Max spürte, dass Bruce sich aufsetzte, hielt aber trotzdem die Augen geschlossen... er wollte es nicht sehen... naja... hoffentlich saß sein Kopf hinterher noch gerade... Beunruhigend legte sich ein Schatten über Max Gesicht, aber die Hand, die ihn eigentlich hätte schlagen sollen, berührte ihn nur ganz flüchtig und eher zärtlich als brutal... ungläubig riss er die Augen auf und sah Bruce, der scheinbar tatsächlich gerade mit den Tränen kämpfte. Einem inneren Impuls folgend, zog er den anderen ganz fest an sich und murmelte beruhigende Worte... Max war wirklich schlecht... er hatte sich benommen wie das lettze Schwein... und er würde alles tun, um es rückgängig machen zu können. Vorsichtig drückte er den anderen in die Matraze zurück und strich ihm ein paar mal über die Wange, bevor er meinte "versuch zu schlafen .... bitte... du quälst dich nur weiter..."
Bruce konnte nicht wirklich mehr an sich halten als er von Max in dessen Arme gezogen wurde, vereinzelnt liesen Tränen über seine Wange und nach Luft japsend klammerte er sich an Max. Kurz kam ihm der Gedanke das er das später alles auf den Alkohol schieben konnte, doch der Gedankte verflog schnell wieder. Wiederwillig liess er sich in die Matraze zurück drücken, nickte kurz und vergrub dann sein Gesicht in eines der Kopfkissen um seinen Atem wieder etwas zu beruhigen. Es brauchte eine weile bis sein Puls und sein Atem wieder ruhig wurden und es so schien als ob er schlafen würde, aber innerlich drehten sich nur die Gedanken über Max der ihm gerade so nah war und andererseits so fern. Das er die ganze zeit über kaum an Marcel dachte verwunderte ihn schon etwas, aber diese verwunderung wurde nur wieder von den Gedanken an Max überdeckt.
Max beobachtete Bruce die ganze Zeit bei dessen innerlichen Kampf... die Tränen hatten auch ihn fast weinen lassen... Zum Glück hatte Bruce sich aber soweit beruhigt, dass er eingeschlafen war... Vorsichtig beugte Max sich über den anderen und begann zu flüstern.. er wollte sich jetzt einfach alles von der Seele reden... "Warum hab ich eigentlich nie Glück mit Männern, hm??" zärtlich streichelte er dem anderen über die Wange "und mein Kleiner so viel.. ich hab nie gedacht, dass ich mal eifersüchtig auf meinen Kleinen sein würde... ich hab ihm immer alles gegönnt... aber es ist so unfair, dass du ihn liebst... dass du sogar kotzen musst, weil du ihn betrogen hast... dabei war doch ich schuld... verdammt noch mal... ich liebe dich... warum tust du mir das an, Warum?? Ich dachte nicht, dass ich nochmal den fehler machen ürde... aber" Max konnte nun ebenfalls nicht mehr an sich halten. Seine eigenen Tränen tropften auf Bruce Gesicht... "Nur noch einmal.. ich verspreche es" flüsterte Max mit weinerlicher Stimme... er konnte Bruce Gesicht nicht erkennen, dafür war es zu dunkel, aber er war sich sicher, dass dieser noch fest schlief, sonst hätte er ihn wohl schon ausgelacht und deshalb beugte er sich vor und küsste Bruce ein letztes mal gefühlvoll auf die Lippen... In den Kuss legte er alle seine Gefühle, auch wenn er unerwiedert blieb. So hatte er noch niemals jemanden geküsst, auch Samuel nicht und so löste er sich vorsichtig wieder und strich dem anderen nochmal über die Wangen. Die Tränen liefen ihm mittlerweile ungehindert über das Gesicht... ein gebrochenes Herz verschenkte man vorsichtiger... von wegen... er hatte genau den gleichen Fehler gemacht
Zu erst war Bruce selber noch in seiner eigenen Gedankenwelt gefangen, fragte sich, wie das alles eigentlich passieren konnte, da wurde er von den leisen Worten und der sanften Hand auf seiner Wange wieder in die Realität zurückgehohlt. Erst wollte er Max zu erkennen geben, das er wach war, aber irgentwas hielt ihn davon ab, wollte er hören was dieser zu sagen hatte.
Manchmal hätte er ihn gerne an den Armen gepackt und geschüttelt, hätte ihm gesagt das es nicht stimmte was er erzählte, das er sich nicht deshalb übergeben musste... er zuckte leicht zusammen als er die 3 leisen worte hörte die er sich so erhofft hatte, aber schon nicht mehr glaubte von diesem zu hösen. Max sollte ihn wirklich lieben.. aber wie...er.. Bruce war total verwirrt.. das konnte doch nicht dessen ernst sein.. aber warum sollte er es sonst sagen.. Plötzlich traff ihm ein paar nasse tropfen ins Gesicht, die ihn blinzeln liessen, doch Max schien anscheinend nicht zu merken das er seine Augen leicht geöffnet hatte. Max weinte..warum... er verstand nicht wirklich.. doch als er die bebenden Lippen auf seinen fühlte, hielt er unweigerlich die Luft an, war er nicht fähig diesen Kuss zu erwiedern, war er sich nun so sicher wie er sich seien konnte, das es Max anscheined ernst meinte... Er liebte ihn?! .. und Bruce ihn.. herrgottnochmal wo war dann das Problem?! Bruce öffnete ganz seine Augen und diese gewöhnten sich schnell an die Dunkelheit, erblickte er Max tränenüberflutetes Gesicht. Er nahm eine seiner Hände und hielt somit die Hand von Max an seiner Wange, während er mit seiner anderen Hand versuchte die Tränen von Max Gesicht zu wischen. Bruce hob seinen Oberkörper etwas an und zog Max sanft aber bestimmt an dessem Nacken zu sich hin, der ihn mit geweiteten Augen ansah. Er schlang seine Arme um dessen Körper "Du bist so dumm" murrmelte er leise, hoffte er einfach das Max es nicht in den falschen Hals bekam. "Deswegen habe ich doch nicht.. ich liebe doch ..dich.." er gab Max nicht wirklich die Gelegenheit sich zu befreien, hatte er nicht vor diesen so einfach wieder loszulassen. Max Geständnis hatte ihm den fehenden Mut und die Hoffnung wieder etwas zurückgegeben.
Max zuckte zusammen, als er plötzlich die Hand auf seiner spürte... Um Gottes willen... war Bruce etwa tatsächlich wach?? Hatte er jetzt alles mitbekommen? Schnell wischte Max sich selbst über das Gesicht.. er wollte nicht, dass Bruce ihn flennen sah, denn er hasste sich für diese Schwäche. Verzweifelt wehrte Max sich gegen die Hände, die ihn nach unten zogen... er wollte das nicht...bitte nicht...
In gedanken stimmte er Bruce bei dessen ersten Worten völlig zu... er war so dumm... wie hatte er das nur alles laut sagen können?? Als er dessen nächste Worte hörte, musste er bitter auflachen "Ja klar doch... mach dich nur über mich lustig... ich hab's verdient. Jetzt lass mich los.. du hattest deinen Spaß" Völlig resignierend lies er sich hinunter ziehen und schluchzte leise... er würde bald wieder weg sein... vielleicht sollte er doch nicht wiederkommen... /Du lernst wirkich nie dazu, nicht wahr?? Jetzt hast du dich sogar noch zum Gespött gemacht... herzlichen Glückwunsch/ Max glaubte nicht eine Sekunde lang daran, dass Bruce eventuell die Wahrheit sagen könnte... hatte der andere draußen nicht noch Wodka stehen... konnten sie sich ja beide besaufen... er hatte es langsam auch nötig...
Und wieder ein tritt unter die Gürtellinie, warum sollte er bitte Max verarschen sollen? Musste er für das Geständnis selber all seinen Mut zusammenkratzen, obwohl er noch enthemmt von Alkohol war. "Ich meins ernst" kam es eingeschnappt von Bruce, wobei er Max aber nicht aus seiner Umarmung liess, sich mit diesem nach wenigen Augenblicken so drehte das er über Max hockte. und wenige Zentimeter vor dessem Gesicht halt machte und ihm in die Augensah. "Wirklich" meinte er leise und fuhr mit seiner Hand über Max immer noch feuchten Wange. "Sehe ich so aus als ob ich dich verarschen wollte?" fragte er enrst während er sich mit der anderen Hand eine Schläfe rieb, war das zu wohl etwas zu viel für einen tag.
Max keuchte überrascht auf, als der andere ihn unter sich brachte und vergaß für einen Moment die Gegenwehr. Ungläubig zog er es in Betracht, dass Bruce vielleicht tatsächlich die Wahrheit sagen würde... "Wirklich??" kam es dann weinerlich von Max... er konnte es nicht glauben, warum sollte er denn bitteschön ihn nach 2 Wochen mehr lieben als seinen Kleinen nach... wahrscheinlich nach Jahren... Max sah, dass es Bruce nicht so gut ging und vertagte diese Frage deshalb auf den nächsten Tag... jetzt wollte er einfach nur das glauben, was Bruce ihm sagte und so zog er den anderen zu sich herunter... er küsste ihn nicht... es konnte nämlich genausogut auch eine Verarsche sein... da musste er sich nicht auch noch unbedingt verkaufen... aber morgen würde er es wissen. Fest zog er den anderen an seine Brust und wartete darauf, dass dieser einschlief... Wie in all den Tagen, die er bei Bruce gewesen war, konnte er aber auch dieses Mal nicht neben ihm einschlafen... so löste er sich vorsichtig ohne den anderen zu wecken und krabbelte irgendwann todmüde unter Bruce hervor und schlich wie immer zum Sofa... zum Glück war der Alkoholgestank schon wieder etwas weggezogen, dass er auch selbst endlich einschlief.
"Wirklich!" meinte er erschöpft und wuschelte leicht lächelnd Max durch die strubeligen Haare bevor er sich auf Max ziehen liess und nicht viel später auf diesem leise schnarchend einschlief. Ehergesagt schlief er wie ein Stein, wie ein toter Stein.Erst als es drausen hell wurde und ihm die Sonne mehr oder minder ins Gesicht schien wurden seine Lebensgeister wieder aktiv. Langsam, nur sehr langsam öffnete er seine Augen und blinkte gegen die Sonne. Ja wie er doch die Tage nach seinen saufaktionen liebte. Er hatte das Gefuühl das er seinen Kopf unter den Armen tragen würde und nur träge tapste er ungelenk ins Bad un sich seine schreckgestallt im Spiegel näher zu betrachten. Das sich wahrscheinlich max noch in der Wohnung aufhalten dürfte, war ihm nicht bewusst. Wusste er nur gerade das er den lieben Gott anbetten sollte, damit er den heutigen Tag heil übersteht.
Max hatte sich schon gedacht, dass Bruce wahrscheinlich mörderische Kopfschmerzen haben dürfte, wenn er aufwachte und deshalb hatte er ihm vorsorglich auch schon mal ein Aspirin bereit gelegt, ein leichtes Frühstück hergerichtet und jetzt wartete er eigentlich nur noch auf Bruce. Sobald es diesem besser ginge, würde er mit ihm über alles reden müssen... okay... er würde nicht viel von sich preisgeben, aber er hatte doch noch so einige Fragen. Kurz schaute er auf, als die Badezimmertür ging und dann richtete er sich langsam auf, schlich leise ins Bad. Er wollte heute nicht viel Geräusche verursachen... er konnte sich nämlich denken, wie sich Bruce Kopf anfühlen musste...
Nachdem er sich die Zähne geputzt hatte und dich eine Laden Wasser ins Gesicht geschaufelt hatte,blickte er etwas angewiedert an sich herrunter. Er war ziemlich verschwitzt, hatte sich wohl während der Nacht die innerliche Kälte in Hitze umgewandelt. Bruce zog langsam seine Sachen vom Körper, schnell wäre es auch sicherlich nicht gegangen und lehnte sich nackt leicht über die die Wanne um das Wasser zu temperieren, als er hinter sich die Tür leicht aufgehen hörte. Bruce blickte über seine Schulter hinweg in das Gesicht von Max. Verpeilt blickte er diesen an, seine Blicke sagten sowas wie 'Was machst du den hier?!' doch dann damen stück für stück die Erinnerungen an den vergangen Abend wieder. "Hey" sprach er leise und hob zur begrüßung die Hand, bevor er sich wieder zur Wanne umdrehte.
/Wow... netter Hintern/ dachte Max und hätte das wahrscheinlich auch laut gesagt, wenn die Situation nur nicht so vollkommen unpassend gewesen wäre... Die Blicke zeigten Max dann aber doch, dass er sich gestern Nacht nicht geirrt hatte, dass der andere bloß ein Spiel mit ihm und seinen Gefühlen, gespielt hatte und es heute morgen bloß kurzzeitig vergessen hatte. So würde man niemanden ansehen, den man doch angeblich liebte... Trotzdem antwortete Max mit einem dicken Klos im Hals "Hey..." /Okay... it's showtime/ "Und? Geht's dir wieder besser?? Warte kurz... ich hab dir schon ein Aspirin bereit gestellt... wahrscheinlich hast du nen ganz süßen Schmusekater, richtig?? Das kenn ich... hatte ich auch schon öfters, wenn wir abends weg waren und ich kaum noch heimgekommen bin..." erzählte er munter drauf los und überspielte damit seine Traurigkeit, Gefühle konnte er verschließen, aber er war trotzdem froh, wenn er heute einfach wieder heim durfte und sich so einem grausamen Spiel nicht länger aussetzten musste.... Schnell ging er in die Küche das Glas holen, kam wieder zurück und reichte es dem anderen.
Bei dem Redeschwall hätte Bruce garnicht zu Wort kommen können, auch wenn sein Reaktionvermögen nicht so lahm gelegt wurde. "Bitte nicht so laut und so schnell" meinte er mit Händen die er abwerenden nach oben gerichtet hatte."Sonst krieg ich nur die hälfte mit, bin nach sowas nicht sehr auf der höhe...ja Aspirin.. hört sich gut an.." meinte er nuschelnd und überlegte schon, ob er noch irgentwo eingelegte Herringe rumfliegen hatte. Langsam setzte er sich in die Wanne und wartete darauf dass das wasser hoch genug war. Das einem danach immer so übel seien musste war echt ein Trauerspiel. Als er Max wieder in der Tür stehen sah, lächelte er diesen leicht an und nahm dann dankend das Wasser mit den Aspirin entgegen. "Gib mir 1-2 Stunden und ich bin auf der höhe.. dann sollten wir glaube ich reden" meinte er nachdenklich und liess sich nach hinten in das wasser gleiten, nachdem er die Aspirin runtergespült hatte.
"Tschuldige... ich geh solange ein bisschen spazieren, in Ordnung?? Dann können wir reden..." Max brauchte unbedingt etwas Zeit für sich... er musste seine Gedanken jetzt einfach wieder in gereglte Bahnen bringen, damit er sich darüber klar werden konnte, wie er reagieren sollte. "Ich hab dir ein Frühstück gerichtet... brauchst dich nur noch zu bedienen... ich brauch jetzt auch erst mal ein bisschen Zeit..." Damit drehte Max sich um und verlies das Bad
"Kein Problem, hätte es ja selber besser wissen müssen mit dem Alk" meinte er leise. "Frühstück? .. Danke... Ja, klar bis gleich..hast ja Schlüssel..." Er hätte nun am liebsten Max in seine Arme gezogen und nicht mehr so schnell loagelassen, aber so war es für den moment besser.
Er blieb eine Weile in der Wanne und machte sich frisch. Seine Lebensgeister wurden fitter und seine Kopfschmerzen sanken gegen den Nullpunkt. Zwar war er noch etwas geschlaucht, aber wer konnte einem das schon verdenken. Er stieg nach einer halben Stunde wieder aus dem Wasser und trocktene sich anständig ab und machte die restliche Morgentoilette bevor er sich langsam und warm angezogen in die Küche begab. Mit geöffnetem Mund gesah er sich das Essen was Max netterweise Vorbereitet hatte und fing langsam an zu essen, konnte er ja nicht wirklich wissen wann und ob dieser wieder auftauchen würde. Als er etwas im Magen hatte, was nicht wirklich viel war setze er sich ins Wohnzimmer auf die Couch und zog die beine an seinen Körper, saß nachdenklich in seiner stillen Wohnung und dämmerte etwas vor sich hin.
Max hatte die Zeit genutzt... Erst war er in den nahe gelegenen Park gegangen und etwas über das alles nachgedacht... Bruce spielte sein Spielchen mit ihm. Soviel war ihm nach den Blick vorhin auch schon klar, aber er wusste nicht wie er darauf reagieren sollte... Er war zwar fast so billig wie eine Nutte, aber dieses Mal waren Gefühle mit im Spiel... und es gab nicht's Schlimmeres... vielleicht sollte er die Zeit nutzen und noch schnell irgendeinen Typen aufreissen... oder vielleicht sollte er zurück und das alles klären... Aber eigentlich bräuchte er gar nicht's tun... denn Bruce war ja sowieso noch in dem Glauben, dass er nach dieser Woche nie wieder käme. So entschied er sich für letzeres und spielte einfach mit... er würde zwar nicht lügen, wenn es zur Sprache käme, aber wollte noch für sich behalten, dass er wusste, dass es nur ein Spiel war... Er hatte gerne Asse im Ärmel ... und so machte er sich dann auf den Rückweg.
Bruce lag mehr als das er saß auf seiner Couch und dösste vor sich hin, hatte er für sich festgestellt, das er nun soviel rumgrübbeln konnte wie er wollte, allein kämme er auf keinen grünen Zweig. Einerseits fühlte er sich sehr verarscht, andererseit schien max ja was für ihn was zu empfinden.. Er musste auf ihn warten und das tat er nun auf. Er schreckte etwas hoch, als er das geräusch der Tür hörte, die wahrscheinlich von Max aufgemacht wurde. Er rappelte sich wieder etwas auf und sah erwartungsvoll zur Tür.
Max öffnete langsam die Tür... Jetzt hieß es die Gefühle verdecken und einfach objektiv reden... aber das war leichter gesagt als getan... eindeutig! Denn als Max Bruce auf der Couch sitzen sah, wie dieser ihn so erwartungsvoll musterte, glaubte er fast, dass dieser wirklich interessiert an einem klärenden Gespräch mit ihm war. Schweigend setze er sich mit einem normalen Abstand neben den anderen und meinte "So... wir wollten reden... dann rede oder frag oder was auch immer..." meinte Max fast schon resignierend.
Bruce betrachtete Max genau und merkte das dieser irgentwie wieder distanzierter wirkte. Seufzend ruckelte er sich etwas zurecht und blickte Max erst einmal eine Weile ohne etwas zu sagen an. Hatte er nicht wirklich im nüchternden zustand den 'wahren' Max sich genauer zu betrachten. "Wo soll ich anfangen?" fragte er leise und überlegte etwas. "Warum hat Marcel dich gebetten um mich abzuservieren? Wer bitte kam auf diese Schnappsidee?" fragte er noch recht locker und mit wenig emotionen. "Warum hast du es nicht kurz und bündig gemacht? Warum erzählst du mir das es Leute gibt denen man vertrauen kann und verarscht mich dann doch?" kam es dann schon etwas verbitterter und anklagender von Bruce. Er wollte Max nicht noch mehr Schuldgefühle einreden, doch er musste es wissen, was er diesem dann auch sagte.
Max seuftze lautlos und fing reserviert an zu sprechen... wenn Bruce meinte, diese Informationen würden ihm etwas bringen... bitteschön "Also... Marcel hatte Angst vor deiner Reaktion... er sagt, er kann sich nicht vorstellen sein restliches Leben mit dir zu verbringen... wegen deiner dominanten Art... ich hab weniger Angst vor Fremden...weniger Angst vor Dominanz, weil ich mich durchsetzen kann... und ich kann Leuten auch die Meinung geigen... zu deiner zweiten Frage... Marcel wollte dich nicht verletzten... er wollte, dass du von selbst darauf kommst, dass ihr nicht mehr zusammen passt... ich sollte dich quasi rausekeln... deshalb konnte ich es nicht kurz und bündig machen... ich dachte, es wäre leichter, wenn du eher mich vor dir hättest als Marcel..." Max seufzte schwer... jetzt kam wohl der schwierigste Teil "Ich hatte Mitleid mit dir... deine Familie scheint ein widerlicher Kotzhaufen zu sein... und du... du warst so verstört... und... es gibt wirklich Menschen, denen man vertrauen kann...mir jetzt vielleicht nicht gerade... aber es gibt solche Leute... "damit endete Max erst mal, bevor er erneut zum Sprechen ansetzte "Gegenfrage... du sagst, du liebst mich" Max musste an sich halten, damit er das jetzt auch glaubhaft rüber brachte "wie willst du sagen können, dass du mich nach 2 Wochen mehr lieben kannst, als Marcel nach was weiß ich wie langer Zeit... sogar noch, als du wusstest, dass ich dich angelogen hatte..."
"Angst vor meiner Reaktion? Ich hätte ihm doch nicht den Kopf abgerissen oder sonst was...Marcel ist echt zu eingeschüchtert.." nicht mal seinem 'Freund' konnte er das sagen.. aber was sollte er die große Predigt über Vertrauen halten, hatte er dies ja auch nicht wirklich zu Marcel.."Denkt du nicht das es mir dadurch mehr wehgetan hat.. durch das herauszögern?.."fragte er recht geknickt und die weiteren Worte machten es nicht leichter.. Max hat Mitleid mit ihm.. darum hatte er sich also auch gestern um ihn gekümmert.. von wegen Liebe.. "Soso verstört.." kam es unterkühlter von Bruce.. er mochte kein Mitleid.. er wollte keine Zuneigung nur weil er vielleicht erbärmlich wirkte.. /Das kommt davon wenn man sich jemandem anvertraut.. zuviel angriffsfläche/ hallte eine vor zynismus triefende Stimme in seinem Kopf.
"Warum ich das denke das ich dich liebe?" /gedacht habe../ kam es von seinem verletzten Ego..." Weil ich genauso gedacht habe wie Marcel, das ich mit diesem sicher nicht mein restliches Leben verbringen könnte...War es eher ein nebeneinander herleben als ein miteinander....Ich habe mich dir anvertraut, du weisst sachen von denen Marcel nicht wirklich was weiss, ausser du hast es ihm gesagt.....ich habe zukunftpläne geschmiedet.. wohl eindeutige Hinweise, oder sehe ich das falsch? Ich war glücklicher und zufriedener.." zum Ende hin wurde er leiser, fragte er sich selber was er sich hiervon erhoffte. Mit Max wäre sowieso keine Beziehung möglich oder? Er konnte ihn doch nicht als Marcel ersatz nehmen, auch wenn sie sehr unterschiedlich waren..und Max wäre wie es scheint auch nicht wirklich davon angetan.