„Paris......ja, das tue ich mir an, wenn ich wieder zurück bin...sollte ich jemals wieder aus dem wilden Rumänien herausgelassen werden...“ sagte Jean mit einem Grinsen. „Paris ist auch langweilig, wenn man zu oft dorthin kommt, das könnt ihr mir glauben, Anatol.“
"Vor nicht allzulanger Zeit wart ihr anderer Meinung.. seid ihr etwas wankelmütig mein lieber Jean?" neckte Anatol weiter und wickelte sich eine schwarze Locke um die Finger. "Wer sagt mir das ihr in ein paar Stunden noch zu eurem Wort steht... und wer sagt euch das ich euch wieder gehen lasse? Oder euch immer noch mitnehmen will?" er schwieg eine Weile lang... "Vielleicht sollten wir an unserer Vertrauensbasis arbeiten... ihr habt da übrigens ein sehr hartes Argument in meine Hand gelegt..." schnurrte er dann honigsüß.
„Vor ein paar Jahrhunderten war ich auch noch ein Mensch..“ sagte Jean trocken. „Vertraut mir oder nicht...ich stehe zu meinem Wort. Und wenn ihr mich nicht mehr herauslasst, dann solltet ihr euch warm anziehen.. ich kann ein schrecklicher Gast sein, wenn ich genötigt werde. Und mein hartes Argument.....nun ich denke, wenn ich an euch herunterlange, werde ich etwas ähnlich hartes finden.“
"Mhm.. ich denke unsere Argumente.. geben sich nichts... vielleicht sollten wir der Diskussion etwas den Druck nehmen.. was meint ihr? Auch wenn ich immer noch nicht glücklich über meine Stellung die ich in diesem Disput einnehmen soll bin." merkte er noch einmal an, als wolle er dass es jemand zu den Akten nehmen würde das es im nicht gefiel bestiegen zu werden.
„Soll ich euch ein Schriftstück geben? Wir könnten auch eine kerbe in den Bettpfosten machen....rechts wenn ich oben bin und links, wenn ihr es seid. Dann können wir das ausgleichen. .was meint ihr? Und keiner wird übervorteilt.“ Jean sah Anatol an und strich über dessen Brust, reizte die Brustwarzen.
Ohne ein weiteres Wort kratzte der Rothaarige eine Kerbe auf seine Seite, dabei nahm er die Augen nicht von Jean, "in ein paar Stunden steht es 1 zu 2 bringt eure Markierungen an damit ihr nicht betrügen könnt. Freiwillige Leistungen," er hob neckend die Brauen, "zählen nicht mit." gleichzeitig stieß er ein tiefes Summen aus, ein Geräusch des Wohlbefindens.
„Wo zum Teufel gab es freiwillige Leistungen?“ Jean sah Anatol mit hochgezogener Augenbraue an. „Von freiwillig konnte da wohl keine rede sein...“ grummelte er und schnitzte eine Kerbe an seiner Seite ein.
"Gestern Morgen.... ich kann mich nicht erinnern darum gekämpft zu haben." erklärte der Rothaarige ruhig aber definitiv herausfordernd, gleichzeitig rollte er sich ganz auf den Rücken, brachte seine verletzte Hand neben seinem Kopf in Sicherheit und malte mit den Fingern der anderen Kleine Kreise auf die von Jean die mehr oder weniger still auf seiner Brust lag.
„Dafür den Abend zuvor.....und außerdem stecktet ihr in mir, bevor ich überhaupt reagieren konnte. Das es mir gefallen hat streite ich nicht ab.....aber die Nacht davor war nicht freiwillig, darauf bestehe ich.“ Jean sah Anatol herausfordernd an.
"Nun dafür ist die eine Kerbe..." der Rothaarige gab sich umgänglich und machte keinerlei Anstalten das abzustreiten, dabei nahm der die Hand des Schwarzhaarigen in seine betrachtete sie versonnen und führte sie zu seinen Lippen um die Fingerknöchel zu küssen und dann mit seiner Zunge nachzufahren. "Ihr habt schöne Hände..." erklärte er sanft. "Lasst uns weiter streiten wenn es 2 zu 2 steht... es ist mir gerade zu behaglich..." er entließ Jeans Hand wieder.
„Ich habe nicht vor zu streiten, ich wollte nur Tatsachen feststellen..“ Jean lächelte und gab sich versöhnlich. „Findet ihr? Vielen Dank...“ meinte er dann etwas verlegen zu dem Kompliment. „Ihr habt dafür wunderschöne Haare....“ Der Franzose fuhr mit den Fingern durch Anatols rote Pracht, strich dann erneut mit den Fingerspitzen über dessen Brust.
"Eure Haare sind ebenfalls wunderschön..." Anatol angelte weder nach einer schwarzen Locke und spielte damit, es fühlte sich an als würde Seide zwischen seinen Fingern gleiten. "Auch hab ihr schönen Augen und einen sehr begehrenswerten Mund, und auch von hinten betrachtet fallen mir gerade nur Vorzüge ein." den letzten Teil seines Kompliments begleitete ein dreckiges kleines Grinsen. Dann schwieg der Rothaarige und ließ einfach nur ruhig seinen Blick auf Jean ruhen, wie ein Kunstkenner der ein Meisterwerk auf sich wirken lässt. "Hat der Delinquent noch einen letzten Wunsch, frei?" wollte er dann wissen.
„So betrachtet seid ihr auch mehr als ansehnlich, Monsieur..“ Jean ließ seinen Blick über den Körper neben sich wandern und sah Anatol abschließend wieder in die Augen. Als dieser sprach, seufzte der Schwarzhaarige. „Ich will euch vögeln...ich verspüre nicht den Wunsch, euch umzubringen..“ bemerkte er trocken. „Was für einen Wunsch habt ihr denn?“
Entgegen seines eigentlichen Vorhabens musste der Rothaarige dann doch schmunzeln, "Schade ich dachte ihr würdet auf dieses Spielchen eingehen, dann hätte ich mir einbilden können ich hätte keine andere Wahl gehabt als euch gewähren zu lassen." Schulter zuckende wischte er das beiseite, es war alles mögliches aber nicht wirklich wichtig. "Passt bitte auf meine Hand auf, er winkte mit den drei Finger die er an der Linken noch hatte. "Der Knochen will nachwachsen und es fühlt sich an als würde jemand heiße Drähte von Ellenbogen bis zu den Fingerspitzen stechen.. ich bitte nicht um Schonung," jetzt grinste er schon wieder fröhlich, "sondern nur um etwas Vorsicht."
„Ich werde eure Hand nicht berühren....das was ich will, geht ohne Zuhilfenahme eurer Hände auch sehr gut. Nur wenn ihr euch festkrallen müsst, dann tut mir den Gefallen und benutzt die andere.....“ Jean schmunzelte und widmete sich nun Anatols Härte, die er mit den Fingern aufreizend rieb.
Das schien Anatol vollauf zu genügen und er schlug demonstrativ die Decke beiseite, so das sie nun nichts mehr verhüllte, seine Lider fielen auf Halbmast und die fast farblosen Augen dahinter bekamen einen leicht entrückten Ausdruck während er sich gegen die Matratze entspannte und mit einem kehligen Schnurren die Finger an seinem besten Stück quittierte. Er machte den Eindruck einer Katze die sich streicheln und verwöhnen ließ von der man aber ganz genau wusste früher oder später würde man gekratzt. Ein leichtes Lächeln, wie über einen Witz den nur er kannte spielte um seine vollen Lippen und seine Finger waren immer noch in den Locken des Schwarzhaarigen vergraben.
Jean genoss es, den Rothaarigen so zu sehen, war er doch quasi in seiner Hand. Er strich über die Hoden, fuhr mit einem Finger de Spalte entlang und widmete sich der Rosette, massierte sie und zog seine Finger dann wieder zurück, um sich zu präparieren...Öl war ja genug da und auf eine trockene Angelegenheit hatte der Schwarzhaarige keine Lust, dazu war er zu heikel. Schließlich drängte er sich zwischen Anatols Beine, inzwischen war er zu scharf für Spielereien und schob sich in die heiße Enge.
Das kehlige Schnurren hielt an, immer einmal unterbrochen von einem wohligen Seufzen oder kleinen Stöhnen, alles in allem zufriedene, ermutigende Geräusche. Anatol hatte sich gut im Griff, gestattete sich freizügig zu genießen und empfand es als mehr als angenehm sich von den gleichen Händen verwöhnen zu lassen die ihn gestern noch in Streifen schneiden wollten, seine Eckzähne blitzten immer einmal wieder hinter seinen Lippen auf während er sich offensichtlich zufrieden und entspannt in den Lacken räkelte.
Doch das änderte sich schlagartig, nach dem Keuchen - der ersten Reaktion als er Jean pochende härte spürte die in seinen Leib vordrang, kam ein Knurren aus seiner Brust wie von einem wütenden Hund, und seine entspannt geschlossenen Augen glommen hell zwischen den Wimpern. Die verletzte Hand ruhte nach wie vor die andere krallte in den unteren Rücken des Schwarzhaarigen, scheinbar unentschlossen ob sie ihn dort halten wollte wo er war oder ihm die Wirbelsäule herausreißen.
Jean sah Anatol an, seine Augen funkelten. „Denk nicht mal dran..“ knurrte er leise, als er begann sich zu bewegen. „Ich bin dran...und ihr werdet es mir nicht verderben.....“ Er krallte seine Finger in die Schultern des Rothaarigen und hielt ihn unten. „und wenn ihr mir die Haut in Streifen vom Leib zieht.....“ Er stieß zu, zog sich wieder zurück und stieß erneut zu.
Eine Antwort lag dem Rothaarigen schnell auf der Zunge doch aus ihr wurde nichts, denn kaum das er den Mund aufmachte kam nur gedämpftes Keuchen hervor, mit jedem von Jeans Stößen. Anatol grollte weiter, was zu einer sehr seltsamen Kombination von Geräuschen führte, und auf Raubtiere bei der Paarung schließen ließ - was auf zutreffend war. Sein Krallen gruben sich tief in die Muskeln auf dem Rücken des anderen die bei jeder dessen Bewegungen spielten. In so einer Situation Widerstand zu leisten war gar nicht so einfach, zu mal sein Körper ihm signalisierte daß das Spaß machte und zwar keinen geringen auch wenn der Takt des Franzosen hart war so war er doch äußerst zielsicher und sein flacher bauch rieb über den nach Aufmerksamkeit gierenden Schwanz des Rothaarigen, er sperrte sich machte sich steif und versuchte den Eindringling in seinem Inneren zu zerquetschen, was allerdings nur dazu führte dass er ihn noch deutlicher spürte.
Jean wandte seine ganze Kraft auf, um Anatol ruhig zu halten, er kam sich beinahe vor, als hätte er ein wildes Tier unter sich, wobei der vergleich ganz sicher zutreffend war. Auch Jean war nicht mit wenig Temperament gesegnet und so schrie er auf, als Anatol seine Muskeln spielen ließ und ihn immer wieder einkerkerte.....was einen ungeheuren reiz auf seinen Schwanz ausübte und ihn noch geiler machte, als er ohne hin schon war. Nach ein paar heftigen Stößen senkte er seinen Kopf auf die Schulter des Rothaarigen und biss ihn in die Halsbeuge, während er sich ergoss...sein Körper zuckte und der Geschmack des mit Lust durchtränkten Blutes war unglaublich.
Jean so zu sehen war ein ästhetischer Genuss für den Anatol ohne mit der Wimper zu zucken gemordet hätte, allerdings hätte er auch gemordet dafür um ihn von sich herunter zu bekommen, und zwar eben jenen dessen Anblick er so bewunderte. Nicht das dahinter irgendeine Art von Logik steckte, Anatols Blut war ja auch schon lange nicht mehr in seinem Gehirn. er befand sich in einem äußerst irrationalen Rausch aus Lust, der Ablehnung gegenüber der art und Weise wie diese in ihm erzeugt wurde und der Wut darüber das es trotzdem so willenlos geil war von Jean gevögelt zu werden wobei er es ihm wirklich nicht gerade leicht machte und dieser sich offensichtlich ziemlich anstrengen musste, daraus braute sich ein Strudel zusammen der ihn immer weiter fortriss und als sich noch ein stechender Schmerz
dazugesellte wurde er von der Naturgewalt einfach hinfort gespült, während er fühlte wie die ganze Welt sich auf seinen Unterleib reduzierte und der Franzose sich heiß in ihn ergoss, explodierte er selbst und befleckte dessen Bauch.
Einige Sekunden lang geschah gar nichts, er hörte noch den Nachhall eines animalischen Geräuschs... wahrscheinlich von ihm selbst ausgestoßen, der Rothaarige lang einfach nur da und atmete, löste seine Hand aus dem Rücken des anderen und sah diesen an, nur um ihm in der nächsten Sekund die Faust gegens Kinn zurammen und ihn knurrend von sich weg zustoßen. "Runter von mir...!" fauchend wischte er sich mit einem Zipfel der Decke sauber, seine Wut verrauchte nun sehr schnell und er rollte sich auf die Seite, streichelte mit den Fingerspitzen über die weiße Schulter Jeans.. seine Augen waren nun wieder völlig friedlich und er war sehr entspannt, so wie normale Leute eben nach dem Akt waren.
Jean wusste nicht, wie ihm geschah, in einem Moment war er noch im Himmel und im anderen schon unsanft wieder draußen, er fauchte und schlug die krallen in Anatols Fleisch, als er von diesem herunter gestoßen wurde. Der Franzose drehte sich auf die Seite und hätte die streichelnden Hand am liebsten weggestoßen, aber nach einem Blick auf den Rothaarigen, der wieder friedlich zu sein schien, unterließ er es. „Ihr habt ein echtes Dominanzproblem..“ stellte Jean dann fest.
Der Rothaarige brummte nur zur Antwort, sah missbilligend auf die Kratzer an seiner Brust und machte sich dann lang um eine weitere Kerbe auf Jeans Seite des Betts zu kratzen, danach streichelte er ihn umgehend weiter. "Ich werde euch das nächste mal daran erinnern..." meinte er nur und seufzten, rückte etwas näher an den Schwarzhaarigen heran und zog seine schmerzende Hand schützend an seinen Körper. Zufrieden seufzend schloss er die Augen und schnurrte leise vor sich hin wie eine satte Katze auf ihrem Lieblingsplätzchen.
"Vielleicht sollten wir baden gehen..." meinte Anatol dann, wir stinken erbärmlich... und das Bettzeug ist auch nicht besser."
„Könnt ihr gern....ich geb das auch zu......“ Jean schmunzelte. „Ich lass mich nicht gern beherrschen, wer tut das schon. Aber wenn es sich ausgleicht, lass ich mich auch mal vögeln....“ Er zuckte die Schultern. „Kann ganz geil sein, wenn derjenige sein Handwerk versteht.“ Der Schwarzhaarige räkelte sich auf den Bettzeug und nickte. „Baden halte ich für eine gute Idee.....und derweil kann die Dienerschaft aufräumen. Und ich glaube, ich muss mich auch wieder mal bei meiner Tante sehen lassen.....“
"Lasst euch überraschen..." Anatol lächelte ihn an und beugte sich etwas herüber um sich einen kleinen Kuss zu stehlen, die Geste hatte etwas völlig unschuldiges, wie 'verliebte' Kinder, nur dass er nicht rot wurde dabei. Widerstrebend richtete er sich auf und schüttelte seine Mähne aus dem Gesicht, legte sich ein Kissen über den Schoß und klingelte nach einem Diener um ihn zu beauftragen ihnen das Badezimmer vorzubereiten und in ihrer Abwesenheit das Zimmer wieder her zurichten. "Oh ja... eure Tante," seufzend ließ er sich wieder zurück ins Bett kippen. Er hatte versucht diese Schachereien und manipulativen Intrigen zu verdrängen, aber jetzt kamen sie wieder hoch.
„Ach, sie ist harmlos. Und wenn sie uns nicht vorgestellt hätte würdet ihr jetzt mit jemand anderem im Bett liegen und euch unter Umständen furchtbar langweilen..“ sagte Jean und streckte sich, ihn beeindruckte es gar nicht, das der Diener hereinkam, er blieb in seiner Nacktheit liegen. Sollten sie doch glotzen.
"So, so... ist sie das..." zynisch hob er Rothaarige die Brauen und seufzte noch einmal, doch er find sich und seine Stimmung schlug wieder um. "Ihr habt recht.. wenigstens langweile ich mich nicht." er grinste und sah Jean unverhohlen an. "Ihr seid wirklich ein Prachtexemplar..." komplimentierte er, seine Augen blieben an Jeans Männlichkeit hängen und er bedachte das gute Stück mit einem Blick als hätte er noch eine Rechnung damit offen, dann schüttelte er schmunzelnd den Kopf über sich selbst.
aus dem Nebenraum, in dem sich das Bad befand hörte man es Gluggern und der Geruch von Seife und Badeölen schlich langsam herein. "Lasst uns baden gehen." meinte er schließlich und schwang sich aus dem Bett, verzog kurz das Gesicht als er stand und tappte dann in Richtung Bad.
„Ich weiß...“ kommentierte Jean Anatols Kompliment lässig und setzte sich auf, sah dem Rothaarigen nach, der sich anschickte, ins bad zu gehen. „Und ihr habt einen verdammt geilen Hintern...“ fügte er an und schwang die Beine aus dem bett, um ihm zu folgen. Das bad dampfte.....bzw. das Wasser in der Wanne und der Franzose schnupperte...Vanille, so wie er es gern mochte. Ohne weiteres, stieg er in die Wanne und seufzte, als das heiße Wasser seine Haut berührte, sich wohlig aufheizte.
"Der Eindruck dass ihr dieser Meinung seid hat sich mir vor kurzen auch schon aufgedrängt." kommentierte der Rothaarige trocken, während er an den verschiedenen Seifen schnupperte, sich für eine Entschied und dann ebenfalls in das dampfende Wasser stieg, es war so heiß dass es fast schmerzhaft war aber es schmolz jede Verspannung aus seinem Körper, so schnell und gründlich das er keuchte als er gegen den Rand sank, über den er auch die verkrüppelte Hand legte. nachwachsende Knochen waren ein unbeschreiblicher Segen, aber es hatte einen gewissen Preis.
Nach einer weile des gedankenlosen Einweichens angelte er nach einem Bein des Schwarzhaarigen legte den Fußknöchel auf seinem Knie ab und spielte versonnen mit dessen Zehen, schob seine Finger zwischen diese, und malte Linien auf die Fußsohle.
„Ich mag schöne Dinge. Wenn ich etwas schönes sehe, will ich es unbedingt haben, egal um welchen preis...“ Jean schloss die Augen und legte den Kopf auf den Rand, nachdem er ein kleines Tuch als Stütze untergelegt hatte. Er seufzte leise, die Berührung an seinem Fuß war angenehm und er litt nicht unter dem Makel, kitzlig zu sein.....zumindest nicht an dieser Stelle. „Was hat euch bewogen, hierher zu kommen?“ fragte Jean nach einer Weile spontan und sah Anatol an.
"Hmmm... mehrererlei Gründe..." Anatol wollte eigentlich nicht darüber reden, und so verlegte er sich darauf Jeans Fuß eine Massage zukommen zu lassen. Er hatte gehört dass die Chinesen glaubten wenn man den Fuß massiere so massiere man gleichzeitig den ganzen Körper, vielleicht würde er ja Jeans Schwanz auf dessen Fuß finden...
Jean aber ließ sich nicht übertölpeln. „Ihr wollt also nicht darüber reden......eine unglückliche Liebe? Oder ist jemand hinter euch her?“ der Franzose sah Anatol ruhig an, wenn er reden wollte gut, wenn nicht, würde er es auch akzeptieren müssen. „Ich will nur wissen, was mich erwartet, wenn ich euch in euer Land folge...“
"Beides..." der Rothaarige winkte ab, "aber das ist nicht meine Sorge..." er zog Jeans Fuß etwas näher küsste jeden einzelnen Zeh ehe er dazu überging den Fußrücken zu streicheln. "Eure Tante," sagte er und machte gleich darauf eine Pause die betonte das er seine Einschätzung dieser Person für richtig hielt, "sie hat euch mir angeboten wenn ich sie unterstütze in einigen Angelegenheiten, jetzt habe ich euch und ihr kommt mit in den wilden Osten aber ich nehme euch nicht mit weil ich auf ihren Handel einsteigen will sondern weil das ein Handel mit euch war, von außen sieht das allerdings genauso aus, was heißt das ich wohl auf ihre Bedingungen eingehen muss, oder zumindest stark entgegen kommen um nicht meinen Ruf zu verlieren und als Wortbrecher da zu stehen." erläuterte er was ihn bedrückte und das so offen das es ihn schon fast erschreckte.
„So hat sie das?“ Jean hob belustigt die Augenbrauen, das sah Lucretia ähnlich, aber wenn er nicht gewollt hatte, dann wäre sie mit leeren Händen dagestanden und das wusste sie auch. Sie konnte ihren Neffen gut genug einschätzen um zu wissen, was ihm gefiel. „Nun, seid versichtert, ich wusste nichts davon. .und ich habe mich nicht angeboten, um ihr einen Gefallen zu tun. Lasst sie doch in dem Glauben, was schadet es schon? Wir beide wissen, was wirklich Sache ist und das sollte doch genügen.“
"Nun... ich möchte aber vielleicht nicht unbedingt gemeinsame Sache mit eurer Tante machen..." gab der Rothaarige zu bedenken, er hatte selbst genug um die Ohren er verspürte wenig Drang sich auch noch um ihre Angelegenheiten zu kümmern. "So...." er hob die Brauen, "was ist denn wirklich Sache?" es interessierte ihn wirklich brennend was der Schwarzhaarige so dachte.
„Dann sagt ihr das........ich kann bestätigen, das ich aus freien Stücken mitgehe und der Vorschlag von mir gekommen ist...ohne irgendwelche Hintergedanken.“ Jean schöpfte sich mit einer Hand wasser über seine Brust und schnurrte genießend.
„Sache ist, das wir uns beide verdammt anziehen.....Sex miteinander haben und uns prügeln. Und mit euch hab ich keine Langeweile....das ist der springende Punkt.“
"Ich weiß nicht ob ich das vor meinem Ruf verantworten kann..." seufzte Anatol und rutschte näher an Jean heran, machte offensichtlich das er Aufmerksamkeit wollte. "Nein Langeweile habe ich wirklich keine und ich überlege schon wie ich euch das nächste mal gut unterhalten kann..." schon wieder lenkte er ab.
„Was ist eure Problem? Nur die Sorge, das ihr als Wortbrecher dastehen könntet?“ fragte Jean und ließ seine Zehen Anatols Innenschenkel entlang streichen. Er suchte dessen Blick und lächelte leicht. „Ist es euch lästig, das ich zugesagt habe, euch zu begleiten?“
"Mein Problem ist das ich euch mitnehmen will... und das ich es mir nicht leisten kann als Wortbrecher da zu stehen..." er seufzte abermals und begann dann aber bald leise zu schnurren, sein Kopf ruhte an Jeans Schulter und er war kurz davor einzuschlafen. "sagt an..." murmelte er schließlich, "Gibt es etwas das ihr nicht mögt... im Bett meine ich? Und ich rede nicht von solchen Dingen wie es mit Tieren zu treiben..." wollte er schließlich wissen. dabei wanderte seine Hand über den flachen Bauch seines ... seines was eigentlich? er suchte dessen Nabel und begann diesen erst zu kitzeln und zu berühren als wollte er ihn fingern.
„Müsst ihr doch auch nicht...“ sagte Jean leise und strich weiter mit den Zehen über Anatols Innenschenkel. „Ihr nehmt mich mit und seid gegenüber meiner Tante im Wort....wie es zustande kam ist doch völlig unerheblich.“ Er seufzte leise und schloss die Augen, überlegte kurz und öffnete sie dann wieder, als der Rothaarige sprach. „Nicht mögen? Fällt mir auf Anhieb nichts ein.....ich mag es nur nicht, immer unten zu liegen....ansonsten probiere ich gern alles mögliche aus.“
Anatol beschloss jetzt endgültig das Thema ruhen zu lassen.. es würde ohne hin noch einige Zeit vergehen bis zu seiner Abreise... und da würde sich dann schon noch zeigen was geschah und was nicht. Es wäre sicher nicht zu schwer der Schwarzhaarigen zu vergraulen oder einfach so zu verschwinden. "das freut mich zu hören.... dann kann ich euch ja vielleicht überraschen... doch seid beruhigt, ich werde damit warten bis ich auch wieder beide Hände habe um euch fest zu halten... bis dahin können wir noch einige Kerben machen..." er schnurrte immer noch angelte aber mittlerweile nach seiner Seife und begann sich zu waschen.
„Na das will ich doch schwer annehmen...“ sagte Jean und sah Anatol an. „Ich hab keine Lust, enthaltsam zu leben. Wenn ich schon ewig lebe, dann will ich auch was davon haben..“ Er rutschte kurz etwas nach unten, um seine Haare einzuweichen und kam dann wieder hoch, betrachtete den anderen beim Waschen. „Festhalten wollt ihr mich also.....sehr interessant...“ schnurrte er dann und griff sich ebenfalls ein Stück Seife, um sich abzuschrubben.“
"Das freut mich dann doch zuhören.. und seid euch versichert.. ich werde euch nicht festhalten weil ich euch weh tun werde..." nun setzte er ebenfalls an sein Haar zu waschen >doch das ging ziemlich schlecht nur mit einer Hand. Fluchend wurde er dann doch fertig, das Wasser wurde langsam kühler und er verließ die Wanne packte den Franzosen grob an den Haaren um seinen Kopf nach hinten zuziehen nur um dann sanft sein Gesicht z streicheln und ihn zärtlich zu küssen. Nun ging er zurück in das Zimmer das wieder aussah und vor allem roch wie neu und bediente sich ungefragt und unverschämt an den Kleidern des Schwarzhaarigen, lieh sich ein weißes Rüschenhemd und eine nachtblaue Hose.
Jean knurrte nur, erwiderte dann aber den Kuss, mittlerweile hatte er sich an die Art Anatols gewöhnt und zimperlich war er so oder so nicht. Nachdem dieser die Wanne verlassen hatte, erhob sich auch der Franzose, stieg heraus und trocknete sich erst einmal genüsslich ab, bevor er nackt und ungeniert zurück ins Zimmer trat und den Rumänen betrachtete. „Steht euch gut, meine Kleidung..“ bemerkte er trocken und zog sich dann selbst an. Seine Hose allerdings war dunkelrot und sein Hemd weiß.
"Danke..." umständlich schloss der Rothaarige die Manschetten, er setzte sich dabei aufs frisch bezogene Bett und sah dem Schwarzhaarigen zu wie dieser sich einkleidete. "Sieh an sieh an.. da kleiden wir uns schon passend zu unserer Begleitung.. eure Hose schmeichelt meinem Haar und die meine euren Augen..."
„ich mag die Farbe....sie ist wie Blut......dunkel und beruhigend..“ Jeans Augen funkelten, als er Anatol betrachtete. „Und eure Haare sind wie Feuer.....“ der Franzose strich sich seine feuchten Haare nach hinten und sah Anatol auffordernd an „Ich habe Hunger,...und wie sieht es mit euch aus? Begleitet ihr mich nach unten.. in die Höhle der Löwin?“
"Wenn ihr mir noch Rock und Weste leid, begleite ich euch gerne, wir sollten uns zur Abwechslung einmal wieder gesellschaftsfähig der Gesellschaft präsentieren.... und äh... einen Kamm, bräuchte ich auch noch." vor dem Spiegel zupfte er die Rüschen an seinem Kragen zurecht und sprach dann zu Jeans Spiegelbild weiter, 2was möchtet ihr noch tun und sehen in Paris... denn wenn ich euch in die Wildnis entführe wird nichts mehr was hier als hohe Kultur angesehen wird da sein..."
„Bitte bedient euch....ihr wart vorhin auch nicht so erschrocken...“ Jean öffnete seinen Schrank erneut und trat dann zu seinem Waschtisch, reichte Anatol einen Kamm. „Was ich in Paris sehen will? Theater...und Oper..“ meinte er kurz und bündig.
"Danke..." Anatol setzte sich wieder aufs Bett und versuchte seine eigenwilligen Locken zu bändigen. "Dann solltet ihr überall hingehen wo es euch verlangt, exzessiv... denn derartige Unterhaltung kann ich euch nicht bieten." Als sein Haar einigermaßen kultiviert war, wandte er sich wieder dem Kleiderschrank des Franzosen zu, entschied sich für eine schwarze Weste und einen Rock von der gleichen Farbe wie die Hosen. Schließlich betrachtete er sich abermals prüfend im Spiegel.
„Ich hoffe ihr sorgt für meine Unterhaltung...ich glaube, dann brauch ich nichts anderes mehr..“ Jean lachte leise und band sein Haar im Nacken mit einem Seidenband zusammen. „Wollt ihr mich nach Paris begleiten? Zu zweit machen manche Dinge einfach viel mehr Spaß.“
"Ich hätte mich beschwert wenn ihr mich nicht mitgenommen hättet." außerdem, was wollte ihr denn in Oper und Theater ohne charmante Begleitung. Anatol bot dem Schwarzhaarigen galant seinen Arm an, "Wollt ihr mich herunter begleiten?"
Jean griff sich noch einen Gehrock in der gleichen Farbe wie seine Hose und zog ihn über. Dann nahm er Anatols Arm. „Sehr gern.....und seid versichert, das ich auf keinem Fall ohne charmante Begleitung eurerseits in die Oper gehen werde.“ Der schwarzhaarige Vampir grinste und verbeugte sich leicht. „Lasst uns gehen...“
"Dann sind wir uns einig." ein fröhliches Lausejungengrinsen kroch auf die Lippen des rothaarigen als er so seinen Fang wieder herunter in den Salon, brachte, sie zogen mehr als nur einen Blick auf, teils Verwunderung, teils Amüsement, teils Neid und auch Ablehnung von einer Intensität die schon fast an Hass grenzte. Der Rothaarige roch frisches Menschenblut und sah unverhohlen einem Pagen hinter her.
Jean machte sich nichts aus den Emotionen der anderen, die tangierten ihn nicht. Sollten sie doch vor neid platzen...was und mit wem er seine Stunden verbrachte, war allein seine Sache und er den anderen Vampiren sicherlich keine Rechenschaft schuldig. ER wahrte die Höflichkeit und Manieren...und das musste reichen im Umgang mit seines gleichen. Der Magen des Franzosen meldetet sich, gleichzeitig erwachte auch die Gier in ihm und ließ ihn mehr und mehr wie ein Raubtier agieren....er brauchte dringend Blut. „ich hoffe Lucretia hat für genug Nahrung gesorgt.....ansonsten wird es leicht ungemütlich..“ meinte er leise zu Anatol.
"Knapp die Hälfte hier sind Menschlein..." schnurrte der Rothaarige, "und ich wette sie wurden eingeladen weil sie so schön und frisch sind und weil man ihre Unschuld bis in den Himmel riechen kann... die anderen sind Geschäftsleute würde ich sagen." oh ja auch er hatte Hunger und dieser Jüngling mit dem flachsfarben Haar, kaum dem Knabenalter entsprungen, war äußerst reizvoll.
Lucretia hatte einmal mehr ihre Sommergesellschaft von einem hohen Balkon aus betrachtet, ob sich Jean und der Wilde aus dem Osten wohl schon gegenseitig verzehrt hatten? Nein.. da kamen sie ja.. und so wie sie daherkamen sahen sie aus als stünde ihr Geschäft, der Rothaarige trug Kleider ihres Großneffen. Elegant trippelte sie die Treppe herunter, so schnell und so leichtfüßig dass es aussah als ob sie flöge. "Ah.. da bist du ja mein Prinz," flötete sie und zwinkerte anzüglich, "ich habe dich schon lange nicht mehr gesehen." sie hängte sich nun bei ihm ein und schenkte ihm ihr schönstes, ich-will-jedes-schmutzige-Detail-erfahren-Lächeln.
„Liebste Tante....“ Jean strahlte und warf Anatol nur einen Blick zu, er musste sich jetzt erst einmal um sie kümmern und ihre Neugierde befriedigen...desgleichen seinen Hunger, denn sonst konnte er auf Dauer für nichts mehr garantieren. Während er den neugierigen Fragen Lucretias lauschte und geduldig Antwort gab, sah er sich im Saal um......um sich ein Opfer auszugucken. „Lucretia....was hast du als Diner geplant?“ fragte er dann direkt.
Ausführlich ließ sich die Vampirin jedes kleine Detail von ihrem Großneffen erklären bis auch endlich ihre immense Neugierde gestillt war. "Was möchtest du denn haben?" erkundigte sie sich und tätschelte ihm die Hand. Ich kann einen Blutdiener rufen, ich kann dir Blut in einer Karaffe kredenzen lassen, du kannst über die menschlichen Gäste herfallen.. wie es dir beliebt."
Anatol hatte dem Schwarzhaarigen hinterher gesehen und war dann erst einmal schulterzuckend wie bestellt und nicht abgeholt dagestanden. Aber nicht lange, kaum war Jean weg näherte er sich dem neusten Objekt seiner Begierde, sein verführerischstes Lächeln auf den Lippen. Der Junge war so überrannt und überfordert das er gar nicht wusste wie ihm geschah bis er sich plötzlich in Anatols Bett befand und schreiend und stöhnend seine Unschuld verlor und einen Teil seines Blutes noch dazu.
Erst als der Knabe - Anatol hatte nicht nach seinem Namen gefragt, ermattet in die Laken sank, der Ohnmacht nahe, der Rothaarige hatte es solange mit ihm getrieben bis er selbst nicht mehr konnte, fiel diesem auf warum er den Jungen unbedingt gewollt hatte, nicht wegen seiner zarten Schönheit oder seiner Unschuld sondern wegen den leuchtend türkischen Augen. "Schlaf dich aus.. schnurrte er und leckte sich die Lippen, küsste die blasse Stirn und deckte ihn sorgsam zu, eher er aufstand sich wusch und wieder anzog.
Jean rümpfte die Nase, Blut in einer Karaffe, wie langweilig. Er war ein Vampir...und die Gier verlangte, das er jagte.. im Moment so oder so, da seine Beherrschung mehr und mehr sank....und einer erschreckenden Wildheit Platz machte, der eines hungrigen Wolfes gleich. Er schaute sich ein Opfer aus, ein weibliches....Damen waren noch sehr viel leichter zu beeindrucken und mit ihnen ließ es sich so schön spielen...zumal Jean so oder so kaum Interesse an ihnen hatte. Anatol kreuzte sein Blickfeld....und mit ihm ein junger Mann, fast ein Knabe noch. Jean knurrte leise, darum würde er sich später kümmern.....jetzt aber war die Frau wichtig...und sein Hunger der gestillt werden musste. Also verschwand er nach einer Weile mit der Dame in den Garten....spielte ein bisschen und stillte seinen Hunger an ihr...und zwar so exzessiv, das sie tot zu Boden sank. Der Franzose fühlte sich gut....zu gut und er beschloss, wieder nach drinnen zu gehen und nach Anatol Ausschau zu halten.
Eben jener hatte gerade seinem Opfer ein deftiges Mahl bringen lassen, das würde er brauchen wenn er wieder aufwachte... nun das und eine Wundcreme und ein Sitzkissen, er schüttelte Grinsend den Kopf /Wie alt war der? 15? 16? allerhöchstens 17? Ich sollte mich schämen!/ natürlich schämte er sich nicht, im Gegenteil er warf einen letzten Blick auf sein Spiegelbild, steckte die verletzte Hand in die Tasche und war auf der Suche nach einem Dessert. So wanderte er durch die Gänge bis er eine Halle fand in der man sich über ein anzügliches Theaterspiel belustigte, eine Persiflage der ihm verhasten Antigone, das war köstlich. er setzte sich auf das Treppengeländer und sah mit baumelnden Beinen zu.
Jean streifte auf der Suche nach Anatol durch die Räume und fand ihn schließlich auf dem Treppengeländer sitzend. „Hier seid ihr....“ meinte er leise, hinter ihm stehend. Der Geruch, der von dem anderen ausging, traf den Schwarzhaarigen wie ein Schlag und er knurrte leise, seine Sinne waren durch das Blut der Frau geschärft und er voll auf der Höhe. Auch wenn Anatol sich gewaschen hatte, was offensichtlich war....er hatte den Jungen nicht nur gebissen, sondern auch gevögelt. „Ich vermisse den Knaben, mit dem ihr verschwunden seid..“ sagte Jean, seine Stimme hatte einen undeutbaren Unterton und der pure Hass blitzte aus seinen Augen. Dieser Typ hatte es gewagt, einen anderen zu vögeln.
Da war er ja wieder. Anatol lächelte zufrieden und wollte sich gerade gegen den Schwarzhaarigen leihen und sich einen Kuss stehlen als er das Knurren vernahm. Was sollte das denn bitte?! "Der ist warm zugedeckt und gut versorgt in meinem Bett und erholt sich." antwortete der Rothaarige wahrheitsgemäß, er war sich keiner Schuld bewusst, als er sich umdrehte um Jean anzusehen, war sein Blick offen und etwas fragend - keinerlei Hinterlist oder Häme war in den hellen Augen.
„So...tut er das...“ Jean hätte Anatol am liebsten in Stücke gerissen, aber das brachte ja nichts...also würde er seine Wut an dem Jungen auslassen. „Na dann...amüsiert euch gut...“ der Franzose holte aus und hieb Anatol auf die Schulter, es sollte freundschaftlich aussehen, diente aber einzig und allein dem Zweck, den andern von Geländer zu schubsen, was auch gelang.
Dann wandte er sich ab, und verließ den Saal.....mal sehen, ob er den Knaben auftreiben konnte und wenn ja....dann.....ein teuflisches grinsen umspielte Jeans Mundwinkel.
Der Raum kippte und ehe Anatol sich versah lag er auf dem Boden, zwischen Stühlen und schreienden Frauen. Ein Gesicht beugte sich über ihn und machte Geräusche. Er brauchte etwas um die Worte zu verstehen, brummelnd setzte er sich etwas auf und schüttelte ruckartig den Kopf um die Mattigkeit zu vertreiben. Da fuhr ihm ein Stechender Schmerz in die Seite, als er an sich herunterblickte entdeckte er das ein Teil einer filigranen Stuhllehne in seiner Flanke steckte, der Stuhl lab zertrümmert unter ihm. Zähnefletschend nahm er sich zusammen ehe er den langen dünnen Splitter vorsichtig und langsam aus seinem Leib zog ehe er keuchend nach Luft schnappte und erst einmal die hand auf die Wunde presste. "Mir geht es gut...." wimmelte er die besorgten Gesichter barsch ab und zog sich am nächstbesten der schaulustigen auf die Beine wo er dann auch erst einmal schwankend stehen blieb.
Da war etwas... etwas sehr wichtiges.
Blinzelnd versuchte er sich zu konzentrieren, was einem Menschen sämtliche Knochen gebrochen hätte hatte ihn nur kurz außer Gefecht gesetzt.
Jean!
Was auch immer der Franzose vor hatte es konnte nichts gutes sein, mehr stürzend als rennend hastete er die Treppen herauf, versuchte sich zu erinnern wo sein Zimmer war und eilte dann dorthin.
Jean kannte sich im Haus seiner Tante aus....und war in Windeseile in Anatols Zimmer, trat an dessen bett und verzog angewidert das Gesicht. Es stank nach Sex....und das machte den Vampir wütend. Wie konnte Anatol es wagen, diesen Knaben zu besitzen, nachdem er ihn gehabt hatte? Das kratzte nun gewaltig am Ego des Schwarzhaarigen...aber man konnte ja Abhilfe schaffen. Der Vampir holte aus und hieb dem Jungen die Krallen ins Fleisch....fügte ihm Wunden bei, die stark bluteten und ließ ihn dann liegen. Sollte er doch verbluten, keiner würde ihn vermissen. Genüsslich leckte Jean sich das Blut von den Fingern, fuhr sich durch die Haare und bedachte den anderen mit einem kalten Blick, bevor er genauso schnell wieder verschwand, wie er gekommen war.
Als der Rothaarige sein Zimmer erreichte konnte er sich schon denken was geschehen war, er hatte das Blut auf der Hälfte des Weges schon gerochen. Der Jüngling lag zerfetzt auf dem Bett, schaumiges Blut blubberte bei jedem abgehackten Atemzug aus dessen Nase und Mund, die schönen intensiven Augen Blickten schmerzvoll und ängstlich in der Finsternis um her, der schmale Leib, krampfte und zuckte, hier kam jede Hilfe zu spät. Anatol war ohne nachzudenken bald bei ihm, zog das sterbende Häuflein Menschen in seine Arme und versenkte die Fänge in dessen Hals, er spürte ein letztes Widerstreben, dann wurde der Körper schlaff als er ihm auch den letzten Tropfen seines Lebenssaftes entzog, das Herz hörte auf zu schlagen und die angestrengte Atmung hörte auf. Der flachsfarbene Schopf rollte leblos in den Nacken als der Rothaarige eine hand von ihm nahm und sich selbst die Pulsadern zu öffnen und dem Jungen von seinem Blut trinken zu lassen. zuerst flossen die tropfen nur in den toten Mund, dann hörte man bald schmatzendes Schlucken und bald fühlte er weiche Lippen an seiner haut. "So ist gut.. schön trinken mein Kleiner..." murmelte der ältere Vampir beruhigend. /Großartig, jetzt hab ich ein Kind am Hals... das hab ich gebraucht.../ grollte er innerlich. Schließlich stoppte er den Blutfluss, das sollte mehr als genügen für den Anfang.
Der neugeschaffene Vampir, stammelte verängstigt und verkrampfte in seiner eintretenden Verwandlung. Kurzerhand schlang ihn Anatol in das blutige Laken, hob ihn auf und trug ihn fort, brachte ihn zu Reesa, erklärte der was vorgefallen war und nahm ihr das Versprechen ab sich um ihn zu kümmern.
Jetzt suchte er Jean, folgte wie ein Hund dessen Geruch.