Stellt euch folgende Szenerie vor....ein Gay-Club irgendwo, laute Musik, jede Menge gutaussehener Jungs, einige suchen Erleichterung im Darkroom...der Bass hämmert, Musik ist laut und die Stimmung gut.....Sex liegt in der Luft, das Licht flirrend, halbdunkel......und inmitten der ganzen Jungs ein Einziger.........auffallend männlich und auffallend sexy

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/Verdammt..../ Ich halte mich an meinem Drink fest und sondiere die Umgebung....es ist mein Stammclub und ich kenne die meisten hier....war mit den meisten hier auch schon im Hinterzimmer oder woanders, habe sie gevögelt, Nichts Neues.....ich schmettere alle Flirtversuche ab, mir ist nicht nach was aufgewärmten....das ist es nicht, was mich anmacht.
Mein Blick schweift in die Runde, bliebt an der Tanzfläche haften und ich erstarre........ein blonder Typ tanzt....und wie er das tut. Ich habe ihn vorher noch nie gesehen.....und er ist klasse.

Hm....gute Musik, heiße Typen...hier ist es geil. Habe meine Entscheidung noch nicht bereut, hierher gekommen zu sein. Um ein bisschen Spaß zu haben gibt es für einen Schwulen keine bessere Adresse, hat ein Freund zu mir gesagt, als ich hierher gezogen bin. Großstadt...einfach toll...für mich Landei sowieso. Ich öffne die Augen, lasse mich vom Rhythmus tragen und sehe mich um. Meine Blicke streifen einen Typen an der Bar, der mich beobachtet. Wahnsinn...groß muskulös, dunkelhaarig......ganz genau der Richtige für mich
Meine Bewegungen werden aufreizender.......ich will ihn haben und das werde ich auch schaffen...ganz egal wie..

You got the perfect Body
love the way you're shakin' it for me
can we take it upstairs
from the lobby
i don't see nothin in
you an me bubblin
how do wie get startet
how do we get private

Wie sinnig.....sie spielen Blue und ich beobachte den Blonden, der mich ganz offensichtlich anmacht und das ziemlich gut. Der Junge ist eine Wucht.....und das weiß er wohl auch ganz genau..... der Liedtext drückt in diesem Moment genau das aus, was ich fühle, was ich will.....nämlich das sich dieser Körper genauso aufreizend unter mir bewegt wie auf der Tanzfläche. Ich lasse mein leeres Glas stehen, gehe hinüber zu ihm und bleibe vor ihm stehen....sehe ihn nur an......seine Augen sind strahlend blau, wie ich im kurz aufblitzenden Licht erkennen kann. Er sieht mich an wie das Kaninchen die Schlange......und dann schlinge ich meine Arme um ihn und bewege mich in seinem Rhythmus.

Er kommt.....meine Knie werden weich, als er mich so anblickt und ich kann nichts anderes mehr tun, als zurückzuschauen.....kann den Blick nicht mehr von den grünen Augen abwenden, die so völlig konträr zu den schwarzen Haaren sind. Ich öffne den Mund und schließe ihn wieder, als er mich umfasst und sich mit mir zur Musik wiegt....jedes Wort ist überflüssig, wir wissen beide, worauf es hinauslaufen wird, was wir wollen. Allein schon seine Arme um meine Taille lassen mich schaudern, ein Kribbeln durchläuft meinen Leib......ich will diesen Typen, wie ich noch nie etwas zuvor in meinem Leben gewollt habe.

Hmmm.....der Junge ist eine Wucht. Er bewegt sich geil, hat einen Körper zum niederknien.....und riecht verdammt gut. Nach 10 Minuten bin ich der Meinung, der Etikette genüge getan zu haben und flüsterte heiser in sein Ohr: "Zu mir oder zu dir?"
Ins Hinterzimmer mag ich ihn nicht mitnehmen....ich will ihn nicht nur in ner Viertelstunde vernaschen sondern die ganze Nacht. Ganz direkt lasse ihn ihn meine beginnende Erregung fühlen, reibe mich an ihm, damit er weiß, worauf er sich einlässt.

Gott......mein ganzer Körper scheint in Flammen zu stehen und ich schwitze....aber nicht nur von der Luft und der Tanzerei, sondern auch vor Erregung. Der Mann weiß was er will...und er ahnt nicht, das ich eigentlich ein unerfahrener Junge bin....ich werde es ihm nicht auf die Nase binden. "Zu dir..." bestimme ich und versuche, meiner Stimme einen festen Klang zu geben....was nicht sehr einfach ist. Zu mir könnten wir auch nicht gehen....meine Schwester, bei der ich wohne...würde wohl einen Anfall bekommen.

Gut, der Junge ist nicht zimperlich, entschlußfreudig und ich ziehe ihn kurzerhand mit nach draußen, wo ich ihn erst einmal gegen die Wand drücke und küsse...in Vorfreude auf kommende Spielchen. Er schmeckt so gut, wie er riecht.....unverdorben und auf eine gewisse Weise unschuldig und das macht mich beinahe verrückt. Ich kann gar nicht schnell genug nach Hause kommen.

Ich stehe an der Wand und jappse nach Luft, ich bin noch nie in meinem Leben vorher so geküsst worden. Mein Knie werden weich und es wird nicht besser, als er mich mit diesem brennenden Blick bedenkt, so das ich genau weiß, das er mich in Gedanken schon längst ausgezogen hat. Er zieht mich mit sich, ich lasse es zu...nur zu gerne, zu seinem Auto, fährt mit mir zu seiner Wohnung, öffnet die Tür und hat sie kaum geschlossen, als er beginnt, mich erneut zu küssen, hungrig, gierig.

Gott....ich bin so geil, ich kann es kaum beschreiben.....ich dränge den Jungen zu meinem Bett ziehe ihn aus...reiße mir die Kleider vom Leib und komme zu ihm....halte kurz inne und sehe ihn an. "Wie heisst du eigentlich?" frage ich zwischen zwei Küssen, arbeite mich an seinem Körper hinunter.

"Mein Name ist Felix....." seufzte ich leise, ich hebe mich dem fordernden Mund, den streichelnden Händen entgegen. "Und du?" presse ich zwischen zwei Keuchern hervor, als seine Lippen sich um mein erregtes Glied legen...es verwöhnen. Ich werde auf der Stelle verrückt werden, das weiß ich genau....endlich, endlich passiert es.

"Sam...." sagte ich.....ich habe keine Zeit und keine Nerven mehr, dem Jungen zu erklären, das ich Samuel heisse......ich versinke in einem Rausch, der voller Ekstase und Zärtlichkeit ist. Ich weiß nicht mehr wie ich heiße, noch, wie der Junge unter mir heisst, die Gedanken sind wie weggefegt. Einzig und allein die Tatsache, das er sich unter mir noch geiler bewegt, als ich es mir ausgemalt habe, beherrscht mein Denken.
Ich weiß nicht mehr, wie oft wir es in dieser Nacht getrieben haben, ich kann mich nur an schwitzenden Körper erinnern, unser Keuchen und Stöhnen, das den Raum erfüllt hat.
Irgendwann schlafen wir ein.....ich habe Felix im Arm, was ich nie tue bei einem One Night und bin zu erschöpft, noch irgendwas zu tun oder zu sagen.

Ich fühle mich wie auf Speed...voller Euphorie und lausche seinen ruhigen Atemzügen. Erschöpft bin ich und kann doch nicht schlafen.....mein Gefühle laufen Amok. Das war mein erstes Mal...naja, ich habe schon Erfahrungen im Wichsen und blasen, aber noch nie hat mich jemand gevögelt und es war einfach klasse. Ich betrachte sein Gesicht und seufze leise......ich habe mich in ihn verknallt und ich weiß genau, das es völliger Irrsinn ist. Er suchte einen One Night...und ich werde mit diesen Emotionen allein dastehen.
Wie gerne würde ich bleiben.....aber ich entscheide für mich, das es besser ist zu gehen...und vielleicht kann ich ihn ja langfristig von mir überzeugen. Ich stehle mich aus dem Bett, aus seiner Wohnung..schreibe nur einen Zettel, auf dem ich ihm danke für die tolle Nacht und mein erstes Mal.....und ihm meine Handynummer aufschreibe.

Ich wache auf, blinzelnd und verschlafen...taste und entdecke, das er nicht mehr da bist...nun ja, so ist das bei One Nights. Mit einem Gähnen versuche ich das komische Gefühl der Leere, das sich in mir breit gemacht hat, zu unterdrücken. Als ich aufstehe, finde ich seinen Zettel...und irgendwie habe ich ein Kribbeln im Magen. Ich habe schon die Hand nach dem Telefon ausgestreckt....aber nein, lieber nicht. Jungs neigen dazu, sich in ihren ersten zu verlieben...und nach Liebe und einer Klette ist mir wirklich nicht....rede ich mir ein.
Als ich am Abend erneut in meinen Stammclub gehe und die Jungs sondiere, bin ich guten Mutes, Felix so schnell wie möglich aus meinem Gedächtis streichen zu können.
Ich wehre jeden Flirtversuch ab...sogar von dem kleinen süßen Braunhaarigen, den ich hier noch nie gesehen habe. Ich bestelle mir noch einen Drink und frage mich, was mit mir los ist, als mein Blick auf die Tanzfläche fällt......Felix.

Sam ist da...ich habe ihn schon lange gesehen. Ich tanze, tue so, als würde ich ihn nicht beachten und bwege mich so aufreizend, das er mich einfach bemerken muss. Er hat nicht angerufen...nun das habe ich auch nicht erwartet. Er ist der Jäger......er muss das Gefühl haben, die Beute zu fangen. Ich habe in langen Gesprächen mit meiner besten Freundin herausgefunden, wie solche Männer ticken. Und einen Versuch ist Sam wert.....er ist alles mögliche wert. Ich lächle einen Typen an, der mich anstarrt und beginne zu flirten......Konkurrenz belebt das Geschäft.

Verdammt, was macht der Bengel? Er beachtet mich nicht einmal......hey, hier ist der Typ, der dich als erster gevögelt hat...ist das nicht ein wenig Aufmerksamkeit wert? Ich halte mich an meinem Glas fest und frage mich, welcher Teufel mich grade reitet......kann mir doch egal sein, mit wem oder was er verschwindet. Leider lässt sich das kleine nagende Gefühl in meinem Innern nicht abstellen und ich trinke noch einen, bevor ich den Club verlasse und nach Hause gehe.....allein.

Hm..das war zu erwarten. Ich blocke jeden weiteren Annäherungsversuch von dem Typen ab, er interessiert mich nicht....ich will Sam und keinen anderen Eine Viertelstunde später als er verlasse ich den Club und gehe nach Hause.....nur nicht aufgeben.

Drei Tage...drei Tage geht das schon so....Felix tut, als hätte er mich noch nie gesehen und ignoriert mich.....tanzt, flirtet und lacht. Ich drehe beinahe am Rad......egal was ich mache, ich habe das Gesicht des Kleinen vor mir, sein süßes Lachen und seinen Augenaufschlag.
Ich gehe nach Hause, wieder allein und viel früher als sonst, am nächsten Tag bin ich Abends zu Hause.....ich gebe mir das nicht schon wieder, den Typ den ich mag mit anderen rummachen zu sehen.
Ich bleibe stehen, mache mein Radio an......sie spielen Blue und ich singe mit....kenne das Lied und stutze plötztlich. Aus irgendeinem Grund habe ich wieder Felix Gesicht vor mir.

U make me wanna call you in the middle of the night
u make me wanna hold you till the morning light
u make me wanna love
u make me wanna fall
u make me wanna surrender my soul
i know this is a feeling that i just can't fight
you' re the first and last thing on my mind

Verdammt.....genau das ist es. Ich werde wahnsinnig.....ich habe mich in diesen Jungen verliebt. Ich ausgerechnet ich.....ich hatte noch nie ne Beziehung, das macht alles nur komplizert...Sex kann man anonym viel besser haben.
Meine Hand greift nach dem Telefon, ich muss ihn anrufen und fragen, ob ich ihn sehen kann.

Mein Handy klingelt...ich bin zu Hause, nachdem ich festgestellt habe, das Sam nicht im Club war. Ich nehme ab und er ist es....ich muss mich zusammenreissen, um meiner Stimme einen normalen Klang zu geben und nicht zu jubilieren...noch ist der Krieg nicht gewonnen, erst die erste Schlacht geschlagen. Ich stimme zu, ihn zu besuchen....jetzt sofort.
Als ich vor seiner Tür stehe, komme ich nicht dazu etwas zu sagen....er zieht mich an sich, küsst mich und erst nach einiger Zeit kann ich wieder denken und finde mich in seinem Arm, nackt und erschöpft in seinem Bett wieder. "Was zum Teufel wird das?" frage ich und kuschle mich im Gegensatz zu meinen Worten mit dem Gesicht in seine Halsbeuge.

Ich streichle Felix Arm und fühle eine so große Zärtlichkeit in mir wie noch nie zuvor. "Was das wird? Nun, ich versuche auszudrücken, das ich mich wohl in dich verliebt habe....." murmele ich und hätte mich am liebsten auf Zunge gebissen......diese Stimmung macht mich sentimental und jetzt kriege ich unter Garantie eine Abfuhr. Ich suche seinen Blick, bin unsicher....und verdammt nochmal, ich bin nie unsicher.

/Strike/ aber das denke ich nur. Ich suche Sams Blick und runzle leicht die Stirn." Du hast dich in mich verliebt? Bist du nicht einer der Sorte, der eher sagt, nimm mich und vergiss mich?"

"Normalerweise schon....aber bei dir ist das was anderes....." Ich druckste etwas herum, ich bin so fürchterlich ungeübt in diesen Dingen....noch nie habe ich jemandem gesagt, das ich ihn liebe. Mit einem Seufzen schalte ich meine Stereoanlage an und meine nur leise: "Hör einfach zu..."

Feels like fire
i'm so in love with you

Frankie goes to Hollywood The power of love...achtziger Jahre Sound und eigentlich so ein richtiger Stehblues Song......ich mochte dieses Lied schon immer und jetzt hat es eine besondere Bedeutung für mich, die ich Felix gern mitteilen würde......so geht es besser.

with my undieing , destifying love for you
Lover is danger, love is pleasure
love is the only tresure
i'm so in love with you

Ich habe feuchte Hände, höre die Musik und kann es eigentlich noch immer nicht so richtig fassen, was es bedeutet. Ich suche Sams Blick, der mich etwas verlegen ansieht.....und das einzige was ich machen kann, ist, ihn in den Arm nehmen, ihn küssen, bis wir uns aus Luftmangel lösen müssen. "Ich dich auch...so sehr..." murmelte ich leise, zu mehr bin ich heute nicht mehr fähig.



Tja, und so wurde aus mir ein Boyfriend...ich bin treu und habe nur Augen für meinen Kleinen, der übrigens bei mir eingezogen ist. Zwei Jahre ist das her.....und irgendwann hat er mir erzählt, was er veranstaltet hat, um mich zu kriegen. Ich bin ihm nicht böse.....wir spielen jedes Jahr an unserem Tag dieses Spielchen.....gehen in den Club, er macht mich an und ich schleppe ihn ab......und es sind jedes Mal geile Nächte.....so wie die restlichen 364 vom Jahr auch.