoshs Wirbelsäule folgten um eine Hand in seiner Hose verschwinden zu lassen und dessen Po zu streicheln. Seine andere Hand folgte den Konturen von Yosh. Seine Zunge umspielte seinen Bauchnabel und wanderte wieder höher um Yoshs Brustwarze sanft in den Mund zu nehmen und daran zu saugen.





Yosh hatte den Kopf in den Nacken gelegt und gab sich Kyes Zärtlichkeiten total hin. Der Wein prickelte angenehm auf seiner Haut und Kyes Zunge tat ihr übriges.....Yosh begann schwer zu atmen, sein Herz raste in seiner Brust und er stöhnte leise. Er ließ sich von der Tischkante gleiten, um auf Kyes Schoß zu sitzen, er strich über seinen Rücken und küsste ihn leidenschaftlich....seine Zunge erforschte Kyes Mundhöhle....kostete seinen Geschmack, spürte den Wein....er konnte einfach nicht genug davon bekommen. Seine Hände glitten an Kyes Seiten entlang, um in seinem Schoss zu liegen zu kommen. Yosh löste sich von Kyes Mund, sah ihn an, in den Augen ein unergründlicher Schimmer. Dann begann er, langsam den Reißverschluss seiner Hose aufzuziehen.





Yoshs fordernder Kuss erregte ihn ungemein, als er seine Hände spürte, lief ihm ein Schauer über den Rücken. Er schloss die Augen und hörte das Geräusch das der öffnende Reißverschluss von sich gab. Dann öffnete er sie wieder, sein Blick war fiebrig, wie von einem Schleier überzogen und versank in den blauen Augen von Yosh, die diesen unergründlichen Schimmer hatten. Er umschlang ihn und küsste seinen Hals, biss sanft hinein und saugte an Yoshs Ohrläppchen, während er eine Hand in seinen Haaren vergrub. Sein Atem ging schwer, und wohliger Seufzer entwichen ihm immer wieder. Er umfasste Yoshs Gesicht mit beiden Händen und sah ihm tief in die Augen, dann zog er ihn zu sich herunter und küsste ihn innig, ließ seine Zunge um die von seinem Geliebten kreisen, schwelgte in seinem Geschmack.





Yosh erwiderte den Kuss mit Leidenschaft....der Geschmack von Kye ließ ihn fast wahnsinnig werden. Seine Hände vergruben sich in seinem Schritt, befreiten sein Glied von den störenden Textilien und begannen, sich langsam auf und ab zu bewegen. Er beugte sich vor, umkreiste Kyes Ohrläppchen mit der Zunge, wanderte an seinem Hals entlang, um schließlich seine Brustwarze sanft zu umkreisen. Yosh wurde sich seiner eigenen Erregung schmerzhaft bewusst...sie drückte gegen seine Hose, wollte befreit und befriedigt werden. Er stöhnte, nahm Kyes Hand und legte sie an seinen Schritt....und flüsterte leise: „Kye.....hilf mir....ich halte es nicht mehr aus.... Er drängte sich seiner Hand entgegen, den Kopf in den Nacken geworfen und leise stöhnend.





Ein kleines Lächeln stahl sich auf Kyes Lippen, er beugte sich vor und begann Yoshs Hals zu küssen und drückte mit seiner Hand gegen seinen Schritt, fuhr darüber, schließlich fand er ein Erbarmen und öffnete Yoshs Hose mit einer quälenden Langsamkeit. Er umfasste Yoshs Erregung mit seiner Hand und begann ihn zu streicheln, das erlösende Stöhnen in seinen Ohren erregte ihn weiter. Er hielt eine Hand an Yoshs Rücken um ihn zu stützen, ließ seine Zunge um seine Brustwarzen kreisen, saugte leicht daran, bedeckte seine Brust mit kleinen Küssen, suchend glitt seine Zunge über seinen Hals, seine Kinn, fuhr neckend über seine halbgeöffneten Lippen um dann Einlass zu suchen in Yoshs Mund. Er ließ von ihm ab, und zwang ihn sanft sich hinzustellen, zog ihm seine Hose aus. Kye umfasste Kens Hüfte mit beiden Händen, rutschte auf die Knie und sah ihn an, dann senkte er seine Kopf und umschloss mit seinen Lippen Yoshs Glied. Er bewegte sich erst langsam, ließ seine Zunge kreisen, setzte sanft seine Zähne ein. Kye umfasste Yoshs Oberschenkel und legte sein Bein über seine Schulter, strich mit seinen Finger daran entlang, über seinen Hüftknochen, umkreisten seinen Po um dann zwei Finger in ihn gleiten zu lassen um sie im selben Rhythmus zu bewegen.





Yosh gesamtes Denken und Fühlen drehte sich um Kye und was er mit seiner Zunge und seinen Fingern machte. Er vergrub die Hände in seinem Haar. und bei jeder Bewegung von Kyes Fingern stöhnte Yosh...er konnte es nicht unterdrücken, zu gut fühlte es sich an. Er warf den Kopf in den Nacken, er flüsterte Kyes Namen, die Lust schnürte ihm die Kehle zu und ließ ihn schwer atmen. Schließlich hielt er es nicht mehr aus....zu übermächtig war die Erregung....mit einem lauten Aufschrei kam Yosh zum Höhepunkt. Er keuchte, sein Oberkörper war schweißnass....er genoss die abklingende Lust...die wohlige Wärme. Yosh griff nach unten, zog Kye zu sich hoch und küsste ihn innig. Dann flüsterte er: „Du bist dran....Geliebter......ich will dich spüren.... und wandte ihm den Rücken zu.





Kye umschlang Yosh und presste sich an ihn, küsste seine Schultern. Er streichelte ihm die Brust, fuhr mit einem Finger über Yoshs Lippen und schob ihn ihm in den Mund, spielte mit seiner Zunge. Als er in ihn eindrang, biss er ihm sanft in den Hals und begann sich langsam zu bewegen. „Ich wusste es, du bist die Sünde... flüsterte er ihm heiser ins Ohr, umfasste Yoshs Hüfte mit einer Hand und verstärkte die Intensität seiner Stöße. Mit einem tiefen Stöhnen ergoss er sich heiß in Yosh, drückte sich an ihn und drehte seinen kopf zu sich, er küsste ihn innig und strich ihm dann sanft mit dem Zeigefinger über die Wange, während er in Yoshs Augen versank, die ihn, nur ihn so liebevoll ansahen, mit diesem ungründlichen Schimmer.





Yosh seufzte leise, als Kye in ihn eindrang...er bewegte sich in seinem Rhythmus und stöhnte lustvoll. Er hörte Kyes Worte, sie jagten ihm einen Schauer über den Rücken. „Du schmeichelst mir....aber ich liebe es...ich liebe dich.. flüsterte er leise. Als Kye zum Höhepunkt kam und er sein Stöhnen hörte, hatte Yosh ein angenehmes Kribbeln im Bauch. Er erwiderte Kyes Kuss und sah ihn liebevoll an. Yosh strich Kye eine Strähne aus der Stirn , legte seinen Kopf auf seine Brust und lauschte seinem heftigen Herzschlag. „ Ich kann einfach nicht genug von dir bekommen sagte er leise. „Du setzt mein gesamtes Ich unter Strom...und ich bin völlig machtlos dagegen......ich liebe dich murmelte er leise.





Kye küsste ihn erneut und nahm seine Hand, zog ihn mit sich zu der Couch vorm Kamin, zündete ein Feuer an und holte eine Decke aus der Truhe die neben der Tür stand, den er hatte wohlweislich eine darin verstaut, damit er nicht immer hoch und runter rennen musste. Er setzte sich auf die Couch, legte seine Beine hoch und zog Yosh zu sich, schmiss die Decke über sich und ihn. legte seine Arme um Yoshs Brust, küsste sein Haar und sah in die Flammen. Er spürte die Wärme die der Körper des dunkelhaarigen Jungen ausstrahlte und schloss genüsslich die Augen., während er ihn an sich drückte.



Yosh kuschelte sich in Kyes Arme und sah in die Flammen....er fühlte sich wohl und ein wahnsinniges Glücksgefühl durchströmte seinen Körper. Entgegen seiner sonstigen Art fehlten ihm die Worte....er genoss die Ruhe des Augenblicks und wollte sie nicht mit Worten durchbrechen, die eh nicht das ausdrücken konnten, was er fühlte...denn dafür gab es keine Worte. Yosh schloss die Augen, er fühlte Kyes Körper, seine Hände, die ihn sanft berührten und entgegen seiner Absicht schlief er ein.





Kye erwachte irgendwann und stellte fest das er eingeschlafen war, genau wie Yosh, der noch immer selig schlief. Er sah aus dem Fenster und es war stockdunkel draußen, das Feuer war auch schon zur Hälfte abgebrannt. Kye stand vorsichtig auf, wickelte Yosh in die Decke und trug ihn ins Schlafzimmer. Er küsste ihm die Stirn, zog sich seine Pyjamahose an und begab sich wieder ins Wohnzimmer um das Geschirr abzuräumen. Auf dem Boden lag Yoshs Pullover, er hob ihn auf und roch daran. Er schloss die Augen und Kens Duft durchströmte ihn, vor seinem geistigen Augen liefen die letzten vierundzwanzig stunden Revue. Als er seine Augen wieder öffnete musste er grinsen, er schüttelte leicht den Kopf und trug das Geschirr in die Küche, spülte ab und setzte sich im dunkeln an den kleinen Tisch, zog eine Zigarette aus seiner Schachtel und zündete sie sich an.





Yosh erwachte , weil ihm etwas fehlte. Verwundert bemerkte er, das er in seinem Bett lag und jetzt wurde ihm auch bewusst, was fehlte...nämlich Kyes Körperwärme. Yosh stand auf und tapste verschlafen hinunter ins Wohnzimmer. er sah sich suchend um und entdeckte Kye auf der Couch. Er ging zu ihm hinüber, setzte sich neben ihn und drückte sich an ihn. „Das Bett ist ohne dich so riesig...da kann ich nicht schlafen. Er kuschelte sich an Kye und schloss die Augen. „Weck mich, wenn du nach oben gehst.....und trag mich nicht wieder....du weißt, das ich das nicht will. murmelte er, schon wieder halb am einschlafen.



Kye strich Yosh durchs Haar, der wieder im Land der Träume weilte. Er drückte seine Zigarette aus, und sah noch eine Weile dem Feuer zu wie es herunterbrannte, fuhr sanft mit den Fingern über Yoshs Seite, seinen Oberschenkel, seinen Oberarm. Er drückte ihn von sich weg, fuhr sanft mit dem Finger über seine Lippen und küsste ihn, dann nahm er ihn wieder auf die Arme und trug ihn hinauf, legte ihn ins Bett, schlüpfte neben ihn. Kye lag auf dem Rücken, die Arme hinter dem Kopf verschränkt und starrte an die Decke.



Yosh erwachte abrupt, weil seine Blase schmerzhaft drückte. Er setzte sich auf, fuhr sich verschlafen durchs Haar, als er registrierte, wo er war. Vorwurfsvoll sah er zu Kye hinüber und bemerkte, das dieser noch wach war. „Ich wollte doch nicht, das du mich trägst....warum tust du es trotzdem? Er betrachtete ihn und sein Blick wurde sanft. „Kannst du nicht schlafen? Immer noch die fremde Umgebung oder hast du Kummer? Yosh strich ihm liebevoll über die Stirn, als ihm bewusst wurde, warum er eigentlich aufgewacht war. „Warte auf mich, ich bin gleich wieder da....nicht weglaufen Er flitzte mit einem Affentempo ins Bad und seufzte erleichtert. < Grade noch mal gutgegangen> Yosh ging zurück ins Schlafzimmer, schlüpfte wieder neben Kye und sah ihn an. Dann lächelte er: „Soll ich dir meinen Discman holen? Ein wenig Musik zur Entspannung....wär das nichts? Ich würde dir ja was vorsingen, aber dann, befürchte ich, wirst du fluchtartig den Raum verlassen. Ein Glück, das ich keine Kinder habe...ein Schlaflied von mir würde sie zur Verzweiflung treiben.. über diesen Gedankengang musst er selbst grinsen.





Kye betrachtete ihn, schlang seine Arme um ihn und zog ihn zu sich herunter, ersticke jeden weiteren Konversationsversuch mit seinem Mund und seiner Zunge. Nach einer Weile ließ er ihn los, sah ihn liebevoll an und schloss die Augen. Wenige Momente später war er eingeschlafen.





Yosh betrachtete ihn liebevoll und strich über seine Wange. Dann kuschelte er sich an ihn: „Sollte ich öfter machen...ihn müde quasseln grinste er vor sich hin und schloss die Augen. Am nächsten Morgen erwachte Yosh entgegen seiner Gewohnheit relativ früh...schon um 8.00 Uhr. Vorsichtig löste er sich von Kye und schlich sich aus dem Zimmer. Er ging ins Bad, zog sich an und lief die Treppe hinab. Als er im Wohnzimmer vor dem großen Terrassenfenster stand, leuchteten seine Augen...in der Nacht hatte es geschneit und es sah phantastisch aus...total unberührter Schnee und die Sonne schien. Yosh öffnete die Tür und trat hinaus....es war klirrend kalt. Yosh ließ die Tür offen, ging in die Küche und setzte Kaffee auf. Dann holte er Jacke und Handschuhe, mummelte sich ein und ging auf die Terrasse. Übermütig schmiss er Schneebälle nach den Tannenspitzen, und war bald darauf beschäftigt, einen Schneemann zu bauen, Als fertig war, stand er noch eine Weile da, beobachtete die Vögel und genoss die Sonne.







Durch einen kalten Luftzug gestört, knurrte Kye im Halbschlaf und zog die Decke enger um sich, aber der Luftzug nahm nicht ab, es wurde immer kälter. schließlich öffnete er ein Auge und seine Nasenspitze fühlte sich eiskalt an, er setzte sich auf und sah sich um. Yosh war aufgestanden, er legte die Decke um sich und tapste hinunter und ging ins Wohnzimmer. „Bist du des Wahnsinns? Mach das Brett zu, es ist schweinekalt. knurrte Kye und sah Yosh mit kleinen Augen an, die Decke krampfhaft um sich gewickelt um ja keinen Luftzug an sich ranzulassen.







Yosh drehte sich um, als er Kye Stimme vernahm und biss sich heimlich auf die Backen, um nicht zu lachen. Wie Kye dort stand, bibbernd in seine Decke gehüllt.....Yoshs Augen begannen zu funkeln...ein kleines boshafter Glitzern hatte sich in seinen Blick geschlichen. „Guten Morgen, Kye rief er lauthals , nahm etwas Schnee, zerrieb ihn in seinen Handschuhen und betrat das Wohnzimmer. Er schloss die Tür, wie geheißen und drehte sich freudestrahlend herum. Yosh ging auf Kye zu, gab ihm einen Kuss auf die Lippen und streichelte ihm den Nacken....mit dem eiskalten, nassen Handschuh. Dann löste er sich von ihm und trat schnell ein paar Schritte zurück....Entschuldige...ich habe ganz vergessen, die Handschuhe auszuziehen.. Yosh setzte seinen besten Dackelblick auf, doch seine Stimme strafte ihn Lügen...sie zitterte vor unterdrücktem Gelächter.





Er zuckte unter der Eiseskälte zusammen, die sich durch Yoshs Handschuh in seinem gesamten Körper ausbreitete. Er kniff die Augen zusammen, und funkelte Yosh dann an. „Ich lache später.... zischte er, wandte sich um und ging wieder zurück ins Schlafzimmer. Er legte sich wieder ins Bett und rollte sich zusammen, das Laken war mittlerweile wieder kalt geworden und auf Kyes gesamten Körper breitete sich die Gänsehaut aus. Er klapperte leicht mit den Zähnen und rieb sich unter der Decke die arme, mit der zeit wurde es etwas wärmer und er schloss erneut die Augen.





Yosh biss sich auf die Lippen...eigentlich hätte er sich ja denken können, das Kye so reagieren würde. Wenn er müde war, war nicht gut mit ihm Kirschen essen. Er seufzte leise, zog Jacke und Handschuhe aus und kramte in der Truhe nach einer weiteren Decke. Er holte in der Küche eine Tasse Kaffee und schlich nach oben ins Schlafzimmer. Yosh breitete die Decke liebevoll über Kye aus und gab ihm einen Kuss auf die Nase: „So, ich hoffe, jetzt wird dir wärmer....tut mir leid, ich wollte nicht, das du frieren musst. flüsterte er leise. Er schob die Tasse Kaffee ein Stückchen auf dem Nachtisch zurück und drehte sich herum, um wieder aus dem Zimmer zu gehen. „Wenn dir kalt ist, sollte ich nachher vielleicht mal die Sauna anschmeißen...wozu haben wir sie denn... sinnierte er leise vor sich hin.





Kyes Ohren zuckte als er da Wort Sauna hörte und er setzte sich auf, er rieb sich die Augen, nahm die Tasse Kaffee und sah Yosh an: „Sauna? Hmm....klingt gut. er nippte an seiner Tasse und blieb im Bett sitzen. Nachdem er seine Tasse ausgetrunken hatte, ging er hinunter in die Küche, füllte sich noch einmal nach und schnappte Yosh ein Brötchen weg das er sich gerade geschmiert hatte, er gab ihm einen Kuss und meinte: „Das ist die Strafe.... und gab ihm noch einen Kuss.





„Hey.....ich finde nicht, das ich so eine harte Strafe verdient habe....immerhin war das das erste Brötchen seit langem, das ich mit Erdbeermarmelade beschmieren konnte, ohne mir die Finger zu versauen... grummelte Yosh und leckte sich über die Lippen...der Kuss entschädigte doch für einiges. Er griff nach dem nächsten und begann, es mit Butter und Marmelade zu bestreichen. Er betrachtete Kye und lächelte.....dann schleckte er sich die Finger ab, denn diesmal hatte er es nicht geschafft. Aufseufzend besah er sich sein Messer, das bis zum Griff klebrig war. „Ich versteht das nicht...ich bin einfach unfähig...ein Chaot murmelte er vor sich hin und stand auf, um es abzuwaschen. Yosh setzte sich wieder, goss sich Kaffee ein und biss genüsslich in sein Brötchen...die frische Luft hatte ihn über alle Maßen hungrig gemacht. Er schluckte und lächelte Kye an: „Also dann....wann soll ich die Sauna aufheizen? Gleich nach dem Frühstück‚? „





Kye schob sich gerade den letzten Bissen in den Mund: „Ich mach das gleich. und verschwand, nach ein paar Minuten war er wieder da, und nahm sich seine Tasse. Misstrauisch fasste er sie an, aber sie war noch warm, nahm einen Schluck und meinte: „Ich denke in einer halben Stunde können wir schwitzen gehen, obwohl ich dafür keine Sauna brauche. er grinste und leckte Yosh etwas Marmelade vom Mundwinkel.





Yosh biss in sein Brötchen, die Marmelade schön rundherum verteilt. Er seufzte leise und sah Kye nach, wie er im Keller verschwand. Als er wiederkam und ihm die Marmelade vom Mundwinkel leckte, wurde Yosh leicht rot und murmelte: „Du nun wieder.....vorhin hast du nicht den Eindruck gemacht, als ob dir von meinem Anblick warm würde...so wie du in die Decke gehüllt gebibbert hast. Er grinste und rief sich das Bild vor Augen. „Aber ich freue mich...ich war schon lange nicht mehr in der Sauna. Früher bin ich öfters gegangen....aber als die gemischte Sauna in unserer Straße zugemacht hat, habe ich das Interesse verloren... Er trank einen Schluck von seinem Kaffee. „Hmm, ich habe gar kein Tauchbecken gesehen......haben die unten nur ne Dusche zum Abkühlen? Obwohl...ich weiß was besseres.....nach dem ersten Saunagang in den Schnee...das fetzt bestimmt. Yoshs Augen funkelten unternehmungslustig, als er Kye betrachtete.





„Vorhin war ich auch noch im Halbschlaf. belehrend hob Kye einen Zeigefinger. „Schnee? Ich ziehe die Dusche vor... er biss in Yoshs Brötchen und kaute genüsslich, nahm noch einen Schluck von seinem Kaffee und meinte: „Ich geh erst mal auf die Suche nach Handtüchern... damit verließ er die Küche um wenige Momente mit eben solchen wiederzukommen. Kye trank den letzten Rest aus und meinte dann: „Ich geh jetzt saunieren. damit legte er sich ein Handtuch über die Schulter und ging Richtung Keller. Er zog sich aus, öffnete die Tür, schon allein die Wolke die ihm entgegen kam trieb ihm den Schweiß auf die Stirn. Er breitete das Handtuch auf den Holzleisten aus und legte sich der Länge nach auf den Bauch, den Kopf auf den verschränkten Armen gelegt, schloss er die Augen.





Yosh sah ihm nach und betrachtete das Handtuch, das er auf dem Stuhl abgelegt hatte. Er kaute den Rest von seinem Brötchen, trank seinen Kaffee und machte sich auf den Weg in den Keller....heimlich die Wände rechts und links nach Spinnen absuchend und hoffend, keine zu entdecken. Yosh verabscheute Spinnen.....er ekelte sich vor ihnen. Er hatte Glück, anscheinend war es den Biestern im Keller zu kalt...Yosh bibberte ebenfalls. Er zog sich aus und öffnetet die Tür zur Sauna, schlüpfte hinein und genoss die Wärme. Er breitete sein Handtuch auf der Bank über Kye aus und legte sich auf den Rücken, schloss die Augen und versuchte, sich zu entspannen, was sich angesichts von Kye unter ihm schwierig gestaltete. < Ken...du bist unmöglich...kannst du an nix anderes mehr denken? > Er schüttelte im Geist den Kopf über sich selber.





Kye seufzte laut, er genoss die wohltuende Wärme, das Atmen war ihm erst etwas schwergefallen aber mit der Zeit hatte er sich daran gewöhnt. Nach einer Weile erhob er sich und goss noch einmal Wasser auf den Stein, wohlweislich hatte er etwas ätherisches Öl hineingetan. Er atmete tief ein und ging zurück, kniete sich auf die Bank, legte einen Arm auf den Holzleisten ab, auf denen Yosh lag und fuhr mit der Fingerspitze über Yoshs Brust, kurz über seine Brustwarze, hinauf über seinen Hals bis zu seinen Lippen, und blieb darauf liegen: „Lebst du noch? Er wandte sich ab und setzte sich, lehnte sich an die Bank über ihn und schloss erneut die Augen.



Yosh durchzuckte bei der Berührung ein wohliger Schauer, er seufzte leise und murmelte: „Ja...aber grade noch so.....ich glaube, ich gehe erst mal raus und kühle mich ab. Er erhob sich, setzte sich auf die Bank und betrachtete Kye, der an der Bank lehnte und völlig entspannt aussah. Er fuhr mit den Augen die Konturen seines Körpers nach, prägte sich jede Einzelheit ein und stellte mal wieder fest, wie erregend dieser Mann war. Yosh räusperte sich leise und stand auf. Er griff nach der Tür, um sie zu öffnen, weil er eine Abkühlung dringend nötig hatte.





Kye öffnete die Augen und sah sich mit Yoshs Hinterseite konfrontiert: „Du lässt mich allein,...wie schade. murmelte er und legte sich auf den Rücken, er winkelte sein linkes Bein an und legte sich einen Arm über die Augen. Doch es half nichts, vor seinem inneren Auge sah er Yosh vor sich, wie er sich in höchster Erregung anspannte, das jede Sehne zu sehen war, wie der Schweiß seine Haut bedeckte und kleine Perlen an seinen Schläfen herunterrollten, hörte die wohligen Seufzer und das lustvolle Stöhnen, das ihm einen Schauer den Rücken hinunterjagte, er drehte sich erneut auf den Rücken &ltWenn das so weitergeht, brauch ich auch dringend eine Abkühlung> er legte den Kopf auf die Seite und öffnete ein Auge, betrachtete Yosh von neuem, er seufzte als er seinen Blick über ihn schweifen ließ, er erregte ihn mit seiner bloßen Anwesenheit. Wenn Yosh nur den Raum betrat, schlugen Kyes Gedanken Purzelbäume, er hatte sich aber so gut unter Kontrolle es sich nicht anmerken zu lassen.





Yosh drehte sich um und lächelte. „Ich komm ja wieder....nur erst mal abkühlen. „ Er drehte sich wieder zur Tür und murmelte: „Das wird noch öfter passieren...wahrscheinlich werde ich mich mehr abkühlen als hier drinnen aufhalten......wenn ich ihn betrachte, habe ich permanent das Bedürfnis, mich unter eine kalte Dusche zu stellen,, um nicht über ihn herzufallen. Yosh schüttelte den Kopf über sich, öffnete die Tür und ging unter die Dusche. Es wirkte.....das Wasser war so kalt, das Yosh jede Lust vergangen war...bis er die Tür zur Sauna erneut öffnete und sich wieder mit Kye konfrontiert sah. < Ich sags ja....ich werde mehr draußen als drinnen sein> Er seufzte und setzte sich auf sein Handtuch.





Kye spürte den kalten Luftzug als Ken die Sauna wieder betrat, und seufzte erneut wohlig. Er ließ die Augen geschlossen,....vorsichtshalber. Er hörte wie sich Yosh setzte und stützte seinen Oberkörper mit seinen Armen auf den Holzdielen ab, wandte seine Kopf zur Seite um Yosh ansehen zu können und runzelte die Stirn: „Worüber denkst du gerade nach?





Yosh fuhr erschrocken zusammen, er hatte seine Gedanken mal wieder viel zu weit abschweifen lassen. Dieser Mann erregte ihn über alle Maßen....er hatte Mühe, es sich nicht anmerken zu lassen. „Ich? Denken? Ich denke an gar nichts....nichts besonderes.....nur belangloses Zeug.. stotterte er vor sich hin. „Ist angenehm hier drin.....der Aufguss riecht auch phantastisch....Sauna ist ja so gesund, man wird viel weniger anfällig für Erkältungskrankheiten und so....man härtet sich ab. Yosh plapperte wie ein Wasserfall, um Kye daran zu hindern, seine Gedanken noch intensiver nachzufragen.





Kye konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen und richtete sich vollends auf. Er pokte ihm mit dem Zeigefinger gegen die Stirn: „Warum bist du so nervös?





Yosh hielt die Luft an und zählte im Geiste bis zehn......wenn Kye noch näher kommen würde, wäre seine Selbstbeherrschung im Eimer. „Wie kommst du darauf, das ich nervös bin? Die Hitze nervt mich, das ist alles....Gesundheit hin oder her, ich werde mich noch mal abkühlen gehen. Yosh glitt von seiner Bank , schob sich vorsichtig an Kye vorbei und griff nach dem Türgriff.





Kye leckte sich über die Lippen und schlang seine Arme um Yosh, zog ihn zu sich auf seinen Schoß. Einen Arm hatte er ihm um die Taille gelegt, mit der anderen Hand strich er über Yosh Brust und seinen Hals, während er mit seiner Zungenspitze dessen Ohrform nachzog. „Schade, willst du schon wieder gehn. flüsterte er und ließ seine Hand zwischen Yosh Beine gleiten.





Yoshs Selbstbeherrschung verschwand im Nichts....er stöhnte leise und drängte sich Kyes Hand entgegen. „Woher hast du es gewusst? Kannst du meine Gedanken lesen? flüsterte er leise. Yosh griff über seinen Kopf und vergrub seine Hände in Kyes Haar...er genoss seine Zärtlichkeiten und drehte sich etwas auf seinem Schoß, um ihn ansehen zu können. „Ich muss dich nur ansehen und schon wünsche ich mir nichts sehnlicher, als mit dir zu schlafen.....was ist das? Ist das normal? Yosh beugte sich vor und küsste Kye innig.





Als Kye sich von Yosh löste, blitzten seine Augen kurz auf: „Begierde, Ken... Seine Stimme war heiser und er küsste ihn erneut, umfasste Yoshs Glied, mit leichtem Druck begann er seine Hand zu bewegen. Mit der anderen Hand strich er ihm über die Brust, folgte seinen Konturen, streichelte ihm über die Innenseiten seiner Oberschenkel.





„Begierde... Yosh ließ das Wort auf seiner Zunge zergehen, er stöhnte und schauderte unter Kyes Berührungen. „Begierde...ist es nur das? Ich habe das Gefühl, nie genug von dir bekommen zu können.......ich möchte dich berühren, spüren...und das 24 Stunden am Tag......ist das wirklich nur Begierde.... flüsterte er und folgte seinerseits Kyes Konturen mit der Hand. Er streichelte seinen Nacken, folgte seiner Wirbelsäule, um dann vorne sanft mit Kyes Brustwarzen zu spielen. Er küsste ihn wieder, ließ seine Zunge mit der von Kye spielen, genoss den Geschmack.





Kye umfasste Yoshs Nacken mit einer Hand und zog ihn zu sich, er löste sich von ihm küsste seinen Hals, seine Brust, er verschnellerte und verlangsamte die Bewegung seiner Hand, wann immer er spürte, das sich Yosh dem Höhepunkt näherte, ließ er von ihm ab um ihn erneut zur Ekstase zu treiben, nur um wieder von ihm ab zu lassen. Kye Augen waren halbgeöffnet, er liebte diesen Anblick, die kleinen Schweißperlen die sich auf Kens Haut bildeten, sein halbgeöffneter Mund, denen lustvolle Seufzer entwichen, seine Brust die sich in einem schnellen Rhythmus hob und senkte, sein Atem, der ihn stoßweise streifte, wenn er leise um mehr bettelte, seine frustrierten Seufzer, wenn Kye ihm nicht das gab was er wollte, all das, erregte ihn, liebte er und niemals würde er genug davon bekommen können, niemals würde er sich jemals an ihm satt sehen können.





Yosh seufzte, er stöhnte leise und drückte sich Kyes Hand entgegen.....sein Geliebter erregte ihn...und kurz bevor Yosh meinte, endlich Befriedigung zu bekommen, entzog er sich ihm wieder. Yosh empfand es als Folter...als süße Folter. Er war Kye völlig ausgeliefert.....er bettelte um Erfüllung und wurde doch immer wieder und wieder davon abgehalten...das alles machte Yosh beinahe wahnsinnig vor Lust. Er schwitzte, der Schweiß lief in glänzenden Bächen seinen Körper entlang...wobei die Hitze in der Sauna ihr Übriges tat Schließlich war es dann doch soweit.....die Lust war einfach zu groß und schlug über ihm zusammen.....Yosh schrie auf und ergoss sich in Kyes Hand. Sein Atem kam in schnellen Stößen, er hatte die Augen geschlossen und überließ sich ganz dem Gefühl der abflauenden Erregung, das ein Wärmegefühl bei ihm hinterließ, von dem ihm beinahe schwindelig wurde. Seinen Kopf hatte er an Kyes Schulter vergraben.





Kye streichelte ihm den Nacken, und genoss die Nähe zu ihm, sowie ihm Befriedigung gegeben zu haben, wie niemand sonst. Er drückte ihn von sich um ihn zu küssen. Seine Zungenspitze fuhr über Yoshs Lippen um sie dann in seinen Mund zu schieben und in seinem Geschmack zu schwelgen. Dann ließ er ihn los, fuhr ihm mit einer Hand durchs Haar und flüsterte: „Ich liebe dich, mein Engel... und küsste ihm die Stirn. Er drückte ihn an sich, und spürte Yoshs Herz gegen seinen Brustkorb schlagen, als sich sein Puls wieder normalisiert hatte, sah Kye ihn an: „Mir reicht der Aufenthalt hier drin,... Kye erhob sich und verließ die Sauna um sich unter der kalten Dusche zu akklimatisieren. Er drehte das Wasser ab und band sich das Handtuch um die Hüften.





Yosh war ungewöhnlich schweigsam...Kye hatte ihm buchstäblich die Stimme geraubt. Sein Puls raste, das Blut rauschte in seinen Ohren...er atmete schnell.....aber er liebte es. Nur Kye war in der Lage, ihm dieses Gefühl zu verschaffen. Yosh erwiderte Kyes Kuss und als er ihn flüstern hörte, wurde ihm warm.....diese Worte von ihm zu hören, war etwas ganz besonderes....Kye war sparsam mit Worten....und deshalb berührte es Yosh noch mehr. Er kuschelte sich in seinen Arm, fühlte, wie sein Puls sich langsam normalisierte und murmelte: „Ich liebe dich auch... Als Kye die Sauna verließ, sah er ihm erstaunt nach. Yosh erhob sich langsam und folgte ihm, er sah ihn an, als er die Dusche verließ. Fast schüchtern stand er da und murmelte leise: „Was ist mit dir? Du hast mir solche Lust bereitet....und du? Er brach verlegen ab, er wusste nicht, wie er es besser ausdrücken sollte und spielte mit seinem Handtuch, das er sich um die Hüften gewickelt hatte.





Kye rubbelte sich gerade seine Haare mit einem anderen Handtuch trocken, als er Ken vor sich sah, wie er verlegen mit einem Zipfel an seinem Handtuch spielte. Er lächelte und trat auf ihn zu, legte ihm eine Hand unter sein Kinn, zwang ihn sanft ihn anzusehen und gab ihm erneut einen Kuss auf die Lippen. Als er sich von ihm löste, öffnete er die Augen, sah ihn liebevoll an und meinte leise: „Es reicht mir, wenn ich dir solche Lust bereiten kann... er nahm seine Hand wieder weg und strich ihm eine Strähne aus der Stirn, und lächelte ihn an.





Yosh sah ihn an und lächelte zurück: „Du gibst mir das Gefühl, etwas ganz besonderes zu sein...und das macht mich wahnsinnig glücklich. Aber.....ich spüre dich genauso gern in mir......und ich bereite dir genauso gern Lust...daran solltest du immer denken. Er küsste ihn auf die Lippen. Als er sich von ihm löste, murmelte er: „Ich geh mich abkühlen und dann mache ich mir einen Cappuccino....willst du auch einen oder hast du was anderes geplant?







„Du bist auch etwas besonderes...vergiss das niemals. er strich noch einmal über die Wange und schüttelte den Kopf. „ich mach das in der Zwischenzeit, und dann faulenze ich...hmm er legte seine Stirn in falten „...vorrausgesetzt ich kann das noch. er zuckte die Schultern und ging wieder hinauf. Im Schlafzimmer zog er sich ein Stoffhose an und eine Strickjacke an, setzte den Wasserkocher auf und ließ sich auf einen Stuhl fallen, er nahm sich eine Zigarette und fühlte sich k.o., aber es war eine angenehme Mattigkeit. Kye goss sich zwei Tasse Cappuccino auf und ging ins Wohnzimmer, dort ließ er sich auf die Couch fallen und nippte an der heißen Tasse, ein wohliger Seufzer entwich ihm.





Yosh ging unter die Dusche und ins Schlafzimmer, um sich anzuziehen. Er wühlte sich durch den Schrank, zog eine Jeans heraus, ein TShirt und einen Rollkragenpullover, der exakt die Farbe seiner Augen hatte. Yosh wuschelte sich durch die Haare und ging hinunter ins Wohnzimmer. Dort ließ er sich neben Kye nieder, zog die Beine unter sich und griff nach der Tasse. Er trank einen Schluck und leckte sich den Schaum von der Lippe, er sah Kye an und lächelte: „Ich bin das gar nicht gewöhnt...das du nur so da sitzt und nichts tust. Sonst bist du immer am Arbeiten. Er nahm noch einen Schluck und meinte dann: „Ich fühle mich geschmeichelt, das ich es geschafft habe, dich von deiner Arbeit wegzulocken... Er streckte die Hand aus und streichelte ihm über die Wange. „Morgen ist Sylvester sinnierte er wieder und umfasste seine Tasse mit beiden Händen. „Was möchtest du tun? Sollen wir Mâya und Ray einladen oder nicht? Ich richte mich da ganz nach dir. Yosh sah ihn fragend an und nippte an seiner Tasse.





Kye hatte die Augen geschlossen und öffnete eins wieder. „Sylvester? ich glaube, Ray würde mich köpfen wenn ich Mâya frage. und grinste breit „Von daher, wird deinem Wunsch wohl nichts im Wege stehen. Er lächelte ihn an und legte sich auf den Rücken, die Beine über der Lehne und den Kopf auf Yoshs Schoß. Er verschränkte die Arme vor der Brust und schloss erneut die Augen. Yosh sah aus dem Fenster, streichelte mit der einen Hand Kyes Wange und hielt mit der anderen seine Tasse. „Meinst du? Denkst du, Ray hat auch schon andere Pläne? Er überlegte kurz und meinte dann: „Sicherlich....ich meine, ich kenne Mâya ja erst seit ein paar Tagen....die haben sicher schon vorgeplant. Ich mag sie...alle beide....Mâya und ich sind uns ähnlich...und nicht nur, was die Plapperei anbelangt. Yosh trank seinen letzten Schluck Kaffee, stellte die Tasse ab und betrachtete Kye...wie er in seinem Schoß lag, die Augen geschlossen und total entspannt und glücklich aussah. In Gedanken spulte er die Wochen und Monate zurück, bis zu ihrem ersten gemeinsamen Zusammentreffen, ihrem ersten gemeinsamen Wochenende allein in der Villa. < Was für eine Veränderung> dachte Yosh stolz. Er war glücklich darüber, das Kye ihn zu sich gelassen hatte...ihn hinter die Mauer gelassen hatte. Yosh sah wieder aus dem Fenster und hing seinen Gedanken nach, dabei spielte er mit einer Strähne von Kyes Haar.





„Nicht nur die Plapperei, was denn noch? fragte Kye interessiert nach „Und was Ray angeht, das denke ich nicht nur, das weiß ich. er grinste erneut „Sie hat es mir erzählt, in etwa dieselbe Vorstellung wie deine. Kye hielt die Augen geschlossen und genoss die Berührung und das Gefühl das Yoshs Spiel mit seinen Haarsträhnen auslöste, was zur Folge hatte, das er kurz darauf eingeschlafen war.







„Noch so einiges....wir haben einfach einen Draht zueinander murmelte Yosh versonnen. Dann lachte er leise: „Stehe ich mit meinem Sylvesterwunsch doch nicht so ganz allein da.... Nach einer Weile merkte er an Kyes gleichmäßigen Atemzügen, das dieser eingeschlafen war. Yosh beugte sich vor und gab ihm einen sanften Kuss auf die Stirn. Er lehnte sich zurück, das Kinn auf die Couchlehne gestützt und sah zum Fenster hinaus. Es hatte wieder angefangen zu schneien...Yosh beobachtete das Schneetreiben, es wurde langsam dunkler...er schloss die Augen und schlief nach kurzer Zeit ebenfalls selig.





Kye drehte sich im Schlaf, hielt sich an Yoshs Pullover fest und lehnte seinen Kopf an seinen Bauch, nach einer Weile wachte er auf. Er blinzelte und setzte sich verschlafen auf. Er streckte sich und sah aus dem Fenster, das Schneetreiben hatte zugenommen. Dicke Flocken fielen vom Himmel und mittlerweile war es stockdunkel draußen. Er stand auf, machte ein Feuer im Kamin und wandte sich um, ein Lächeln stahl sich auf seine Lippen. Yosh schlief in einer äußerst unbequem aussehenden Lage, er ging zu ihm, legte ihn der Länge nach auf die Couch und legte eine Decke über ihn. Danach ging er in die Küche, machte sich einen Tee und ging zurück ins Wohnzimmer, dort ließ er sich vor der Couch auf die Knie nieder. Er legte die Arme auf die Sitzfläche und legte seinen Kopf darauf, er beobachtete Yosh im Schlaf. Vorsichtig strich er ihm eine Strähne aus der Stirn und folgte mit seinem Blick den Konturen seines Gesichtes. Er liebte es ihn einfach anzusehen.





Yosh erwachte , weil er den Geruch von Tee wahrnahm und sein Magen anfing zu grummeln. Er veröffnete verschlafen die Augen und sah sich Kye gegenüber, der ihn betrachtete. Yosh lächelte verlegen und fuhr sich durch die Haare. „Bin ich auch eingeschlafen? Bist du schon lange wach? Er setze sich langsam auf und bekam große Augen: „Das ist ja schon stockdunkel....und schneit immer noch wie verrückt....schön sieht das aus. Er ließ sich wieder auf den Rücken fallen , legte sich auf die Seite und sah Kye an. Dann beugte er sich vor und küsste ihn. „Hast du Hunger? Soll ich was zu essen machen?





Als Yosh die Augen aufschlug, fuhr es Kye in die Magengrube, die wunderschönen strahlend blauen Augen. Er seufzte kurz und schüttelte dann stumm den Kopf. Er setzte sich mit den Rücken an die Couch und nahm seine Tasse Tee, er trank einen Schluck und nahm sein Buch, das er mitgebracht hatte. „Hunger habe ich momentan keinen... er horchte in sich hinein und wie er das Wort Hunger erwähnte, knurrte sein Magen. „Ah, doch... er wandte den Kopf zur Seite um ihn ansehen zu können und grinste verlegen.







Yosh erhob sich und wuschelte ihm durchs Haar.....das machte er völlig automatisch, er dachte gar nicht weiter drüber nach. Das war schon früher so gewesen...wenn er Personen sehr gerne hatte, musste er sie einfach berühren. Seine Schwester hatte immer Zeter und Mordio geschrieen, wenn er ihr durch die Haare gefahren war. „Ich werde sehen, was ich im Kühlschrank noch finde....morgen müssen wir aber noch mal ins Dorf.....sonst reichen die Vorräte nicht. Ich kann aber auch alleine fahren, das ist kein Problem....wenn du keine Lust zum Einkaufen hast. Er beugte sich vor und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Viel Spaß bei deinem Buch..... Yosh stand auf, streckte sich ausgiebig und machte sich auf den Weg in die Küche.





„Ich bin doch kein kleiner Junge... knirschte Kye mit den Zähnen und steckte seine Nase in das Buch, nach einer Weile sah er auf und überlegte, dann klappte er es geräuschvoll zu, rannte die Treppe ins Schlafzimmer hinauf, zog sich eine andere Hose an und ging in die Küche: „Ken, lass alles fallen und komm mit. er packte ihn am Handgelenk und zog ihn in den Flur, dort drückte er ihm seine Jacke, Schal und Mütze in die Hände und er selbst wickelte sich auch ein: Schal und Mantel sowie Handschuhe. Er öffnete die Tür und begann das Auto frei zu schippen, die Scheiben zu kratzen und setzte sich hinters Steuer.





Yosh ließ den Kochlöffel fallen, als Kye in die Küche gestürmt kam: „Aber ...was? Er konnte grade noch den Herd ausschalten, als er ihn schon in den Flur zog, ihm Jacke, Mütze und Handschuhe in die Hand drückte und nach draußen zerrte. Yosh sah verwundert, wie Kye das Auto vom Schnee befreite, er setzte sich auf den Beifahrersitz und sah ihn an: „Kannst du mir mal erklären, was das soll? Er verschränkte die Arme vor der Brust, sein Blick war fragend.





„Warts doch einfach ab. Kye hatte ein geheimnisvolles Lächeln auf den Lippen und startete den Motor, sie fuhren den pass hinunter, aber bogen diesmal links ab, und entfernten sich vom Dorf. Sie fuhren fast eine Stunden, als man helle lichter erkannte. Glühende Girlanden, Musik, der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln lag in der Luft. Kye parkte, nahm dann Yosh bei der Hand und zog ihn hinter sich her, jetzt konnte man auch die Stimmen vieler Menschen hören und die Menschenmassen sehen, zu denen sie gehörten. Sie kamen an einem Stand vorbei und Kye fragte: „Sind wir zu spät? die Frau schüttelte lächelnd den Kopf: „Nein es hat gerade angefangen. Erleichtert seufzte Kye und zog Yosh weiter hinter sich her, er drängelte sich vor, bis sie ganz vorn waren. Kye zog Yosh vor sich und schlang die Arme um seine Schultern: „Pass auf... flüsterte er und in diesem Moment gingen alle Lichter aus, es war stockdunkel, wenn man den Berg hinauf sah man wie ein glühender Wurm sich seinen Weg nach unten bahnte. „Der Fackelzug,... Kye schnappte immer noch nach Atem „Mâya hat mir davon erzählt, seit ein paar Jahren ist das traditionell geworden, immer am Tag vor Sylvester... er keuchte leise, seine Lunge brannte, aber er lehnte sich leicht an Yosh und beobachtete wie die Skifahrer mit ihren Fackeln an ihnen vorbeirauschten.





Yosh war überwältigt....er beobachtete die Skifahrer, dieses Glühen der Fackeln in der absoluten Dunkelheit. Er bewunderte ihren Mut und ihre Sicherheit. Yosh spürte Kye hinter sich, seine Wärme und hörte sein leises Keuchen. „ Es ist wunderschön murmelte er leise, hob die Hand und drückte Kyes. Schweigend sah er zu, bis der letzte Skifahrer den Hang verlassen hatte, die Lichter wieder angingen und die Leute begannen, sich zu verteilen. Yosh drehte sich um und sah Kye in die Augen. Er lächelte, seine Augen strahlten und spontan gab er ihm einen Kuss. „Warte hier, ich bin gleich zurück.....nicht weglaufen. Er kramte in seiner Manteltasche, ging zum nächsten Stand und holte zwei Tassen Glühwein. Er ging zurück zu Kye, reichte ihm eine Tasse und meinte. „Zum Aufwärmen.....deine Nase ist schon ganz rot.....du siehst aus wie Rudolf! Er grinste und trank einen Schluck von dem dampfend heißen Getränk. „Die Luft hier oben ist reiner, klarer und kälter. Und du bist es nicht gewöhnt...ich habe es gemerkt, das du außer Atem warst.....und deine Zigaretten tun ein übriges. Er runzelte die Stirn, lächelte ihn an und sagte dann entschuldigend: „Tut mir leid...ich höre mich wie eine Glucke an....dabei wollte ich dir eigentlich danken. Du hast mich überrascht......es war eine tolle Idee...ich habe so etwas noch nie gesehen. Es war geheimnisvoll....und fürchterlich romantisch. Yosh strich Kye über die Wange und stellte sich neben ihn.





&ltIch glaube ich hätte ihm sagen sollen, das ich Glühwein hasse..> trotz allem lächelte er Yosh dankbar an, gab ihm einen Kuss auf die Nasenspitze: „Rudolf? er seufzte und verdrehte die Augen, dann wedelte er ab: „Das bisschen außer Atem....aber ich bin froh das es dir gefallen hat. Er ließ seinen Blick über den Platz schweifen, mittlerweile hatte man angefangen Weihnachtslieder zu spielen, er trank seinen Glühwein aus und wartete bis Yosh soweit war, dann hielt er ihm den Arm: „Komm,...ich habe Appetit auf einen kandierten Apfel, oder vielleicht lieber gebrannte Mandeln,...hmm? er überlegte und zog ihn dann aber mit sich: „Egal, wir werden schon was finden. Möchtest du auch ein Lebkuchenherz, zur absoluten Vervollkommnung? Immerhin sind wir das erste Mal auf einem Weihnachtsmarkt. und lächelte ihn an.





Yosh trank seinen Glühwein und sah sich um, betrachtete die Leute, hörte die Musik und genoss die Gerüche. Als er fertig war, schüttelte er den letzten Tropfen aus der Tasse und schob sie in seine Manteltasche. Er hatte nicht vor, sie zurückzugeben...sie war ein Erinnerungsstück...er würde sie wie einen Schatz hüten. Kye sprach ihn an und Yosh wandte den Kopf. „Kandierter Apfel? Da fällt mir ein, ich habe noch nichts im Magen.....aber bitte, für mich keinen Apfel.....lieber Mandeln.....gebrannt mit einem Hauch Zimt...hmmm Yosh leckte sich die Lippen und grinste. Bei Lebkuchenherz stutzte er und betrachtete Kye.....soviel Romantik war er nicht gewöhnt....aber es gefiel ihm. „Ich hätte gern eines..... meinte er leise. „Und wenn die hier ne Losbude haben...ich habe ja nie Glück, aber probieren möchte ich es doch einmal.... Er ließ sich von Kye mitziehen und betrachtete die Buden rechts und links.





„Zimt? Kye sah ihn entsetzt an, und schüttelte sich ein wenig, er kaufte ihm ein Lebkuchenherz auf dem stand ´Ich liebe dich´ und hängte es ihm um, zur Bekräftigung gab er ihm einen Kuss, das ein paar umstehende Leute mit Entsetzen feststellen, Kyes Augen blitzten auf, und er nahm Yoshs Gesicht in beide Hände und küsste ihn innig, als sich von ihm löste meinte er: „Wenn sie was zum tuscheln brauchen, dann wenigstens richtig. er lächelte ihn an und zog ihn an seiner Hand weiter, kamen vor einer Losbude zum stehen, daneben war ein Stand mit Essbarem. Kyes und auch Yoshs Magen knurrten verdächtig: „Lass uns erst mal was ordentliches essen, dann können wir uns den Bauch immer noch mit Süßigkeiten voll schlagen.





„Was ist daran auszusetzen? Ich liebe Zimt... er sah ihn an, seine Augen blitzten übermütig. An der nächsten Bude bekam Yosh sein Lebkuchenherz, er strahlte und war glücklich....er erwiderte Kyes Kuss, hörte das Raunen der Umstehenden, störte sich aber nicht weiter dran. Wenn er in Kyes Augen sah, befand er sich wie in einem Vakuum, die Geräusche blendeten sich aus, die Leute rundherum verschwanden...er nahm nur noch Kye wahr, hörte seine Stimme und kicherte in Gedanken...sie würden das Gesprächsthema im Dorf sein. Nicht, das es ihn stören würde.....die meisten Leute interessierten sich nicht dafür und die paar Tuschler waren nur neidisch. Yosh folgte Kye, der ihn an der Hand hinter sich herzog. Er lächelte...Kye war so gelöst und glücklich...übermütig wie ein kleines Kind....und das machte ihn glücklich. Als Kye Essen vorschlug, nickte Yosh begeistert.....er war am Verhungern. Während sie aßen, betrachtete Yosh die Losbude nebenan und verliebte sich auf Anhieb in einen weißen Plüschtiger, der in der obersten Reihe saß. „Schau mal, Kye...der wäre was für Nami......der ist genauso groß wie sie. Yosh deutete mit einem Pommes Frites hinüber.