"Das wird nie passieren, nie!!" Armand hatte sich aufgesetzt und rief ihm das letzte Wort laut hinterher. Dann ließ er sich zurückfallen und berührte mit den Fingerspitzen seine Lippen, das prickelnde Gefühl, das der Kuss bei ihm ausgelöst hatte, noch einmal nachvollziehend. Er seufzte ärgerlich, es hatte sich gut angefühlt, zu gut. Armand schloss die Augen, seine Gedanken liefen im Kreis. Jacques war ein Mann und obwohl er es vor ihm niemals zugeben würde, der Franzose zog ihn auf eine Art und Weise an, die verboten, widernatürlich war. Er wollte von ihm besucht und berührt werden. Auch, wenn er sich dagegen wehrte, es wurde nicht besser....seine Gefühle sprachen eine deutliche Sprache. Mit diesen verwirrenden Gefühlen und Gedanken fiel er schließlich in einen unruhigen Schlummer.

Jacques war auf seinen Hengst gestiegen, den er im Schutze eines Baumes angebunden hatte und machte sich auf den Heimweg. Dort angekommen, übergab er das Tier einem Stallburschen und ging in sein Schlafgemach. Mit einer ungeduldigen Bewegung zog er sein Hemd aus und warf es hinter sich, ließ sich von Jean noch ein Glas Wein bringen, trat ans Fenster und sah hinaus, während er daran nippte. Seine Gedanken drehten sich um Armand und er redete sich ein, das es allein Lust und Begehren war, was ihn dazu veranlasste. Der Engländer schlich sich in den unmöglichsten Situationen in sein Denken...und das war ihm davor noch niemals passiert. Der Marquis seufzte leise und ließ sich auf der Fensterbank nieder. Er hatte es nicht nötig zu stehlen, seine Eltern hatten ihm einiges an Vermögen hinterlassen, die Farbergès waren an Frankreichs Hofe gern gesehene Gäste, aber Jacques konnte den Nervenkitzel und das Gefühl des Triumphes, wenn er etwas einzigartiges erbeutet und in seinem Besitz hatte, einfach nicht aufgeben. Bisher hatte sich das ganze nur auf leblose Gegenstände beschränkt, aber seit er Armand getroffen, dessen Augen gesehen hatte, die die Farbe von Smaragden hatten, fühlte er dasselbe Verlangen.......und er würde nicht aufgeben. Eroberungen zu machen, war ihm noch nie schwergefallen, egal ob Mann oder Frau....sein Aussehen und sein Charme kamen ihm dabei mehr als einmal zugute. Und eine Liebesnacht mit einem Mann war nichts ungewöhnliches, selbst am Hofe des Königs von Frankreich war das gang und gebe...einige Herren hielten sich regelrechte Lustknaben. Aber Armand.... Jacques seufzte, stand auf und stellte das leere Glas auf einen Tisch, zog sich aus und legte sich zu Bett. „Du willst mich......das kann ich sehen und fühlen , Armand... murmelte er leise, als er die Augen schloss. „Du weißt es nur noch nicht......aber ich werde es dir zeigen....mein Wort darauf. Mit diesen Gedanken fiel Jacques in einen tiefen Schlummer, ein Plan war in seinem Gehirn herangereift und ließ ihn lächeln, während er sich in die Decke kuschelte.

Armand erwachte am nächsten Morgen wie gerädert, er rieb sich über die Augen und das erste, was ihm einfiel, war das Grinsen von Jacques, als er über den Balkon verschwunden war. „Verdammt, Armand, du benimmst dich wie ein Idiot........denk doch einfach nicht mehr an diesen Irren.. Entschlossen stand der Earl auf , wusch sich und zog sich an. Er verließ schnellen Schrittes sein Schlafgemach, rief nach Henry und ließ sich von ihm Frühstück und Zeitung bringen. Mit einer Tasse Tee in der Hand vertiefte sich Armand in die Zeitung, las die Vermutung der Schreiberlinge, das sich der Shadow wohl zurückgezogen habe...man konnte von keinem neuen Diebstahl berichten. „Er hat sich nicht zurückgezogen.....er hat nur was anderes gefunden, was seine Aufmerksamkeit fesselt......und das beschäftigt ihn immens... murmelte Armand vor sich hin. „Aber er wird kein Glück haben...an dieser Beute beisst er sich die Zähne aus. Ein kleines arrogantes Grinsen umspielte die Mundwinkel des jungen Earls, er war nicht zu haben.....zumindest nicht für den Franzosen.
Nach dem Frühstück entschloss sich Armand, einen Ritt durch den Hydepark zu machen, er ließ sich Willow satteln und machte sich auf den Weg. Nach einer halben Stunde ertappte er sich dabei, das er sich immer wieder nach einem schwarzen Hengst umsah und als ihm das bewusst wurde, knirschte er mit den Zähnen und hätte sich am liebsten geohrfeigt. Er sollte doch froh sein, das Jacques ihn in Ruhe ließ, aber das war er nicht. In Gedanken redete er sich damit heraus, das er ihn lieber um sich hatte, um ihn beobachten zu können.....sehen zu können was er vorhatte. Allerdings klang diese Erklärung in seinen Ohren ziemlich lahm und er seufzte leise. Warum beschäftigte ihn dieser gutaussehende, unverschämte Typ nur so sehr? Er wusste es nicht.....und er wollte es auch gar nicht wissen.
Nach zwei Stunden war Armand wieder zu Hause, er hatte unterwegs noch mit einigen Leuten geplaudert und von Sir Charles eine Einladung zum Abendessen erhalten. Dankend hatte er angenommen, die Essen bei dem Lord von Asbury waren immer ein Genuss und die Gäste, die er um sich scharte, stets sehr nett und unterhaltsam.
Armand vertrieb sich die Zeit bis zum Abendessen mit seinen Papieren, las etwas und stand dann eine Stunde in seinem Ankleidezimmer, überlegend, wie er sich kleiden sollte. Sein Kammerdiener schmunzelte leicht. „Eure Lordschaft wollen wohl jemanden beeindrucken... Armand fuhr herum und sah den Diener an, hatte den Mund schon geöffnet, schloss ihn dann aber wieder....der Diener war einer seiner engsten Vertrauten und hatte nur auf den Punkt gebracht, was der junge Earl schon selbst wusste. Er betrachtete sich im Spiegel und nickte....die enganliegende schwarze Samthose, das dunkelgrüne Rüschenhemd aus Seide, das genau den Farbton seiner Augen hatte, sowie die knappe schwarze Samtweste standen ihm ausgezeichnet. „Ja, du hast recht, Andrew...... lächelte er mit blitzenden Augen. „jemand soll sich nach mir verzehren.......mit der Gewissheit, mich nie bekommen zu können. Armand drehte sich um, trat an den Tisch und nahm das Kreuz auf, hängte es sich um den Hals, griff nach seinen Reithandschuhen. „Ich werde wohl erst spät zurückkommen......du brauchst nicht auf mich zu warten...ich komm allein zurecht.. nickte er dem Diener zu und verließ das Haus, bestieg seinen Hengst und machte sich auf den Weg zum Haus des Lords of Asbury.
Nach gut einer halben Stunde quer durch den Hydepark stand Armand vor der Tür seinen Gastgebers und versuchte die Unruhe, die sich seiner bemächtigt hatte, zu unterdrücken. Er wusste doch nicht einmal, ob Jacques auch eingeladen worden war, also warum war er so zappelig? Der junge Earl schüttelte über sich selbst den Kopf und sagte sich, das es nur dran lag, das er dem Franzosen mit seiner Aufmachung eins auswischen wollte. So trat er entschlossen ein, als der Butler die Tür öffnete und er gleich darauf von seinem Gastgeber mit einem strahlenden Lächeln begrüßt wurde. „Armand, mein Junge.......du hast dich aber rausgeputzt......wenn deine Mutter sich sehen könnte, sie würde vor Stolz platzen... Der etwas ältere, dickliche Lord umarmte den Kleineren liebevoll, er war ein alter Freund der Familie und betrachtete Armand wie einen Sohn. „Ich muss dich aber leider enttäuschen, mein Lieber......das wird heute Abend eine reine Männerrunde......keine einzige Dame anwesend, die du beeindrucken kannst. Armand lächelte. „Das macht nichts, Sir Charles.......deswegen hab ich mich auch nicht so angezogen... Er folgte seinem Gastgeber ins Kaminzimmer, wo schon mehrere Herren standen, Zigarren rauchten und Whiskeygläser in der Hand hielten. Sie begrüßten Armand lautstark und dieser grinste......er kannte die ganze Gesellschaft, es schien wieder ein lustiger Abend zu werden. Der junge Earl nahm ein Glas Whiskey von Charles entgegen, ließ seinen Blick durch die Runde schweifen und sein Herz setzte einen Schlag aus. Dort hinten, ganz in der Ecke, stand Jacques und unterhielt sich intensiv mit einem jungen blonden Mann....der Schwarzhaarige hatte ihm noch nicht einmal einen Lidschlag seiner Aufmerksamkeit geschenkt.......zu sehr schien ihn der Blonde zu fesseln. Armand konnte das Lächeln sehen, mit welchem der Marquis sein Gegenüber bedachte und irgendwas begann, an ihm zu nagen, stieg in ihm auf und veranlasste ihn, hinüberzugehen. „Guten Abend, Jacques.... sagte er mit einem leisen Ton in der Stimme, der alles andere als freundlich war, als er vor ihm stand.
Jacques hob den Kopf und sah Armand an......er hatte ihn bereits bemerkt, als er das Kaminzimmer betreten hatte, sich aber nichts anmerken lassen. „Oh, guten Abend Armand...ich wusste nicht, das du auch eingeladen bist. Darf ich dir George vorstellen? George, Count of Shirestone..... Armand wandte den Kopf und musterte George: Nicht nötig, wir kennen uns……. Er konnte diesen eingebildeten, dummen Count nicht ausstehen. „Welch unterhaltsame Gesellschaft du dir ausgesucht hast......über was unterhaltet ihr euch denn? Kunst? Musik? Der junge Earl lächelte spöttisch, er wusste genau, das man sich mit George über so etwas nicht unterhalten konnte......den interessierten nur Pferde und er selbst.
Jacques unterdrückte ein amüsiertes Lächeln, Armand konnte ja richtig bissig sein. „Wir unterhalten uns über sein Schloss......George hat mich gerade eingeladen, ihn einmal zu besuchen......um unseren Kontakt zu vertiefen.... Wie unbeabsichtigt ließ er seine Finger über die Brust des Blonden gleiten, was George mit einem breiten Grinsen quittierte.

„Oh, wie interessant... Armands Stimme triefte vor Spott und Ärger, seine Augen folgten Jacques Finger und verzogen sich zu Schlitzen. „Na, dann wünsche ich dir viel Spaß beim vertiefen......wenn du es aushalten kannst, nur über Pferde und George zu reden.....aber man muss ja auch nicht unbedingt reden bei dieser Tätigkeit... Er wandte sich ab, um zurück zu Charles zu gehen.
Jacques grinsen wurde breiter, das sah ja fast so aus, als wäre Armand eifersüchtig.....nichts anderes hatte er bezweckt, als er sich mit George abgegeben hatte. Der Blonde sah sehr gut aus, aber er war dumm......obgleich Jacques zu gern seine Qualitäten im Bett ausgetestet hätte.
Er lächelte dem Blonden zu: „Wart auf mich, ich hol mir nur was zu trinken... und folgte Armand. Als er auf dessen Höhe war, murmelte er leise: „Eifersüchtig? Wen möchtest du denn mit deiner Aufmachung beeindrucken, mon Ange?
Armand wurde rot vor Zorn. „Niemanden.....ich zieh mich ab und an gern schick an......und wie kommst du darauf, dass ich eifersüchtig bin? Ich hätte dir nur einen besseren Geschmack zugetraut.......George mag zwar gut aussehen, aber er ist arrogant...und strohdumm. Außerdem hat er schon alle und jeden im Bett gehabt... flüsterte er und versuchte, seiner Stimme einen unbeteiligten Klang zu geben.
Jacques lachte leise: „Oh, mon Coeur.......je dümmer, desto besser im Bett......wusstest du das nicht? Du musst noch viel lernen. Ich will keine geistreichen Gespräche zwischen den Laken führen......das kann ich auch woanders.
Armand wurde noch roter. „Es ist mir egal, was du willst oder nicht....nimm ihn dir und werde glücklich.....und lass mich in Ruhe. Er straffte seine Schulter und trat zu Charles, begann mit ihm ein unverfängliches Gespräch.
Jacques holte sich etwas zu trinken und grinste breit. Das Spielchen gefiel ihm.....vor allem, wie Armand reagierte. Mit seinem Whiskeyglas ging er zurück zu George und flirtete weiter mit ihm, ließ Armand links liegen.
Dieser unterhielt sich mit Charles und seinem Freund und beobachtete den Franzosen verstohlen aus den Augenwinkeln. Dieses ganze Geflirte widerte ihn an...es machte ihn wütend und er wusste nicht wieso.....er konnte doch froh sein, das er die Aufmerksamkeit des Marquis verloren hatte, nichts anderes hatte er doch gewollt. Aber ausgerechnet dieser Idiot George.....Armand knirschte leicht mit den Zähnen. Welch ein Rückschritt......von ihm zu diesem Bauern.....im Moment, als er es dachte, traf ihn die Erkenntnis wie ein Schlag......er war eifersüchtig. Armand wollte das Objekt der Begierde für den Franzosen sein. Hastig trank er einen großen Schluck aus seinem Glas und hoffte, das ihn das wieder zu Vernunft brachte.
Jacques beobachtete den Braunhaarigen heimlich aus der Ferne und amüsierte sich....er konnte seinen inneren Kampf förmlich spüren. < Du wirst betteln....du wirst betteln, das ich dich berühre......das verspreche ich dir..> dachte er bei sich, als er hörte, wie Charles seine Gäste zum Essen bat. Mit einem Nicken wandte er sich an George. Setzte sich in Bewegung und folgte den Männern in den Speisesaal......sorgte dafür das er einen Platz neben Armand bekam, was dieser mit abweisender Miene zur Kenntnis nahm.

„Was guckst du denn so grimmig, mon Ange? fragte Jacques in französisch und sah Armand liebenswürdig lächelnd an. „Ich habe dir schon mal gesagt, das du mich bitte nicht mit Kosenamen belegen sollst....ich bin weder dein Engel noch sonst was. Und das werde ich auch nie sein, also finde dich damit ab.. Armand erwiderte das Lächeln, damit nicht auffiel, das er dem Franzosen am liebsten den Hals umgedreht hätte. Der Earl sah George an, der sich gegenüber von Jacques gesetzt hatte und unverbindlich lächelte , weil er von der ganzen Unterhaltung nicht einen Ton verstand. „Am besten ist, du nimmst die Einladung von diesem Adonis mit dem Verstand eines Gorillas an....er bekommt ja förmlich Stielaugen, wenn er dich betrachtet. Und ihn kannst du dann mit Kosenamen belegen...am besten mon petit chou........passt wie die Faust aufs Auge. (*Anmerkung....heißt übersetzt in etwa mein kleiner Kohlkopf*) meinte der Blonde sarkastisch. Jacques sah Armand an und begann, schallend zu lachen. „Was hast du nur gegen den guten George, mein Lieber? Eifersüchtig? „Cretin.... knurrte der Earl und wandte sich ab......er hatte die Nase voll. Jacques schmunzelte in sich hinein und begann eine Unterhaltung mit George, beachtete Armand nicht länger. Dieser unterhielt sich mit seinem Tischnachbarn gegenüber und zur Linken, er lachte und gab vor, sich prächtig zu amüsieren. Das Essen wurde aufgetragen, man aß und ließ es sich gut gehen, nach dem Dinner bemerkte Armand, das Jacques verstummt war und etwas unruhig auf seinem Stuhl umherrutschte. Er sah hinüber zu George, dessen Gesicht ein sehr anzügliches Lächeln zierte und ihm ging ein Licht auf. Der Earl holte aus und trat unter dem Tisch heftig gegen Georges Bein, das sich in Regionen befand, wo es nach Meinung von Armand beim Essen nichts zu suchen hatte. Er lächelte unverbindlich und sah zu seiner großen Genugtuung, das George Schmerzestränen in den Augen hatte. Jacques, der die Zuwendungen von George genossen hatte und nun leicht enttäuscht seufzte, wandte sich an Armand. „Was sollte das denn? „Ich liebe Charles wie einen Onkel......und ich empfinde es als Unverschämtheit. Macht was ihr wollt, aber sucht euch einen andern Ort dafür aus...........wundert mich ja, das ihr es nicht gleich auf dem Tisch getrieben habt....... zischte Armand wütend.
Jacques stützte den Kopf auf die Hand und sah Armand interessiert an. „Und? Hätte dir das gefallen? Zusehen zu können, wie sich George unter mir vor lauter Lust windet....meinen Namen stöhnt....hätte dich das angemacht? Wie unbeabsichtigt griff er unter dem Tisch nach dem Oberschenkel des Earls und strich leicht darüber.
Armand wurde feuerrot und schob Jacques Hand energisch zur Seite. „Wie kannst du es wagen... zischte er leise. „Ich hab kein Interesse an Männern......das hab ich dir schon mal gesagt. Muss ich es dir buchstabieren, damit du mir das glaubst? Oder noch besser, mit meiner Degenspitze in deine Haut ritzen, damit du es nie wieder vergisst?
„Sollte das eine Aufforderung zum Duell gewesen sein, mon Ange? Ich bin einer der besten Fechter in Frankreich...ich möchte nicht deine wunderschöne weiße Haut verletzen.... Jacques zog seine Hand zurück und bedachte George mit einem strahlenden Lächeln.
„Ja, genau...... sagte Armand mit Nachdruck. „Ich werde dir zeigen, was ich alles kann......und wer hier wem Muster in die Haut ritzt........morgen früh...im Morgengrauen......Hydepark, oder meinetwegen auch an einem Ort, den du aussuchst. Ich werde dich überall besiegen... saget der Earl mit einem zugebenerweise arroganten Lächeln.
„Du meinst das wirklich ernst, nicht, mon Ange? Jacques sah den Earl wieder an. „Gut, ich werde annehmen.......Zeit ist in Ordnung, Ort bestimme ich......ich werde es dich wissen lassen. Armand nickte und hob den Kopf, als Charles die Herren in den Salon bat, um noch ein oder zwei Glas Whiskey zu trinken. Der Marquis erhob sich und trat zu Charles, entschuldigte sich bei diesem formvollendet und bedauerte sehr, jetzt gehen zu müssen, aber er habe noch einige wichtige Dinge zu erledigen. Als sich kurz danach auch George verabschiedete, konnte sich Armand schon denken, wie die wichtigen Dinge aussahen.......und er knirschte wütend mit den Zähnen.....wütend über sich, weil es ihn ärgerte und weil ihm alle möglichen beunruhigenden Bilder durch den Kopf schossen........und am allermeisten ärgerte sich über den Franzosen. Nach zwei Gläsern Whiskey und einer Stunde später verabschiedete sich auch Armand von Charles und machte sich auf den Heimweg. Zu Hause angekommen, war es bereits spät....die Uhr zeigte eine Viertelstunde vor Mitternacht, als er sich in seinem Zimmer auszog, sich noch ein Glas Whiskey genehmigte und dabei die Flammen im Kamin beobachtete. „Dieser impertinente Franzose... murmelte er leise vor sich hin. Er wird mich noch kennenlernen...
„Werde ich das? Da bin ich aber mal gespannt...... kam es aus der Dunkelheit der Balkontür und Jacques trat heran. Armand zuckte zusammen, als er die Stimme hörte, mit dem Marquis hatte er nicht gerechnet. „Solche Worte aus einem so hübschen Mund... Der Franzose stellte sich neben Armand und musterte ihn aufmerksam. „Was ist? Und vor allem, was suchst du hier? Solltest du dich nicht mit George auf den Laken wälzen? fragte der Earl spitz und trank einen Schluck seines Whiskeys. Jacques grinste, nahm Armand das Glas aus der Hand und trank ebenfalls, bevor er es ihm wieder gab. „Er hat mich gelangweilt....also habe ich ihn liegen lassen und dachte mir, ich könnte dir noch einen Besuch abstatten. „Zu was? Hättest du dich lieber in dessen Arme gekuschelt und geschlafen...du wirst morgen deine ganze Konzentration brauchen können.......damit ich dich nicht gleich in den ersten 5 Minuten auseinandernehme. Armand lächelte sarkastisch. „Oh, keine Sorgen, mon Ange......ich bin bei solchen Dingen sehr konzentriert bei der Sache...egal, was ich vorher gemacht habe. Ich lass mir den Spaß doch nicht verderben, dich in die Schranken zu weisen. Der Marquis lachte leise und strich Armand eine Strähne aus der Stirn, was diesen unwillig zurückzucken ließ. „Fass mich nicht an......hast du George nicht schon genug betatscht? Hat es sich wenigstens gelohnt...hat sich dein Spruch bewahrheitet? platzt der Earl dann heraus und hätte sich im Nachhinein für seine Neugier am liebsten die Zunge abgebissen. Jacques lachte leise und dunkel, und seine Stimme jagte Armand unwillkürlich einen Schauer über den Rücken. „Das willst du also wissen, mon Ange........ob er so gut war, wie ich vermutet hatte.. Er nahm erneut das Glas des Earls und trank es leer, stellte es zurück auf den kleinen Beistelltisch. „George ist eitel und dumm.....aber er war nicht schlecht. Allerdings hätte ich lieber dich meinen Namen stöhnen hören... schnurrte er leise. „Drauf kannst du lange warten... fauchte Armand, dem dieser Eröffnung ungewollter Weise einen Stich in den Magen versetzte. Jacques sah ihn an und lächelte, in seinen Augen blitzte ein kleiner, böser Funke auf. „Lass uns eine Wette machen, mon Ange.......wenn ich dich morgen besiege, wirst du dich mir hingeben...ohne wenn und aber. Und wenn du gewinnst, werde ich dich mit meinen Avancen in Ruhe lassen........vorerst zumindest, denn aufgeben werde ich nicht.
„Und was hab ich davon? Wenn ich gewinne, was zweifellos der Fall sein wird......hab ich ja nichts davon, da du ja nicht für immer aufgeben wirst.
„Tut mir leid, mon Coeur......ich habe mir geschworen, dich zu besitzen.....in deine smaragdfarbenen Augen zu blicken, wenn ich dich liebe...und sie vor Lust funkeln zu sehen. Oder hast du Angst, zu verlieren und willst deshalb nicht wetten? Jacques grinste, als Armand sich hoch aufrichtete.....er hatte ihn an der Ehre gepackt, das konnte er sehen. „Das denkst du...ich habe keine Angst......weil ich gewinnen werde. Ich nehme an... sagte der Earl fest und streckte dem Marquis die Hand hin, die dieser sogleich ergriff und drückte. „Gut.....es gilt. Wettschulden sind Ehrenschulden... Der Franzose ließ Armands Hand los, beugte sich vor und hauchte spontan einen Kuss auf Armands Lippen. „ich werde gewinnen........das lass ich mir nicht entgehen... grinste er und verschwand durch die Balkontür, so leise, wie er gekommen war. Armand sah ihm völlig perplex nach. „Ich gewinne......mich wirst du nie besitzen... rief er ihm nach und warf wütend das Glas gegen den Kamin. „Cretin......ich werde siegen... murmelte der junge Earl leise, bevor er sich zu Bett begab mit der Anordnung, kurz vor Morgengrauen geweckt zu werden. Kurz darauf fiel er in tiefen Schlummer.
Jacques war nach kurzer Zeit in Hochstimmung bei sich zu Hause angekommen und hatte Jean berichtet. „Ich werde siegen, Jean...und dann wird er mir gehören. Ich will ihn haben.......und ich werde ihn bekommen.... lachte der Franzose leise und begab sich in sein Schlafgemach, bemerkte nicht die besorgten Blicke, die sein Diener ihm zuwarf. Für Jean grenzte das Ganze schon an Besessenheit und er fragte sich, was mit seinem Herrn eigentlich loswar...so viel Aufhebens hatte er noch nie wegen einer seiner Liebschaften gemacht.
Jacques ging zu Bett, nicht ohne Jean noch einmal angewiesen zu haben, ihn pünktlich zu wecken...und schlief kurz darauf ein.

Armand wälzte sich eine ganze Zeit lang unruhig auf den Laken, bevor auch er einschlief. Die halbe Nacht wurde er von Träumen geplagt, sah den Franzosen, dessen blaue Augen und Blut, das unaufhörlich aus irgendwelchen Wunden floss. So wurde der Braunhaarige relativ früh wach und fühlte sich dementsprechend. „Ich werde siegen... sagte er sich vor, als er die Beine aus dem Bett schwang und sich kaltes Wasser ins Gesicht klatschte. „Er hat gesagt, er ist kein guter Fechter......er ist besser im Schießen. Sich mit diesen Worten Mut machend , zog sich der junge Earl an und ging nach unten, um zu frühstücken und auf Jacques Aufforderung zu warten.

Jacques hatte prächtig geschlafen und erwachte am frühen Morgen ausgeruht, als Jean ihn weckte. „Morgen, Jean. Bitte überbring dem Earl auf Grapefield meine besten Grüße und sag ihm, das wir uns um, hmm........jetzt ist es sechs.......um acht Uhr treffen, um das Duell auszutragen. Und der Treffpunkt ist.....das kleine Wäldchen hinter der alten, verfallen Kirche im Westend......du bist mein Sekundant, er kann mitbringen, wen er will..... sagte der Marquis mit einem strahlenden Lächeln und erhob sich, um sich zu waschen.

Jean sah ihn an und Jacques stutzte.......dann lächelte er entschuldigend. „Ich wird dir eine Botschaft schreiben........ich vergesse immer wieder, das du ja nicht sprechen kannst. Jean nickte und zuckte die Schultern...ihm machte es nichts aus, stumm zu sein...in Gegenwart eines Stummen gaben sich die Leute ungezwungener, plauderten mehr aus.....wahrscheinlich nahmen sie automatisch an, wer stumm sei, sei auch dumm und taub......und das hatte seinem Herrn schon öfter gute Dienste geleistet. Er erhob sich und deutete an, das er für Frühstück sorgen und dann gehen würde. Jacques nickte und sah ihm nach, dann wusch er sich und zog sich an. Er war blendender Laune.....heute würde er den kleinen Engländer besiegen....und seine Wettschulden einfordern.

Armand saß beim Frühstück und brachte nichts hinunter......trank dafür eine Tasse Tee nach der anderen. Als es klopfte, schrak er zusammen und meinte dann leise: „Herein.. Henry trat ein: „Mylord, draußen ist der Diener von Marquis de Farbergè, er hat eine Nachricht für sie.. Der junge Earl nickte und Jean trat ein, lächelte freundlich und überreichte die Nachricht. Armand las sie und nickte: „Gut...sag deinem Herrn, ich werde pünktlich sein......und ich werde ohne Sekundanten kommen.......ich will ihm ersparen, vor Fremden gedemütigt zu werden... Er lächelte kalt und entließ Jean mit einem Nicken. Als dieser gegangen war, wurde Armand ganz ruhig...die Aufregung legte sich schlagartig, seit er Ort und Zeitpunkt wusste. < Ich werde nicht verlieren......er wird mich nicht dazu bringen, mit ihm zu schlafen...niemals...>

Jacques war mit Jean eine Viertelstunde vor der vereinbarten Zeit am Treffpunkt angekommen und sondierte die Lage.....es war ruhig und die Wahrscheinlichkeit, das sie jemand stören würde, war verschwindend gering......die Leute erzählten sich Spukgeschichten über die verfallene Kirche und das Wäldchen dahinter und mieden den Ort. Der Marquis stieg ab und warf Jean die Zügel seines Hengstes zu, damit dieser die Tier anbinden konnte. Er strich sich durch die Haare und wartete.

Nach 10 Minuten konnte er Hufschlag hören und sah Armand auf die Lichtung zukommen. Der Schwarzhaarige lächelte breit, als er den selbstsicheren Ausdruck im Gesicht des Earls ausmachen konnte.

Armand preschte auf die Lichtung zu, zügelte seinen Hengst so stark, das dieser stieg, um sich gegen den Zug aufzulehnen und sprang dann ab.

„Dramatischer Auftritt, mon ange....hast du zu Hause heimlich geübt? Jacques sah Armand unbeeindruckt entgegen, in seiner Stimme schwang leiser Spott.

Armand schnaubte nur und warf die Zügel Jean zu. „Spotte nur...das wird dir in spätestens 5 Minuten vergangen sein sagte der Braunhaarige und zog seinen Degen. „Also. Zu was sind wir da? Zum Quatschen oder zum Duell? Ohne weiteres Wort ging er in Ausgangsstellung und sah den Franzosen herausfordernd an.

Jacques schmunzelte, zog seinen Degen und begab sich ebenfalls in Ausgangsstellung. „Nun gut, mon ange...fangen wir an. Umso eher können wir deine Niederlage besiegeln...

„Fragt sich nur, wer hier verliert..... knurrte Armand und begann ohne weiteres anzugreifen, setzte seine Hiebe schnell und präzise, trieb den Franzosen rückwärts.

Jacques war zunächst überrascht, mit welchem Elan der Earl angriff, dann breitete sich ein anerkennendes Grinsen auf seinem Gesicht aus. „Nicht schlecht, mon petit......aber das reicht noch lange nicht... Er parierte und begann nun seinerseits, den Engländer zurückzutreiben.

Armand musste anerkennen, das der Franzose doch nicht so schlecht war, wie er vermutet hatte. „Du hast gesagt, du bist ein schlechter Fechter....bei unserer ersten Begegnung........ sagte er empört, während er den Angriff des Franzosen abwehrte, so gut es ging und dagegenhielt, um nicht haltlos zurückgedrängt zu werden.

„Ich bin ein lausiger kleiner Dieb, erinnerst du dich? Und hatte ich vergessen dir zu sagen, das ich außerdem ein fürchterlicher Lügner bin? schmunzelte Jacques und setzte einen Hieb in Richtung Armands Arm, riss ihm dabei das Hemd auf und ritzte die Haut.

Armand zog zischend die Luft ein und parierte, machte einen Ausfallschritt und setzte seinerseits einen Hieb auf Jacques Oberschenkel, versetzte ihm einen Treffer, der gleich darauf zu bluten begann.

„Du bist gut.......aber um mich zu besiegen, musst du mehr aufbieten als diese kleinen Kratzer... Jacques ging erneut zum Angriff über.

So ging das eine Stunde hin und her, keiner der beiden hatte wirklich die Oberhand über den anderen und allmählich machte sich Erschöpfung breit. Jacques trieb Armand ein erneutes Mal zurück, kreuzte die Klingen, bis sie nur noch wenige Zentimeter voneinander getrennt waren. Der Franzose betrachtete den Engländer, sah dessen Gesichtsausdruck und hatte plötzlich eine Eingebung.....er beugte sich rasch vor und küsste Armand auf die Lippen.

Dieser war völlig überrumpelt von der unerwarteten Wendung und passte einen Moment nicht auf.....das nutzte der Schwarzhaarige und hebelte dem Earl den Degen aus der Hand.

Durch den Schwung verlor Armand das Gleichgewicht und landete unsanft auf dem Boden, sah nach oben und fand sich mit Jacques Degenspitze an der Kehle wieder. Er knirschte mit den Zähnen: „Los mach schon....bring mich um.........denn hingeben werde ich mich dir nicht.......das war unfair...

Jacques lachte leise und verstärkte den Druck, ließ sich auf ein Knie nieder, um mit Armand auf gleicher Höhe zu sein. „Große Töne für jemanden, der gerade eine Wette verloren hat... schmunzelte er. „In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt, mon ange....und ich habe gewonnen. Er nahm seinen Degen etwas zurück, so das die Spitze den Hals des Earls mehrere Zenitmeter Spielraum ließ...er wollte ihn schließlich nicht töten, sondern vögeln.

Der Engländer grinste, sah den Schwarzhaarigen an...ließ sich dann behende nach hinten fallen und hebelte den anderen mit einem Ruck von den Beinen. Dann stürzte er sich mit der Geschmeidigkeit einer Katze auf Jacques und nagelte ihn mit seinem gesamten Körpergewicht auf dem Boden fest, drückte sein Knie äußerst unsanft in den Schritt des Franzosen. „Wenn du nicht kastriert werden willst, dann lass mich in Ruhe...es war unfair und ich werde nicht mit dir schlafen........ich habe gewonnen.... Mit einem undeutbaren Funkeln in den Augen beugte sich Armand über den Marquis, ließ ihn nicht aus dem Blickfeld.

„Du hast verloren.......mon ange.... keuchte Jacques, er war nicht gewillt, eine Niederlage einzugestehen. „Und ich werde mit dir schlafen...früher oder später. Zier dich nicht, du kannst mir eh nicht mehr entkommen.....und das weißt du auch ganz genau. Er bäumte sich gegen den Schwarzhaarigen auf und schaffte es, sich mit Schwung mit ihm herumzudrehen, so das er über ihm zu liegen kam. „Und schon siehts wieder anders aus.......mon coeur...

Armand versuchte so gut es ging, sich dem Franzosen entgegen zu setzen......aber er war ihm körperlich unterlegen. So lag er auf dem Rücken, starrte in das verhasste und gleichzeitig so anziehende Gesicht über ihm und knirschte leicht mit den Zähnen. Dann breitete sich ein Grinsen auf seinem Gesicht aus, er hob den Kopf und suchte Jacques Lippen, küsste ihn wild.

Der Franzose war völlig überrascht, ließ Armands Hände los und erwiderte den Kuss. Die Hände des Earls vergruben sich im Jacques Haar, zogen ihn weiter zu sich hinunter, strichen über den Nacken. Schließlich fand sich der Marquis auf dem Rücken wieder.......Armand hatte die Schwäche ausgenutzt und hatte nun wieder die Oberhand.

Armand küsste Jacques wild, erforschte mit der Zunge seine Mundhöhle und erstickte das Kribbeln, das ihn dabei beschlich mit dem Gedanken, das er das ja nur machte, um dem Franzosen eins auszuwischen und wieder Oberhand zu bekommen. Als er sich von ihm löste, sah Armand Jacques mit einem spöttischen Lachen an. „Ich hoffe du hast es genossen......denn es wird das einzige sein, was du freiwillig von mit bekommen wirst. Wie sagtest du vorhin so schön? In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt........und wir befinden uns im Krieg. Mit diesen Worten ließ er sich von dem Franzosen hinunterrollen, griff nach seinem Degen, der nicht weit entfernt von ihm lag und erhob sich. „Unentschieden.... bestimmte der Braunhaarige dann.

Jacques sah Armand überrascht an, setzte sich auf und grinste dann anerkennend. „Wir befinden uns nicht im Krieg, mon ange........es hat dir gefallen, das konnte ich spüren. Und irgendwann wirst du mehr wollen...........da bin ich sicher. Er strich sich aufreizend durch seine langen schwarzen Haare und erhob sich dann. „Nicht Krieg Armand........Liebe.... murmelte Jacques zärtlich und nickte dann. „Unentschieden.......was meinst du, hast du dich wieder so weit im Griff, das du mit mir zusammen speisen kannst, ohne über mich herzufallen? Der Franzose sah Armand an, seine Augen funkelten amüsiert. „Es war anstrengend.....und da wir uns auf unentschieden geeinigt haben, könnten wir beim Essen die Details für eine neue Wette besprechen...

Armand sah Jacques an und die Zärtlichkeit in seiner Stimme jagte ihm ungewollt wieder und wieder Schauer über den Rücken. „Du bist ganz schön unverschämt für jemanden, der grade so vernichtend geschlagen wurde.......ich und über dich herfallen.......ich hasse dich, wie du weißt, und ich habe kein Interesse an dir.... Die Stimme des Braunhaarigen klang sanft und nahm den Worten viel von ihrer Schärfe. Irgendwie imponierte Armand Jacques Lässigkeit...und Hartnäckigkeit. „Aber gegen ein kostenloses Essen habe ich nichts einzuwenden.......da nehme ich sogar deine Gesellschaft in Kauf.. Ein kleines Lächeln breitete sich auf Armands Gesicht aus. „Also gut...aber wenn du versuchen solltest, die Situation auszunutzen, werde ich dich kastrieren...

Jacques erwiderte das Lächeln und nickte: „Gut...ich habe verstanden.......schließen wir Waffenstillstand...zumindest für heute. Ich werde dich nicht anfassen......nur wenn du das selbst willst.... setzte er dann schmunzelnd hinzu. „Aber ich werde dich hofieren......tut mir leid, das kann ich nicht ablegen.......ich finde dich einfach zu attraktiv... Der Franzose nickte Jean zu, der mit den Pferden kam. „Also dann.........lass uns zu mir reiten.........meine Köchin ist aus Frankreich.......damit du mal wieder lernst, was gute Küche bedeutet....

Armand schüttelte nur amüsiert den Kopf.....irgendwie konnte er dem Franzosen nicht böse sein. Er stieg auf, wischte sich über den Arm und sah dann Jacques an. „Und die Wunden sollten wir auch versorgen....... meinte er mit Blick auf die Hose des Schwarzhaarigen.

„Ja....wir werden uns säubern und dann zusammen speisen......wie es sich gehört... Jacques sah Armand mit undeutbarem Blick an und setzte dann seinen Hengst in Bewegung, ritt nach Hause, gefolgt von Armand und Jean.