Wie auf Kommando knurrte Raphaels Magen laut auf. Feuerrot anlaufend, lächelte er schüchtern Paris an.

"Ich glaub ein wenig was Essen könnte ich schon. Aber nur wenn es keine mühe macht. Ich brauche nicht soviel essen."

Auch wenn er den Kontakt zu dem anderen Genossen hatte, so war die haltung etwas unbequem gewesen so streckte er sich erstmal und merkte etwas verschämt das sein Shirt ziemlich dabei hochrutschte. Verlegen strich er es wieder runter, er mochte sein körper nicht sonderlich, konnte man doch fast jede rippe bei ihm zählen. Er war viel zu dünn für seinen geschmack.

SChnell ließ Paris seinen Blick über den Körper des anderen gleiten und was er sah gefiel ihm. Anerkennend wand er sich wieder Raphaels Gesicht zu. "Wunderschön...auf was hast du den Hunger?" war das erste Wort noch geflüstert, so fragte er nach dem Essenswunsch mit normaler Stimme.

Das Rot gar nicht mehr aus dem Gesicht kriegend bei den Worten des anderen,wand er verlegen den Blick ab. Noch nie hatte ihn jemand schön genannt. Stotternd versuchte er einen vernünftigen Satz rauszubekommen.

"I...Ich...ähm weiß nicht. Irgendwas was keine Arbeit macht. Ich möchte dir nicht zur last fallen. Ein stück Brot?"

"Du fällst mir doch nicht zur Last....wie kommst du nur auf so etwas...rakas...dann mach ich uns meine Spezialessen, dauert nicht lange und ist super lecker..du magst doch käse, reis, hack und gemüse oder?" erwartungsvoll sah Paris Raphael an.

Etwas irritierte es Raphael schon als der andere ihn schon wieder Rakas nannte.

"Rakas? Was bedeutet das? du hast mich schon mal so genannt."

Voller unschuld lächelte er den anderen an.

"Das Essen hört sich toll an, aber wirklich nur wenn es keine mühe macht. Ich mag es nicht wenn andere wegen mir arbeit haben."

"Was rakas bedeutet sag ich dir zu einem anderen Zeitpunkt...und das Essen macht keine Mühe...magst du mir helfen?" Paris ging schon mal in die Küche vor, Raphael würde ihm bestimmt folgen.

Kurz dachte er über die worte des anderen nach, das er ihm später sagen würde was Rakas bedeutet, tat dies dann aber mit einem Schulterzucken ab. Wenn er es für richtig hielt würde der andere ihn schon aufklären.

"Natürlich helfe ich dir, allerdings kann ich nicht besonders gut kochen. Ich hab zwei linke Hände, eigentlich ha zwei Rechte Hände da ich ja linkshänder bin."

Plapperte Raphael fröhlich drauf los sich in der Gegenwart des anderen immer mehr entspannend

Paris lachte leise auf, als er die Worte des anderen vernahm und schob diesen dann zu seinem Küchentisch.
"Hier du darfst den Salat machen..einfach was abzupfen und waschen und dann ein bischen paprika und so klein schneiden...ich bin mir sicher das du das schaffst.." liebevoll strubbelte er dann noch in Raphaels Haaren rum und stellte sich dann an den Herd um das Hack anzubraten und den Reis zu kochen.

"Wollen wir es mal hoffen. Aber ich glaube das ich das schaffen werde."

Als er den Salat klein gezupft hatte, fing er an mit dem messer die Paprika klein zu schneiden. Als er mit seinem Blick zu dem anderen rüberwanderte, blieben seine Augen auf dem wirklich attraktiven hinterteil des andern kleben. So das er sich prompt in den Finger schnitt. Aufheulend hielt er sich den blutenden Finger. Dabei lief ihm eine einzelne Träne über das Gesicht.

Paris fuhr herum als er den Aufschrei hörte und eilte schnell zu Raphael.
"Was ist denn passiert? Zeig mal her....tut es sehr weh? Komm mit, erstmal unter kaltes Wasser, das kühlt und dann hole ich was zum desinfizieren und wir kleben ein Pflaster drauf." Gesagt getan, Paris schob Raphael zum Waschbecken und hielt dessen Finger unter das Waser.

"Bin gleich wieder da...rühr dich nicht von der Stelle, rakas."

Noch immer etwas unter schock stehen ließ Raphael automatisch alles mit sich machen. Innerlich verfluchte er sich wieder für seine ungeschicktheit.

"ich bin so dumm, alles mach ich falsch.so dumm,dumm..."

Flüsterte er vor sich her, noch mehr tränen rannen über sein Gesicht.

Als Paris wiederkam und diesen Häuflein Elend vor sich sah, brannte sich diese Bild in sein Herz ein. Raphael sollte lachen und nicht weinen. Schnell stellte er das Mittel weg und ging zu dem anderen. Nahm diesen fest in die Arme und strich ihm durchs Haar.

"Sag doch so etwas nicht, rakas...du bist nicht dumm und du machst auch nicht alles falsch...sonst wärst du doch nciht hier oder? Jeder scheidet sich mal...bitte, ihana beruhig dich wieder...."

Schluchzend kralllte er sich in den armen des anderen fest, wie ein Rettungsanker der ihm halt gab.

"Ich bin ein belastung, ich mach ständig irgenwas falsch. Selbst die einfachsten sachen krieg ich nicht hin. Sie hatten schon recht ich bin zu nichts zu gebrauchen, wertlos.
Verzeih ich bin ein belastung für dich, vielleicht sollte ich gehen bevor ich noch mehr falsch mache."

Schluchzte Raph in den Armen Paris. Strafte seinen Worten aber lüge, den er machte auch nicht den geringsten anstallt, Paris wieder loszulassen. Im Gegenteil er drängte sich immer näher an den anderen. Ausgehungert nach Wärme und Zärtlichkeit sog er diese in den Armen des Anderen förmlich auf.

Paris schlang seinen einen Arm fester um Raphael und krauelte mit dem anderen durch dessen Haar.

"Hush...ruhig..ihana..rakas....ist ja gut...du bist keine Belastung...egal was irgendwer sagt....ich mag dich so wie du bist...einzigartig und das beste das mir je passiert ist...ich lass dich nie wieder gehen..." auch wenn nicht alles was er sagte Sinn machte, so meinte er doch jedes Wort und hoffte, dass irgend etwas davon bis zu Raphael durchdrang.

Noch immer schluchzend vernahm Raph die leisen wort Paris. Auch wenn er einige Wörter die der andere Benutzte nicht verstand, so sorgten sie doch dafür das er sich langsam beruhigte. Er streckte sich den streichelnden Fingern entgegen, konnte nicht genug bekommen von diesen Zärtlichkeiten.

" bitte..."
flüsterte er
"Lass mich nie mehr los. Ich möchte nicht mehr alleine sein."

Ohne zu zögern nickte Paris zustimmend. Wie sollte er Raphael je wieder allein lassen.

"Nie wieder....versprochen...und jetzt setz dich hier hin und ich verarzte deinen Finger, in Ordung?"
Paris löste sich leicht von dem anderen Mann ohne jedoch den Kontakt zu verlieren und schob ihn Richtung Stuhl.

Noch immer schluchzend, hörte er das Versprechen des anderen. Willenlos ließ er sich von dem anderen zum Stuhl dirigieren. froh das der andere immer noch den Körperkontakt aufrecht erhielt.

"Danke, ich weiß gar nicht wie ich einen Engel wie dich verdient habe. wirst du mir irgenwann sagen was die Wörter bedeuten die du zu mir gesagt hast?"

"Bestimmt...wenn die zeit soweit ist....und jetzt keine Tränen mehr..dir steht ein Lachen so viel besser. So fertig, siehst du..." und schwups klebte ein Pflaster auf dem Finger. Schnell hauchte Paris noch eine Kuss auf die Stelle, dann richtete er sich wieder auf und ging einen Schritt zurück.

"So dann essen wir eben keinen Salat..das hack und der Reis ist fertig, jetzt kommt das alles zusammen mit dem Gemüse hier in die Pfanne und ein bischen Käse dazu plus Tomatenmark und fertig ist das Essen." geschäftig wandelte Paris hin und her, deckte nebenbei noch den Tisch und stellte ihre Gläser dazu.

Bei dem kleinen Kuss zog sich eine Gänsehaut über Raphs Körper. Leicht lächelnd wischte er sich die Tränen vom Gesicht. Schüchtern sah er dem anderen bei seinem Geschäftigen Treiben zu.

"Kann ich irgenwas machen? Das Essen richt wirklich lecker. "

Verträumt sah er den anderen an. Versuchte jede Äußere Kleinigkeit des anderen zu erfassen.

"Essen kannst du und es dir schmecken lassen...aber sonst. Doch da wäre noch eine Sache...du kannst mir weiter Gesellschaft leisten...dann bin ich wunschlos glücklich." Paris verteilte auf beide Teller eine große Portion und ließ sich dann gegenüber von Raphael nieder.

"Geht das essen denn mit deinem Finger?"