Schrilles Klingeln riss Jo aus seiner Traumwelt, ließ ihn träge die Augen aufschlagen und den Wecker ruhig stellen. Welcher Idiot stellte um diese Uhrzeit den Wecker...er musste doch gar nicht aufstehen. Seufzend legte er sich wieder auf den warmen Körper, genoss die leisen Atemzüge des anderen und schloss selig lächelnd die Augen. Zum Glück musste Bren auch nicht auf Arbeit...Moment..."Scheiße...Bren du musst aufstehen"
"Hm......?" Brendon hatte das Weckerklingeln schlicht und einfach überhört, wie sonst auch. "Was ist denn, Jo...geht’s dir nicht gut? Musst du raus?"
"Nein DU musst raus.", seufzte Jo und rollte sich von Bren. "Du musst zur Arbeit."
"Was? Schon wieder Montag.......och Mönsch...." maulte Bren leise und setzte sich auf, bewegte sich nur sehr ungern aus der wohligen Wärme des Bettes und Jos. "Hatte ich erwähnt, dass ich überhaupt keine Lust habe?"
"Ja, das erwähnst du jeden Morgen...und ich habe genauso wenig Lust...besonders weil du mich heute ganz allein lässt. Ich vermiss dich jetzt schon.", hauchte Jo betrübt und krabbelte zu Bren, lehnte sich haltsuchend an ihn.
Bren streichelte Johann durch die Haare: "Ach Jo....Engel......ich will ja auch nicht, aber ich muss, da beißt die Maus keinen Faden ab. Und ich komm so schnell wie möglich wieder.....versprochen....mit Luigis Pizza..." lächelte der Dunkelhaarige und gab ihm einen Kuss, bevor er sich auf den Weg ins Bad machte, um zu duschen.
"Warte Bren...nimm mich mit.", flehte Jo und setzte sich auf den Bettrand, blickte erwartungsvoll zur Tür.
"Okay....." Bren kam zurück, reichte Jo eine Hand, um ihn hochzuziehen und drückte ihn an sich, stützte ihn, nahm ihn mit ins Bad.
"Danke... ich fühl mich so schwitzig durch das Fieber. Eine Dusche tut mir bestimmt gut.", hauchte Jo und lehnte sich an Bren.
"Na, komm mein Engel, dann runter mit dem Pyjama.......und rein unters warme Wasser...." Bren begann, Jos Oberteil aufzuknöpfen.
"Hm ich wünschte du hättest das gestern Abend schon gemacht.", grinste Jo und half Brendon dabei seine Schlafsachen loszuwerden, stützte sich dann nackt auf ihn.
"Gestern Abend ging’s dir nicht gut......" sagte Bren und lächelte, half Jo in die Dusche, kam dazu und drehte das warme Wasser auf. Der Dunkelhaarige griff nach dem Duschgel und begann, den Blonden liebevoll abzuseifen.
Jo stützte sich an der Wand ab und hielt sich mit der anderen an Brendons Schulter fest, spürte, wie seine Beine immer noch zitterten. "Heute geht’s mir auch nicht wirklich besser."
"Eben deswegen gehst du nachher auch wieder schön brav ins Bett.......ich koch dir noch Tee und bring dir meinen kleinen Fernseher rüber, der immer noch eingepackt im Schrank steht....dann ist dir nicht allzu langweilig, bis ich komme...." Bren spülte Jo den Schaum vom Körper , stellte das Wasser ab und half ihm aus der Dusche, trocknete ihn liebevoll ab.
"Danke das wär lieb" flüsterte Jo, gab Bren einen liebevollen Kuss. "Gibst du mir dann auch noch ein Zäpfchen bevor du gehst?"
"Sicher......" lachte Bren leise. "Ich versorg dich mit allem was du brauchst......aber jetzt bring ich dich erstmal wieder ins Bett. " Er trocknete sich rasch ab und brachte Jo zurück ins Bett, zog sich an und lief in die Küche, setzte Teewasser auf.
Jo zog sich alleine einen frischen Pyjama an und kuschelte sich dann wieder in die Decken, schnappte sich Brendons Kissen, was so schön nach diesem duftete, und vergrub die Nase darin, schloss träge die Augen.
Brendon kam mit Tee und Saft, einem Glas...dann flitzte er wieder hinaus und schleppte den Fernseher herein, legte die Fernbedienung greifbar auf Jos Nachttisch. Dann ließ er sich auf der Bettkante nieder. "So und jetzt noch das Zäpfchen.....und dann muss ich auch gehen."
"Leider", wisperte Jo und schlug die Decke beiseite, drehte sich auf den Bauch und hob den Po an, ließ sich das Zäpfchen geben und die Hose hochziehen, bevor er von Bren wieder in die weichen Decken gehüllt wurde. "Weißt du wann deine Mum kommt?"
"Bestimmt irgendwann im Laufe des Vormittags, Engel.....dein Handy liegt ebenfalls auf deinem Nachttisch. Ich deponiere deinen Schlüssel unten.....Mum ruft vorher an, das hat sie gesagt...dann kann sie sich selbst aufsperren und du musst nicht aufstehen..." Bren küsste Jo liebevoll auf die Stirn. "Und ich werde bestimmt auch ein paar Mal anrufen, weil ich dich vermissen werde."
"Ich vermiss dich jetzt schon.", wisperte Jo und schenkte Bren ein verzweifelt-verliebtes Lächeln. Schnell rutschte er zu ihm und gab ihm einen langen, sanften Kuss. "Vergiss das arbeiten aber nicht...und deponier den Schlüssel nicht zu auffällig, nicht das Jemand fremdes plötzlich in der Wohnung steht."
Brendon erwiderte den Kuss und löste sich nur sehr ungern von den weichen Lippen des Blonden. "Nein...ich versteck ihn gut.....ich leg ihn unter den Schuhabstreifer....sag das Mum wenn sie anruft..." Der Dunkelhaarige küsste Jo nochmal und erhob sich dann. "Und bitte....keine Experimente und keine Exkursionen durch die Wohnung. Cleo habe ich gefüttert.....und allerhöchstens auf die Toilette und wieder zurück, ja?"
"Ja, Sir!" grinste Jo und griff nochmal nach Bren, zog diesen am Handgelenk zu sich und küsste ihn nochmals tief. "Lieb dich."
"Das tue ich auch......." sagte Bren und tippte Jo auf die Nasenspitze, als er sich von ihm löste. "Ich geh jetzt...." er lief los, an der Schlafzimmertüre drehte er sich noch einmal um und warf Jo eine Kusshand zu, verließ die Wohnung, deponierte den Schlüssel und fuhr aufs Revier, wo er Jo krank meldete und seine Bescheinigung vom Arzt abgab.
Jo seufzte resignierend und rückte Brendons Kissen fester an sich, lauschte in die Stille Wohnung hinein und lächelte unmerklich als er Cleos leises tapsen in der Küche hörte. "Ja ja meine Süße jetzt weiß ich was du immer machst, wenn wir nicht da sind.", grinste er und lachte auf als ihr kleines Köpfchen ins Schlafzimmer lugte. "Komm her Maus." sofort tapste Cleo zu ihm, hopste aufs Bett und rollte sich neben ihm zusammen, genoss das sanfte Kraulen ihres Besitzers, bis die Streicheleinheiten durch Jos einschlafen versiegten. Dann schlief auch sie ebenfalls ein und alles was noch zu hören war, war das leise schnurren Cleos und das ruhige atmen Johanns.
Brendon stand in der Umkleide und schloss gerade die letzten Knöpfe seiner Uniform, er seufzte leise. Was würde das für ein eintöniger Tag werden........er war allein und würde allein Streife fahren.......mit der Auflage, sich sofort zu melden, wenn etwas Größeres anstand. Der Dunkelhaarige schnappte seine Mütze und ging zu ihrem Streifenwagen.......er fuhr vom Hof, lauschte dem Funk und begann, die Minuten zu zählen, bis er Feierabend hatte.
Das Klingeln des Telefons ließ Jo aus seinem Schlaf erwachen und träge nach seinem Handy greifen. "Hallo Beth...ja etwas...nein du hast mich nicht gestört, nur geweckt. Hm ja Bren hat den Schlüssel unter den Abtreter gelegt...hm ja...ja bis nachher.", schnell legte er auf und zog Cleo näher an sich, die ihn nur fragend und mit gespitzten Ohren anschaute, über das Kosen ihres Herrn jedoch alles vergaß und wieder einschlief.
Beth hatte sich nach einem späten Frühstück auf den Weg zu Jo gemacht und vorher in einem Obstladen noch frische Trauben und Bananen besorgt....Mandarinen fürs Vitamin C...und noch so einige andere Dinge. Sie parkte in einer Seitenstraße und lief mit ihren Tüten zur Wohnung der beiden......kramte nach dem Schlüssel und schloss auf, lief nach oben und öffnete auch diese Tür. "Jo, Liebling? Ich bin es....." rief sie, als sie den Flur betrat.
"Hi Beth.", grüßte Jo aus dem Schlafzimmer, wo der Fernseher lief. "Bist ja früh dran...ich dachte, du kommst erst später, aber ich freu mich.", lächelte er und wartete bis Beth bei ihm war, umarmte sie dann liebevoll.
"Ich musste doch nach dir sehen.....du hast gestern erbärmlich ausgeschaut.....ich hab mir richtig Sorgen gemacht..." lachte die zierliche Frau und drückte Jo fest. "Ich hab dir Obst mitgebracht......."
"Lecker, das ist superlieb...seh ich immer noch so schrecklich aus? Ich hab heute noch nicht in den Spiegel geschaut.", erklärte Jo und schaltete den Fernseher aus, trank einen Schluck von seinem Tee. "Warst du heut schon bei Ron?"
"Ja....schon vor dem Frühstück...und heute Nachmittag gehe ich auch nochmal hin.....es geht jeden Tag aufwärts.....sie hat zwar Schmerzen, aber sie redet und lächelt.", sagte Beth. "Und sie hat nach dir gefragt...und Bren...weil ihr gestern nicht da wart."
"Ich freu mich, wenn es ihr besser geht. Was hast du ihr denn gesagt?", erkundigte sich Jo neugierig und angelte die Trauben aus der Tüte, kostete sie genießend.
"Dass du krank bist....und dann musste ich nichts mehr sagen, weil ihr dann sofort klar war, dass Bren dich nicht allein lässt. Sie kennt ihren Bruder sehr gut......weil sie genauso handeln würde. In der Hinsicht sind sie sich wirklich ähnlich."
"Ja das sind sie...und sie beide Lieben aufrichtig...mögt du und Steve Max eigentlich? Ich weiß, dass er es sich wünscht von euch aufgenommen zu werden, so wie ich es mir gewünscht habe und es erfüllt bekam.", glücklich lächelte er und nahm noch eine Traube.
"Max ist ein lieber Kerl......und Sharon schwärmt genauso von ihm, wie Bren von dir......ich mag ihn gern. Er stand da gestern so schüchtern rum....war auch ne blöde Situation, wenn man sich Sorgen macht.....aber er hat’s gut gemeistert...", lachte Beth leise.
Jo stimmte in das Lachen mit ein. "Ich hätte Max gern so gesehen, denn schüchtern kenne ich ihn gar nicht, nur lieb und...treu. Er war einer der wenigen die während Bennis Mobbing zu mir gehalten haben...ja man kann sagen er ist mein bester Freund, deswegen freue ich mich natürlich...hm was ist er eigentlich wenn Ron ihn heiratet?...Mein Stiefschwager?"
Beth lachte herzlich: "Wieso Stiefschwager? Er wäre dein ganz normaler Schwager...der Ehemann der Schwester deines Mannes. Oh Gott, das klingt....und überhaupt.....hat jemand von den beiden denn von Hochzeit geredet?"
"Nein, so viel wie ich weiß noch nicht, aber ich denke, dass Max es vor hat wenn...es Ron besser geht. Ich denke, dass ich und Bren ihm ein gutes Vorbild waren.", lächelte Jo und bedachte den Ring an seinem Finger mit einem liebevollen Blick.
"Das hat mich ehrlich gesagt auch erstaunt.....weil es so schnell war.." lächelte Beth und betrachtete Jos Ring genauer. "Aber wenn mein Sohn von etwas überzeugt ist, dann macht er Nägel mit Köpfen...keine Verzögerungen."
"Ja, so ist mein Bren.", seufzte Jo glücklich und schrak zusammen als das Telefon klingelte. "Das wird er wohl sein...er hat jetzt Mittagspause.", erklärte er und ging an sein Handy. "Ja?"
Bren stand an einer Frittenbude und kaute lustlos auf seinen Pommes Frites herum, als er auf die Idee kam, Jo anzurufen.....er misste ihn. "Als der Blonde sich meldete, begann er zu strahlen: "Hi Engel....wie geht’s dir? Alles in Ordnung?"
"Hi Schatz. Mir geht es schon viel besser. Deine Mum ist hier und hat mir Obst mitgebracht...jetzt fehlst nur noch du zu meinem Glück.", hauchte er und streichelte vergessen durch Cleos Fell.
"Schön...ich vermiss dich auch......der Tag ist so langweilig.....niemanden zum reden, niemand zum Gummibärchen naschen......und anderweitig naschen....du fehlst mir ganz schön..." sagte Brendon leise.
"Du mir auch Schatz...komm schnell und sicher nach Hause, ja?", wisperte Jo leise. Er vermisste seinen Teddy ganz schön, was auch deutlich in seiner Stimme zu hören war...
"Ich pass auf mich auf.......grüß meine Mum, ich liebe dich, Jo...", sagte Bren und hauchte einen Kuss durch den Hörer, bevor er auflegte. Er seufzte leise......er vermisste Jo, dabei würde er doch in drei Stunden wieder bei ihm sein........und nicht erst nach ein paar Tagen.
"Ich liebe dich auch." hauchte Jo ungehört von seinem Schatz und legte seufzend den Hörer beiseite. "Hoffentlich passiert ihm nichts."
"Er ist zwar ein Hitzkopf, aber nicht lebensmüde....und jetzt erst recht nicht mehr..." lächelte Beth und strich Jo über die Wange. "Mach dir keine Sorgen."
Jo schmiegte sich in die Kosungen und lächelte leicht. "Ich weiß, dass er auf sich aufpasst, aber dennoch sorge ich mich. Er hat schließlich keinen Partner und das wird die nächsten Tage noch so gehen. Es ist einfach so.", erklärte er und riss sich dann zusammen. "So aber jetzt Themawechsel. Was wollen wir jetzt machen?"
Brendon fuhr nach der Arbeit bei Luigi vorbei und holte die versprochene Pizza......er musste sich ne Menge Fragen wegen Jo anhören...Luigi erkundigte sich, ob sie noch zusammen wären und Bren hielt nur die Hand hoch.........demzufolge musste er sich der Umarmungen des Wirts erwehren und einen Grappa trinken, bevor er endlich mit seinen Pizzen das Lokal verlassen konnte. Er fuhr nach Hause und stürmte die Treppe rauf......schloss die Wohnungstür auf und schmiss seine Jacke auf den Haken. "Engelchen.....ich bin zu Hause."
Jo strahlte und blickte glücklich vom Sofa - wo er und Beth jetzt saßen - auf, konnte sich im letzten Moment davon abhalten aufzuspringen und rauszustürmen.
"Pizza....." rief Bren und kam ins Wohnzimmer, sah seine Mum und Jo sitzen. Er stellte den Pizzakarton auf den Tisch, zog Jo an sich heran und küsste ihn innig. "Wie geht’s dir, Engel? Besser?" fragte er und drückte ihn fest an sich, erst dann begrüßte er seine Mutter.
Jo wartete bis Bren sich neben ihn gesetzt hatte und schmiegte sich dann wieder schmusend an ihn, küsste ihn zärtlich auf die Lippen, um: "Das Fieber ist runter gegangen.", zu sagen und ihn dann nochmal zu küssen.
"Das ist schön.......", sagte Brendon. "Und dein Kopfweh? Besser?" Dann sah er seine Mutter an: "Und wie geht’s Ron?" "Heute morgen schon besser.....sie hat Schmerzen...und ich gehe jetzt, ich hole deinen Vater und gehe nochmal in Krankenhaus......und wenn Jo wieder ganz gesund ist, möchte sie euch gern sehen."
"Wir kommen natürlich auf jeden Fall. Ich würde schon längst bei ihr sein, wenn ich nicht jemanden hätte, der mir das verbietet." lächelte Jo und küsste Brendon nochmal. "Möchtest du nicht mit Pizza essen Beth?"
"Nein.....Steve hat mir chinesisch nach dem Krankenhaus versprochen....und da er das nur im alleräußersten Notfall tut, werde ich ihm das sicher nicht ausreden..." lachte Beth und erhob sich. "Ich lass euch jetzt allein........ich komm morgen wieder vorbei und unterhalte dich...", sagte sie zu Jo und küsste ihn auf die Wange, desgleichen tat sie bei Bren. "Ich weiß wo’s rausgeht....bis morgen."
"Bis morgen Beth und grüß Ron ganz lieb von uns.", lächelte Jo und wartete bis die Tür klappte, setzte sich dann schlagartig mit gespreizten Beinen auf den Schoß Brendons und küsste ihn wild und leidenschaftlich. "Gott, wie habe ich dich vermisst."
Brendon erwiderte den Kuss mit dem gleichen Feuer und wanderte sofort mit den Händen unter Jos Oberteil, streichelte seinen Rücken. "Frag mich mal......" raunte er, als sie sich voneinander lösten und sah ihn an.
"Okay...hast du mich auch vermisst?" Grinsend kuschelte Jo sich an Bren und legte den Kopf auf dessen Schulter, leckte sich über den schmalen Hals. "Wie war’s bei Luigi?"
"Ich hab dich wie verrückt vermisst...warum glaubst du, habe ich nach der Mittagspause noch dreimal angerufen?" fragte Bren und lächelte. "Luigi? Der lässt dich grüßen....und hätte mir vor lauter Freude fast das Kreuz gebrochen......er dachte, wir sind auseinander, weil ich allein kam.....und dann hab ich ihm den Ring gezeigt...und dann hing er an meinem Hals und ich musste Grappa trinken..." Bren schauderte. "Ich hasse das Zeug."
Jo lachte ehrlich und küsste Brendon nochmal auf den Hals. "Oh mein armer Schatz musste das Teufelsgesöff runterschlucken nur, um aus der Höhle des Löwen Pizza für mich zu holen...wie kann ich diese ehrenvolle Tat belohnen?"
"Hm....indem du mir noch einen Kuss gibst....dann mit mir isst.....und dann sehen wir weiter..." Brendon kraulte Jos Nacken. "Für dich würde ich alles tun......sogar mit Luigi tanzen, wenn’s sein muss."
"Nein das würde ich aber nicht erlauben.", hauchte Jo und nahm die Lippen Brens, zärtlich und doch leidenschaftlich ein, stöhnte genießend in den Kuss und löste sich erst als ihnen beiden fast keine Luft mehr blieb. "Pizza?"
"Pizza....." jappste Bren und sah Jo an. "Ich muss erstmal wieder zu Kräften kommen." Er lächelte und öffnete den Karton, reichte Jo ein Stück.
"Hm Hawaii, danke Liebling. Du weißt, was ich mag.", lächelte Jo und biss genüsslich von der Pizza ab, hauchte einen Kuss auf Brens Nasenspitze und genoss dann seine Pizza weiter.
"Hm...das dachte ich mir dich.....die süße Ananas.", lächelte Bren und kraulte über Jos Nacken, bevor er sich auch ein Stück nahm und genüsslich hinein biss.
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"Hey Ron" wisperte Jo und öffnete leise die Zimmertür, zog Bren an der Hand mit zu dem Bett seiner Schwester, wo auch schon Max saß und die Hand seiner Freundin hielt.
"Hi, Jo...." Sharon strahlte. "Geht’s es dir wieder gut?" "Danke der Nachfrage ich freue mich auch, dich zu sehen Schwesterherz...", brummelte Bren leicht eingeschnappt. "Hallo Bren...dass es dir gut geht, muss ich ja nicht fragen, das seh ich doch. Und außerdem bist du mein Bruder...und nicht mein Schwager."
"Ach, seinen Schwager fragt man das, aber nicht seinen Bruder?" kicherte Jo und umarmte Sharon vorsichtig, blickte sie besorgt an. "Dank Brens Führsorge ist jetzt alles wieder okay...jetzt musst nur noch du wieder gesund werden."
"Klar...immerhin warst du ja krank und nicht er..." lächelte Sharon. "Es geht......die Schmerzen sind beinahe weg und Max sorgt schon dafür, dass es mir gut geht..." Sie betrachtete den Polizisten mit einem liebevollen Blick, den er mit leicht roten Ohren zur Kenntnis nahm.
"Wir werden uns ab jetzt auch um dich kümmern.", schwor Jo und zog sich einen Stuhl ans Bett, setzte sich neben Rons Gesicht. "Schließlich muss ich dir doch noch alles von der Verlobung erzählen, wie ich’s versprochen habe."
"Da bin ich schon gespannt.......was hat sich dieser unsensible Stoffel denn einfallen lassen?" sagte Sharon leise und kicherte über Brens saures Gesicht.
"Oh es war traumhaft, Sharon. Er hat überall Kerzen aufgestellt und ein wundervolles Essen gekocht. Und als es dann zum Nachtisch ging, ist er vor mir auf die Knie gefallen und hat mir den wundervollsten Antrag überhaupt gemacht.", strahlte Jo glücklich und schlang die Arme um Brendon, blickte ihn verliebt an. "Es war der glücklichste Tag in meinem bisherigen Leben, Ron."
Sharon hob die Augenbraue. "Wow, das hätte ich dir gar nicht zugetraut.....Brüderchen....." "Tja, in mir schlummern ungeahnte romantische Anwandlungen..." grinste der.
Jo lachte nur und kuschelte sich wieder an Bren, streichelte ihm zart über die Brust. Es war einfach wundervoll an die Verlobung, die gerade mal eine Woche zurück lag, zurück zu denken.
"Na, dann hoffe ich, dass du dir auch was Schönes ausdenkst für mich..." lächelte Ron Max an. "Wenn wir dann mal soweit sind, wie die beiden."
Max errötete nur und beugte sich zu Sharon um sie tief und sanft zu küssen. "Ich hoffe doch, dass es dir dann gefallen wird und deine Antwort positiv ausfällt.
"Ich kann dir ja ein paar Tipps geben..." grinste Brendon. "Jo hat nicht ‚nein’ gesagt...also kann es nicht schlecht gewesen sein.."
"Nichts gegen deinen Antrag Bren, aber ich habe schon meine eigene Idee.", platzte Max heraus und räusperte sich verlegen. "Ich meine...dass mir sicherlich noch eine einfallen wird." Jo lächelte nur wissend und erhob sich, umarmte Sharon nochmal. "Wir werden jetzt gehen und euch alleine lassen. Morgen Nachmittag kommen wir nochmal."
Brendon lachte leise: "War nur ein Vorschlag, Max.....Ron, wir sehen uns morgen..." Sharon sah Max mit hochgezogener Augenbraue an, lächelte dann aber. "Okay, ihr beiden.....bis morgen...."
Jo zog Bren eilig aus dem Krankenzimmer und lachte vor der Tür herzhaft auf. "Da hat er sich wohl verplappert"
"Ja.....und wie...", kicherte auch Brendon. "Und ich wette, Ron nervt ihn jetzt damit...sie ist doch so schrecklich neugierig.."
"Das werden wir morgen erfahren ob sie was rausgekriegt hat.", kicherte Jo und zog Bren an sich, fuhr mit der Hand durch dessen Nackenhaare und blickte ihm tief in die Augen. "Wir haben jetzt Wochenende Liebling...was unternehmen wir heute......nach einer Woche Enthaltsamkeit???"
"Was möchtest du tun, mein Engel? Gleich nach Hause oder erst noch woanders hin? Oder nach Hause und hinterher woanders hin? "
"Hm ich dachte vielleicht wir legen unseren hart verdienten Monatslohn zusammen und mieten uns ein 4-Sterne-Hotel mit einem großen Whirlpool und machen uns es darin gemütlich.
"Hm...du hast ja wirklich ungeahnt anregende Ideen, mein Engel..." schnurrte Bren in Jos Ohr und küsste ihn darauf. "Dann lass uns mal los....unserem Laster frönen..."
Jo kicherte vergnügt und verschränkte ihre Finger miteinander. "So spontan war die Idee gar nicht. Ich überlege schon seit gestern Abend wie ich eine schöne Atmosphäre schaffe"
"Ach ja?" fragte Bren mit einem anzüglichen kleinen Grinsen. "Hatte ich schon erwähnt, dass ich dich liebe....und das ich mir im Moment nichts schöneres vorstellen kann, als mit dir in einem Luxushotel das Bett auszuprobieren?"
"Hm, dass du mich liebst hast du heut schon erwähnt und ich will es immer wieder hören." wisperte Jo und küsste Bren im gehen schnell auf die Lippen.
"Das wirst du auch........so oft du willst..." Bren seufzte leise und leckte sich über die Lippen. "Du schmeckst süß....und wenn wir nicht bald ankommen, vernasch ich dich auf dem Krankenhausflur..."
"Nichts dagegen...du siehst bestimmt unglaublich erotisch in einem Arztkittel aus.", grinste Jo und beschleunigte seinen Gang. "Hast du eine Idee wo wir hingehen könnten?"
"Plaza.......Innenstadt.....vier Sterne " sagte Bren und grinste. "So, in einem Arztkittel.......vielleicht mal ein Spielchen wert...."
"Hm ich liebe Spielchen...vielleicht können wir einen Kittel schnorren?!"
"Ich kann meinen Arzt fragen........oder wir gehen in ein Geschäft für Berufskleidung....da findet sich sicher was..."
"Hm wär eine Überlegung wert...aber heute tun wir es, wie die Reichen.", lächelte Jo und stieg in Brendons Wagen ein, schnallte sich an. "Dann fahr uns Mal, Liebling."
"Ab und an sollte man sich auch mal was gönnen...." lächelte Brendon und fuhr in die Innenstadt, parkte direkt vor dem Plaza, stellte den Motor ab. "Wir sind da Engel........lass uns reingehen."
"Denkst du die geben uns überhaupt ein Zimmer.", druckste Jo herum und fand seine Idee jetzt doch nicht mehr so gut, auch wenn er sich ihn und Bren in einer Wanne vorzustellen sehr ansprechend fand,
"Wenn du bezahlen kannst....und ich hab sogar Kreditkarte......dann erst recht. Nicht bange machen, die kochen auch nur mit Wasser." Brendon stieg aus, lief ums Auto herum und öffnete Jo die Tür. Dann nahm er ihn an der Hand und marschierte mit ihm direkt zur Rezeption. "Wir hätten gern eine Suite.....am liebsten die Flitterwochensuite...." sagte Bren mit einem freundlichen Lächeln zu der Empfangsdame, die das völlig ungerührt zur Kenntnis nahm, bestätigte, dass sie frei sei. Brendon schrieb sich ein und nahm den Schlüssel entgegen.
"Siehst du...so einfach ist das..." raunte er Jo zu.
"Wow hätte ich nie gedacht, dass die uns so einfach reinlassen.", staunte Jo und ließ sich mit glänzenden Augen zum Lift ziehen. "Wieso eigentlich die Flitterwochensuite? Es ist doch noch gar nicht so weit bei uns."
"Ist doch egal.........weil die ein schönes breites bequemes Bett hat...und einen Whirlpool.......und hundert pro ne Flasche Sekt im Kühler...." Brendon schlang den Arm um Jo und drückte ihn kurz an sich.
"Ich liebe dich, Schatz.", hauchte Jo glücklich und schmiegte sich an ihn, während der Liftboy sie zu ihrer Etage brachte.
"Das tue ich auch....." schnurrte Brendon. Als sie auf ihrer Etage angekommen waren, kramte Bren nach der Chipkarte und deutete auf die Tür am Ende des Ganges. "Das muss es sein......komm, ich bin wahnsinnig gespannt wie es aussieht.." Er zog Jo hinter sich her, schob die Karte in die Tür und öffnete, ließ Jo eintreten und schloss die Tür hinter ihnen. "Wie gefällt dir das?" fragte er leise.
"W-wow das Bett ist ja RIESIG.", staunte Jo und warf sich in die breiten Matten, lachte gerührt. "Wunderbar weich."
"Sagte ich das nicht?" fragte Brendon und blieb am Bettrand stehen, betrachtete Jo liebevoll und ließ sich dann neben ihn fallen, griff nach ihm, um ihn innig zu küssen.
"Hm noch nicht.", widersprach Jo und löste sich sofort. "Erst baden, ja?"
„Darf ich dich nicht küssen?", maulte Bren leise und setzte sich dann auf, lächelte wieder. "Alles was du willst, Engel.......probieren wir zuerst den Whirlpool aus."
"Doch küssen darfst du, aber ich weiß, dass ich dich aufs Bett gezogen hätte wenn du mich so wie vorhin geküsst hättest.", gab Jo zu und küsste seinen Schatz entschuldigend auf die Nase. "Lass uns den Whirlpool probieren."