„Eigentlich feier ich meinen Geburtstag nicht so toll. winkte Gabriel ab und barg seinen Kopf in Colins Halsbeuge. „Aber einpacken kannst Du Dich trotzdem .... Vielleicht in Leder so oder so. Ein breites Grinsen trat in sein Gesicht.
"Hm..dann wirds Zeit..." murmelte Cole überlegend und ein Grinsen überzog sein Gesicht, als er Gabriels Worte hörte. In dem Moment war ihm eingefallen, was sie an dessen Geburtstag machen konnten. Nun, es war etwas kalt....aber dagegen konnte man ja was tun. Und Leder war in diesem Fall mehr als passend. "Leder also....soso. Und wie ich dich einschätze, schwarzes Leder, ja?"
„Ganz schwarz. bestätigte Gabriel versonnen Lächelnd. In seiner Phantasie tauchte Colin auf ... mit schwarzen Lederchaps und sonst ganz nackt. Geil. Schon allein bei der Vorstellung regte sich in seinem Schritt etwas.
"Hm....dacht ichs mir. Nun...wenn das so ist, wirst du dein Leder bekommen und ich meines auch." Cole lächelte vergnügt, in seiner Phantasie lief schon ein ganzer Film ab und er stöhnte leise. Seine Hand wanderte vom Nacken abwärts zu Gabriels Po, strich leicht darüber. "Ich glaube, der Geburtstag wird dir in Erinnerung bleiben."
Ungeniert rieb er seinen Hintern gegen die streichelnde Hand. Er schaffte es sogar, dass sie ein Finger in seine Pospalte verirrte. Gabriel stöhnte ob des langvergessenen Reiz auf. Wie lange hatte er das vermisst und auch gefürchtet. „Woran denkst Du? fragte er leise nach.
"In meinem Kopf spielt gerade ein Film...und die Hauptpersonen sind du, ich und schwarzes Leder.." Cole vergrub die Nase in Gabriels Haaren und merkte verwundert, das sich dieser seiner Hand entgegenstreckte. Vorsichtig und behutsam verstärkte er seine Liebkosungen, strich mit dem Finger die Pospalte entlang und hielt unbewusst den Atem an.
„Und weiter? knurrte Gabriel leicht erregt. Hoffend und bangend zugleich. Er rieb sich weiter an der Hand ... den Fingern ... und hoffte, dass Colin den Wink verstand.
"Hm.....gerade bin ich dabei, dich ausziehen.......dein Arsch in einer engen Lederhose ist ein göttlicher Anblick....und unwiderstehlich..." Colin schloß die Augen, überließ sich ganz seiner Vorstellungskraft und strich weiter durch Gabriels Pospalte, wagte es sogar vorsichtig, den Muskelring zu reizen. "Ich ziehe sie dir nur ganz langsam runter.....weil du nichts drunter hast.....und begleite jedes freie Stückchen Haut mit einem Kuss."
Gabriel keuchte auf und er wand sich in Colins Umarmung ... seinen Berührungen. Heiss und kalt lief es ihm den Rücken hinunter. „Ohja ... seufzte er und es war nicht ganz klar was er damit meinte. Colins Phantasie, die er sehr aufregend fand .... oder dessen Finger an seinem Arsch ... Das er noch viel aufregender fand. „Mehr ... keuchte er .....
"Ich ziehe dir die Hose also Stück für Stück aus......es ist warm und der Geruch des leders macht mich noch geiler, als ich ohne hin schon auf dich bin..." raunte Cole an Gabriels Ohr...mittlerweile machte ihn seine Phantasie selber scharf und sein Glied richtete sich auf, drückte gegen Gabes Bauch. Sein Finger fuhr fort, den Eingang des Schwarzhaarigen zu reizen.....das Gabe das überhaupt zuließ, erfüllte ihn mit Stolz...und vor allem Liebe. Cole fuhr fort, zu erzählen.....schilderte ausführlich, wie er Gabes Glied in den Mund nehmen und ihn nach allen regeln der Kunst verführen würde....unterbrach nur einmal kurz, um seinen Finger anzufeuchten und strich dann weiter durch die Spalte....strich über die Rosette und stuppste mit der Fingerkuppe ganz vorsichtig dagegen, zog sich aber gleich wieder zurück, hoffend, das er jetzt nicht zuviel gewagt hatte.
Sein Körper war angespannt und doch zitterte er leicht. Als er Colins Finger spürt zuckte er leicht zusammen. Es tat nicht weh. Eine Überraschung .. und eine Erleichterung. Colins Erzählung hatte er nur halben Ohres folgen können. Er war zu sehr auf den „Fremdkörper fixiert und von diesem abgelenkt. Doch sein leicht steifes Glied war Zeichen genug, dass es ihn trotzdem erregte.
Cole hatte auf einen Ausbruch gewartet und war überrascht, das er ausblieb. Vorsichtig wagte er erneut einen kleinen Vorstoß, strich an der Rosette entlang, streichelte sie und ließ seine Fingerkuppe erneut eindringen.....langsam, behutsam und sofort bereit, sich wieder zurückzuziehen, falls Gabe sich dagegen wehrte. Nebenbei schilderte er seine Phantasie und rieb sich leicht an dem Schwarzhaarigen.
„Colin .... krächzte Gabriel und fühlte sich so hilflos diesem Reiz ausgesetzt. Es fühlte sich gut an ... und er vertraute Colin vollkommen .... Aber da stand etwas zwischen ihnen ... und jetzt ... und hier .... war es wieder stark präsent. Gabriel sah auf und legte seine Hand auf Colins Mund. Fast schmerzhaft pochte sein Glied gegen Colins Oberschenkel. Wie sollte er es ihm sagen? Wie würde er reagieren ....
Colin schwieg und sah Gabriel nur an.....er zog sich leicht zurück und wartete ab. Er wusste, irgendetwas stand im Moment gerade zwischen ihnen....das war beinahe greifbar. Sein Finger streichelte noch immer leicht durch Gabes Spalte, aber er versuchte nicht mehr, einzudringen oder den Eingang sonst irgendwie zu reizen.
Hatte er es verdorben? Colin schien aber nicht böse zu sein. Gabriel fühlte sich für einen Moment wie ein Kind. Wieder in diese defensive Rolle gedrängt. Er rollte sich auf Colin, weil ihm nichts besseres einfiel, und küsste ihn hungrig. Fast verzweifelt. Zwar war seine Männlichkeit noch immer hart und fordernd, aber jegliche Lust war in ihm verpufft. Als er sich schliesslich atemlos von Colin löste, blieb er über Colin und sah ihm in die Augen ... „Ich ...es ... ich möchte, dass Du mit mir schläfst ... und doch hab ich Angst ... sagte er und über seine Augen lag ein trauriger Schatten.
Cole erwiderte den Kuss und lauschte, die widersprüchlichsten Gefühle spiegelten sich auf seinem Gesicht wieder...Liebe und Angst war nur einige davon. Er hatte Angst, Gabriel zu verletzen und gleichzeitig verspürte er soviel Liebe in sich, das er hätte schreien können. Trauer, als er die Trauer in Gabes Gesicht sah. Der Ire schloß kurz die Augen, um sich zu beruhigen und sah den Schwarzhaarigen dann an, ruhig und liebevoll. "Mo cridhe......wovor hast du Angst? Erklär es mir, wenn du kannst. Ich werde dir nicht wehtun......niemals!" fügte er noch leise an.
/Wie sag ichs ihm bloss?/ Gabriel wurde kribbelig und nervös. Seine Männlichkeit fiel von einem Moment auf den anderen in sich zusammen und er versuchte sich Colin zu entziehen. „Ich muss Dir etwas sagen sagte er schliesslich leise und setzte sich auf. Gabriel zog die Beine an, schlang seine Arme darum und ließ den Kopf nach vor fallen.
Stockend begann er zu erzählen wie er Paul kennengelernt hatte, am Anfang alles wunderbar .. die grosse Liebe .... der Enthusiasmus. Dann der Alltag .... Pauls Ausfälle und „Fluchten in die Nacht. „Eines Abends kam er in der Nacht ziemlich betrunken nach Hause. Gabriels Stimme war sehr leise geworden und er meinte, dass er nur die Stimme in seinem Kopf hörte. „Wie immer hab ich auf ihn gewartet und ich hab ihm eben gesagt, dass ich nicht will dass er dauernd alleine um die Häuser zieht. Von einem Moment ist er dann völlig ausgetickt und hat mir eine Ohrfeige verpasst. Er hat mich beschimpft und ist wieder weggegangen. Er am nächsten Morgen ist er wieder aufgekreuzt .... und dann .... dann ... ich hab noch geschlafen ... ich hab ihn nicht gehört .... Auf Gabriels Gesicht brannte Scham und Verzweiflung .....
Gabes Unruhe machte Cole selbst nervös, also ließ er den anderen los, der offensichtlich von ihm wegstrebte. Er versuchte, sich nichts anmerken zu lassen und setzte sich auf, lehnte sich an das Kopfteil und hörte Gabriel zu, ohne ein Wort dazu zu sagen. Nur seine Miene verdunkelte sich immer mehr und er bedauerte zutiefst, das er Paul damals nur das Glas ins Gesicht geschüttet hatte. Was für ein Arschloch und ein Schwein noch dazu. Der Ire bewegte sich, setzte sich hinter Gabe und zog ihn zu sich heran, schlang seine Arme um dessen Hüften und streichelte beruhigend mit den Fingerspitzen über dessen Bauch, aber er unterbrach ihn nicht....es war wichtig, das er alles mal aus sich herausließ.
„Aufgewacht bin ich mit seinem Schwanz in meinem Rücken. Ich wollte nicht mit ihm schlafen und ich hab versucht aus dem Bett zu kommen, aber dann ... dann ... hat er mich einfach genommen. Was für ein lahmes Wort für eine Vergewaltigung. Gabriel strich sich durch die Haare und wagte es nicht Colin anzusehen. „Und er hat es auch noch so gemacht, dass ich kommen musste. Er wusste genau was mich anmacht, der Scheisskerl ... Und ich hab es dann auch gut gefunden .... Vielleicht war das auch der Fehler. Schweratmend lehnte er sich gegen Colin und schloss die Augen. „Es hat ihn angemacht und er hat nicht aufgehört. Es war wie ein Spiel für ihn. Wann immer er mich erwischt hat, hat er es gemacht .... Normaler Sex war nicht mehr möglich mit ihm ... und immer ich ... Er hat sich nicht von mir vögeln lassen. Und es hatte auch keinen Spass mehr gemacht. Irgendwann hatte es dann angefangen wehzutun und langsam hatte er Angst vor Paul bekommen. Und trotzdem hatte er sich nicht gewehrt ... vielleicht um ihn zu gefallen ... Gabriel wusste es nicht.
Colin hatte Gabriel einen Kuss auf den Nacken gehaucht und streichelte ihn weiter.....mittlerweile hatte er gequält seine Augen geschlossen, die Worte des Schwarzhaarigen taten ihm beinahe körperlich weh. Der Ire biss sich auf die Unterlippe, um seiner Wut nicht lautstark Luft zu machen. Manche Dinge setzten sich wie Puzzleteile zusammen und ergaben nun ein klares Bild, warum Gabriel in manchen Situationen so reagierte und was Inez meinte, als sie ihm das Foto von Gabe gezeigt hatte.
"Nur das es für dich kein Spiel mehr war......du hast darunter gelitten.." stellte Cole dann nach einer Weile leise fest. "Und dieser Abschaum hat das sicherlich noch gut gefunden." Der Rothaarige überlegte.....und dann musste er fragen. "Gabe....du hast ihn sehr geliebt....sonst wärst du gleich gegangen, nicht wahr?"
„Er war meine Welt, Colin. Ich dachte er wäre „Mr. Right. antwortete Gabriel düster. „In den Augen aller waren wir das Traumpaar schlechthin. Er hob seinen Kopf und sah Colin beschwörend an. „Du darfst das niemals verraten. flüsterte er. „Camilla weiss es ... und ich glaube Inez ahnt was ..... Aber die anderen wissen nichts .... Sie dürfen nichts wissen.
"Deine Mutter ahnt mehr, als du glaubst, Gabe.....aber von mir wird niemand was erfahren. Nur kann ich dir nicht versprechen, das ich ruhig bleibe, wenn mir Paul das nächste Mal über den Weg läuft.." murmelte Colin und erwiderte Gabriels Blick ruhig. "Ich weiß, das du ihn über alles geliebt hast....und ich kann dich verstehen. Du hast dir nichts vorzuwerfen. Nur das er deine Liebe schamlos ausgenutzt hat, verzeihe ich ihm nicht."
Er hatte es befürchtete und Gabriel ließ den Kopf hängen. Nicht weil es ihm jetzt noch peinlich war. Aber er hatte gehofft, dass seine Mutter nur wenig wusste. Besser gar .... gar nichts. „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass er Dir in nächster Zeit über den Weg laufen wird. sagte er schliesslich. „Er hat ein Jobangebot aus New York. Ich glaube nicht, dass er zurückkommen wird.
"Deine Mutter hat mir nichts erzählt, sie hat nur gemeint, das du es nicht verdient hast, das man dich so verletzt." murmelte Colin in Gedanken und horchte dann auf. "Das wird auch besser sein für seinen Gesundheitszustand..." setzte er dann nach und meinte leise: "Woher weißt du das? Hat er es dir erzählt? Und vor allem woher weißt du, das ich ihn schon mal getroffen habe?"
„Er konnte es sich nicht verkneifen damit zu prahlen .... Gabriel nannte Colin die Summe die Paul angegeben hatte. Aber wie er den Lebensstil seines Ex kannte, würde das Geld nicht lange auf der hohen Kante lieben bleiben. „Natürlich hat er es mir gesagt, dass er Dich kennt .... Er hat irgendwas von einer Kneipe erzählt .. und von einem Drink. Spöttisch zuckte es um seine Mundwinkel.
"Hat er auch erwähnt, das ich ihm den Drink ins Gesicht geschüttet habe?" Colins Mundwinkel zuckten verächtlich. "Womöglich hat er dir noch den Floh ins Ohr gesetzt, das ich Interesse an ihm hätte." Der Ire fuhr sich durch die Haare und kraulte dann Gabriels Nacken. "Soll er in die Staaten gehen und dort rumvögeln"
„Das hat er wohl vergessen. erwiderte Gabriel trocken und drehte seinen Kopf leicht zu Colin. Nur so weit, damit dieser auch schön weiterkraulen konnte. „Er meinte, Du wärst schnucklig und wollte natürlich wissen, wer von uns der Chef ist. Paul hatte es wortwörtlich gesagt und Gabriel war sich in diesem Moment so miserabel und schlecht vorgekommen.
"Ach? Wollte er das? Ich hoffe du hast ihm gesagt, das ich mich liebend gerne von dir vögeln lasse....das ich dabei schreie vor Lust und er leider leider nie mehr in Erfahrung bringen wird, was er versäumt hat." Coles Stimme triefte nur so vor Sarkasmus und wäre Paul dagewesen, wäre er ihm wohl in diesem Moment ins Gesicht gesprungen. "So ein Idiot....als ob in einer Beziehung einer den Chef spielen muss....was denkt der sich eigentlich?"
Er hatte gar nichts gesagt. Was hätte er auch schon sagen sollen? Höflich hatte er Paul und seiner Mandantin Kaffee und Mineralwasser bringen lassen und war dann einfach zur Tagesordnung übergegangen. Seine Eltern hatten bei seiner Erziehung immerhin nicht geschlampt. „Ich liebe Dich, Colin ... sagte er nach einer langen Zeit die er nur geschwiegen hatte.
Cole hatte sich zurückgelehnt und Gabe einfach mit sich gezogen, er streichelte immer noch mit Inbrunst dessen Nacken. "Ich liebe dich auch, Gabriel.....mehr als du dir vorstellen kannst.......und daran ändert sich nichts, egal, was passiert" flüsterte der Ire leise. "Und ich danke dir, das du mir das anvertraut hast."
Er fühlte sich so zerschlagen an ... Erschöpft .. und doch auch befreit. „Ich wollte nie der Waschlappen sein, als der ich nun dastehe ... Aber danke .... Dass Du zu mir stehst ....
"Du hast einen Knall.." stellte Colin nüchtern fest und schnippte Gabriel gegen die Stirn. "Wie kommst du auf die Idee, das du ein Waschlappen bist? In meinen Augen ganz sicher nicht...du denkst nur selber so von dir.."
„Ich weiss nicht ... Ich fühle mich eben so ... Immerhin bin ich ein Mann und ich bin sogar größer als Paul. Ich hätte mich wehren können ... stattdessen flenne ich hier herum. Er seufzte und rappelte sich auf. „Ich glaube ... jetzt brauch ich was zu trinken .... Magst Du auch etwas, Schatz?
"Du flennst doch gar nicht rum....mach dich nicht selber runter " sagte Cole leise und nickte dann. "Ja ich glaube, was zu trinken wäre gut....irgendwie fühlt sich mein Mund ganz trocken an."
Gabriel sah Colin nur stumm an und ging dann in die Küche. Nach ein wenig Suchen fand er noch eine Flasche mit alten Whisky. Sein Vater hatte ihn mal mitgebracht. Irgendwie war das heute was Passendes. Er nahm noch zwei Gläser mit und ging zurück ins Schlafzimmer. „Ein Schlummertrunk. murmelte er schiefgrinsend und füllte die zwei Gläser.
Colin war aufgestanden und stand nun vor dem Fenster, hatte die Arme vor der Brust verschränkt und sah hinaus. Seine Gedanken drifteten in alle Richtungen und ließen sich irgendwie so gar nicht fassen.....sie wechselten sich ab in der Wut auf Paul und der Liebe zu Gabriel. Der Ire wandte den Kopf, als der Schwarzhaarige wiederkam und erwiderte das Grinsen. "Ich glaube, das ist eine gute Idee......ein Schlummertrunk und wieder ab ins Bett. Ich fühle mich irgendwie, als hätte ich gerade den Mount Everrest bestiegen....total blutleer im Hirn." Er trat vom Fenster weg und ging auf Gabriel zu, nahm ihm die beiden Gläser aus der Hand und stellte sie auf den Nachttisch. "Ich liebe dich..." Cole schlang seine Arme um Gabe und küsste ihn innig.
Ganz weich und anschmiegsam kuschelte er sich in Colins Arme. Ließ sich fallen und erwiderte den liebevollen Kuss. Es wäre nicht Gabriel gewesen, wenn er nicht seine Hände leicht über Colins Rücken streicheln lassen würde. Er musste seinen Freund immerzu befühlen und ihn kosen.
Cole legte alle seine Gefühle für Gabe in diesen Kuss und unterbrach ihn erst, als er Luft holen musste. Etwas atemlos sah er dem Größeren in die Augen und lächelte dann breit. "Gehen wir zurück ins Bett.....ich will mich an dich kuscheln und keinen Zentimeter Luft zwischen uns lassen." Er nahm die Gläser vom Nachttisch ud reichte Gabriel eines. "Aber erst noch der Schlummertrunk."
„Ohja. Gabriel prostete Colin zu und trank den Whisky dann in einem Zug aus. Soviel war es ja nicht. Aber er war stark. Sehr stark und Gabriel schüttelte sie kurz. „Boah .... Das brennt. Er grinste mit tränenden Augen, stellte das Glas weg und krabbelte dann zurück ins Bett.
Cole stürzte sein Glas ebenfalls hinunter und ihn schauderte, er schnappte nach Luft und kroch hinter Gabriel her zurück ins Bett. "Boah, was für ein Teufelzeug.....irischer Whiskey ist viel milder. Wir werden welchen mitbringen, wenn wir zurückfliegen." Der Ire seufzte leise und schmiegte sich an Gabriel, legte den Kopf auf dessen Brust und seufzte zufrieden.
„Schottland lässt grüssen. nuschelte Gabriel und hatte irgendwie das Gefühl, dass er nicht mehr Herr seiner Zunge war. Er hatte Colin in seine Arme genommen, doch dann drehte Gabriel sich ein wenig, damit er ihm zugewandt lag. So konnte er ihn ansehen und berühren. Während er Colins Gesicht, Hals und Schultern streichelte, dachte der Dunkelhaarige, wie viel Glück er doch hatte.
Colin lachte leise und kraulte Gabe liebevoll den Bauch. "Mir egal......ich mag Whiskey sowieso nur bedingt.....mir ist Bier viel lieber." Er sah den Größeren liebevoll an und schloß dann die Augen, genoß die sanften Berührungen. "Hm..weißt du was ich grade denke? Das ich fürchterlich viel Glück hatte, dich getroffen zu haben." Der Ire öffnete seine Augen wieder und suchte Gabes Blick, lächelte liebevoll. "Und wenn ich jemals wieder mit dir streiten sollte, wünsch ich mir so eine Versöhnung wie vorher in der Dunkelkammer....merk dir das bitte.." neckte er dann leise.
„Ich werde daran danken. Gabriel knurrte leise und griff nach Colins Hand. Sanft, aber bestimmt drückte er sie weiter nach unten und drängte sich dann näher an Colin. Dabei sah er ihm tief in die Augen. „Ich hatte noch mehr Glück. sagte er leise und gab sich wieder den Streicheleinheiten hin. Nicht untätig glitten seine Finger weiter über Colin um jedes Futzelchen Haut zu ertasten. „Tust Du mir einen Gefallen? sagte er nach einer Weile mit schwerer, dunkler Stimme.
Colin lächelte nur und schloß erneut die Augen, ließ seine Hand in gabes Schritt gleiten und streichelte dort über dessen noch schlaffe Männlichkeit, die sich unter seinen Berührungen zu regen begann. Als gabriel sprach. öffnete er seine Augen wieder, um ihn anzusehen. "Sag mir...was soll ich tun, mo cridhe?" flüsterte der Ire heiser.
„Schlaf mit mir. Die drei Worte hatten ihn große Überwindung gekostet, aber er ... liebte Colin. Er vertraute ihm und er wollte ihm ganz nah sein. Vielleicht fand er so endlich Ruhe und konnte seine Vergangenheit begraben.
Cole konnte nicht antworten, er hatte zu tun, den Kloß in seinem Hals hinunterzuschlucken. Er konnte sich in etwa vorstellen, wieviel Überwindung es Gabe gekostet haben musste, das zu sagen und er empfand Glück.... Liebe und das ließ ihn beinahe in Tränen ausbrechen. So nickte er nur und begann, den Schwarzhaarigen zu küssen.....ließ seinen Mund über dessen ganzen Körper wandern, erforschte ihn mit Lippen und Zunge. Seine Hände streichelten Gabes Oberschenkel, seinen Schritt, glitten über dessen Hoden, Sein Finger strich über den Damm, näherte sich der Spalte.....glitt durch sie hindurch und reizte den Eingang, während er über die Brustwarzen des Schwarzhaarigen leckte. "Bist du sicher?" fragte Cole leise und hob den Kopf, suchte Gabriels Blick.
Erst war er natürlich völlig verspannt gewesen und Gabriel dachte schon, dass seine Männlichkeit gleich wieder in sich zusammenfallen würde, aber dann öffnete er ein wenig seine Beine. Colins Küsse schmeckten gut. Fast gierig erwiderte er sie dann doch und zog den Kleineren weiter über sich. Als ihn Colins Frage erreichte, schlug Gabriel wieder die Augen auf und öffnete seine Beine nun ganz. Sich dabei ein wenig streckend griff er unter den Polster und zog eine Tube Gleitgel heraus. „Ja ... flüsterte er und hielt Colin auffordernd das Gel hin.
Cole sah Gabes forschend ins Gesicht, griff dann nach dem Gel und verwickelte den Größeren erneut in einen wilden Kuss. Er öffnete die Tube, versorgte sich mit der kühlen Flüssigkeit und benetze dann seine Finger, glitt zwischen Gabriels Beine und strich die Spalte entlang, massierte das Gel leicht in den Muskelring ein. Nach einer Weile drückte der Ire vorsichtig gegen die Rosette, schob vorsichtig seinen Zeigefinger in die enge Hitze, Gabe dabei nicht aus den Augen lassend. Bei den ersten Anzeichen von Angst würde er sich sofort zurückziehen.
Knurrend quittierte Gabriel das Eindringen und wölbte sich Colin instinktiv entgegen. Er kämpfte mit sich, aber er hatte keine Angst. Gabriel bewegte sich nicht und versuchte sich an das Gefühl zu gewöhnen. Es war kein Schmerz. Es war einfach nur ungewohnt die zu fühlen. Vorsichtig und auch irgendwie neugierig begann er sich leicht gegen den Finger zu bewegen. Seine Hände hatte er nach hinten gelegt und hielt sich dabei am Bettgestell fest. „Mehr. bat er leise und sah Colin in die Augen.
Cole lächelte leicht und leckte sich über die Lippen, schob dann einen zweiten Finger nach und begann vorsichtig, Gabe zu weiten. Dabei tastete er etwas herum, fühlte die kleine Erhebung und strich immer wieder darüber, während er seine Finger in einem langsamen Takt bewegte. Schließlich zog er sie zurück, wischte sie an der Bettdecke ab und schob sich auf Gabriel.....nahm sein Glied in die Hand und strich mit der Eichel über die Rosette.....setzte an, drang aber noch nicht ein. Cole zog Gabe in einen innigen Kuss und schob sich erst dabei langsam in ihn.
Als Colin sein Lustzentrum berührte, zuckte Gabriel zusammen und konnte ein lautes Stöhnen nicht unterdrücken. Die Beine aufgestellt, schob er sich immer wieder gegen die Finger und begann sinnloses Zeugs zu reden. Er bedachte Colin mit Koseworten. Überschüttete ihn mit verbalen Zärtlichkeiten und bat ihn ihn zu nehmen. Schliesslich war es so weit und Gabriel bäumte sich auf. „Gott ..... Mit glasigen Augen stöhnte Gabriel und griff nach Colins Hintern. Diesen kneten zog er ihn schliesslich mit einen heftigen Ruck zu sich und brachte die Härte in sich. Abermals stöhnte Gabriel auf und fiel wieder zurück in die Kissen.
Colin stöhnte laut auf, Gabriel so zu spüren war einfach nur geil und er musste an sich halten, nicht sofort zu kommen, als der Schwarzhaarige ihn so fordernd an sich zog. "Gabe....." keuchte er und stützte sich neben den Größeren ab, ließ den Kopf hängen und beruhigte sich, bevor er begann, einen langsamen Rhythmus anzustimmen. Immer wieder stieß er in die verlockende Enge vor sich udn merkte dabei nicht einmal, das er immer lauter und lauter stöhnte. Seine Hand löste sich aus dem Laken und der Rothaarige griff nach der Männlichkeit seines Freundes, reizte sie im Takt seiner Stöße.
Gabriel wollte aber keinen Zeitlupenritt, wie er es in Gedanken nannte. Er wollte Colin spüren. Alles von ihm. Fordernd arbeitete er Colin entgegen und griff hart in dessen Po. Er begann zu schwitzen. Eigentlich hatte er das Gefühl sich aufzulösen. Colins Stöße brachten ihn an den Rand des Wahnsinns. „Hör auf, Colin .... schrie er plötzlich auf. Aber nicht weil er wieder Angst bekommen hatte oder Colin ihm wehtat. Der Dunkelhaarige bäumte sich schreiend auf und ergoss sich heiß in Colins Hand .....
Colin hatte sich in einem Rausch verfangen....Gabes Gegenhalten veranlasste ihn, das Tempo anzuziehen und er bewegte sich schneller, stieß tiefer zu und lauschte ihrem Keuchen und dem Klatschen von Haut auf Haut. Der Ire fuhr zusammen und hielt inne, als Gabriel schrie....und dann spürte er schon, wie sich die Muskeln um ihn herum verengten. Nach ein, zwei schnellen Stößen war es auch um ihn geschehen und Cole folgte Gabe, ergoss sich zuckend in diesen und ließ sich dann auf ihn sinken....seine Arme gaben einfach nach.
Unfähig sich zu bewegen oder nur etwas zu sagen lag Gabriel unter Colin. Langsam fasste er sich wieder und streichelte beruhigend über Colins Rücken. Heiser vom Schreien flüsterte er Colin ihns Ohr wie sehr er ihn liebte und dass er ihn nie wieder loslassen würde. Dabei spürte er, wie eine Flüssigkeit über seine Wangen lief. Es war kein Schweiss, auch wenn es salzig schmeckte. Er hatte nicht gewusst, dass man wirklich vor Glück weinen konnte. Aber hier in den Armen seines Geliebten durfte er das tun.
Heute, hier und jetzt würde ein neues Leben beginnen .... eines mit Colin. Gabriel sah sich mit Colin in Irland .... auf einem Boot im Mittelmeer .... lachend und windgebeutelt am Turm des Eiffelturms in Paris. Wenn dieser Mann es wollte, dann konnten sie das erleben ... und vielleicht würde er ihn eines Tages fragen, ob er ihn heiraten wollte .....